Wild und intensiv geht es in den Gedichten des schwulen slowenischen Autors Brane Mozetič häufig zu, und dabei nicht selten um große Dinge: die Sehnsucht nach Leben, Liebe, Sex, Zärtlichkeit und Verständnis, nach der schönen Vergangenheit und nach überhaupt allem. Seine Suche führt ihn auf die Straße, in Abgründe voller Drogen und durchgeknallter Typen, ob in Ljubljana, Paris, Nairobi, São Paulo oder New York, und zu all den Unvereinbarkeiten und Verwirrungen in uns selbst, Politik und Gesellschaft.
Die Banalien-Bände Brane Mozetičs wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wir hatten die Freude, die Bände zwei und drei herausbringen zu dürfen. Jetzt vervollständigen wir die Reihe mit einer Neuausgabe des ersten, in deutscher Übersetzung seit Jahren vergriffenen Bandes.
»Mein Gott, wie entwaffnend ehrlich, berührend. verstörend, schön sich das liest! Da ist jemand auf der Suche und nimmt uns mit durch wilde Nächte voller Drogen und Sex, Begierden und Sehnsucht. Männer wie Orte sind dabei auswechselbar. Egal, ob New York oder Ljubljana, die selbstzerstörerischen Kräfte sind übermächtig.«
Alois Hergeth, Du&Ich
»Als ich das Buch aus der Hand lege, bin ich mehr als nur >angefixt<, ich bin süchtig.«
Helga Pankratz
Aktualisiert: 2023-06-22
> findR *
Wild und intensiv geht es in den Gedichten des schwulen slowenischen Autors Brane Mozetič häufig zu, und dabei nicht selten um große Dinge: die Sehnsucht nach Leben, Liebe, Sex, Zärtlichkeit und Verständnis, nach der schönen Vergangenheit und nach überhaupt allem. Seine Suche führt ihn auf die Straße, in Abgründe voller Drogen und durchgeknallter Typen, ob in Ljubljana, Paris, Nairobi, São Paulo oder New York, und zu all den Unvereinbarkeiten und Verwirrungen in uns selbst, Politik und Gesellschaft.
Die Banalien-Bände Brane Mozetičs wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wir hatten die Freude, die Bände zwei und drei herausbringen zu dürfen. Jetzt vervollständigen wir die Reihe mit einer Neuausgabe des ersten, in deutscher Übersetzung seit Jahren vergriffenen Bandes.
»Mein Gott, wie entwaffnend ehrlich, berührend. verstörend, schön sich das liest! Da ist jemand auf der Suche und nimmt uns mit durch wilde Nächte voller Drogen und Sex, Begierden und Sehnsucht. Männer wie Orte sind dabei auswechselbar. Egal, ob New York oder Ljubljana, die selbstzerstörerischen Kräfte sind übermächtig.«
Alois Hergeth, Du&Ich
»Als ich das Buch aus der Hand lege, bin ich mehr als nur >angefixt<, ich bin süchtig.«
Helga Pankratz
Aktualisiert: 2023-06-22
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Wild und intensiv geht es in den Gedichten des schwulen slowenischen Autors Brane Mozetič häufig zu, und dabei nicht selten um große Dinge: die Sehnsucht nach Leben, Liebe, Sex, Zärtlichkeit und Verständnis, nach der schönen Vergangenheit und nach überhaupt allem. Seine Suche führt ihn auf die Straße, in Abgründe voller Drogen und durchgeknallter Typen, ob in Ljubljana, Paris, Nairobi, São Paulo oder New York, und zu all den Unvereinbarkeiten und Verwirrungen in uns selbst, Politik und Gesellschaft.
Die Banalien-Bände Brane Mozetičs wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wir hatten die Freude, die Bände zwei und drei herausbringen zu dürfen. Jetzt vervollständigen wir die Reihe mit einer Neuausgabe des ersten, in deutscher Übersetzung seit Jahren vergriffenen Bandes.
»Mein Gott, wie entwaffnend ehrlich, berührend. verstörend, schön sich das liest! Da ist jemand auf der Suche und nimmt uns mit durch wilde Nächte voller Drogen und Sex, Begierden und Sehnsucht. Männer wie Orte sind dabei auswechselbar. Egal, ob New York oder Ljubljana, die selbstzerstörerischen Kräfte sind übermächtig.«
Alois Hergeth, Du&Ich
»Als ich das Buch aus der Hand lege, bin ich mehr als nur >angefixt<, ich bin süchtig.«
Helga Pankratz
Aktualisiert: 2023-06-22
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Ludwig Roman Fleischer hat im Laufe seines Autorendaseins hunderte Kurzgeschichten geschrieben. Viele von ihnen erschienen ausschließlich in Sammelbänden, Zeitschriften oder gar nicht. Einen Teil derer, die in keinem seiner bisherigen Bücher zu finden sind, möchten wir ab nun im Jahresrhythmus veröffentlichen. In der hier vorliegenden Auswahl aus fünf Jahrzehnten geht es um Niederlagen und Verluste:
Ein Hobbykünstler baut das Haus seiner Kindheit, das gerade abgerissen wird, als Modell aus Pappe, Holz und Erinnerungen wieder auf.
Die Freundschaft zwischen einem austro-türkischen und einem österreichischen Gymnasiasten zerbricht an der Liebe zu einem Mädchen und hinterlässt eine rassistische Abneigung, wenn nicht Feindseligkeit.
Ein alter Mann und einstiger Chronist lebt als einziger Einwohner in dem vor langer Zeit von einem Erdbeben zerstörten Abruzzendorf Frattura; die Existenz des erdebensicheren Neu-Frattura nimmt er nicht zur Kenntnis, bis ihn ein neugieriger Tourist aus seinem Leben in bloßer Vergangenheit reißt.
Ernste, oft traurige Geschichten, sind es, die hier erzählt werden, in denen aber immer wieder etwas Humor aufblitzt.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Ludwig Roman Fleischer hat im Laufe seines Autorendaseins hunderte Kurzgeschichten geschrieben. Viele von ihnen erschienen ausschließlich in Sammelbänden, Zeitschriften oder gar nicht. Einen Teil derer, die in keinem seiner bisherigen Bücher zu finden sind, möchten wir ab nun im Jahresrhythmus veröffentlichen. In der hier vorliegenden Auswahl aus fünf Jahrzehnten geht es um Niederlagen und Verluste:
Ein Hobbykünstler baut das Haus seiner Kindheit, das gerade abgerissen wird, als Modell aus Pappe, Holz und Erinnerungen wieder auf.
Die Freundschaft zwischen einem austro-türkischen und einem österreichischen Gymnasiasten zerbricht an der Liebe zu einem Mädchen und hinterlässt eine rassistische Abneigung, wenn nicht Feindseligkeit.
Ein alter Mann und einstiger Chronist lebt als einziger Einwohner in dem vor langer Zeit von einem Erdbeben zerstörten Abruzzendorf Frattura; die Existenz des erdebensicheren Neu-Frattura nimmt er nicht zur Kenntnis, bis ihn ein neugieriger Tourist aus seinem Leben in bloßer Vergangenheit reißt.
Ernste, oft traurige Geschichten, sind es, die hier erzählt werden, in denen aber immer wieder etwas Humor aufblitzt.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Ludwig Roman Fleischer hat im Laufe seines Autorendaseins hunderte Kurzgeschichten geschrieben. Viele von ihnen erschienen ausschließlich in Sammelbänden, Zeitschriften oder gar nicht. Einen Teil derer, die in keinem seiner bisherigen Bücher zu finden sind, möchten wir ab nun im Jahresrhythmus veröffentlichen. In der hier vorliegenden Auswahl aus fünf Jahrzehnten geht es um Niederlagen und Verluste:
Ein Hobbykünstler baut das Haus seiner Kindheit, das gerade abgerissen wird, als Modell aus Pappe, Holz und Erinnerungen wieder auf.
Die Freundschaft zwischen einem austro-türkischen und einem österreichischen Gymnasiasten zerbricht an der Liebe zu einem Mädchen und hinterlässt eine rassistische Abneigung, wenn nicht Feindseligkeit.
Ein alter Mann und einstiger Chronist lebt als einziger Einwohner in dem vor langer Zeit von einem Erdbeben zerstörten Abruzzendorf Frattura; die Existenz des erdebensicheren Neu-Frattura nimmt er nicht zur Kenntnis, bis ihn ein neugieriger Tourist aus seinem Leben in bloßer Vergangenheit reißt.
Ernste, oft traurige Geschichten, sind es, die hier erzählt werden, in denen aber immer wieder etwas Humor aufblitzt.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«.
1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«.
1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«.
1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.
Aktualisiert: 2023-06-22
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1972 reist der Dichter Breschnew mit einem israelischen Visum über Wien aus der Sowjetunion aus. 1956 patrouillieren die in Ungarn stationierten sowjetischen Soldaten Jerofejew, Brodsky und Stus an der österreichischen Grenze. 2002 stoßen über einem kleinen Ort an der österreichisch-tschechischen Grenze zwei Flugzeuge zusammen. Dreimal Kirchstetten, drei Geschichten über Ost und West.
Bearbeitete Neuausgabe.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Eine ausgepresste Zitrone, der Mond, ein Stiegengeländer, an dem er sich festhält, eine tanzende Frau mit ihrem Kind im Arm, die Plattenspielernadel ...
Stets sind es scheinbar bedeutungslose Dinge und flüchtige Szenen, derer sich Jonathan Perry annimmt. Mit leichter Hand zeichnet er nach, was sie verbindet. Seine kleinen Gedichte sind eine Einladung, die Augen zu öffnen.
Aktualisiert: 2023-06-22
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Eine ausgepresste Zitrone, der Mond, ein Stiegengeländer, an dem er sich festhält, eine tanzende Frau mit ihrem Kind im Arm, die Plattenspielernadel ...
Stets sind es scheinbar bedeutungslose Dinge und flüchtige Szenen, derer sich Jonathan Perry annimmt. Mit leichter Hand zeichnet er nach, was sie verbindet. Seine kleinen Gedichte sind eine Einladung, die Augen zu öffnen.
Aktualisiert: 2023-06-22
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1972 reist der Dichter Breschnew mit einem israelischen Visum über Wien aus der Sowjetunion aus. 1956 patrouillieren die in Ungarn stationierten sowjetischen Soldaten Jerofejew, Brodsky und Stus an der österreichischen Grenze. 2002 stoßen über einem kleinen Ort an der österreichisch-tschechischen Grenze zwei Flugzeuge zusammen. Dreimal Kirchstetten, drei Geschichten über Ost und West.
Bearbeitete Neuausgabe.
Aktualisiert: 2023-06-13
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Eine ausgepresste Zitrone, der Mond, ein Stiegengeländer, an dem er sich festhält, eine tanzende Frau mit ihrem Kind im Arm, die Plattenspielernadel ...
Stets sind es scheinbar bedeutungslose Dinge und flüchtige Szenen, derer sich Jonathan Perry annimmt. Mit leichter Hand zeichnet er nach, was sie verbindet. Seine kleinen Gedichte sind eine Einladung, die Augen zu öffnen.
Aktualisiert: 2023-06-13
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Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«.
1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.
Aktualisiert: 2023-06-13
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Wild und intensiv geht es in den Gedichten des schwulen slowenischen Autors Brane Mozetič häufig zu, und dabei nicht selten um große Dinge: die Sehnsucht nach Leben, Liebe, Sex, Zärtlichkeit und Verständnis, nach der schönen Vergangenheit und nach überhaupt allem. Seine Suche führt ihn auf die Straße, in Abgründe voller Drogen und durchgeknallter Typen, ob in Ljubljana, Paris, Nairobi, São Paulo oder New York, und zu all den Unvereinbarkeiten und Verwirrungen in uns selbst, Politik und Gesellschaft.
Die Banalien-Bände Brane Mozetičs wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wir hatten die Freude, die Bände zwei und drei herausbringen zu dürfen. Jetzt vervollständigen wir die Reihe mit einer Neuausgabe des ersten, in deutscher Übersetzung seit Jahren vergriffenen Bandes.
»Mein Gott, wie entwaffnend ehrlich, berührend. verstörend, schön sich das liest! Da ist jemand auf der Suche und nimmt uns mit durch wilde Nächte voller Drogen und Sex, Begierden und Sehnsucht. Männer wie Orte sind dabei auswechselbar. Egal, ob New York oder Ljubljana, die selbstzerstörerischen Kräfte sind übermächtig.«
Alois Hergeth, Du&Ich
»Als ich das Buch aus der Hand lege, bin ich mehr als nur >angefixt<, ich bin süchtig.«
Helga Pankratz
Aktualisiert: 2023-06-13
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Ludwig Roman Fleischer hat im Laufe seines Autorendaseins hunderte Kurzgeschichten geschrieben. Viele von ihnen erschienen ausschließlich in Sammelbänden, Zeitschriften oder gar nicht. Einen Teil derer, die in keinem seiner bisherigen Bücher zu finden sind, möchten wir ab nun im Jahresrhythmus veröffentlichen. In der hier vorliegenden Auswahl aus fünf Jahrzehnten geht es um Niederlagen und Verluste:
Ein Hobbykünstler baut das Haus seiner Kindheit, das gerade abgerissen wird, als Modell aus Pappe, Holz und Erinnerungen wieder auf.
Die Freundschaft zwischen einem austro-türkischen und einem österreichischen Gymnasiasten zerbricht an der Liebe zu einem Mädchen und hinterlässt eine rassistische Abneigung, wenn nicht Feindseligkeit.
Ein alter Mann und einstiger Chronist lebt als einziger Einwohner in dem vor langer Zeit von einem Erdbeben zerstörten Abruzzendorf Frattura; die Existenz des erdebensicheren Neu-Frattura nimmt er nicht zur Kenntnis, bis ihn ein neugieriger Tourist aus seinem Leben in bloßer Vergangenheit reißt.
Ernste, oft traurige Geschichten, sind es, die hier erzählt werden, in denen aber immer wieder etwas Humor aufblitzt.
Aktualisiert: 2023-06-13
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Eine ausgepresste Zitrone, der Mond, ein Stiegengeländer, an dem er sich festhält, eine tanzende Frau mit ihrem Kind im Arm, die Plattenspielernadel ...
Stets sind es scheinbar bedeutungslose Dinge und flüchtige Szenen, derer sich Jonathan Perry annimmt. Mit leichter Hand zeichnet er nach, was sie verbindet. Seine kleinen Gedichte sind eine Einladung, die Augen zu öffnen.
Aktualisiert: 2023-06-12
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1972 reist der Dichter Breschnew mit einem israelischen Visum über Wien aus der Sowjetunion aus. 1956 patrouillieren die in Ungarn stationierten sowjetischen Soldaten Jerofejew, Brodsky und Stus an der österreichischen Grenze. 2002 stoßen über einem kleinen Ort an der österreichisch-tschechischen Grenze zwei Flugzeuge zusammen. Dreimal Kirchstetten, drei Geschichten über Ost und West.
Bearbeitete Neuausgabe.
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Nazizeit und Krieg sind vorbei, Ilses Mutter hat Berufsverbot, ihr Vater ist gefallen und ihre Familie – Ilse hat einen Bruder, Christoph – findet Zuflucht in der kleinen Wiener Wohnung der intellektuellen, aber exzentrischen Großmutter, die den Bruder abgöttisch liebt, aber Ilse nicht mag. Deshalb wird diese, das Rotzmensch, nach der Schule bei Freunden der Mutter untergebracht und so oft wie möglich »verschickt«.
1949 sieht sie bei einem Hollandaufenthalt in einer Illustrierten Bilder aus einem Konzentrationslager mit dem Titel »Verbrechen der Deutschen«. Und 1955 erfährt sie durch den von den amerikanischen Alliierten gedrehten Dokumentarfilm »Die Todesmühlen« in einem Wiener Kino das volle Ausmaß der Gräueltaten des Nationalsozialismus. Die Erkenntnis, wozu Menschen fähig sind, führt zu einer weitgehenden Isolation der Sechzehnjährigen. Es folgen Auseinandersetzungen mit der Mutter, die weiterhin einige Ideen des Nationalsozialismus verteidigt, Vereinsamung und Misstrauen. Erst, als sie nach einem Selbstmordversuch ein wenig Zutrauen zu einem jungen Mann fasst, deutet sich die Möglichkeit einer positiven Wendung ihres Lebens an.
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