Wie viel Ungleichheit verträgt die Demokratie?

Wie viel Ungleichheit verträgt die Demokratie? von Berndt,  Uwe, Bremer,  Helmut, Bundesausschuß Politische Bildung, Butterwegge,  Christoph, Hafeneger,  Benno, Wochenschau Verlag
Die Frage nach der aktuellen Verfassung der Demokratie ist ein zentrales Anliegen politischer Bildung. Sie wird auch vom diesjährigen Bundeskongress Politische Bildung aufgegriffen, der vom 19.-21. März in Duisburg stattfindet (siehe im vorliegenden Heft die Informationen unter AugenMerk). Dabei will der Kongress den Blick vor allem auf die zunehmenden Ungleichheiten und Asymmetrien richten, die zwar das formale Regelsystem der repräsentativen Demokratie unangetastet lassen, die aber deren gesellschaftliche Basis immer deutlicher in eine brisante Schieflage bringen. Das Stichwort „Postdemokratie“, das eine Art Leitmotiv des letzten Bundeskongresses vom Frühjahr 2012 bildete, stellt einen Versuch dar, diesen scheinbar irreversiblen Prozess und seine politischen Konsequenzen auf den Begriff zu bringen. Bei der neueren Demokratiedebatte wird immer stärker die gesellschaftliche Grundlage, speziell die Ökonomie, ins Blickfeld gerückt. Der Ökonom Thomas Piketty hat in seiner groß angelegten Studie über „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ seine sozialwissenschaftlichen Kollegen ermahnt, „das Studium ökonomischer Tatsachen nicht den Ökonomen (zu) überlassen.“ Für die politische Bildung dürfte diese Aufforderung in gleicher Weise gelten, wobei speziell im außerschulischen Bereich eine solche Notwendigkeit seit längerem anerkannt ist. Die „non-formale“ Szene lebt ja von der Initiative der Zivilgesellschaft, und deren soziale Impulse, auch die Einsprüche und Proteste (siehe Journal 4/14), prägen das Bildungsgeschehen. Viele Träger sind hier mit Fragen der Arbeitswelt, der Qualifi zierung und berufl ichen Weiterbildung befasst, wie ja überhaupt das Ziel der „Beschäftigungsfähigkeit“ für die verschiedenen Felder des Lebenslangen Lernens bildungspolitisch gesetzt ist. Die vorliegende Ausgabe des Journals greift die einschlägigen Fragen aus dem Blickwinkel von Theorie und Praxis der außerschulischen Bildung auf. Einleitend geht Prof. Christoph Butterwegge (Universität Köln) auf den zentralen Punkt, die wachsende soziale Ungleichheit, ein, indem er eine Bilanz der jüngsten Entwicklungen im Finanzmarktkapitalismus zieht. Dem folgt ein Beitrag der beiden Politikwissenschaftler Dr. Oliver Eberl (TU Darmstadt) und Dr. David Salomon (Universität Siegen). Sie stellen die „Diagnose Postdemokratie“ selber auf den Prüfstand. Dabei sehen sie Defi zite, halten aber an der Triftigkeit des grundsätzlichen Theorieansatzes fest. Prof. Helmut Bremer und Felix Ludwig (Universität Duisburg-Essen) thematisieren anschließende Inklusion und Exklusion im politischen Feld. Sie stützen sich auf den theoretischen Ansatz des Sozialwissenschaftlers Pierre Bourdieu und bringen gleichzeitig konkrete Projekterfahrungen aus der politischen Jugendbildung ein. Die politikwissenschaftliche Diagnose von der „immer stärker werdenden Stellung ökonomischer Akteure bei gleichzeitiger Entmachtung von Parlamenten und Öffentlichkeit“ (Oberl/Salomon) hat ihr Pendant in der politischen Bildung: Das Stichwort lautet Ökonomisierung oder „Verbetriebswirtschaftlichung“ der Bildungsarbeit. Prof. Christine Zeuner (Hamburg/Redaktion Journal) bringt ein aktuelles Resümee zu den Ökonomisierungsprozessen, die in der politischen Erwachsenenbildung zu verzeichnen sind. Barbara Menke und Sonja Puchelski (Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben) schließen dann den Schwerpunkt ab, indem sie über die pädagogische Arbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen berichten.
Aktualisiert: 2020-03-29
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Handbuch Markenmanagement in der Logistik

Handbuch Markenmanagement in der Logistik von Berndt,  Uwe, Mickstein,  Tino
Mittelständische Transport- und Logistikunternehmen leiden unter schwindenden Margen und einer zunehmenden Volatilität der Märkte. Das Management steht täglich vor großen Herausforderungen. Die Logistik ist durch ein manisches Prozess- und Effizienzdenken getrieben – und denkt dabei oft zu selten an ihre Kunden (Verladerschaft) sowie deren Kunden (Empfänger) und ihre Bedürfnisse. Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel. Und auch die Digitalisierung sowie die geopolitischen Verwerfungen fordern ihren Tribut. Durch ein systematisches Markenmanagement kann die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Eine Möglichkeit, sich im Wettbewerb von anderen Anbietern abzugrenzen, ist die Einführung eines integrierten Markenmanagements. Denn es sind längst nicht mehr nur noch die wertvollsten Consumer-Weltmarken wie Apple, Google oder Coca Cola, die um die Aufmerksamkeit der Verbraucher buhlen. Auch im Bereich Business-to-Business ist ein neues Zeitalter angebrochen – das Zeitalter der unverwechselbaren und beliebten Marken. Das Buch „Handbuch Markenmanagement in der Logistik“ ist ein Mutmacher – und eine Quelle der Inspiration für Entscheider. Das Buch führt in das breite Spektrum eines integrierten und systematischen Markenmanagements ein – aktuell, unterhaltsam und praxisbezogen. Neben der fundierten Beleuchtung einzelner Handlungsfelder des Markenmanagements stellt das Werk zu jedem Aspekt Praxisbeispiele vor und liefert durch Checklisten und Schaubilder konkrete Hilfestellungen für die Leserinnen und Leser. Das Ziel: Leserinnen und Leser können nach der Lektüre ihre eigene Marken-Roadmap erarbeiten! -Erkennen Sie die große Bedeutung Ihrer Marke in der B2B-Kommunikation -Perspektiven und Arbeitshilfen für die externe und interne Markenarbeit -Die aktuellen Praxisbeispiele von u.a. Meyer Logistik, Zufall logistics group, Craiss und Imperial zeigen, wie es gehen kann -Checklisten, Schaubilder und viele Experten-Tipps motivieren zum Handeln und Nachahmen -Mit Hilfe des Handbuchs erstellen Sie Ihre eigene „Marken-Roadmap“
Aktualisiert: 2021-01-01
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Erinnerungskultur in Europa

Erinnerungskultur in Europa von Berndt,  Uwe, Dittrich,  Konstantin, Dr. Radonic,  Ljiljana, Hafeneger,  Benno, Hajjar,  Karolina, Lambridou,  Maria, Mävers,  Dirk, Prof. Dr. Leggewie,  Klaus, Prof. Dr. Plessow,  Oliver, Schwieren,  Stephan
Neben den aktuellen erinnerungskulturellen Trennlinien in Europa behandelt diese Ausgabe des Journal auch positive Beispiele geteilter Erinnerung und stellt Institutionen, Museen und Projekte vor, die auf eine Überwindung dieser Trennlinien hinarbeiten. So ist die Entwicklung der deutsch-französischen Nachkriegsbeziehungen von der blutigen Erbfeind- zur engen Partnerschaft im erinnerungskulturellen Bereich auch eine Erfolgsgeschichte der politisch-historischen Bildung und Ihrer Initiativen, Partnerschaften, Seminare und Austausche. Claus Leggewie vertritt die Auffassung, „dass ein supranationales Europa nur dann eine tragfähige politische Identität erlangen kann, wenn die öffentliche Erörterung und wechselseitige Anerkennung strittiger Erinnerungen ebenso hoch bewertet wird wie Vertragswerke, Binnenmarkt und offene Grenzen: Wenn das vereinte Europa also eine geteilte Erinnerung hat, die vergangene Konflikte […] in aller Deutlichkeit benennt, sie aber auch in zivilen Formen bearbeitet und genau darüber eine Gemeinsamkeit wachsen lässt, die die Europäische Union nach innen und außen handlungsfähig macht.“ Was im bilateralen Bereich – wie beim deutsch-französischen Beispiel – schon oft eine Erfolgsgeschichte ist, kann auch auf europäischer Ebene in Zukunft Wirkungsmächtigkeit entfalten. Unaufgearbeitete Verbrechensgeschichte unterminiert allerdings den Weg in die Demokratie, und hier ist auch die politische Bildung in der Pflicht.
Aktualisiert: 2020-03-29
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Handbuch Markenmanagement in der Logistik

Handbuch Markenmanagement in der Logistik von Berndt,  Uwe, Mickstein,  Tino
Mittelständische Transport- und Logistikunternehmen leiden unter schwindenden Margen und einer zunehmenden Volatilität der Märkte. Das Management steht täglich vor großen Herausforderungen. Die Logistik ist durch ein manisches Prozess- und Effizienzdenken getrieben – und denkt dabei oft zu selten an ihre Kunden (Verladerschaft) sowie deren Kunden (Empfänger) und ihre Bedürfnisse. Gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel. Und auch die Digitalisierung sowie die geopolitischen Verwerfungen fordern ihren Tribut. Durch ein systematisches Markenmanagement kann die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Eine Möglichkeit, sich im Wettbewerb von anderen Anbietern abzugrenzen, ist die Einführung eines integrierten Markenmanagements. Denn es sind längst nicht mehr nur noch die wertvollsten Consumer-Weltmarken wie Apple, Google oder Coca Cola, die um die Aufmerksamkeit der Verbraucher buhlen. Auch im Bereich Business-to-Business ist ein neues Zeitalter angebrochen – das Zeitalter der unverwechselbaren und beliebten Marken. Das Buch „Handbuch Markenmanagement in der Logistik“ ist ein Mutmacher – und eine Quelle der Inspiration für Entscheider. Das Buch führt in das breite Spektrum eines integrierten und systematischen Markenmanagements ein – aktuell, unterhaltsam und praxisbezogen. Neben der fundierten Beleuchtung einzelner Handlungsfelder des Markenmanagements stellt das Werk zu jedem Aspekt Praxisbeispiele vor und liefert durch Checklisten und Schaubilder konkrete Hilfestellungen für die Leserinnen und Leser. Das Ziel: Leserinnen und Leser können nach der Lektüre ihre eigene Marken-Roadmap erarbeiten! -Erkennen Sie die große Bedeutung Ihrer Marke in der B2B-Kommunikation -Perspektiven und Arbeitshilfen für die externe und interne Markenarbeit -Die aktuellen Praxisbeispiele von u.a. Meyer Logistik, Zufall logistics group, Craiss und Imperial zeigen, wie es gehen kann -Checklisten, Schaubilder und viele Experten-Tipps motivieren zum Handeln und Nachahmen -Mit Hilfe des Handbuchs erstellen Sie Ihre eigene „Marken-Roadmap“
Aktualisiert: 2021-01-01
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