German Entertainment and Media Outlook: 2012–2016

German Entertainment and Media Outlook: 2012–2016 von Arminger,  Ken, Ballhaus,  Werner, Ewertowski,  Lukas, Feld,  Tim, Hermann,  Anastasia, Müller-Thum,  Reimar, Popova,  Maria, Sengera,  Jari, Tolsdorff,  Sonja, Vogel,  Constantin, Weiss,  Boris
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Ende 2011 zählten zwei Drittel der Deutschen zu den aktiven Internetnutzern und rund 29 Millionen Konsumenten in Deutschland gingen mobil ins Netz. Das neue Motto der Unterhaltungs- und Medienbranche – Digital ist das neue „Normal“ – macht deutlich, dass Medienunternehmen nur dann am Wachstum partizipieren können, wenn sie die Digitalisierung fest in ihre Geschäftsstrategie integrieren. Das Internet dient vielen Menschen als die primäre Informations- und Unterhaltungsquelle und es gewinnt einen immer größeren Anteil am Werbemarkt: Dieser stieg von 15,8 % im Jahr 2007 auf 25,8 % im Jahr 2011. Obwohl einige Segmente sich mit der Verlagerung der Werbebudgets und Konsumentenausgaben in Richtung Internet auf langfristige Umsatzeinbußen einstellen müssen, können auch traditionelle Medien im Internet nachhaltig erfolgreich werden, wenn sie attraktive digitale Inhalte anbieten. Ein Beispiel hierfür ist die Videogamesbranche, die dank der erfolgreichen Implementierung digitaler Geschäftsmodelle und innovativer Preisstrategien von einem Wachstum der Onlinenutzer direkt profitiert. In den letzten Jahren beschäftigte sich die Unterhaltungs- und Medienbranche mit der Suche nach den richtigen Geschäftsmodellen für die neue, digitale Welt und dem vorsichtigen Experimentieren mit diesen Modellen. Die Innovationen setzen sich kontinuierlich fort und inzwischen ist die Digitalisierung in allen Mediensegmenten angekommen. Teilmärkte wie Musik und Videospiele sind in der Anpassung und Implementierung digitaler Geschäftsmodelle bereits weit fortgeschritten, andere Segmente sind noch auf dem Weg. Der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Medienlandschaft liegt zum einen in der flexiblen Gestaltung der Distributionsmodelle und zum anderen in der engen Zusammenarbeit mit Werbetreibenden und Konsumenten. Die deutsche Unterhaltungs- und Medienbranche profitierte im Jahr 2011 von der Stabilität der deutschen Wirtschaft und konnte an das Wachstum vom Vorjahr anknüpfen. Die Branchenerlöse stiegen insgesamt um rund 2,6 %. Die positive Entwicklung spiegelte sich sowohl bei Vermarktung der Werbeplätze als auch beim Vertrieb von Medienprodukten wider. Auch für die kommenden fünf Jahre erwarten wir ein robustes Wachstum des deutschen Medienmarktes, angetrieben vor allem durch die steigenden Erlöse bei den digitalen Medien. Der German Entertainment and Media Outlook, der seit 2003 von PwC herausgegeben wird, bietet ein umfassendes Bild der deutschen Unterhaltungs- und Medienbranche. In der aktuellen Ausgabe, German Entertainment and Media Outlook 2012–2016, analysieren wir die Entwicklungen in elf Segmenten des deutschen Medienmarktes: Internetzugang, Onlinewerbung, Film, Fernsehen, Videospiele, Musikmarkt, Hörfunk, Zeitungen, Zeitschriften, Buchmarkt sowie Außenwerbung. Für jede Teilbranche identifizieren wir die Schlüsseltrends und leiten daraus segmentspezifische Umsatzprognosen für die Jahre 2012 bis 2016 ab. Ganz besonders freuen wir uns über die Gastbeiträge von Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland, für den Bereich TV; Joel Berger, Industry Leader Entertainment and Media Google Deutschland, für den Bereich Onlinewerbung; Dr. Olaf Coenen, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland, für den Bereich Videospiele; Dr. Maximilian Dressendörfer, CFO BMG Rights Management, für den Bereich Musik sowie Thomas Lindner, Verlagsgeschäftsführer der Gruner + Jahr Verlagsgruppe AGENDA, für den Bereich Zeitschriften. Bei ihnen allen möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für ihre Einschätzung des Marktes bedanken. Mit den Ergebnissen unserer Studie und unseren Interpretationen der wesentlichen Entwicklungen möchten wir den Unternehmen der Unterhaltungs- und Medienbranche Anregungen für ihre zukünftige Ausrichtung auf dem deutschen Markt geben. Für Fragen und Beratung stehen Ihnen die Experten unseres Branchenteams gern zur Verfügung. Ihre Kontaktdaten finden Sie auf der Seite 174. Eine anregende und informative Lektüre wünscht Ihnen Werner Ballhaus Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation
Aktualisiert: 2020-01-01
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German Entertainment and Media Outlook: 2012–2016 von Arminger,  Ken, Ballhaus,  Werner, Ewertowski,  Lukas, Feld,  Tim, Hermann,  Anastasia, Müller-Thum,  Reimar, Popova,  Maria, Sengera,  Jari, Tolsdorff,  Sonja, Vogel,  Constantin, Weiss,  Boris
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Ende 2011 zählten zwei Drittel der Deutschen zu den aktiven Internetnutzern und rund 29 Millionen Konsumenten in Deutschland gingen mobil ins Netz. Das neue Motto der Unterhaltungs- und Medienbranche – Digital ist das neue „Normal“ – macht deutlich, dass Medienunternehmen nur dann am Wachstum partizipieren können, wenn sie die Digitalisierung fest in ihre Geschäftsstrategie integrieren. Das Internet dient vielen Menschen als die primäre Informations- und Unterhaltungsquelle und es gewinnt einen immer größeren Anteil am Werbemarkt: Dieser stieg von 15,8 % im Jahr 2007 auf 25,8 % im Jahr 2011. Obwohl einige Segmente sich mit der Verlagerung der Werbebudgets und Konsumentenausgaben in Richtung Internet auf langfristige Umsatzeinbußen einstellen müssen, können auch traditionelle Medien im Internet nachhaltig erfolgreich werden, wenn sie attraktive digitale Inhalte anbieten. Ein Beispiel hierfür ist die Videogamesbranche, die dank der erfolgreichen Implementierung digitaler Geschäftsmodelle und innovativer Preisstrategien von einem Wachstum der Onlinenutzer direkt profitiert. In den letzten Jahren beschäftigte sich die Unterhaltungs- und Medienbranche mit der Suche nach den richtigen Geschäftsmodellen für die neue, digitale Welt und dem vorsichtigen Experimentieren mit diesen Modellen. Die Innovationen setzen sich kontinuierlich fort und inzwischen ist die Digitalisierung in allen Mediensegmenten angekommen. Teilmärkte wie Musik und Videospiele sind in der Anpassung und Implementierung digitaler Geschäftsmodelle bereits weit fortgeschritten, andere Segmente sind noch auf dem Weg. Der Schlüssel zum Erfolg in der digitalen Medienlandschaft liegt zum einen in der flexiblen Gestaltung der Distributionsmodelle und zum anderen in der engen Zusammenarbeit mit Werbetreibenden und Konsumenten. Die deutsche Unterhaltungs- und Medienbranche profitierte im Jahr 2011 von der Stabilität der deutschen Wirtschaft und konnte an das Wachstum vom Vorjahr anknüpfen. Die Branchenerlöse stiegen insgesamt um rund 2,6 %. Die positive Entwicklung spiegelte sich sowohl bei Vermarktung der Werbeplätze als auch beim Vertrieb von Medienprodukten wider. Auch für die kommenden fünf Jahre erwarten wir ein robustes Wachstum des deutschen Medienmarktes, angetrieben vor allem durch die steigenden Erlöse bei den digitalen Medien. Der German Entertainment and Media Outlook, der seit 2003 von PwC herausgegeben wird, bietet ein umfassendes Bild der deutschen Unterhaltungs- und Medienbranche. In der aktuellen Ausgabe, German Entertainment and Media Outlook 2012–2016, analysieren wir die Entwicklungen in elf Segmenten des deutschen Medienmarktes: Internetzugang, Onlinewerbung, Film, Fernsehen, Videospiele, Musikmarkt, Hörfunk, Zeitungen, Zeitschriften, Buchmarkt sowie Außenwerbung. Für jede Teilbranche identifizieren wir die Schlüsseltrends und leiten daraus segmentspezifische Umsatzprognosen für die Jahre 2012 bis 2016 ab. Ganz besonders freuen wir uns über die Gastbeiträge von Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland, für den Bereich TV; Joel Berger, Industry Leader Entertainment and Media Google Deutschland, für den Bereich Onlinewerbung; Dr. Olaf Coenen, Geschäftsführer Electronic Arts Deutschland, für den Bereich Videospiele; Dr. Maximilian Dressendörfer, CFO BMG Rights Management, für den Bereich Musik sowie Thomas Lindner, Verlagsgeschäftsführer der Gruner + Jahr Verlagsgruppe AGENDA, für den Bereich Zeitschriften. Bei ihnen allen möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für ihre Einschätzung des Marktes bedanken. Mit den Ergebnissen unserer Studie und unseren Interpretationen der wesentlichen Entwicklungen möchten wir den Unternehmen der Unterhaltungs- und Medienbranche Anregungen für ihre zukünftige Ausrichtung auf dem deutschen Markt geben. Für Fragen und Beratung stehen Ihnen die Experten unseres Branchenteams gern zur Verfügung. Ihre Kontaktdaten finden Sie auf der Seite 174. Eine anregende und informative Lektüre wünscht Ihnen Werner Ballhaus Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation
Aktualisiert: 2015-03-25
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