Zukunftsindustrien wie Krisenbranchen orientieren sich an gleichen Zielen und benutzen gleiche Mittel. Die Gleichung Krisenbranche unmoderne Branche geht nicht auf. Gerade die altindustrielle Krisenbranche Eisen- und Stahlindustrie (ESI) ist hierfür Beleg. Zudem sind Krisen nicht nur Destruktionsprozesse, sondern ebenso Restrukturierungsprozesse. Modernisierung gibt es in der ESI auf allen Ebenen. Es lassen sich unterschiedliche Rationalisierungsmuster festmachen, die aber erstens keine Abkehr vom Taylorismus darstellen und zweitens durchaus alternativ eingesetzt werden können.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-06-28
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In diesem Buch entwickelt der Verfasser Grundbestimmunge einer nichtmetaphysischen Ethik als Maß für verantwortliches Handeln. Er verläßt die Bahnen des herkömmlichen metaphysischen Philosophierens und zeigt in der phänomenologischen Auslegung einer existenziellen Grunderfahrung den Ursprung des Ethos in den lebensweltlichen Gestimmtheiten auf: Die Erfahrung des Sterblichseins vermag das Maß des Mitleidenkönnens zu erschließen. Dieses Maß bezeugt die Gegebenheit des Ethischen unmittelbar. Wir sind nicht aufgerufen, es zu ergreifen, sondern werden von ihm ergriffen und gewandelt. Als einigende Kraft durchstimmt es die Vielfalt lebensweltlicher Bezüge und vermag das Ethos eines Menschen zu den Tugenden der Anerkennung, des Mitleids und der Nächstenliebe zu führen.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Worin liegt der „andere“ Sinn von Sein und Wesen und des Wesens des Menschen bei Heidegger? Werner Marx untersucht eingehend die Frage und gibt eine systematische und kritisch untersuchende Einführung in den „Bauplan“ der Grundbestimmung des Seins bei Heidegger. Diesen Untersuchungen geht ein längerer problemgeschichtlicher Teil voraus, der zeigt, wie die Grundbestimmungen des Seins und Wesens zu Beginn der Tradition (Aristoteles) und wie sie zum Ende der Tradition (Hegel) aufgefasst wurden.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Von ungewöhnlichem Reiz ist es, wenn Philosophierende in Selbstbiographien einen unmittelbaren Einblick in die eigene Entwicklung von Person und Lehre geben und zu den für sie zentralen Problemen ihrer Existenz Stellung beziehen. Eine bessere Einführung in das Denken der Selbstporträtierten und eine direktere Vermittlung von deren Stil ist kaum möglich. Mit Beiträgen von: E. Bloch, J. M. Bochenski, A. Dempf, H. Glockner, H.-E. Hengstenberg, P. Jordan, W. Marx, J. Pieper, H. Plessner.
Beachten Sie auch die folgenden Bände:
Band II: Mit Beiträgen von: G. Günther, D. von Hildebrand, L. Landgrebe, B. Liebrucks, F. Mayer-Hillebrand, W. Schulz, W. Weischedel, C. F. von Weizäcker. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 1975. VI, 399 S. mit 8 Bildtafeln. ISBN: 978-3-7873-0342-7
Band III: Mit Beiträgen von: J. Ebbinghaus, H.-G. Gadamer, H. Heimsoeth, E. Heintel, F. Kaulbach, H. Kuhn. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 1977. IV, 292 S. mit 6 Bildtafeln. ISBN: 978-3-7873-0397-7
Aktualisiert: 2023-06-16
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Diese knappe Einführung in die aristotelische Wissenschaft vom Seienden als Seiendem möchte den Fachstudenten der Philosophie dienen, sie richtet sich aber ebenso an jeden, der einen Einblick in ein zentrales Thema des corpus aristotelicum sucht. In der heutigen Lage der Philosophie scheint es geboten, die Grundlegungen des traditionellen Philosophierens neu zu überdenken, damit vielleicht aus einer Rückbesinnung auf sie neue Fragen erwachsen, die zu einer anderen philosophischen »Grundlegung« führen mögen. Hierfür ist weder das große Handbuch noch die Monographie das geeignete Mittel, eher vielleicht sind es einige in die Sache der jeweiligen Grundlegung hineinführende Gedankenschritte. In dieser Weise versucht diese Abhandlung in diejenige philosophische Grundlegung »einzuführen«, die das bis zu Hegel reichende traditionelle Philosophieren maßgebend mitbestimmt hat.
Ein einleitender Abschnitt begründet, warum der Ausgang vom ersten und einem Abschnitt des zweiten Kapitels des vierten Buches der Metaphysik genommen wird.
Der erste Teil der Schrift fragt: Was war für Aristoteles das Wissen und die Wissenschaft, was war insbesondere die »erste« Theorie, die das Seiende als Seiendes erörtert? Der zweite Teil zeigt, wie sich diese Frage nach dem Seienden als Seiendem zu der nach dem Wesen, der Substanz, der ousia entfaltete, und er untersucht die unterschiedlichen und doch zusammenhängenden Bestimmungen des Wesens: das Wesen als Zugrundeliegendes, als Definitionsgegenstand, als Wesensform, als Seinsgrund, als das Spannungsgefüge von Möglichkeit und Wirklichkeit. Der dritte Teil stellt die für die aristotelische Grundlegung wichtigste Frage: Nahm Aristoteles ein Verhältnis zwischen dem Wesen als solchem und dem ersten, höchsten, dem göttlichen Wesen an, oder fragt die »erste« Theorie von vornherein nur nach diesem »ersten«, göttlichen Wesen und keinem anderen? An dieser Stelle werden einige der Antworten vorgetragen, die in unseren Tagen auf diese Frage gegeben wurden.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Die gegenwärtigen Bemühungen um eine Ethik sind noch an die metaphysischen Voraussetzungen gebunden, wonach das Wesen des Menschen darin liegt, ein animal rationale und ein vernunftbegabtes subjectum zu sein. Diesen hat der spätere Heidegger durch nichtmetaphysische Grundbestimmungen entgegengedacht, aber die in ihnen liegende Möglichkeit der Begründung einer nichtmetaphysischen Ethik nicht berücksichtigt. Das Buch versucht, in den Sachverhalten, die diesen Bestimmungen zugrundeliegen, weitere in ihnen beschlossene Möglichkeiten aufzudecken und sie unabhängig von Heidegger, auch entgegen seinen Intentionen, »weiterzudenken«. Die erste Abhandlung gibt eine nichtmetaphysische Bestimmung der Wesensmerkmale eines Maßes und erbringt in einer phänomenologischen Beschreibung den Nachweis, dass durch die wirkliche Erfahrung seines Sterblichseins eine Verwandlung des Menschen möglich ist. Durch sie wird er offen für ein Orientierung gewährendes nichtmetaphysisches Maß und mit ihm für die Maße der Liebe, des Mitleids und der mitmenschlichen Anerkennung. Die zweite Abhandlung fragt, ob nicht der »Ort für solche Maße die »Lichtung« ist, sofern sie, anders als im Falle von Heideggers Auffassung des Wahrheitsgeschehens, nicht durch Geheimnis und Irre mitbestimmt ist. Die dritte versucht, Heideggers Bestimmung des Todes weiterzudenken. Sie zeigt, dass – anders als für ihn – der Tod ein Drittes ist, das Sein und Nichts vermittelt, und wie er den Menschen zu einem »Sterblichen« macht. Die vierte unternimmt es, das von Heidegger ungedacht gebliebene Wesensverhältnis von Tod und Sprache zu denken. Die fünfte fragt danach, worin das seinsgeschickliche Denken sein Maß hat, und die letzte erörtert, kritisch eingrenzend, Heideggers Bestimmung eines nichtmetaphysischen Maßes für das Dichten.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Von ungewöhnlichem Reiz ist es, wenn Philosophierende in Selbstbiographien einen unmittelbaren Einblick in die eigene Entwicklung von Person und Lehre geben und zu den für sie zentralen Problemen ihrer Existenz Stellung beziehen. Eine bessere Einführung in das Denken der Selbstporträtierten und eine direktere Vermittlung von deren Stil ist kaum möglich. Mit Beiträgen von: E. Bloch, J. M. Bochenski, A. Dempf, H. Glockner, H.-E. Hengstenberg, P. Jordan, W. Marx, J. Pieper, H. Plessner.
Beachten Sie auch die folgenden Bände:
Band II: Mit Beiträgen von: G. Günther, D. von Hildebrand, L. Landgrebe, B. Liebrucks, F. Mayer-Hillebrand, W. Schulz, W. Weischedel, C. F. von Weizäcker. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 1975. VI, 399 S. mit 8 Bildtafeln. ISBN: 978-3-7873-0342-7
Band III: Mit Beiträgen von: J. Ebbinghaus, H.-G. Gadamer, H. Heimsoeth, E. Heintel, F. Kaulbach, H. Kuhn. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 1977. IV, 292 S. mit 6 Bildtafeln. ISBN: 978-3-7873-0397-7
Aktualisiert: 2023-06-14
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Von ungewöhnlichem Reiz ist es, wenn Philosophierende in Selbstbiographien einen unmittelbaren Einblick in die eigene Entwicklung von Person und Lehre geben und zu den für sie zentralen Problemen ihrer Existenz Stellung beziehen. Eine bessere Einführung in das Denken der Selbstporträtierten und eine direktere Vermittlung von deren Stil ist kaum möglich. Mit Beiträgen von: E. Bloch, J. M. Bochenski, A. Dempf, H. Glockner, H.-E. Hengstenberg, P. Jordan, W. Marx, J. Pieper, H. Plessner.
Beachten Sie auch die folgenden Bände:
Band II: Mit Beiträgen von: G. Günther, D. von Hildebrand, L. Landgrebe, B. Liebrucks, F. Mayer-Hillebrand, W. Schulz, W. Weischedel, C. F. von Weizäcker. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 1975. VI, 399 S. mit 8 Bildtafeln. ISBN: 978-3-7873-0342-7
Band III: Mit Beiträgen von: J. Ebbinghaus, H.-G. Gadamer, H. Heimsoeth, E. Heintel, F. Kaulbach, H. Kuhn. Unveränderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 1977. IV, 292 S. mit 6 Bildtafeln. ISBN: 978-3-7873-0397-7
Aktualisiert: 2023-06-14
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Die gegenwärtigen Bemühungen um eine Ethik sind noch an die metaphysischen Voraussetzungen gebunden, wonach das Wesen des Menschen darin liegt, ein animal rationale und ein vernunftbegabtes subjectum zu sein. Diesen hat der spätere Heidegger durch nichtmetaphysische Grundbestimmungen entgegengedacht, aber die in ihnen liegende Möglichkeit der Begründung einer nichtmetaphysischen Ethik nicht berücksichtigt. Das Buch versucht, in den Sachverhalten, die diesen Bestimmungen zugrundeliegen, weitere in ihnen beschlossene Möglichkeiten aufzudecken und sie unabhängig von Heidegger, auch entgegen seinen Intentionen, »weiterzudenken«. Die erste Abhandlung gibt eine nichtmetaphysische Bestimmung der Wesensmerkmale eines Maßes und erbringt in einer phänomenologischen Beschreibung den Nachweis, dass durch die wirkliche Erfahrung seines Sterblichseins eine Verwandlung des Menschen möglich ist. Durch sie wird er offen für ein Orientierung gewährendes nichtmetaphysisches Maß und mit ihm für die Maße der Liebe, des Mitleids und der mitmenschlichen Anerkennung. Die zweite Abhandlung fragt, ob nicht der »Ort für solche Maße die »Lichtung« ist, sofern sie, anders als im Falle von Heideggers Auffassung des Wahrheitsgeschehens, nicht durch Geheimnis und Irre mitbestimmt ist. Die dritte versucht, Heideggers Bestimmung des Todes weiterzudenken. Sie zeigt, dass – anders als für ihn – der Tod ein Drittes ist, das Sein und Nichts vermittelt, und wie er den Menschen zu einem »Sterblichen« macht. Die vierte unternimmt es, das von Heidegger ungedacht gebliebene Wesensverhältnis von Tod und Sprache zu denken. Die fünfte fragt danach, worin das seinsgeschickliche Denken sein Maß hat, und die letzte erörtert, kritisch eingrenzend, Heideggers Bestimmung eines nichtmetaphysischen Maßes für das Dichten.
Aktualisiert: 2023-06-14
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In diesem Buch entwickelt der Verfasser Grundbestimmunge einer nichtmetaphysischen Ethik als Maß für verantwortliches Handeln. Er verläßt die Bahnen des herkömmlichen metaphysischen Philosophierens und zeigt in der phänomenologischen Auslegung einer existenziellen Grunderfahrung den Ursprung des Ethos in den lebensweltlichen Gestimmtheiten auf: Die Erfahrung des Sterblichseins vermag das Maß des Mitleidenkönnens zu erschließen. Dieses Maß bezeugt die Gegebenheit des Ethischen unmittelbar. Wir sind nicht aufgerufen, es zu ergreifen, sondern werden von ihm ergriffen und gewandelt. Als einigende Kraft durchstimmt es die Vielfalt lebensweltlicher Bezüge und vermag das Ethos eines Menschen zu den Tugenden der Anerkennung, des Mitleids und der Nächstenliebe zu führen.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Worin liegt der „andere“ Sinn von Sein und Wesen und des Wesens des Menschen bei Heidegger? Werner Marx untersucht eingehend die Frage und gibt eine systematische und kritisch untersuchende Einführung in den „Bauplan“ der Grundbestimmung des Seins bei Heidegger. Diesen Untersuchungen geht ein längerer problemgeschichtlicher Teil voraus, der zeigt, wie die Grundbestimmungen des Seins und Wesens zu Beginn der Tradition (Aristoteles) und wie sie zum Ende der Tradition (Hegel) aufgefasst wurden.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Diese knappe Einführung in die aristotelische Wissenschaft vom Seienden als Seiendem möchte den Fachstudenten der Philosophie dienen, sie richtet sich aber ebenso an jeden, der einen Einblick in ein zentrales Thema des corpus aristotelicum sucht. In der heutigen Lage der Philosophie scheint es geboten, die Grundlegungen des traditionellen Philosophierens neu zu überdenken, damit vielleicht aus einer Rückbesinnung auf sie neue Fragen erwachsen, die zu einer anderen philosophischen »Grundlegung« führen mögen. Hierfür ist weder das große Handbuch noch die Monographie das geeignete Mittel, eher vielleicht sind es einige in die Sache der jeweiligen Grundlegung hineinführende Gedankenschritte. In dieser Weise versucht diese Abhandlung in diejenige philosophische Grundlegung »einzuführen«, die das bis zu Hegel reichende traditionelle Philosophieren maßgebend mitbestimmt hat.
Ein einleitender Abschnitt begründet, warum der Ausgang vom ersten und einem Abschnitt des zweiten Kapitels des vierten Buches der Metaphysik genommen wird.
Der erste Teil der Schrift fragt: Was war für Aristoteles das Wissen und die Wissenschaft, was war insbesondere die »erste« Theorie, die das Seiende als Seiendes erörtert? Der zweite Teil zeigt, wie sich diese Frage nach dem Seienden als Seiendem zu der nach dem Wesen, der Substanz, der ousia entfaltete, und er untersucht die unterschiedlichen und doch zusammenhängenden Bestimmungen des Wesens: das Wesen als Zugrundeliegendes, als Definitionsgegenstand, als Wesensform, als Seinsgrund, als das Spannungsgefüge von Möglichkeit und Wirklichkeit. Der dritte Teil stellt die für die aristotelische Grundlegung wichtigste Frage: Nahm Aristoteles ein Verhältnis zwischen dem Wesen als solchem und dem ersten, höchsten, dem göttlichen Wesen an, oder fragt die »erste« Theorie von vornherein nur nach diesem »ersten«, göttlichen Wesen und keinem anderen? An dieser Stelle werden einige der Antworten vorgetragen, die in unseren Tagen auf diese Frage gegeben wurden.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Worin liegt der "andere" Sinn von Sein und Wesen und des Wesens des Menschen bei Heidegger? Werner Marx untersucht eingehend die Frage und gibt eine systematische und kritisch untersuchende Einführung in den "Bauplan" der Grundbestimmung des Seins bei Heidegger. Diesen Untersuchungen geht ein längerer problemgeschichtlicher Teil voraus, der zeigt, wie die Grundbestimmungen des Seins und Wesens zu Beginn der Tradition (Aristoteles) und wie sie zum Ende der Tradition (Hegel) aufgefasst wurde.
Aktualisiert: 2023-06-14
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In diesem Buch entwickelt der Verfasser Grundbestimmunge einer nichtmetaphysischen Ethik als Maß für verantwortliches Handeln. Er verläßt die Bahnen des herkömmlichen metaphysischen Philosophierens und zeigt in der phänomenologischen Auslegung einer existenziellen Grunderfahrung den Ursprung des Ethos in den lebensweltlichen Gestimmtheiten auf: Die Erfahrung des Sterblichseins vermag das Maß des Mitleidenkönnens zu erschließen. Dieses Maß bezeugt die Gegebenheit des Ethischen unmittelbar. Wir sind nicht aufgerufen, es zu ergreifen, sondern werden von ihm ergriffen und gewandelt. Als einigende Kraft durchstimmt es die Vielfalt lebensweltlicher Bezüge und vermag das Ethos eines Menschen zu den Tugenden der Anerkennung, des Mitleids und der Nächstenliebe zu führen.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Diese knappe Einführung in die aristotelische Wissenschaft vom Seienden als Seiendem möchte den Fachstudenten der Philosophie dienen, sie richtet sich aber ebenso an jeden, der einen Einblick in ein zentrales Thema des corpus aristotelicum sucht. In der heutigen Lage der Philosophie scheint es geboten, die Grundlegungen des traditionellen Philosophierens neu zu überdenken, damit vielleicht aus einer Rückbesinnung auf sie neue Fragen erwachsen, die zu einer anderen philosophischen »Grundlegung« führen mögen. Hierfür ist weder das große Handbuch noch die Monographie das geeignete Mittel, eher vielleicht sind es einige in die Sache der jeweiligen Grundlegung hineinführende Gedankenschritte. In dieser Weise versucht diese Abhandlung in diejenige philosophische Grundlegung »einzuführen«, die das bis zu Hegel reichende traditionelle Philosophieren maßgebend mitbestimmt hat.
Ein einleitender Abschnitt begründet, warum der Ausgang vom ersten und einem Abschnitt des zweiten Kapitels des vierten Buches der Metaphysik genommen wird.
Der erste Teil der Schrift fragt: Was war für Aristoteles das Wissen und die Wissenschaft, was war insbesondere die »erste« Theorie, die das Seiende als Seiendes erörtert? Der zweite Teil zeigt, wie sich diese Frage nach dem Seienden als Seiendem zu der nach dem Wesen, der Substanz, der ousia entfaltete, und er untersucht die unterschiedlichen und doch zusammenhängenden Bestimmungen des Wesens: das Wesen als Zugrundeliegendes, als Definitionsgegenstand, als Wesensform, als Seinsgrund, als das Spannungsgefüge von Möglichkeit und Wirklichkeit. Der dritte Teil stellt die für die aristotelische Grundlegung wichtigste Frage: Nahm Aristoteles ein Verhältnis zwischen dem Wesen als solchem und dem ersten, höchsten, dem göttlichen Wesen an, oder fragt die »erste« Theorie von vornherein nur nach diesem »ersten«, göttlichen Wesen und keinem anderen? An dieser Stelle werden einige der Antworten vorgetragen, die in unseren Tagen auf diese Frage gegeben wurden.
Aktualisiert: 2023-06-14
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Diese knappe Einführung in die aristotelische Wissenschaft vom Seienden als Seiendem möchte den Fachstudenten der Philosophie dienen, sie richtet sich aber ebenso an jeden, der einen Einblick in ein zentrales Thema des corpus aristotelicum sucht. In der heutigen Lage der Philosophie scheint es geboten, die Grundlegungen des traditionellen Philosophierens neu zu überdenken, damit vielleicht aus einer Rückbesinnung auf sie neue Fragen erwachsen, die zu einer anderen philosophischen »Grundlegung« führen mögen. Hierfür ist weder das große Handbuch noch die Monographie das geeignete Mittel, eher vielleicht sind es einige in die Sache der jeweiligen Grundlegung hineinführende Gedankenschritte. In dieser Weise versucht diese Abhandlung in diejenige philosophische Grundlegung »einzuführen«, die das bis zu Hegel reichende traditionelle Philosophieren maßgebend mitbestimmt hat.
Ein einleitender Abschnitt begründet, warum der Ausgang vom ersten und einem Abschnitt des zweiten Kapitels des vierten Buches der Metaphysik genommen wird.
Der erste Teil der Schrift fragt: Was war für Aristoteles das Wissen und die Wissenschaft, was war insbesondere die »erste« Theorie, die das Seiende als Seiendes erörtert? Der zweite Teil zeigt, wie sich diese Frage nach dem Seienden als Seiendem zu der nach dem Wesen, der Substanz, der ousia entfaltete, und er untersucht die unterschiedlichen und doch zusammenhängenden Bestimmungen des Wesens: das Wesen als Zugrundeliegendes, als Definitionsgegenstand, als Wesensform, als Seinsgrund, als das Spannungsgefüge von Möglichkeit und Wirklichkeit. Der dritte Teil stellt die für die aristotelische Grundlegung wichtigste Frage: Nahm Aristoteles ein Verhältnis zwischen dem Wesen als solchem und dem ersten, höchsten, dem göttlichen Wesen an, oder fragt die »erste« Theorie von vornherein nur nach diesem »ersten«, göttlichen Wesen und keinem anderen? An dieser Stelle werden einige der Antworten vorgetragen, die in unseren Tagen auf diese Frage gegeben wurden.
Aktualisiert: 2023-05-21
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Worin liegt der "andere" Sinn von Sein und Wesen und des Wesens des Menschen bei Heidegger? Werner Marx untersucht eingehend die Frage und gibt eine systematische und kritisch untersuchende Einführung in den "Bauplan" der Grundbestimmung des Seins bei Heidegger. Diesen Untersuchungen geht ein längerer problemgeschichtlicher Teil voraus, der zeigt, wie die Grundbestimmungen des Seins und Wesens zu Beginn der Tradition (Aristoteles) und wie sie zum Ende der Tradition (Hegel) aufgefasst wurde.
Aktualisiert: 2023-05-21
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Die gegenwärtigen Bemühungen um eine Ethik sind noch an die metaphysischen Voraussetzungen gebunden, wonach das Wesen des Menschen darin liegt, ein animal rationale und ein vernunftbegabtes subjectum zu sein. Diesen hat der spätere Heidegger durch nichtmetaphysische Grundbestimmungen entgegengedacht, aber die in ihnen liegende Möglichkeit der Begründung einer nichtmetaphysischen Ethik nicht berücksichtigt. Das Buch versucht, in den Sachverhalten, die diesen Bestimmungen zugrundeliegen, weitere in ihnen beschlossene Möglichkeiten aufzudecken und sie unabhängig von Heidegger, auch entgegen seinen Intentionen, »weiterzudenken«. Die erste Abhandlung gibt eine nichtmetaphysische Bestimmung der Wesensmerkmale eines Maßes und erbringt in einer phänomenologischen Beschreibung den Nachweis, dass durch die wirkliche Erfahrung seines Sterblichseins eine Verwandlung des Menschen möglich ist. Durch sie wird er offen für ein Orientierung gewährendes nichtmetaphysisches Maß und mit ihm für die Maße der Liebe, des Mitleids und der mitmenschlichen Anerkennung. Die zweite Abhandlung fragt, ob nicht der »Ort für solche Maße die »Lichtung« ist, sofern sie, anders als im Falle von Heideggers Auffassung des Wahrheitsgeschehens, nicht durch Geheimnis und Irre mitbestimmt ist. Die dritte versucht, Heideggers Bestimmung des Todes weiterzudenken. Sie zeigt, dass – anders als für ihn – der Tod ein Drittes ist, das Sein und Nichts vermittelt, und wie er den Menschen zu einem »Sterblichen« macht. Die vierte unternimmt es, das von Heidegger ungedacht gebliebene Wesensverhältnis von Tod und Sprache zu denken. Die fünfte fragt danach, worin das seinsgeschickliche Denken sein Maß hat, und die letzte erörtert, kritisch eingrenzend, Heideggers Bestimmung eines nichtmetaphysischen Maßes für das Dichten.
Aktualisiert: 2023-05-21
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In diesem Buch entwickelt der Verfasser Grundbestimmunge einer nichtmetaphysischen Ethik als Maß für verantwortliches Handeln. Er verläßt die Bahnen des herkömmlichen metaphysischen Philosophierens und zeigt in der phänomenologischen Auslegung einer existenziellen Grunderfahrung den Ursprung des Ethos in den lebensweltlichen Gestimmtheiten auf: Die Erfahrung des Sterblichseins vermag das Maß des Mitleidenkönnens zu erschließen. Dieses Maß bezeugt die Gegebenheit des Ethischen unmittelbar. Wir sind nicht aufgerufen, es zu ergreifen, sondern werden von ihm ergriffen und gewandelt. Als einigende Kraft durchstimmt es die Vielfalt lebensweltlicher Bezüge und vermag das Ethos eines Menschen zu den Tugenden der Anerkennung, des Mitleids und der Nächstenliebe zu führen.
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