In dem historischen Roman Der Sommer 1893 in Spillville
erzählt die Autorin Barbara Ortwein, wie der schon in ganz
Europa berühmte, böhmische Komponist Antonín Dvořák im
Jahre 1892 eine sehr gut bezahlte Stelle am Konservatorium in
New York annimmt und mit seiner Familie von Prag nach
New York übersiedelt. Sein Heimweh nach seiner böhmischen
Heimat lässt ihn und seine Familie 1893 zu einer ereignisreichen,
mehrmonatigen Sommerreise von New York in den
kleinen Ort Spillville im ländlichen Iowa aufbrechen, wo sich
seine Landsleute angesiedelt haben. Die Erlebnisse des
Komponisten und seiner Familie im ehemaligen Wilden Westen
lassen ihn nicht nur ein kleines Böhmen in Amerika finden,
sondern ein Amerika der Vielfalt, zu der auch böhmische
Auswanderer ihren Beitrag geleistet haben.
Dass diese Reise in zahlreichen musikalischen Werken des
Komponisten ihren Widerhall fand, ist angesichts der besonderen
Inspirationen, die er in Spillville und seiner Umgebung
erhielt, nicht verwunderlich…
Auch dieses Mal wurde der hier vorliegende Roman von
persönlichen Erlebnissen der Autorin sowohl in Iowa als auch in
ihrer neuen Heimat Prag inspiriert und durch umfangreiche
Recherchen ergänzt. Mit dem Komponisten Antonín Dvořák
stellt die Autorin einen Künstler vor, der sich um den interkulturellen
Austausch zwischen Europa und Amerika verdient
gemacht hat, ja, zu einer Vermischung von amerikanischen und
europäischen Elementen in der Musik beiträgt. Dass diese
Verschmelzung gelingen konnte, daran hat der kleine Ort
Spillville im nordöstlichen Iowa einen besonderen Anteil, was
die Autorin in ihrem Roman in sowohl informativer, als auch
unterhaltsamer Weise verdeutlicht.
Aktualisiert: 2021-08-18
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Zweisprachige Ausgabe / Edition bilingue; Ins Französische übersetzt von / Traduit en français par Catherine Hertzog-Frese
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Barbara Ortwein führt den Leser in die bedrückende Zeit der deutschen Besatzung in der ländlich geprägten Bretagne am Golf von Morbihan. Sie verknüpft dabei die Geschichte ihrer eigenen Familie aus Westfalen mit den Geschichten ihrer Freunde in der Südbretagne, die unter der erbitterten Feindschaft ihrer beiden Nationen gelitten haben.
Wie im Falle der Städte Medebach und Locminé der gegenseitige Hass und das tief verwurzelte Misstrauen in Sympathie und Freundschaft umschlagen konnten, wird in einer sehr persönlichen Geschichte erzählt, die ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Ein Buch, das Hoffnung auf mehr Europa macht.
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Barbara Ortwein emmène le lecteur dans la Bretagne rurale du Golfe du Morbihan pendant la période sombre de l'occupation allemande. Elle y fait se rejoindre l'histoire de sa propre famille de Westphalie et celle de ses amis du sud de la Bretagne, eux qui ont souffert de l'acharnement hostile de leurs nations ennemies.
Comment les villes de Medebach et de Locminé ont-elles réussi à transformer une haine réciproque et une méfiance profondément enracinée en sympathie voire amitié, c'est ce qui est évoqué par le biais d'un récit très personnel où présent et passé s'y entremêlent étroitement. Un livre qui donne espoir en l'avenir pour l'Europe...
Aktualisiert: 2022-04-24
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Das texanische Hügelland und ganz Texas in den Jahren 1865 – 1898:
Nach dem Bürgerkrieg 1865 müssen die Engelbachs im texanischen
Friedrichsburg wieder neu anfangen. Während die materiellen Schäden schnell
beseitigt sind, dauert es mehrere Jahre, den Vertrauensverlust der Engelbachs
und ihrer deutschstämmigen Nachbarn in ihre neue Heimat Texas zu überwinden,
in der sie als Verräter an der Sache des Südens gebrandmarkt und
verfolgt worden waren.
Der Ausbruch von Gewalt in der gesetzlosen Nachkriegszeit, der Zeit des
sogenannten „Wilden Westens“, bedroht auch das Leben und die Existenz der
deutschstämmigen Einwanderer und lässt viele Träume von einem besseren
Leben scheitern. Und als sich
die Lebensverhältnisse in Deutschland in den 70er Jahren verbessern, sehnen
sich viele Deutschtexaner nach Deutschland zurück.
Dennoch sollen die zahlreichen Veränderungen in Texas im weiteren Verlauf
des Jahrhunderts zum Schlüssel des wirtschaftlichen und sozialen Erfolges der
deutschstämmigen Texaner werden und sie selbst zu wohlhabenden Bürgern
ihrer neuen Heimat machen.
In einer einzigartigen – texanischen – Art und Weise verknüpfen die Engelbachs
und mit ihnen ihre Nachbarn im texanischen Hügelland wie auch in ganz Texas
schließlich ihre tradierten bäuerlichen und handwerklichen Lebensweisen mit
den kapitalistischen Vorgaben jenes neuen Amerikas am Ende des 19. Jahrhunderts,
in das ihre Kinder hineingeboren wurden...
Barbara Ortwein setzt in diesem dritten und letzten Roman ihrer Texas-Saga
die Geschichte ihrer fiktiven Familie Engelbach und vieler historischer
Per-sonen im damaligen Friedrichsburg, dem heutigen Fredericksburg, fort.
Anknüpfend an die erschütternden Erfahrungen der deutschstämmigen
Texaner während des Bürgerkrieges, die in ihrem zweiten Buch „Mitten in
Texas und doch nicht am Ziel“ thematisiert worden waren, stellt die Autorin
die Zeit des sogenannten „Wilden Westens“ ( 1865 – 1890 ) in den Mittelpunkt
ihres dritten. Die deutschstämmigen Texaner im texanischen Hügelland und
anderswo in Texas werden in diesem Zusammenhang mit Herausforderungen
konfrontiert, die ihre bisherige Arbeit durch die Raubzüge weißer Banditen
sowie durch die verzweifelt um ihr Überleben kämpfenden Indianer zu
vernichten drohen.
Wieder lässt die Autorin dank umfangreicher Recherchen in Texas, im ehemaligen
Indianerterritorium ( dem heutigem Oklahoma ) und in Deutschland
ihre fiktiven Hauptpersonen mit zahlreichen historischen Personen in den Orten
interagieren, so dass deren Geschichte mit der fiktiven verwoben wird.
Aktualisiert: 2022-08-18
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Das texanische Hügelland in den Jahren 1847 – 1865:
Auf der Suche nach politischer und persönlicher Freiheit, Selbst -
bestimmung und eigenem Land haben sich Tausende von deutschen
Siedlern in der Wildnis von Südwesttexas niedergelassen.
Unter ihnen befinden sich auch der aus Roda bei Marburg geflohene
Karl Engelbach und sein Sohn Johann.
Durch harte Arbeit und mit Unterstützung ihrer neuen Freunde, den
Komantschen, gelingt es den Engelbachs und ihren Landsleuten aus
allen Teilen Deutschlands, in wenigen Jahren blühende Oasen der
Zivilisation, der Kultur, des Wohlstands und der Freiheit in den Orten
Friedrichsburg, Neu-Braunfels, Börne und Comfort zu schaffen.
Doch als der Bürgerkrieg ausbricht, droht alles, wofür die Engelbachs
und ihre Nachbarn so hart gekämpft und so viele Entbehrungen er -
litten haben, zerstört zu werden, ja, die Texasdeutschen müssen sich
die Frage stellen, ob der Preis für ihre Loyalität zur Union nicht zu
hoch war. Wird es einen Ausweg aus diesem Dilemma für die Engelbachs
und ihre Landsleute geben? ------------
Barbara Ortwein knüpft in diesem spannenden, abenteuerlichen,
historischen Roman an ihr erstes Buch „Zwischen den Welten und nie
mehr zurück“ an, in dem sie die Engelbachs mit Tausenden ihrer
Landsleute auf die Reise nach Texas schickte. In der Fortsetzung
„Mitten in Texas und doch nicht am Ziel“ geht es zunächst um die
frühen Jahre der Besiedlung des Hügellandes durch die Deutschen,
vor allem im heutigen Fredericksburg. Im zweiten Teil des Romans
wirft der sich allmählich verschärfende Konflikt zwischen den Nordund
Südstaaten seine Schatten auf die Sklaverei ablehnende, unionstreue,
deutschstämmige Bevölkerung des Hügellandes.
Wieder lässt Barbara Ortwein dank umfangreicher Recherchen sowohl
in Texas als auch in Deutschland ihre fiktiven Hauptpersonen
mit zahlreichen historischen Personen in den genannten Orten inter -
agieren, so dass deren Geschichte mit der fiktiven verwoben wird.
Aktualisiert: 2022-08-18
> findR *
Deutschland in den Jahren 1844 bis 1847:
In dem unfreien, politisch zerrissenen, rückständigen und von Not
und Armut geprägten Land wirbt eine Gruppe von Adeligen bei
den Enttäuschten und Hoffnungslosen für die Auswanderung in
den noch unbesiedelten Südwesten von Texas, um dort mit diesen
Siedlern ein neues Deutschland zu gründen. Und Tausende
folgen der Aufforderung des „Vereins zum Schutze deutscher
Einwanderer in Texas“ und machen sich auf den Weg nach Amerika.
Zu ihnen gehört auch der gescheiterte Revolutionär Karl Engelbach
aus Nordhessen. Nach einer abenteuerlichen Flucht durch
mehrere deutsche Königreiche und Fürstentümer erreichen er und
sein Sohn Johann endlich Bremen und glauben sich auf dem
Schiff nach Charleston in Sicherheit. Sie sollen sich irren, denn
ihre Reise nach Texas ist weiterhin voller Hindernisse und
Gefahren. Geradezu lebensbedrohlich wird ihre Situation, als sie
mit Tausenden von deutschen Einwanderern in die Wildnis von
Südtexas weiterziehen. Werden sie je ihr Ziel erreichen oder wird
das Projekt des „Adelsvereins“ in einem Desaster enden? ----
Barbara Ortwein verbindet in dieser „Reiseerzählung aus dem
19. Jahrhundert“ die spannenden und abenteuerlichen Erlebnisse
ihrer fiktiven Hauptpersonen Johann und Karl Engelbach mit der
Schilderung der sorgfältig recherchierten, geschichtlichen Ereignisse,
die sich in den Jahren 1844 bis 1847 in Deutschland und
Texas abgespielt haben. Sie lässt ihre fiktiven Helden mit den
historischen Protagonisten interagieren, wobei der Baron Otfried
Hans von Meusebach, der sich in Texas John O. Meusebach
nannte, sowohl für Johann und Karl Engelbach als auch für die
Geschichte von Texas eine besondere Rolle spielt.
Aktualisiert: 2022-08-18
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Morgan Le Fay, die Halbschwester von König Artus, spielt eine unrühmliche Rolle in den zahlreichen
Geschichten, die sich um den legendären König ranken. Darin zerstört sie mit Hilfe ihrer magischen
Zauberkräfte sein legendäres Reich: Sie trägt dazu bei, dass nicht nur ihr königlicher Bruder körperlich
und seelisch vernichtet wird, sondern dass auch seine Ideen von einer neuen Weltordnung in Camelot
untergehen. Doch ist das die „wahre“ Morgan? Ist sie wirklich eine böse, „schwarze“ Hexe gewesen
oder gibt es historische, geographische oder religiöse Gründe für eine solche Darstellung?
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Barbara Ortwein erzählt die Geschichte der Morgan in einer ungewohnten Weise nach, denn sie lässt
die Handlung an ganz konkreten Orten in Cornwall und Somerset spielen. Anschließend untersucht sie
in einer modernen Reiseerzählung, inwiefern die Eigentümlichkeiten der Landschaft und die lokalen,
historischen und religiösen Traditionen im Südwesten Englands Einfluss auf die Darstellung der
Morgan genommen haben, so wie sie uns von den mittelalterlichen Autoren überliefert worden ist,
und sucht zahlreiche magische Orte auf, die mit Morgans Geschichte verknüpft sind.
Aktualisiert: 2020-02-17
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