Motive, Selbstdeutungen und literarische Folgen der Entscheidung von Autoren zu einer Übersiedlung in die DDR
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Roland Berbig,
Margrid Bircken,
Robert Cohen,
Andreas Degen,
Justus Fetscher,
Peter Geist,
Christoph Klessmann,
Astrid Köhler,
Jan Kostka,
Leonore Krenzlin,
Moray McGowan,
Helmut Peitsch,
Dennis Püllmann,
Ulrike Schneider,
Laura Schütz,
Hans-Christian Stillmark,
Bernd Stöver,
Helen Thein
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Motive, Selbstdeutungen und literarische Folgen der Entscheidung von Autoren zu einer Übersiedlung in die DDR
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Roland Berbig,
Margrid Bircken,
Robert Cohen,
Andreas Degen,
Justus Fetscher,
Peter Geist,
Christoph Klessmann,
Astrid Köhler,
Jan Kostka,
Leonore Krenzlin,
Moray McGowan,
Helmut Peitsch,
Dennis Püllmann,
Ulrike Schneider,
Laura Schütz,
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»Und doch gleicht diese sieche Stadt, ob ich es will oder nicht, von Tag zu Tag mehr einer Stadt wie jede andere auch. Neue Häuser kommen hinzu, die Arbeiten schreiten voran, Ehen gehen in die Brüche. Wenn sich ein Blinder zufällig hierher verirren würde, er würde gar nicht merken, dass er sich von den anderen Menschen entfernt hat. Er wird hier das gleiche Gerede hören, auf die gleiche Geschäftigkeit stoßen, in die sich alle Welt verstrickt, den gleichen Freuden und den gleichen Sorgen wird er begegnen. Manchmal kommen mir seltsame Gedanken: Könnten die Aussätzigen ihre Gesichter nicht hinter schönen Masken verbergen, hinter schönen Masken mit angenehmen Gesichtszügen, wohlgeformten Nasen, roten Lippen, weißen Stirnen und rosigen Wangen? Ein jeder hätte seine Maske und würde mit ihr zum Markt gehen, und sie wäre dann vollkommen seine eigene Physiognomie, sein ganz eigener Ausdruck. Meine Seele würde sich auf dem herrlich glänzenden Tuch meiner Maske abbilden. Worin würden wir uns dann noch von den anderen unterscheiden?«
Aktualisiert: 2023-06-22
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»Und doch gleicht diese sieche Stadt, ob ich es will oder nicht, von Tag zu Tag mehr einer Stadt wie jede andere auch. Neue Häuser kommen hinzu, die Arbeiten schreiten voran, Ehen gehen in die Brüche. Wenn sich ein Blinder zufällig hierher verirren würde, er würde gar nicht merken, dass er sich von den anderen Menschen entfernt hat. Er wird hier das gleiche Gerede hören, auf die gleiche Geschäftigkeit stoßen, in die sich alle Welt verstrickt, den gleichen Freuden und den gleichen Sorgen wird er begegnen. Manchmal kommen mir seltsame Gedanken: Könnten die Aussätzigen ihre Gesichter nicht hinter schönen Masken verbergen, hinter schönen Masken mit angenehmen Gesichtszügen, wohlgeformten Nasen, roten Lippen, weißen Stirnen und rosigen Wangen? Ein jeder hätte seine Maske und würde mit ihr zum Markt gehen, und sie wäre dann vollkommen seine eigene Physiognomie, sein ganz eigener Ausdruck. Meine Seele würde sich auf dem herrlich glänzenden Tuch meiner Maske abbilden. Worin würden wir uns dann noch von den anderen unterscheiden?«
Aktualisiert: 2023-06-22
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»Und doch gleicht diese sieche Stadt, ob ich es will oder nicht, von Tag zu Tag mehr einer Stadt wie jede andere auch. Neue Häuser kommen hinzu, die Arbeiten schreiten voran, Ehen gehen in die Brüche. Wenn sich ein Blinder zufällig hierher verirren würde, er würde gar nicht merken, dass er sich von den anderen Menschen entfernt hat. Er wird hier das gleiche Gerede hören, auf die gleiche Geschäftigkeit stoßen, in die sich alle Welt verstrickt, den gleichen Freuden und den gleichen Sorgen wird er begegnen. Manchmal kommen mir seltsame Gedanken: Könnten die Aussätzigen ihre Gesichter nicht hinter schönen Masken verbergen, hinter schönen Masken mit angenehmen Gesichtszügen, wohlgeformten Nasen, roten Lippen, weißen Stirnen und rosigen Wangen? Ein jeder hätte seine Maske und würde mit ihr zum Markt gehen, und sie wäre dann vollkommen seine eigene Physiognomie, sein ganz eigener Ausdruck. Meine Seele würde sich auf dem herrlich glänzenden Tuch meiner Maske abbilden. Worin würden wir uns dann noch von den anderen unterscheiden?«
Aktualisiert: 2023-06-22
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»Und doch gleicht diese sieche Stadt, ob ich es will oder nicht, von Tag zu Tag mehr einer Stadt wie jede andere auch. Neue Häuser kommen hinzu, die Arbeiten schreiten voran, Ehen gehen in die Brüche. Wenn sich ein Blinder zufällig hierher verirren würde, er würde gar nicht merken, dass er sich von den anderen Menschen entfernt hat. Er wird hier das gleiche Gerede hören, auf die gleiche Geschäftigkeit stoßen, in die sich alle Welt verstrickt, den gleichen Freuden und den gleichen Sorgen wird er begegnen. Manchmal kommen mir seltsame Gedanken: Könnten die Aussätzigen ihre Gesichter nicht hinter schönen Masken verbergen, hinter schönen Masken mit angenehmen Gesichtszügen, wohlgeformten Nasen, roten Lippen, weißen Stirnen und rosigen Wangen? Ein jeder hätte seine Maske und würde mit ihr zum Markt gehen, und sie wäre dann vollkommen seine eigene Physiognomie, sein ganz eigener Ausdruck. Meine Seele würde sich auf dem herrlich glänzenden Tuch meiner Maske abbilden. Worin würden wir uns dann noch von den anderen unterscheiden?«
Aktualisiert: 2023-06-15
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Motive, Selbstdeutungen und literarische Folgen der Entscheidung von Autoren zu einer Übersiedlung in die DDR
Aktualisiert: 2023-05-28
Autor:
Roland Berbig,
Margrid Bircken,
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Andreas Degen,
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Motive, Selbstdeutungen und literarische Folgen der Entscheidung von Autoren zu einer Übersiedlung in die DDR
Aktualisiert: 2019-04-23
Autor:
Roland Berbig,
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Obwohl die Geschichte der griechischen Juden, wenn auch etwas verspätet, ausreichend erforscht worden ist, leistet das Buch von Rika Benveniste einen wesentlichen Beitrag dazu. Das gelingt ihm durch drei wesentliche Innovationen: Die Erzählung fokussiert auf Einzelschicksale und bewegt sich auf lokaler Ebene, statt ein landes- oder gar europaweites Panorama zu erfassen und allgemeingültige Ergebnisse zu präsentieren; durch die tiefgründige Erforschung der lokalen Geschichte zerstörter Gemeinden werden Verallgemeinerungen und Abstraktionen infrage gestellt. Gerade für die Geschichte des Holocausts haben solche Annäherungen bedeutende Beiträge geleistet: Die Fokussierung auf eine Kleinstadt, ein Ghetto oder ein Lager konnte unser Wissen effektiver bereichern. Ferner wird der zeitliche Rahmen von den ersten Jahren der Besatzung, in der der Völkermord als das Ergebnis der militärischen Besatzung und des Nationalsozialismus vollzogen wurde, auf die Erforschung des gesamten Jahrzehnts erweitert. Dadurch kann das Buch erweiterte Erkenntnisse liefern, etwa über die Umstände der Rückkehr der Überlebenden bzw. über die Jahre der Nachkriegszeit und des Bürgerkriegs. Hier liegt ein dritter, wichtiger Aspekt des Buches: Zwar beschäftigt sich die historische Darstellung mit „traditionellen“ Themen, wie dem Widerstand und der Rolle der Judenräte, darüber hinaus jedoch auch mit den Optionen der Überlebenden in den ersten Jahren nach der Befreiung der Konzentrationslager, ein Aspekt, der weitestgehend unerforscht ist.
Angelehnt an die historiographische Schule der Mikrogeschichte stellt das Buch die Schicksale einzelner Personen oder kleinerer Gruppen durch Zeitzeugenaussagen, persönliche Briefe und offizielle Schreiben in einem lebhaften Erzählstil dar. Obwohl das Buch seine wissenschaftliche Fundiertheit durch zahlreiche Fußnoten und Querverweise auf die internationale Forschung belegt, spielt es vielfach mit dem Genre der belletristischen Prosa. Diese geschichtswissenschaftlich und literaturästhetisch überzeugende Mischung macht seinen innovativen Charakter aus.
Aktualisiert: 2023-03-21
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Motive, Selbstdeutungen und literarische Folgen der Entscheidung von Autoren zu einer Übersiedlung in die DDR
Aktualisiert: 2023-04-28
Autor:
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