39. IWASA Internationales Wasserbau-Symposium Aachen 2009
Wasserwirtschaft und Klimawandel – Fakten, Folgen, Aufgaben
Holger Schüttrumpf
Die Untersuchungen und Ergebnisse der Klimaforschung lassen für die Zukunft eine Verstärkung anthropogen verursachter Klimaänderungen erwarten. Neben Einflüssen auf die Lufttemperaturen werden auch Änderungen in den Wasserhaushaltsparametern erwartet, die sich direkt bzw. indirekt auf die Wasserwirtschaft auswirken. Aufgrund des Vorsorgeprinzips ist es für die Wasserwirtschaft erforderlich, sich rechtzeitig mit möglichen Folgen eines Klimawandels zu beschäftigen. Der Umgang mit dem Thema Klimawandel ist auch deswegen erforderlich, weil die Lebensdauer von Wasserbauwerken und die Wirkungen wasserwirtschaftlicher Maßnahmen viele Jahrzehnte betragen und deren Funktionsfähigkeit auch in Zukunft zu gewährleisten ist. Aus diesen Gründen hatte sich das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen entschlossen, das 39. Internationale Wasserbau-Symposium (IWASA) unter das Generalthema „Wasserwirtschaft und Klimawandel – Fakten, Folgen und Aufgaben“ zu stellen, dem auch der einführende Festvortrag mit dem Titel „Was wissen wir vom regionalen Klimawandel“ von Herrn Prof. Hans von Storch gewidmet war.