Beeinflussung von Sekundärströmungen in gekrümmten Kanälen mittels Plasma-Aktuatoren

Beeinflussung von Sekundärströmungen in gekrümmten Kanälen mittels Plasma-Aktuatoren von Klaubert,  Daniela Claudia
Diese Arbeit liefert grundlegende Erkenntnisse des Zusammenwirkens eines Plasma-Aktuators mit den Sekundärströmungen in einem gekrümmten Kanal, die auch im Kontext eines realitätsnahen Anwendungsfalles betrachtet werden. Dabei spielt die Identifizierung von Parametern des Plasma-Aktuators eine entscheidende Rolle. Hierzu wird die Wirkweise des Plasma-Aktuators bei verschiedenen Ausrichtungen zur Hauptströmung experimentell untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Plasma-Aktuator als Wirbelgenerator fungiert. Dabei haben Änderungen in der Ausrichtung und Leistung einen signifikanten Einfluss auf die Lage und Größe des entstehenden Längswirbels. Zusätzlich führt die endliche Länge des Plasma-Aktuators zu Randeffekten, die in Form von Totaldruckverlustgebieten sichtbar werden. Insgesamt zeigt die Arbeit, dass Sekundärströmungen in einem gekrümmten Kanal, wie bei einer Umlenkung und in einer Turbinenschaufelpassage, durch den Einsatz eines Plasma-Aktuators stark beeinflusst werden können. Dabei findet die Beeinflussung des Sekundärwirbels durch seine Interaktion mit dem durch den Plasma-Aktuator induzierten Längswirbel statt. Die Positionierung, Ausrichtung und Leistung des Plasma-Aktuators werden dabei als die Parameter mit dem stärksten Einfluss herausgearbeitet. Die Änderungen in der Sekundärströmung weisen teilweise ein gewinnbringendes Potential für den Einsatz in späteren Anwendungen auf.
Aktualisiert: 2017-08-16
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Informationssicherheitsbewusstsein für den Berufseinstieg (SecAware4job)

Informationssicherheitsbewusstsein für den Berufseinstieg (SecAware4job) von Scholl,  Margit
Informationen sind wertvolle Ressourcen in der heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft. Sie vor unberechtigten Zugriff oder Missbrauch zu schützen, ist die besondere Herausforderung in Zeiten voranschreitender Digitalisierung aller Lebensbereiche. Das Projekt "Informationssicherheitsbewusstsein für den Berufseinstieg (SecAware4job)", gefördert durch die Horst Görtz Stiftung, möchte Studierende, insbesondere nicht-technischer Studiengänge, als zukünftige Mitarbeitende für die alltäglichen Herausforderungen des Schutzes der Informationssicherheit und der digitalen Infrastruktur sensibilisieren. Dafür wurde in den vergangenen zwei Jahren an der Technischen Hochschule (TH) Wildau eine berufsorientierte Zusatzqualifikation für Studierende in Form einer innovativen Weiterbildung mit Zertifizierung zur Stärkung des Bewusstseins und der Kompetenzen bezüglich Informationssicherheit entwickelt und erprobt. Auf Basis aktueller Forschungserkenntnisse zur Wirksamkeit von Sensibilisierungsmaßnahmen wurden gemäß dem Game-based-Learning-Ansatz analoge und digitale spielebasierte Lernszenarien entwickelt und getestet. Im Sinne des Authentic-Learning-Ansatzes sind Anpassungen von spielebasierten Lernszenarien an die konkrete Zielgruppe und ihre realen Bezüge für den Lernerfolg von großer Bedeutung. Dabei sind neben der Spezifizierung von Inhalten auch kulturelle und sprachliche Aspekte zu berücksichtigen. Im Projekt SecAware4job wurden neben deutsch- auch englischsprachige Lernstationen konzipiert und umgesetzt. Die in SecAware4job entwickelten analogen und digitalen Lernszenarien sowie innovativen Lehrmethoden wurden mit Studierenden, Mitarbeitenden und Gästen getestet und werden auch weiterhin in Aus-, Fort- und Weiterbildungskursen integriert.
Aktualisiert: 2017-08-16
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Strategische Netzausbauplanung in vermaschten Drehstromnetzen unter besonderer Berücksichtigung der Hochspannungsgleichstromübertragung

Strategische Netzausbauplanung in vermaschten Drehstromnetzen unter besonderer Berücksichtigung der Hochspannungsgleichstromübertragung von Rüberg,  Sven
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die strategische Netzausbauplanung in vermaschten Drehstromnetzen unter besonderer Berücksichtigung der Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ). Vorgestellt wird eine Methodik, anhand derer wirkleistungsbedingter Netzausbaubedarf in einem Energieversorgungssystem effizient mittels vorwiegender Verwendung der HGÜ behoben werden kann. Aufbauend auf einer Sensitivitätsanalyse werden alle Knoten eines Netzes hinsichtlich ihrer wirk- und blindleistungsbezogenen Eignung zum Anschluss eines HGÜ-Umrichters untersucht. Hierbei werden auch Stabilitätsinformationen aus nicht-konvergenten Netznutzungs- und (N-1)-Fällen ausgewertet, die mittels Modalanalyse der Jacobi-Matrix der Leistungsflussgleichungen gewonnen werden. Die Berücksichtigung der an den Netzknoten maximal möglichen Leistungsänderungen führt abschließend zu einer vereinheitlichten, komplexwertigen Knotengüte, die die Klassifizierung der ermittelten HGÜ-Anschlussknoten in Gleich- und Wechselrichterknoten ermöglicht. Die Ableitung einer vereinheitlichten Knotengüte wird ergänzt durch eine Methodik zur Ermittlung der optimalen Wirk- und Blindleistungsbetriebspunkte der HGÜ-Umrichter mittels eines Optimierungsalgorithmus. Die entwickelte Zielfunktion stellt sicher, dass dem HGÜ-Netz nur soviel Wirkleistung entnommen wird, wie zur Behebung des Netzausbaubedarfes notwendig ist. Hierdurch wird eine Überdimensionierung der projektierten HGÜ-Netzebene vermieden. Zusätzlich wird eine heuristische Methode zur Vernetzung der HGÜ-Knoten und zur Optimierung des dynamischen Systemverhaltens präsentiert. Die so erzielten Ergebnisse werden mittels stationärer und dynamischer Sicherheitsbewertung dem konventionellen Netzausbau gegenübergestellt.
Aktualisiert: 2017-08-16
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Entwicklung einer Methodik zur experimentellen Qualifizierung von Bolzensetzverbindungen unter Berücksichtigung dynamischer Effekte

Entwicklung einer Methodik zur experimentellen Qualifizierung von Bolzensetzverbindungen unter Berücksichtigung dynamischer Effekte von Biere,  Alexander
Moderne Fahrzeugkarosserien werden durch die Kombination verschiedener Werkstoffe und Bauweisen hinsichtlich Gewicht und Crashstabilität optimiert. Diese zunehmende Komplexität erfordert flexible Verbindungstechniken mit einer einseitigen Zugänglichkeit. Das Fügeverfahren Bolzensetzen füllt diese Technologielücke mit geringen Anforderungen an die Bauteilvorbereitung bei gleichzeitiger Realisierung von geringen Prozesszeiten. Zur Abschätzung potentieller Einsatzfälle in der Entwicklungsphase und zur Gewährleistung eines stabilen Fertigungsprozesses muss jede Fügeverbindung vor einem Serieneinsatz qualifiziert werden. Aufgrund der einseitigen und impulsartigen Fügebelastung beim Hochgeschwindigkeitsbolzensetzen haben die Bauteilgeometrie bzw. die mechanischen Eigenschaften der Fügezone einen großen Einfluss auf die Verbindungsqualität. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen dieser Arbeit die mechanischen Einflussfaktoren und die wesentlichen Einflussebenen durch eine Analyse der auftretenden Belastungen während den einzelnen Setzprozessphasen identifiziert. Mithilfe von experimentellen und numerischen Untersuchungen wurden die statischen und dynamischen Eigenschaften der Fügeteile bewertet. Die Auswirkungen der geometrischen Bauteileigenschaften auf den Fügeprozess und die resultierende Verbindung wurden anhand des zeitlichen Ablaufs des Fügeprozesses und auf Basis von metallographischen Schliffbildern und Festigkeitsuntersuchungen experimentell analysiert und die Empfindlichkeit evaluiert. Aus den Ergebnissen konnte eine Methodik qualifiziert werden, mit der geometrische Prozesseinflüsse von realen Fügeteilen mithilfe einer Probenvorrichtung auf eine ebene Probengeometrie übertragen werden können.
Aktualisiert: 2017-08-16
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Datenbasierte Zustandsüberwachung von Wälzlagerschäden in elektromechanischen Antriebssystemen

Datenbasierte Zustandsüberwachung von Wälzlagerschäden in elektromechanischen Antriebssystemen von Lessmeier,  Christian
Zustandsabhängige Wartungsstrategien werden eingesetzt, um bei hoher Anlagenverfügbarkeit geringe Wartungskosten und Ressourcenverbräuche zu erreichen. Kritische Komponenten in elektromechanischen Antriebssystemen sind häufig die Wälzlagerungen. Für die Zustandsüberwachung von Wälzlagern ist die Körperschallanalyse ein etabliertes Verfahren. Als kostengünstige Alternative wird die Zustandsüberwachung auf Basis der Stromsignale des antreibenden Elektromotors erforscht. Außerdem werden datenbasierte Diagnoseverfahren des maschinellen Lernens auf Basis des Körperschalls und der Stromsignale erprobt. Dazu werden Klassifikatoren angewandt, welche Schadenszustände anhand von Trainingsdaten lernen. In dieser Arbeit werden datenbasierte Diagnoseverfahren auf Basis beider Signale untersucht und die notwendige Datenbasis erforscht. Dazu werden Messdaten von Wälzlagerschäden experimentell erzeugt und die Schadenseigenschaften charakterisiert. Eine vergleichende Untersuchung zur Schadensdetektion mit dem etablierten Verfahren der Hüllkurvenanalyse sowie zwei datenbasierten Klassifikatoren weist die prinzipielle Eignung der datenbasierten Zustandsüberwachung nach. In Abhängigkeit von den systematisch kategorisierten Eigenschaften der Wälzlagerschäden werden Schwächen aufgezeigt und daraus Handlungsempfehlungen für eine Anwendung der Verfahren abgeleitet. Die Trainingsdaten werden für weitere Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Internet zur Verfügung gestellt.
Aktualisiert: 2017-08-16
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Nutzung und Nutzbarkeit von Active Recruiting Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen der Region Südwestfalen

Nutzung und Nutzbarkeit von Active Recruiting Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen der Region Südwestfalen von Thubauville,  Jean-Luke
Active Recruiting ist als moderne Art der Personalbeschaffung in Zeiten des Fachkräftemangels in aller Munde. Allerdings fehlt es dem Mittelstand als Rückrat der deutschen Wirtschaft bei diesem Thema häufig an praktikablen Maßnahmen, die auf die speziellen Bedürfnisse des Mittelstandes angepasst sind. Daher untersucht dieses Buch verschiedene Personalbeschaffungsmethoden auf Ihre Zugehörigkeit zum Active Recruiting und entwickelt eine Systematik zur Klassifizierung von Active Recruiting Maßnahmen in den verschiedenen Anwendungsgebieten des internen und externen Arbeitsmarktes. Diese Systematik wird in der Praxisreflektion dazu verwendet, um zu untersuchen, in wie weit der Mittelstand diese Methodiken bereits nutzt und zu analysieren inwieweit diese Maßnahmen für den Mittelstand nutzbar sind.
Aktualisiert: 2017-08-15
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Ein Handlungsrahmen für die Gestaltung und Verbesserung von Produktionssystemen

Ein Handlungsrahmen für die Gestaltung und Verbesserung von Produktionssystemen von Roth,  Norman
Seit Beginn der 1990er-Jahre beschäftigen sich auch in der westlichen Welt zahlreiche Unternehmen mit dem Thema der schlanken Produktion. Alle Ansätze gehen letztendlich auf das Toyota-Produktionssystem zurück. Durch die Anwendung dieser Ansätze soll Verschwendung eliminiert und so die betriebliche Effizienz gesteigert werden. Ebenso haben Ansätze zum ganzheitlichen Management, wie z.B. Business Excellence-Ansätze, Einzug in die industrielle Praxis gefunden. Diese haben zum Ziel, die verschiedenen Verbesserungsaktivitäten so effektiv an der Unternehmensmission und -vision auszurichten, dass sie einen maximalen Wertbeitrag für das Unternehmen erzielen. Es gibt jedoch nur wenige Ansätze, die sowohl Effizienz- als auf Effektivitätsorientierung auf ganzheitliche Weise vereinigen. Im Rahmen dieser Arbeit soll ein neuer Ansatz vorgestellt werden, der die Gedanken der schlanken Produktion und der Business Excellence in einem ganzheitlichen Gestaltungsrahmen zusammenfasst. Der Kontext ist hierbei ein typisches Fertigungswerk der automobilen Serienfertigung. Der Gestaltungsrahmen besteht aus einem Leistungsbewertungssystem, welches auf Basis von Variabilitäts- und Durchlaufzeitreduzierung sowie Ansätzen zur kontinuierlichen Verbesserung das Erreichen eines Sollzustandes unterstützt. Weitere Elemente des Gestaltungsrahmens sind 25 Gestaltungsprinzipien, welche den Sollzustand eines exzellenten schlanken Systems beschreiben. 41 Systemindikatoren unterstützen das Verfolgen der Effektivität der Verbesserungsarbeit zur Erreichung der Systemexzellenz. Eine auf iterativen Verbesserungszyklen basierende Vorgehensweise unterstützt eine effiziente Implementierung des Gestaltungsrahmens. Die Validierung der Ergebnisse erfolgte in einem typischen Fertigungswerk der Robert Bosch GmbH.
Aktualisiert: 2017-08-15
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2. BIH Treffen 2017

2. BIH Treffen 2017 von Franke,  Lisa, Koob,  Manuel, Krieglstein,  Tim, Wawilow,  Tatjana
Der Fachbereich Bauwesen der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) lädt Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Bauwesen zum zweiten Treffen der Bauingenieur-Institutionen der Hochschulen (BIH) ein. Die Veranstaltung bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bauwesen ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch. Es ermöglicht Forschungstätigkeiten in Form von Fachvorträgen und Postern vorzustellen und zu diskutieren sowie Kontakte zu knüpfen. Das Treffen baut auf das erfolgreiche erste Treffen im September 2016 an der Hochschule Ruhr West (HRW) in Mülheim auf, an dem Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Bauingenieur-Institutionen der Hochschulen aus ganz Deutschland teilnahmen. Der aktuelle Tagungsband beinhaltet Beiträge aus dem Bauwesen mit den Schwerpunkten: - Konstruktiver Ingenieurbau - Baumanagement - Building Information Modeling Die Autoren haben im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung Vorträge aus laufenden oder ggf. abgeschlossenen Forschungsthemen vorgestellt sowie einen Beitrag zu ihrem Thema in diesem Tagungsband veröffentlicht.
Aktualisiert: 2017-08-15
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Analyse der Übertragbarkeit von Mobilitätskonzepten im Kontext nachhaltiger Urbanisierung

Analyse der Übertragbarkeit von Mobilitätskonzepten im Kontext nachhaltiger Urbanisierung von Biedermann,  Nicole
Der Megatrend Urbanisierung geht einher mit wachsendem Wohlstand und steigender Mobilitätsnachfrage, die überwiegend durch motorisierten Individualverkehr gedeckt wird. Die daraus resultierenden negativen Auswirkungen beeinflussen verschiedene Dimensionen der Nachhaltigkeit, was sich vor allem in Städten immer deutlicher zeigt. Aus diesem Grund leistet die vorliegende Arbeit einen Beitrag, städtische Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Das Ergebnis ist eine Checkliste für kommunale Entscheidungsträger, die konkrete Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltiger urbaner Mobilität enthält. Die Inhalte der Checkliste werden zunächst aus Empfehlungen in der Literatur abgeleitet. Diese werden verknüpft mit einer Analyse des Fallbeispiels Kopenhagen, das wiederum durch ein Experteninterview mit dem dänischen Stadtplaner Jan Gehl und einer empirischen Datenanalyse bzgl. des Mobilitätsverhaltens in Kopenhagen untermauert wird. Eine sich der Checkliste anschließende Diskussion thematisiert die Übertragbarkeit einzelner Maßnahmen des Fallbeispiels auf andere Städte und zeigt, dass eine einfache Transferierung des Mobilitätskonzepts nicht realisierbar ist. Als ausschlaggebend werden hierfür die unterschiedlichen Rahmenbedingungen sowie historisch gewachsene Pfadabhängigkeiten betrachtet, die jeder Stadt einen individuellen Charakter verleihen. Letztlich wird empfohlen, möglichst alle Empfehlungen der Checkliste bei der Anwendung auf die individuellen urbanen Gegebenheiten zu berücksichtigen und dabei die erfolgsversprechenden Rahmenbedingungen gemäß dem Fallbeispiel zu beachten. Im besten Fall können damit alle Dimensionen der Nachhaltigkeit erfüllt werden.
Aktualisiert: 2017-08-15
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Effektivität lexikalischer Strategietherapie im Grundschulalter unter besonderer Berücksichtigung mehrsprachig aufwachsender Kinder

Effektivität lexikalischer Strategietherapie im Grundschulalter unter besonderer Berücksichtigung mehrsprachig aufwachsender Kinder von Marks,  Dana-Kristin
Lexikalische Störungen stellen bei Kindern mit spezifischen Spracherwerbsstörungen besonders häufige Symptome dar und treten vor allem im Schulalter deutlich zutage. Eine effektive Therapie lexikalischer Störungen muss langfristig zu einer Annäherung an die Leistungen sprachunauffälliger Kinder führen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde mit der sogenannten "Wortschatzsammler"-Strategietherapie für die Altersgruppe der Vorschulkinder ein neuer Behandlungsansatz entwickelt, der sich empirisch als vorteilhaft bestätigte (Ulrich 2012). Für (ein- und mehrsprachige) Grundschulkinder mit lexikalischen Störungen fehlten bislang innovative Therapiemethoden. Vor diesem Hintergrund entstand die vorliegende Studie. Ziel war es, das bestehende "Wortschatzsammler"-Therapiekonzept theoriegeleitet an die Altersgruppe der Grundschulkinder zu adaptieren sowie dieses anschließend hinsichtlich seiner Wirksamkeit zu überprüfen. Von zentralem Interesse war dabei die Frage, ob langfristig stabile Generalisierungseffekte auf ungeübtes Wortmaterial erreicht werden können, welchen Nutzen mehrsprachige Schüler von der Strategietherapie in ihrer Erst- und Zweitsprache haben und wie effektiv die Therapie in einem Einzel- und in einem Kleingruppensetting ist. Durchgeführt wurde eine randomisierte und kontrollierte Interventionsstudie (RCT) mit 157 ein- und mehrsprachigen Schulkindern (8-10 Jahre), in der die Entwicklung einer Experimental- und einer Kontrollgruppe über 3 Messzeitpunkte verglichen wurde. Die Ergebnisse weisen in mehreren Bereichen auf eine Überlegenheit der Strategietherapie hin, auch bei Kindern mit ungünstigeren Lernvoraussetzungen. Deutlich wurde zudem eine nicht zu unterschätzende Relevanz der Transferarbeit und das Unterstützungspotential durch das schulische Umfeld.
Aktualisiert: 2017-08-14
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Numerische Untersuchung der Eigenspannungsentwicklung für sequenzielle Zerspanungsprozesse

Numerische Untersuchung der Eigenspannungsentwicklung für sequenzielle Zerspanungsprozesse von Ficht,  Julius
Bauteile mit Verzahnungen werden mittels hochproduktiven spanenden Fertigungsverfahren und vielschneidigen Werkzeugen durch mehrstufige Prozessketten hergestellt. Der resultierende Eigenspannungszustand ist für das Einsatzverhalten des Bauteils von großer Bedeutung. Das große Potential, die Randschichteigenschaften gezielt einzustellen, kann nur genutzt werden, wenn ausreichende Kenntnis über die Eigenspannungsentwicklung für sequenzielle Zerspanungsprozesse erarbeitet wird. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, für das Räumverfahren ein numerisches Prozessmodell zu entwickeln, mit dem es möglich ist, die Eigenspannungsentwicklung in der Randschicht vorherzusagen, wobei deren Abhängigkeit von einer mehrfachen sequenziellen Zerspanung, sowie variabler Prozessstellgrößen und den Einflüssen der Prozesskette betrachtet wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde das Räumverfahren in einem 2D FE-Zerspanungsmodell abgebildet und in eine Simulationssequenz integriert, wobei der Randschichtzustand auf ein neues Werkstückmodell für die folgende sequenzielle Zerspanung übertragen wird. Das numerische Prozessmodell wurde anhand der Ergebnisse experimenteller Räumversuche validiert. In einer univariaten Analyse der Einflüsse auf die Eigenspannungsentwicklung bei variierten Prozessstellgrößen wurde der Eigenspannungstiefenverlauf durch fünf charakteristische Merkmale beschrieben. Dabei konnte gezeigt werden, dass sich in der Bauteilrandschicht ein Eigenspannungszustand einstellt, welcher sich bei fortlaufender wiederholter Zerspanung nur unwesentlich ändert. Die charakteristischen Merkmale dieses quasi-stationären Eigenspannungszustands werden von den Prozessstellgrößen maßgeblich beeinflusst und unterscheiden sich signifikant von den Ergebnissen einer singulären Zerspanung.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Ladungswechselprozesse bei Verbrennungsmotoren

Ladungswechselprozesse bei Verbrennungsmotoren von Rozsas,  Tomas, Vanhaelst,  Robin
Die Fachliteratur über Verbrennungsmotoren ist sehr umfangreich. In den Fachbüchern findet man nur sporadisch ausführliche Studien über die Effekte der instationären Gasbewegungen, die die Ladungswechselvorgänge der Zylinder entscheidend beeinflussen. Es fehlen Erklärungen über die Entstehung und Bewegung der Druckwellen in den Rohrsystemen der Motoren. Diese Rohrkonstruktionen mit ihren Dimensionen bestimmen prinzipiell die Vollastcharakteristiken der Motoren. Das Kernstück dieses Fachbuches befasst sich aus diesem Grund mit der Analyse der Ladungswechselvorgänge. Die Bearbeitung der Materie führt folglich zu den zusammenfassenden Kriterienformeln, die eine füllungseffiziente Auslegung der Ansaugrohre ermöglichen. Es werden Berechnungsbeispiele zur Auslegung der gesamten Sauganlage aufgeführt. Weiterhin werden Varianten der Schaltsaugrohre, Aufladesysteme und Abgasrohrgestaltungen funktionell erklärt bzw. bewertet. Diese Systeme ermöglichen eine Erweiterung der effektiven Füllungsprozesse in dem breiten Operationsbereich der Motoren und damit eine Variabilität der Motorencharakteristiken. Zahlreiche Beispiele der Saugrohrkonzeptionen unterschiedlicher Motoren mit Beachtung der Kompaktbauweise und der Raumbeschränkungen im Fahrzeug illustrieren das Buch. Mit dieser Thematik wendet sich das Fachbuch an die Studierende des Maschinenbaus und Ingenieure, die ihr Wissen über Ladungswechselprozesse erweitern möchten.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Management 4.0 und die Generation Y

Management 4.0 und die Generation Y von Tuczek,  Hubertus C.
Die Industrie 4.0 und die zunehmende Digitalisierung schaffen neue Voraussetzungen für die Arbeitswelt. Mit der Generation Y –auch Milleniums genannt -kommt eine neue Generation in die Unternehmen, für die vernetztes und sinnerfülltes Arbeiten zum Selbstverständnis gehört. Als Konsequenz muss sich der Mindset in der Führung neu ausrichten und einer neuen Werteorientierung Platz machen. In dem Buch werden die in diesem Kontext laufende Kontroverse und angedachte Lösungsansätze mit ausführlichen Literaturverweisen diskutiert und eingeordnet. Es wurde von Studenten des Masterkurses "Führungskompetenzen" der Hochschule Landshut unter der Leitung von Prof. Dr. Tuczek erstellt.
Aktualisiert: 2017-08-17
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Prozessanalyse und -überwachung beim Metall-Schutzgasschweißen durch optische In-situ-Sensorsysteme

Prozessanalyse und -überwachung beim Metall-Schutzgasschweißen durch optische In-situ-Sensorsysteme von Purrio,  Marion
Schweißnahtfehler wie beispielsweise Spritzer, Bindefehler und Nahtunregelmäßigkeiten beim Metall-Schutzgasschweißen resultieren aus einem nicht optimal eingestellten Prozess oder aus Schwankungen der Prozessrandbedingungen. Die Folgen sind Ausschuss oder kostenintensive Nacharbeiten. Um dem entgegenzuwirken, werden Systeme zur Prozessüberwachung und zur Prozessregelung eingesetzt, die über Sensorsysteme maschinenlesbare Informationen über den aktuellen Prozesszustand zur Verfügung stellen. In dieser Arbeit werden Verfahren aufgegriffen, welche die Bildauswertung zur Informationsgewinnung beim Metall-Schutzgasschweißen einsetzen. Ziel ist es, die bisherigen Möglichkeiten von In-situ-Sensorsystemen zu erweitern und diese zur Prozessregelung nutzbar zu machen. Dazu gliedert sich die Arbeit in zwei Teile: Im ersten Teil wird die Bildauswertung als Hilfsmittel der Inline-Sensorik benutzt, indem Ereignisse des Prozessgeschehens (offline) detektiert und mit aufgenommenen transienten Daten verglichen werden. Dabei kann unter anderem gezeigt werden, dass die Tropfenablösung im Impulsprozess einer eindeutigen Signalcharakteristik des Spannungssignals zugeordnet werden kann; Im darauffolgenden Teil der Arbeit ist das Ziel, Informationen direkt zur Prozessüberwachung und -regelung zur Verfügung zu stellen. Dazu wird beschrieben, inwieweit Charakteristiken aus Bildern erkannt und ausgewertet werden können. Die Algorithmen zur Auswertung sind dabei so gewählt, dass eine praxistaugliche Bildaufnahme- und Bildauswerterate erreicht werden kann. Aus den untersuchten Charakteristiken können Informationen über eine Brennerfehlposition im Verhältnis zur Fuge, das Lichtbogenverhalten sowie die Schmelzbadbreite gewonnen werden.
Aktualisiert: 2017-08-10
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9. Seminar Wasserversorgung

9. Seminar Wasserversorgung von Krause,  Steffen, Schaum,  Christian
Wasser ist scheinbar immer in jeder Menge und höchster Qualität vorhanden. Die dahinterstehende Leistung unserer Wasserversorger für ihre Kunden und die Gesellschaft ist dabei so gut wie unsichtbar und wird als selbstverständlich angesehen. Auch wenn die Wasserversorger eine lebenswichtige Infrastruktur für die Gesellschaft bereitstellen und damit ganz ohne Zweifel einem öffentlichen Interesse dienen, so müssen wir uns trotzdem immer darüber im Klaren sein, dass andere Themen in der öffentlichen Wahrnehmung viel stärkere Beachtung finden. Deshalb müssen wir selbst dafür sorgen, dass ein öffentliches Bewusstsein besteht und wir die öffentliche Unterstützung erhalten, die wir brauchen, um einen nachhaltigen Grundwasserschutz und eine funktionsfähige Infrastruktur zu erhalten bzw. zu erreichen. Die aktuelle Diskussion zum Thema Nitrat und die Jahre bzw. Jahrzehnte lang nicht umgesetzten Anforderungen aus der EU-Nitratrichtlinie zeigt auf, welchen Stellenwert der allgemeine Grundwasserschutz im Rahmen der Landbewirtschaftung hat. Die jetzt verabschiedete Düngeverordnung mit der dort enthaltenen Stoffstrombilanz ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung aber die möglichen Ausnahmetatbestände weichen die Anforderungen zum Nachteil des Grundwassers erheblich auf. Der auch in Bayern über die Auswertungen des Zustandes der Grundwasserkörper im Rahmen der Berichtspflichten zur EU-Wasserrahmenrichtlinie festgestellt Handlungsbedarf kann nur angegangen werden, wenn zusätzlich zu den Maßnahmen der Düngeverordnung in betroffenen Gebieten z.B. in Niederbayern oder Unterfranken zusätzliche Auflagen durch eine Verordnung auf Landesebene erlassen werden. Um das politisch zu erreichen, muss der öffentliche Druck im Hinblick auf Nitrat, erheblich verstärkt werden. Dieser Aufgabe sollte sich jeder Wasserversorger stellen, da auch heute geringer belastete Gebiete einem Nutzungswandel unterzogen werden könnten. Neben der Qualitätsdiskussion steht die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wasserversorgungsstruktur aus mehreren Gründen im Fokus. Die Rahmenbedingungen ändern sich im Hinblick auf den Klima- und demographischen Wandel. Ein zweites Standbein der Wassergewinnung oder die hygienischen Anforderungen im Gleichklang mit sinkenden Wasserverbräuchen und dem Grundschutz der Löschwasserversorgung sind Themen, die gelöst werden müssen. Die teilweise Überalterung der Wasserversorgungsanlagen und die damit anstehenden nicht unerheblichen Sanierungsmaßnahmen von der Wassergewinnung und eventuellen Aufbereitung über die Speicherung bis hin zum bruchanfälligen Netz aus Grauguss- oder versprödeten PVC-Leitungen benötigen erhebliche finanzielle Mittel und ein fachkundiges Personal, dass mit Hilfe der einschlägigen Regelwerke die anstehenden Aufgaben technisch und wirtschaftlich möglichst optimal löst. In einem DVGW-Forschungsvorhaben hat die Professur für Siedlungswasserwirtschaft der Universität der Bunderwehr unter Leitung von Dr. Steffen Krause die kleinräumig strukturierte Wasserversorgung in Süddeutschland eingehend analysiert und anhand der Ergebnisse sowohl Handlungsbedarf, Verbesserungsvorschläge und auch Umsetzungsschwierigkeiten bei der Anwendung der allgemein anerkannten Regeln der Technik, speziell des DVGW-Regelwerkes Wasser in kleineren Unternehmen herausgearbeitet. Um die Anwendbarkeit des Regelwerkes auch für kleinere Unternehmen zu steigern, wurden im Abschlussbericht des Projektes dem DVGW als Regelsetzer konkrete Hinweise geben, wie das Regelwerk gestaltet werden könnte, ohne dass bei der Anwendung vor Ort ein Berater hinzugezogen werden muss. Aus dem oben genannten Themenspektrum sind die Vorträge und ihre Referenten für das diesjährige 9. Seminar Wasserversorgung ausgewählt worden, deren Beiträge Sie in diesem Band zusammengefasst finden. Den Veranstaltern danke ich an dieser Stelle ausdrücklich. Die Tagung, der Erfahrungsaustausch und die Informationen aus den hier zusammengefassten Vorträgen sind ein wichtiger Beitrag zu einer (zukunfts-)sicheren Wasserversorgung. Jörn-Helge Möller Geschäftsführer der DVGW-Landesgruppe Bayern
Aktualisiert: 2017-08-15
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