Alles. Jederzeit. Überall.
Zeitung online und mobil - zum Stand der Dinge
Anja Pasquay
Die deutschen Zeitungsverlage sind von dem Ziel, schwindende Printerlöse durch wachsende Onlineerlöse wettzumachen, noch weit entfernt: Zum einen haben sich die Nutzer seit Jahren an die Gratiskultur im Internet gewöhnt. Zum anderen wird – auch jenseits der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden Flaute am Werbemarkt – immer deutlicher, dass sich die digitalen Angebote allein durch Onlinewerbung nicht finanzieren lassen. Neue Geschäftsmodelle und zusätzliche Erlösquellen im Internet sind also vonnöten. Hinzu kommt das steigende Interesse der Leser/Nutzer, Inhalt und Gestalt „ihrer“ Medien mitzubestimmen oder doch wenigstens deren Wertigkeit im Konzert unterschiedlicher Nachrichten zu beeinflussen. Die ganze Welt in 140 Zeichen? Mit dem Microbloggingdienst „Twitter“ ist das möglich. Personalisierte Werbung nur für mich? Mit Google „AdWords“ oder ähnlichen Werkzeugen kein Problem. Ob es bereits funktionierende Geschäftsmodelle im Internet gibt, wie sich aus „Twitter“ Nutzen für die Zeitungen ziehen lässt und welche Rolle Google spielt – Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt die vorliegende Broschüre „Alles. Jederzeit. Überall“. Mit Expertenbeiträgen von Holger Kansky, Christian Meier, Annette Milz und Katja Riefler soll der 40 Seiten starke Band (Herausgeberin: Anja Pasquay) all jenen, die sich mit Zeitung online und mobil beschäftigen, einen kompakten Überblick zum Stand der Dinge im Frühherbst 2009 an die Hand geben.