Nulltarif von Brie,  Michael, Dellheim,  Judith

Nulltarif

Luxus des Öffentlichen im Verkehr: Widersprüchlicher Fortschritt einer Idee im ÖPNV Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Laut Infratest dimap sind in Deutschland über 70% der Bürgerinnen und Bürger für die Gratis-Nutzung des ÖPNV. Das war nicht immer so, obwohl bereits bei den Protesten gegen die ÖPNV-Fahrpreiserhöhung 1971 in Dortmund ein Nulltarif gefordert wurde.

Auch der Schriftsteller Josef Reding argumentierte damals dafür und die Gruppe »Ton Steine Scherben« ermutigte 1972 in Westberlin zum »schwarz-Fahren«. 1962 probte Commerce, ein Vorort von Los Angeles, den Nulltarif. Der wurde dann 1971 im französischen Colomiers und bald darauf in Rom und Bologna getestet.

Heute haben ca. 100 Städte und Gemeinden jegliche ÖPNV-Tarife abgeschafft. Davon befinden sich 27 in den USA und 56 in Europa. Aber die Zahl der produzierten und genutzten PKW wächst weiter, die sozialen Probleme und die Zerstörung der natürlichen Lebensbedingungen nehmen dramatisch zu.

Es geht also beim Nulltarif um die Frage nach einem Einstieg in eine sozial-ökologische Verkehrswende im Kontext mit einer tiefgreifenden sozialökologischen Transformation. Die Produktions-, Konsumtions- und Gesellschaftsstrukturen müssen grundsätzlich umgestaltet werden.

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Die Publikation Nulltarif - Luxus des Öffentlichen im Verkehr: Widersprüchlicher Fortschritt einer Idee im ÖPNV Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung von , ist bei VSA erschienen. Die Publikation ist mit folgenden Schlagwörtern verschlagwortet: Gratis-Modelle, ÖPNV, sozial-ökologische Verkehrswende, Transformation, Verkehrspolitik. Weitere Bücher, Themenseiten, Autoren und Verlage finden Sie hier: https://buch-findr.de/sitemap_index.xml . Auf Buch FindR finden Sie eine umfassendsten Bücher und Publikationlisten im Internet. Sie können die Bücher und Publikationen direkt bestellen. Ferner bieten wir ein umfassendes Verzeichnis aller Verlagsanschriften inkl. Email und Telefonnummer und Adressen. Die Publikation kostet in Deutschland 16.8 EUR und in Österreich 17.3 EUR Für Informationen zum Angebot von Buch FindR nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!