Die Geschichte der Vorurteile: Wieland-Rezeption im 19. Jahrhundert

Die Geschichte der Vorurteile: Wieland-Rezeption im 19. Jahrhundert von Ferber,  Sascha
Der im 18. Jahrhundert zunächst hoch geschätzte Autor Christoph Martin Wieland geriet in Klassik und Romantik in Verruf und wurde von der Kritik marginalisiert. Diese Studie zeigt, dass zu diesem kritischen Hauptstrom in den Literaturgeschichten des 19. Jahrhunderts auch ein Gegenstrom existierte, der Wielands literarischen Leistungen würdigt.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Flashman in Afghanistan

Flashman in Afghanistan von Baudisch,  Paul, Compart,  Martin, Fraser,  George MacDonald
Der 17-jährige Harry Flashman wird in der Zeit des Viktorianischen Empire aus der Rugby School geworfen. Er startet eine erstaunliche Karriere beim Militär, die unverdient steil nach oben geht, denn er weiß: Bestimmte menschliche Fehler wie Dummheit, Arroganz und Engstirnigkeit sind militärische Vorzüge. Harry Flashman darf Elspeth, „das größte Flittchen, das je eine Matratze abgenutzt hat“ heiraten (außerdem ist ihr Vater reich), doch wird er zu seinem Entsetzen nach Afghanistan versetzt. Beim Rückzug der Briten und verbündeten Inder aus Kabul überleben nur zwei – Harry ist einer davon. Harry macht sich natürlich aus dem Staub und schlägt sich selbst durch. Das endet in höchsten militärischen Auszeichnungen als "Held von Dschalalabad" und bei den Afghanen wird er als „Bloody Lance“ geachtet (aufgrund eines weiteren Missverständnisses).
Aktualisiert: 2023-03-16
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Schrot und Eis

Schrot und Eis von Zopfi,  Emil
"Der Putsch, the putsch, le putsch. Der 6. September 1839 hat die Welt um ein Wort bereichert. Zusammenstosz der leute, auflauf, kleine Volkserhebung, erklärt Grimms Wörterbuch von 1889. Und ergänzt: das wort putsch stammt aus der guten stadt Zürich, wo man einen plötzlichen vorübergehenden regenguz einen putsch nennt und demgemäz die eifersüchtigen nachbarstädte jede närrische gemüthsbewegung, begeisterung, zornigkeit, laune oder mode der Züricher einen Zürichputsch nennen, so blieb der name für alle jene bewegungen." An jenem 6. September 1839 stürmen einige tausend Religiös-Konservative aus der Zürcher Landschaft die Stadt, es kommt zum Kampf, der letzte Schuss trifft Regierungsrat Johannes Hegetschweiler, der den Befehl zur Kapitulation überbringt. Zürichs liberal-radikale Regierung stürzt, die Konservativen kommen für wenige Jahre an die Macht. Der Roman erzählt vom Leben und Sterben des Johannes Hegetschweiler, dem zögerlichen Politiker, und von seinem grossen und unerfüllten Traum, der ersten Besteigung des Tödi im Glarnerland. Freunde und Widersacher treten auf und kommen in vielen Originalzitaten zu Wort, etwa Putschführer Pfarrer Hirzel aus Pfäffikon, religiöser Fanatiker und Frauenheld, der schliesslich gemeinsam mit einer Geliebten Gift nimmt. Oder Friedrich von Dürler, Männerfreund und Pionier der Turnerbewegung, der 1837 als erster Tourist auf den Tödi 'spaziert'. Das dramatische Geschehen rund um den 'Züriputsch' zeigt überraschende Parallelen zu aktuellen Auseinandersetzungen: Der Konflikt zwischen Stadt und Land, zwischen rückwärts gewandter und fortschrittsorientierter Politik, der Widerspruch zwischen religiösem Fundamentalismus und dem wissenschaftlichen Denken der Aufklärung.
Aktualisiert: 2020-03-23
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Ethnologie und Photographie im deutschsprachigen Raum

Ethnologie und Photographie im deutschsprachigen Raum von Theye,  Thomas
Als im Jahre 1839 die Photographie vorgestellt wurde, schien sich eine neue, authentische Sicht auf fremde und exotische Welten zu eröffnen. Neben ethnographischen Aufnahmen von Sitten und Gebräuchen, Kleidung und Schmuck, Waffen oder Körperhaltung fanden die körperlichen Erscheinungsformen des Menschen die Aufmerksamkeit des «weißen» Forscher-Blicks. Photographien sollten unterschiedliche Entwicklungsstufen – körperliche wie kulturelle – objektiv und unwiderlegbar im Bilde festhalten und eine hierarchische Klassifikation illustrieren, in der sich die Weißen an der Spitze einer unabwendbaren Entwicklung sahen. Mit solchen historischen photographischen Quellen befasst sich die Visuelle Ethnologie, über deren gegenwärtige Forschungstendenzen ein kritischer Überblick gegeben wird. Ausgehend von der medialen Spezifik photographischer Quellen werden ausführlich methodische Aspekte in der Arbeit mit historischen Photographien dargestellt. Die Arbeit bringt Licht in das Beziehungsgeflecht von westlicher Expansion nach Übersee, Wissenschaftsentwicklung und Photographie. Dabei wird eine differenzierte Darstellungsweise bevorzugt, die durch eine Rekonstruktion einstiger Standpunkte kritisches Verstehen ermöglicht und so von heute aus getroffenen Pauschalurteilen entgegen wirkt.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Verwaltungsreformen der frühen Tanzimatzeit-Gesetze, Maßnahmen, Auswirkungen

Verwaltungsreformen der frühen Tanzimatzeit-Gesetze, Maßnahmen, Auswirkungen von Scheben,  Thomas
Ausgehend von offiziellen osmanischen Veröffentlichungen werden die Gesetze und Maßnahmen verfolgt, die die Umgestaltung des Osmanischen Reiches in einen straff gelenkten Zentralstaat mit einer effizienten Verwaltung bewirken sollten. Anhand derselben Materialien, ergänzt durch weitere Informationsquellen, werden aber auch die Schwierigkeiten und Widerstände deutlich, auf die dieses Vorhaben innerhalb und außerhalb der überkommenen Institutionen stieß. Da die Reformversuche nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens umfaßten, entsteht auf diese Weise ein facettenreiches Bild der administrativen Realität im Osmanischen Reich der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die erste Bamberger Kleinkinderbewahranstalt unter Trägerschaft eines Privatvereins (1839-1952)

Die erste Bamberger Kleinkinderbewahranstalt unter Trägerschaft eines Privatvereins (1839-1952) von Händel,  Frank Bernhard
Im Zentrum dieser Studie steht die Analyse institutioneller und ernährungsphysiologischer Aspekte in der Geschichte der ersten Bamberger Kleinkinderbewahranstalt unter Vereinsträgerschaft, ausgehend von ihrer Initiierung in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts bis zur Liquidation des Vereins im Jahr 1952. Nur wenige Vereine in Deutschland bestanden in ihrer Funktion als Träger einer Kinderbetreuungseinrichtung über 100 Jahre. Im Bereich der Sozialgeschichte der öffentlichen Kleinkindererziehung wurde die Aufarbeitung regionaler Einzelfälle bislang angesichts unzureichender Datenqualität vernachlässigt. Mit der Analyse von Finanzierungsmodalitäten und der ernährungsphysiologischen Bestimmung der Anstaltsverköstigung kann mit vorliegendem Fallbeispiel im Bereich zur Geschichte der öffentlichen Kleinkindererziehung eine Forschungslücke geschlossen werden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Rußland und die schleswig-holsteinische Frage 1839-1853

Rußland und die schleswig-holsteinische Frage 1839-1853 von Oberschmidt,  Randolf
Die diplomatiegeschichtliche Arbeit illustriert den bisher nur unzureichend erforschten Anteil Rußlands an der schleswig-holsteinischen Frage 1839-1853. Eingebunden in die gesamteuropäische Auseinandersetzung zwischen dem Metternichschen System und den europäischen Demokratiebewegungen bedrohte der um die Zugehörigkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein geführte Krieg 1848-50 die russische Vormachtstellung in Nordeuropa und Deutschland. Durch Drohungen und eine geschickte Verhandlungsführung gelang Rußland 1853 noch einmal die vorläufige Regelung dieser Frage im Sinne der Legitimität.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Zwischen Physikotheologie und Positivismus

Zwischen Physikotheologie und Positivismus von Weiss,  Burghard
Der positivistischen Methodologie der Physik, die in Frankreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts erste Erfolge zu verzeichnen begann, setzte die «Genfer Schule des kinetischen Atomismus» erbitterten Widerstand entgegen. Die vorliegende Arbeit untersucht die in der physikotheologischen Tradition Genfs gründenden Motive dieses Widerstandes, analysiert Genese und Inhalt der spekulativen Physik des Protagonisten Prevost und beantwortet die Frage nach den Ursachen für dessen frühes Scheitern und späte Wirkung mit Hilfe eines Vergleichs der in Genf, Frankreich und Grossbritannien zu Beginn des 19. Jahrhunderts vorherrschenden Forschungsstile.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Reiseerlebnisse in Centralamerika, Chiapas und Yucatan

Reiseerlebnisse in Centralamerika, Chiapas und Yucatan von Catherwood,  Frederick, Hoepfner,  Eduard, Stephens,  John Lloyd, Uszinski,  Michael
Der Jurist John L. Stephens erhielt 1839 von US-Präsident Van Buren den Auftrag, den politischen Zustand der Zentralamerikanischen Föderation zu untersuchen, eines Staatenverbundes von fünf mittelamerikanischen Ländern, die nach ihrer Loslösung vom spanischen Mutterland noch auf der Suche nach einem rechtlichen Rahmen waren. Auf seiner neun Monate währenden Reise durch die von Bürgerkriegen zerrissenen Länder unternahm er noch – gemeinsam mit dem Zeichner Frederick Catherwood – die erste wissenschaftliche Untersuchung der Maya-Ruinenstätten von Copán, Palenque und Uxmal und untersuchte ausführlich die Möglichkeiten für den seit der 'Conquista' erträumten Nicaragua-Kanal.
Aktualisiert: 2023-03-16
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Ehe, väterliche Gewalt und Testierfreiheit in «weltgeschichtlicher Entwicklung»

Ehe, väterliche Gewalt und Testierfreiheit in «weltgeschichtlicher Entwicklung» von Nielsen,  Eike
Eduard Gans, bedeutender Schüler Hegels und erster jüdischer Professor an einer juristischen Fakultät in Preußen, wichtigster Gegner Savignys seiner Zeit, gilt heute als weitgehend vergessen. Dieses Buch untersucht die methodische Auseinandersetzung, die Gans mit der Historischen Schule suchte, und widmet sich der bisher wenig erforschten dogmatischen Leistung, die Gans erbrachte. In seinem Hauptwerk «Das Erbrecht in Weltgeschichtlicher Entwicklung» entwickelte Gans unter Berufung auf Hegel eine Methodik, die das Naturrecht mit der Geschichte verband. Er veranschaulichte diese Methode am Beispiel des Erb- und Familienrechts. Umschrieben mit den Begriffen «Naturrecht und Universalrechtsgeschichte» meinte Gans in der Betrachtung aller Zeiten und Völker die dialektische Struktur der Geschichte und der Entwicklung des Rechts sichtbar machen zu können. Eike Nielsen unternimmt den Versuch, die Dogmatik des Erb- und Familienrechts darzustellen, das Gans in seinem Werk als das von der Vernunft gebotene und in der Geschichte erkennbare Recht betrachtet. Dabei zeigt sich, dass Gans im Gegensatz zu den restaurativen Bestrebungen des Vormärz eine emanzipatorische Rechtslehre begründete, welche die rechtliche Stellung der Frau und der Kinder in der Familie stärkte.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Ferdinand von Martitz (1839-1921)

Ferdinand von Martitz (1839-1921) von Friedrich,  Mark
Ferdinand von Martitz war einer der bekanntesten Rechtsgelehrten der Kaiserzeit. Aus der Rechtsgeschichte kommend, wandte er sich seit den 1880er Jahren zunehmend dem Völkerrecht zu, wurde Mitglied des renommierten Institut de Droit International und veröffentlichte sein noch heute viel zitiertes wegweisendes Werk zum Auslieferungsrecht. Diese Arbeit untersucht anhand seines Nachlasses das Leben dieses beeindruckenden Juristen und analysiert eingehend alle seine juristischen Arbeiten.
Aktualisiert: 2023-04-06
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Modernisierungsprobleme und Entwicklungskrisen:- Die Auseinandersetzungen um die Bürokratie in Serbien 1839-1858

Modernisierungsprobleme und Entwicklungskrisen:- Die Auseinandersetzungen um die Bürokratie in Serbien 1839-1858 von Boestfleisch,  Hans-Michael
Die nach dem Sturz der noch weitgehend traditional-patriarchalischen Herrschaft des serbischen Fürsten Milos Obrenovič regierenden «Verfassungsverteidiger» bemühten sich um die systematische Modernisierung der staatlichen Organisationsstruktur. Dem stand das im dominierenden bäuerlichen Milieu nach wie vor geltende Gewohnheitsrecht entgegen und führte genauso wie das zunehmende Abrücken der Regierung vom alten Prinzip der Bestellung ortsansässiger Beamter zugunsten von vor Ort «fremden» Kräften wie andererseits auch die noch vormoderne Orientierung vieler Amtsträger zu Normenkonflikten, die in der vorliegenden Studie als Ausdruck staatlicher Entwicklungskrisen beschrieben werden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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