Ein Jahrhundert der Extreme: Rolf Steininger schildert anhand von 21 "Novembertagen", welche Ereignisse und Entscheidungen des 20. Jahrhunderts unsere Welt nachhaltig geprägt haben.
Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Extreme: Die erste Hälfte wurde von zwei Weltkriegen geprägt, die zweite vom Kalten Krieg. In dieser Zeit kam es zu Ereignissen und Entscheidungen, die die Geschichte nachhaltig geprägt haben. Dabei fällt ein interessantes Phänomen auf: Erstaunlich viele dieser geschichtsträchtigen Momente fanden im November statt - seien es das Ende des Ersten Weltkrieges, der Hitlerputsch von 1923, der nationalsozialistische Pogrom an den Juden 1938 oder der Fall der Berliner Mauer.
Der renommierte Zeithistoriker Rolf Steininger untersucht 21 dieser "Novembertage" näher. Beginnend mit der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 bis hin zur Ermordung von Israels Regierungschef Yitzhak Rabin am 4. November 1995 nimmt er diese Schicksalstage des 20. Jahrhunderts ins Visier. Übersichtlich, lebendig und fundiert schildert er, was unsere Welt geprägt, erschüttert und verändert hat.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Am 2. November 1917 erklärte der britische Außenminister Arthur James Balfour, in Palästina eine Heimstätte für das jüdische Volk errichten zu wollen. Er nahm damit einen genau 20 Jahre zuvor auf dem zionistischen Weltkongress in Basel entwickelten Vorschlag auf. Die Balfour-Erklärung ist eine bedeutsame weltpolitische Zäsur, die den Nahen Osten seither nicht zur Ruhe kommen lässt und darüber hinaus ein Paradebeispiel des britischen Imperialismus darstellt. Denn zum Zeitpunkt der Erklärung war Palästina eine osmanische Provinz, die erst erobert werden musste.
Den 100. Jahrestag dieser Verbindung aus britischem Weltmachtstreben und Zionismus nimmt der Herausgeber Fritz Edlinger zum Anlass, einerseits die gegebenen Versprechen und die vergebenen Chancen der seither verstrichenen Jahrzehnte zu analysieren und andererseits aktuelle Lösungsmodelle für den israelisch-palästinensischen Dauerkonflikt zu präsentieren.
Erinnerungspunkte, die im Buch behandelt werden, sind der UN-Teilungsplan von 1947, der eine Wirtschaftsunion zwischen Palästina und Israel vorsah, der 50. Jahrestag der Besatzung 1967, als Israel im Sechs-Tage-Krieg die Westbank, Ostjerusalem, Gaza, Golan und die später an Ägypten zurückgegebene Sinai-Halbinsel eroberte, sowie der "Krieg der Steine", wie die erste Intifada von 1987 genannt wird.
Aktualisiert: 2023-05-10
Autor:
Salah Abdel-Shafi,
Nasser al-Kidwa,
Nur Arafeh,
Omar Barghouti,
Tariq Dana,
Fritz Edlinger,
Richard Falk,
Roger Heacock,
Rashid Khalidi,
Miko Peled,
Vijay Prashad,
Ludwig Watzal,
Petra Wild
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Die Forschungsergebnisse Prof. Langs zeigen, daß die Politik des Führers Adolf Hitler, Kanzler des Deutschen Reiches, im wesentlichen eine Politik zur Erfüllung der Balfour- Deklaration aus dem Jahre 1917 war. Diese Balfour- Erklärung der Engländer war der Dank an die Zionisten dafür, daß sie die USA im Jahre 1916 in den Weltkrieg gegen das Deutsche Reich hineingelogen haben. Dieser Verrat von Juden, denen es in Deutschland gut ging, an ihrem Wirtsvolk jährt sich zum 100. Male. Daher erscheint diese dritte Auflage auch zur Erinnerung an 100 Jahre zionistischen Balfour- Betruges 1916- 2016 am deutschen Volk, unter dessen Auswirkungen Deutschland und der Nahe Osten heute noch zu leiden haben.
Aktualisiert: 2021-01-03
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Diese Buchreihe stellt die Beiträge zu hochaktuellen Themen aus dem Bildungsprogramm des Zentralrats der Juden in Deutschland mit dem Ziel vor, sowohl einen innerjüdischen Diskurs um Aspekte jüdischer Identität, religiöser Orientierung und kultureller Praxis zu fördern als auch den gesellschaftlichen Lernprozess hierzulande voranzutreiben und die Debattenkultur zu bereichern.
Die hier versammelten Beiträge eröffnen vielfältige Perspektiven zu folgenden Themen:
Hundert Jahre Balfour-Deklaration | Die Staatsgründung Israels im Fokus der Geschichte | Von der jüdischen Sehnsucht nach Heimat | Rechtspopulismus und Judenfeindschaft | Gedenken in der deutschen Gesellschaft – Erinnern in der jüdischen Gemeinschaft | Der Nationalsozialismus im Film | Zur Konstruktion des Bildes von Juden im Film
Mit Beiträgen von Gila Baumöhl | Johannes Becke | Eva Berendsen | Julia Bernstein | Josef Braml | Micha Brumlik | Florian Diddens | Thomas Eppenstein | Insa Eschebach | Michaela Fuhrmann | Marcus Funck | Hajo Funke | Motti Golani | Viktor Golinets | Alina Gromova | Jenny Hestermann | Arie Kizel | Karen Körber | Salomon Korn | Daniel Mahla | Meron Mendel | Beate Mitzscherlich | Daniel Neumann | Fania Oz-Salzberger | Avi Picard | Lars Rensmann | Johannes Rhein | Hartmut Rosa | Orit Rozin | Samuel Salzborn | Harry Schnabel | Sonja M. Schultz | Tom Segev | David Studniberg | Christiane von Wahlert | Mirjam Wenzel | Christian Wiese | Daniel Wildmann | Lea Wohl von Haselberg | Andreas Zick
Aktualisiert: 2020-07-02
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Ein Jahrhundert der Extreme: Rolf Steininger schildert anhand von 21 "Novembertagen", welche Ereignisse und Entscheidungen des 20. Jahrhunderts unsere Welt nachhaltig geprägt haben.
Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Extreme: Die erste Hälfte wurde von zwei Weltkriegen geprägt, die zweite vom Kalten Krieg. In dieser Zeit kam es zu Ereignissen und Entscheidungen, die die Geschichte nachhaltig geprägt haben. Dabei fällt ein interessantes Phänomen auf: Erstaunlich viele dieser geschichtsträchtigen Momente fanden im November statt - seien es das Ende des Ersten Weltkrieges, der Hitlerputsch von 1923, der nationalsozialistische Pogrom an den Juden 1938 oder der Fall der Berliner Mauer.
Der renommierte Zeithistoriker Rolf Steininger untersucht 21 dieser "Novembertage" näher. Beginnend mit der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 bis hin zur Ermordung von Israels Regierungschef Yitzhak Rabin am 4. November 1995 nimmt er diese Schicksalstage des 20. Jahrhunderts ins Visier. Übersichtlich, lebendig und fundiert schildert er, was unsere Welt geprägt, erschüttert und verändert hat.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Am 2. November 1917 erklärte der britische Außenminister Arthur James Balfour, in Palästina eine Heimstätte für das jüdische Volk errichten zu wollen. Er nahm damit einen genau 20 Jahre zuvor auf dem zionistischen Weltkongress in Basel entwickelten Vorschlag auf. Die Balfour-Erklärung ist eine bedeutsame weltpolitische Zäsur, die den Nahen Osten seither nicht zur Ruhe kommen lässt und darüber hinaus ein Paradebeispiel des britischen Imperialismus darstellt. Denn zum Zeitpunkt der Erklärung war Palästina eine osmanische Provinz, die erst erobert werden musste.
Den 100. Jahrestag dieser Verbindung aus britischem Weltmachtstreben und Zionismus nimmt der Herausgeber Fritz Edlinger zum Anlass, einerseits die gegebenen Versprechen und die vergebenen Chancen der seither verstrichenen Jahrzehnte zu analysieren und andererseits aktuelle Lösungsmodelle für den israelisch-palästinensischen Dauerkonflikt zu präsentieren.
Erinnerungspunkte, die im Buch behandelt werden, sind der UN-Teilungsplan von 1947, der eine Wirtschaftsunion zwischen Palästina und Israel vorsah, der 50. Jahrestag der Besatzung 1967, als Israel im Sechs-Tage-Krieg die Westbank, Ostjerusalem, Gaza, Golan und die später an Ägypten zurückgegebene Sinai-Halbinsel eroberte, sowie der "Krieg der Steine", wie die erste Intifada von 1987 genannt wird.
Aktualisiert: 2023-02-14
Autor:
Salah Abdel-Shafi,
Nasser al-Kidwa,
Nur Arafeh,
Omar Barghouti,
Tariq Dana,
Fritz Edlinger,
Richard Falk,
Roger Heacock,
Rashid Khalidi,
Miko Peled,
Vijay Prashad,
Ludwig Watzal,
Petra Wild
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Die Balfour-Deklaration ist unzweifelhaft ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung. Sie prägte die zionistische Bewegung, das israelische Geschichtsnarrativ und die internationale Staatenwelt entscheidend. Aus Darstellungen des Nahostkonfliktes ist sie nicht wegzudenken. Die Studie untersucht mittels internationaler zeitgenössischer Zeitungen, wie sich die Bedeutsamkeit der Erklärung im Laufe des Ersten Weltkrieges und der Nachkriegszeit bis 1922 generierte und entwickelte. Erst durch die Presse konnte die Deklaration ihre nachhaltige politische Bedeutung erfahren. In der Kriegsperiode beeinflussten sich Erklärung und Kriegspropaganda wechselseitig. Nach Kriegsende lässt sich eine Debattenverschiebung konstatieren: Die arabische Bevölkerung Palästinas gerät nun stärker in den Blick.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Extreme: Die erste Hälfte wurde von zwei Weltkriegen geprägt, die zweite vom Kalten Krieg. In dieser Zeit kam es zu Ereignissen und Entscheidungen, die die Geschichte nachhaltig geprägt haben. Dabei fällt ein interessantes Phänomen auf: Erstaunlich viele dieser geschichtsträchtigen Momente fanden im November statt - seien es das Ende des Ersten Weltkrieges, der Hitlerputsch von 1923, der nationalsozialistische Pogrom an den Juden 1938 oder der Fall der Berliner Mauer.
Der renommierte Zeithistoriker Rolf Steininger untersucht 21 dieser "Novembertage" näher. Beginnend mit der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 bis hin zur Ermordung von Israels Regierungschef Yitzhak Rabin am 4. November 1995 nimmt er diese Schicksalstage des 20. Jahrhunderts ins Visier. Übersichtlich, lebendig und fundiert schildert er, was unsere Welt geprägt, erschüttert und verändert hat.
Aktualisiert: 2020-05-01
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Der Erste Weltkrieg spielte sich zwischen europäischen Staaten ab, aber es ging um außereuropäische Ziele. Die eurozentristische Sichtweise blendet die Tatsache aus, dass die Völker in Afrika, Asien und der arabischen
Welt größte Opfer des Weltkriegs waren.
Schon damals war den Europäern bekannt, über welche Reichtümer die Dreikontinente
verfügten. Sie wollten allerdings weder Kooperation noch friedliches Miteinander mit den Dreikontinenten.
Die andere Sichtweise, die des Südens, ist Schwerpunkt dieses Buches. Auch 100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkriegs sind diese Inhalte immer noch verdrängt. Mit seinem Buch will der Autor zur Geschichtsrevision und damit zu einem
Paradigmenwechsel beitragen.
Aktualisiert: 2020-02-12
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