Pariser Erinnerungen

Pariser Erinnerungen von Andertann,  Hedwig, Sert,  Misia
Misia Sert, Freundin aller Künstler, die seit der Jahrhundertwende Paris ihren Glanz verliehen, erzählt in diesem Buch ihre romantische Lebens- und Liebesgeschichte. Ihre Erinnerungen sind das Dokument einer Epoche, die mit dem Zweiten Weltkrieg untergehen sollte. Débussy und Ibsen, Renoir und Picasso, Grieg und Strawinsky, Cocteau und Mallarmé, Verlaine und Toulouse-Lautrec, Proust und Nijinsky – diese und zahllose andere Namen werden wach in ihren offen ausgebreiteten Erinnerungen. Fauré gab ihr Klavierunterricht, Mallarmé kritzelte Verse auf ihre Fächer, Renoir malte sie und flehte sie dabei an, ihr Dekolleté ein bißchen weiter zu öffnen. Diaghilew starb in ihrer Gegenwart, Cocteau schrieb über sie im ›Paris Midi‹: »Wir haben hier eine Frau vor uns, der Stendhal Genie zuerkennt… die im Schatten der Männer ihrer Epoche und gleichsam am Rande der künstlerischen Arbeit einen verborgenen Einfluß ausübt, einfach dadurch, daß sie schönere Lichtstrahlen aussenden als Diamanten.«
Aktualisiert: 2017-07-04
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Giuseppe Leoni

Giuseppe Leoni von Lehmann,  Christian
Am Ostufer des Starnberger Sees liegt ein Ort mit dem exotischen Namen Leoni, über den schon Karl Valentin doppeldeutig scherzte: „Am linken Ufer des Sees liegt eine Leoni, kurz genannt Leoni.“ Die Geschichte des heutigen Ortsteils der Gemeinde Berg ist erstaunlich: Als am Starnberger See noch nicht die Schickeria, sondern armes Fischervolk zu Hause war, avancierte das kleine Fischlehen Assenbuch plötzlich zum Treffpunkt der Münchner Künstlerprominenz. Im Jahr 1825 hatte hier nämlich der pensionierte bayerische Hofsänger Joseph Leoni – gebürtiger Giuseppe aus Palermo, Italien – ein Gasthaus eröffnet, in dem sich bekannte Maler, gefeierte Hofschauspieler und umschwärmte Sängerinnen ein Stelldichein gaben und rauschende Feste feierten. Bald hieß der Weiler Assenbuch nur noch „Leonihausen“. Leoni ist die Keimzelle der bürgerlichen Entdeckung des Starnberger Sees. – Doch wer war der Mann, der dem Ort seinen Namen gab? Christian Lehmann hat sich auf Spurensuche begeben und die erste Dokumentation über den Sänger, Bohémien und Gastwirt Leoni geschrieben, dessen Namen am Starnberger See und in München jeder kennt, dessen Lebensgeschichte aber in Vergessenheit geraten ist. Das Buch schließt eine ortsgeschichtliche Lücke – und gewährt mit zahlreichen Abbildungen Einblicke in das Münchner Künstlerleben um 1800.
Aktualisiert: 2017-06-08
Urheber / Autor:
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Topographie und Erinnerung

Topographie und Erinnerung von Bäumler,  Klaus, Fromm,  Waldemar
Die Maxvorstadt – akademisches Herz Münchens, kulturell lebendiges Viertel und ein Quartier mit reicher Geschichte. Hier spürt der Alteingesessene genau wie der Besucher noch den Widerhall der einstigen Bohème, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Straßen zum Beben brachte. Basierend auf der Vortragsreihe „Maxvorstädter Vorlesungen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ermöglicht der vorliegende Band anhand von sechs fundierten und reich illustrierten Beiträgen den Blick auf eine beeindruckende Zeit, als der kunstbegeisterte König Ludwig I. dem Viertel ein neues Gesicht verlieh und sich die vielen Vor- und Freidenker, Kunstsinnigen und -schaffenden zu ebenso geselligen wie geistreichen Stunden versammelten. Als sich die Stadt u.a. mit der Gründung des ersten bayerischen Schriftstellerinnen-Vereins zum Zentrum der bürgerlichen Frauenbewegung aufschwang und mit den „Elf Scharfrichtern“ in der Türkenstraße das erste politische Kabarett Deutschlands die Bühne betrat. Ein Spiegel der Zeit und des blühenden Lebens in der Maxvorstadt sind auch die vielen Gärten und Parkanlagen, die das Viertel prägten – als Prestigeobjekt, als Zufluchtsort, als Quelle des Wohlbefindens.
Aktualisiert: 2017-06-08
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Heimliches Berlin

Heimliches Berlin von Flügge,  Manfred, Hessel,  Franz
Ein Tag im Leben Berlins, das Lebensgefühl der zwanziger Jahre: Franz Hessel entführt mit seinem Roman in die Welt der Salons, Bars und Pensionszimmer, zu verarmten Adeligen, Künstlern und Neureichen und zeichnet das beeindruckende Porträt einer Stadt in turbulenter Armut.
Aktualisiert: 2017-05-22
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Die Malerin

Die Malerin von Basson,  Mary, Weber-Jarić,  Gabriele
Eine Liebe in der Bohème Die junge Gabriele Münter, genannt Ella, verliebt sich in ihren Lehrer Wassily Kandinsky. Ihr Haus in Murnau wird zum Zentrum der Avantgarde, hier malen, streiten und lieben sich die beiden und entwickeln ihre Kunst zu jener Abstraktion weiter, für die er in die Geschichte eingeht. Ella ist seine Muse ebenso wie seine Kritikerin und selbst eine außergewöhnliche Malerin. Mit dem Ersten Weltkrieg werden sie getrennt. Ella wähnt ihren Geliebten tot, trauert um ihn. Doch Kandinsky lebt – und heiratet eine andere. Ella droht daran zu zerbrechen. Aber als die Nazis Kandinskys »entartete Kunst« rauben wollen, wagt sie das Unglaubliche: Sie rettet die Sammlung des Blauen Reiters vor dem Zugriff der Nazis und erhält sie der Nachwelt. »Ein ergreifender Roman und eine einzigartige Geschichte.« Kirkus Reviews
Aktualisiert: 2017-06-01
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Paris, links der Seine

Paris, links der Seine von Ortheil,  Hanns-Josef, Ortheil,  Lukas

Seit Jahrhunderten haben die Straßen von Saint-Germain-des-Prés sowie die Terrains rund um das Quartier Latin Künstler, Musiker und Schriftsteller aus aller Welt in ihren Bann gezogen. Auf kleinem Raum entstand eine einzigartige, lebendige Atmosphäre, die vom intellektuellen Milieu der Pariser Universität ebenso lebte wie von den Salons, Ateliers, Studios und Cafés der künstlerischen Moderne. Sie ließ jenes für Paris typische Lebensgefühl eines melancholisch durchtränkten Glücks entstehen, das in den Pariser Chansons besungen wurde und das Ernest Hemingway in seinen Skizzen Paris – ein Fest fürs Leben beschrieben hat.

Hanns-Josef Ortheil durchstreift diese Zonen mit dem Blick eines Flaneurs von heute, der die verführerischen Winkel des alten "Paris, links der Seine" abseits von den touristischen Ecken auf intensive Weise neu erlebt.

Aktualisiert: 2017-07-04
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Letzte Nächte in Boohemia

Letzte Nächte in Boohemia von Klook,  Carsten, Steinegger,  Christoph
Im Schattenreich des Staates Underground wimmelt es von merkwürdigen Figuren, die sich durchschlagen. Manche haben Jobs in zwielichtigen Bereichen, die für den Normalbürger an Wahnwitz grenzen, andere handeln eindeutig kriminell. Ganz andere laborieren sich durch die Arbeitslosigkeit und schlagen die Zeit tot, deren verlängerter Arm sie selbst sind. Auch gibt es solche, denen die Zeit ein Schnippchen geschlagen hat, die an ihrer psychischen Defomiertheit zugrundegegangen sind und sich haben ausmustern lassen: Down shifting ins Nichts? Allen gemeinsam ist, dass sie sich als Dissidenten begreifen, wenngleich nicht im direkten Sinne, eher in einer genervten Abwehrhaltung gegenüber jeder Form des Agierens in jedwedem politischen Bereich, im vollen Bewusstsein über die Unmöglichkeit, unpolitisch zu sein. Manchmal treffen diese Personen aufeinander, erzählen sich ihre Geschichten. Dass Leute zusammenstehen oder -liegen und sich gegenseitig etwas erzählen, ist ein recht altes Motiv, das es nicht erst seit Filmen wie »Smoke« oder dem Roman »Generation X« gibt. Meist aber gehen diese Figuren unbehelligt ihrer Wege. Oder räumen ab, um und verschwinden … ein schwarz-bunter Reigen von prekären Charakteren. Die Tage glanzvollen Rausches sind jedenfalls vor bei, man kauert zusammen und hält durch, so gut es eben geht. Die Boheme ist zum Prekariat verkommen. Manche tauchen ab wie Kröten. In deren schwarzen Augen spiegelt sich die Zukunft. Wie die Augen der Wahrsager in ihren Glaskugeln. Die sehen in erster Linie auch nur sich selbst. Und verlangen Geld dafür. Was bei Schriftsatzstellern natürlich ganz anders ist … Die Geschichten verschränken sich ineinander minimal und ergeben ein dunkles Panorama einer Gesellschaft im Spähkapitalismus.
Aktualisiert: 2017-05-04
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Wo die Geister wandern

Wo die Geister wandern von Heißerer,  Dirk

Schwabing war das legendäre Münchener Künstlerviertel, „wo Geister noch zu wandern wagen“ (Stefan George). Aus dem alten Dorf vor den Toren der Stadt wurde eines der quirligsten Quartiere mit einer ausgeprägten Bohème. Dirk Heißerer führt in seinem berühmten literarischen Stadtführer durch Straßen und an Plätze, die Erinnerungen an Künstler und Dichter wachrufen: an die Zeitschrift Simplicissimus mit ihren vielen prominenten Mitarbeitern, die Brüder Mann, die Künstler des Blauen Reiter, Rilke, Brecht, Wedekind und viele andere. Das Buch ist ein Stadtführer und eine kompakte Literatur- und Kulturgeschichte in einem.

Aktualisiert: 2017-07-03
Urheber / Autor:
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Eine Ehe in Wien

Eine Ehe in Wien von Achlama,  Ruth, Biller,  Maxim, Vogel,  David
In den Fängen einer dunklen Liebe In seinem Meisterwerk beschreibt David Vogel in sensibler wie schonungslos offener Sprache die Liebesqualen eines angehenden Schriftstellers und erzählt dabei von nichts Geringerem als vom Kern des Daseins: Rudolf Gordweil ist im Wien der zwanziger Jahre einer Femme fatale verfallen. Von Woche zu Woche mehr gedemütigt und erniedrigt, braucht er die Kraft des Verzweifelten, um endlich zum Befreiungsschlag auszuholen. »Eine Ehe in Wien zählt zu den sechs, sieben besten Büchern, die mir je untergekommen sind.« Maxim Biller
Aktualisiert: 2017-07-18
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Die Tänzerin von Paris

Die Tänzerin von Paris von Abbs,  Annabel, Seeberger,  Ulrike
Tanz war meine Antwort – auf alles, was das Leben mir abverlangte. James Joyce war ihr Vater. Samuel Beckett war ihr Geliebter. Dies ist ihre Geschichte. Paris, 1928: Die junge, talentierte Lucia Joyce steht vor ihrem Durchbruch als Tänzerin. Doch ihr Vater – ein Wegbereiter der literarischen Moderne – beobachtet das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben mit Argwohn. Als Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett begegnet, verliebt sie sich leidenschaftlich, wird jedoch schon bald bitter enttäuscht. Als dann ein lange verborgenes Geheimnis ihrer Familie ans Licht kommt, droht Lucias Hoffnung, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien, dramatisch zu scheitern. Nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.
Aktualisiert: 2017-07-14
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Wein und Haschisch

Wein und Haschisch von Baudelaire,  Charles, Krause,  Tilman, Walz,  Melanie
150. Todestag am 31. August 2017 Wer Charles Baudelaire ausschließlich als Verfasser der dunkel-brillanten Gedichte aus «Die Blumen des Bösen» kennt, lässt sich ein wahres Lesevergnügen entgehen. In seinen geist- und pointenreichen Essays vergleicht Baudelaire die unterschiedlichen – und nicht gleichermaßen empfehlenswerten – Wirkungen von Wein und Haschisch, gibt jungen Schriftstellerkollegen Tipps zum Umgang mit Gläubigern, schildert seine Begeisterung nach der ersten Aufführung einer Wagner-Oper in Paris oder erteilt Ratschläge, wie man das Glück in der Liebe finden kann. In dieser exklusiven Zusammenstellung in Neuübersetzung begegnet uns der feinsinnige Ästhet als ironischer Lebenskünstler, als hellsichtiger Literaturkritiker und als wortmächtiger Protagonist der Pariser Boheme. Gebunden in dunkelroten Samt mit Glanzfolienprägung, ist der Band zudem ein bibliophiler Hingucker.
Aktualisiert: 2017-07-01
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Die Marmorsäge. Taedium vitae

Die Marmorsäge. Taedium vitae von Hesse,  Hermann, Michels,  Volker
›Die Marmorsäge‹, entstanden 1904, und ›Taedium vitae‹ aus dem Jahre 1908 sind zwei Liebesgeschichten. So verschieden Milieu, Jahreszeiten und Schauplätze auch sind, die Eindringlichkeit, mit der Hesse Höhen und Tiefen dieses Erlebnisses zu vergegenwärtigen versteht, ist hier wie dort erstaunlich. Die sich in der ›Marmorsäge‹ zuspitzenden Begebenheiten zerstören den Traum der bukolisch einsetzenden Sommerferien in der Schwarzwälder Heimat des Erzählers. Mit einem Gespür für feinste emotionale Nuancen werden auch seine von Lebensüberdruß ausgehenden und wieder in ›Taedium vitae‹ mündenden Erlebnisse in der Münchner Bohème geschildert. Beidesmal sind es Konstellationen, die außerhalb der Einflußmöglichkeit der Liebenden liegen, welche die Oberhand behalten. »Es ist etwas verlorengegangen, was früher in der Welt war«, schließt die Erzählung ›Taedium vitae‹, »ein gewisser unschuldiger Duft und Liebreiz und ich weiß nicht, ob das wiederkommen kann.«
Aktualisiert: 2017-07-04
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«Zuhause im 20. Jahrhundert» – Hermann Kesten

«Zuhause im 20. Jahrhundert» – Hermann Kesten von Debrunner,  Albert M
Hermann Kesten (1900-1996) ist eine Jahrhundertgestalt. Er prägte die Literaturszene der Weimarer Republik, war eine zentrale Figur des Exils und trug wesentlich zu den Debatten der jungen Bundesrepublik bei. Er verfasste zahlreiche Romane und Erzählungen, versuchte sich als Dramatiker und schrieb Gedichte. Als Essayist machte er sich vor allem nach dem 2. Weltkrieg einen Namen. Unvergessen sind seine Porträts berühmter Kollegen, die unter dem Titel «Meine Freunde die Poeten» erschienen. Bis zuletzt blieb er ein kritischer Geist, der das Zeitgeschehen pointiert kommentierte. Im galizischen Podwolozyska geboren, verbrachte Kesten seine Kindheit und Jugend in Nürnberg. Nach einem abgebrochenen Studium zog er nach Berlin, wo er als Lektor für den legendären Kiepenheuer Verlag arbeitete und Erfolg mit seinen ersten Romanen fand. 1933 sah er sich gezwungen, Deutschland zu verlassen. Die nächsten sieben Jahre lebte er in Frankreich und betreute von Paris aus die deutsche Abteilung des Amsterdamer Verlags Allert de Lange. 1940 floh er in die USA, wo er Hunderten die Einreise nach Amerika ermöglichte. 1949 wurde er amerikanischer Staatsbürger, zog aber Mitte der 50er Jahre nach Rom. Dort lebte er bis zum Tod seiner Frau im Jahr 1977. Daraufhin übersiedelte er nach Basel und verbrachte sein letztes Lebensjahrzehnt in einem jüdischen Altersheim. Kesten gehört zu den großen Persönlichkeiten der deutschen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Nach dem 2. Weltkrieg war er neben Thomas Mann und Lion Feuchtwanger der meistgelesene deutsche Autor in den USA. Bleibende Verdienste erwarb er sich zudem durch die Werkausgaben von Joseph Roth und René Schickele sowie durch literarische Porträts und Briefsammlungen zum Exil. Albert M. Debrunner hat sich über mehr als 25 Jahre mit Hermann Kesten beschäftigt, um dessen spannendes und vielfältiges Leben erzählen zu können. «Zu Hause im 20. Jahrhundert» ist die erste Biographie über den Autor. Sie liest sich wie ein Roman.
Aktualisiert: 2017-04-27
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Die Republik Nizon

Die Republik Nizon von Bauer,  Christoph W., Nizon,  Paul, Skwara,  Erich Wolfgang
SCHRIFTSTELLER IN DER RIEGE VON FRISCH, BACHMANN, BERNHARD, HANDKE Als einer der großen europäischen Autoren der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur lebt Paul Nizon heute zurückgezogen in Paris. Canetti war sein Trauzeuge, Siegfried Unseld sein Verleger, Frisch und Dürrenmatt seine Freunde, Bachmann, Grass, Handke und Bernhard Autorenkollegen auf Augenhöhe. Mit seinem zweiten Buch "Canto" gastierte er bei der Gruppe 47, sein Roman "Das Jahr der Liebe" wurde in Frankreich als bestes fremdsprachiges Buch ausgezeichnet. Diese Biographie in Gesprächen erlaubt einen tiefgehenden Einblick in sein Leben, das er bedingungslos in sein Schreiben investiert hat. DIE WELT EINES MANISCHEN SCHREIBKÜNSTLERS, ERKUNDET IM INTIMEN GESPRÄCH Paul Nizons Bücher handeln vom Kampf des Schriftstellers um den Roman, von totalem Einsatz, vollständiger Einsamkeit, vom Überdauern und Resistieren. Sie handeln von Körperlichkeit, Erotik, Passionen, sie jagen dem Atem des Lebens und dem Glück nach. Ist man zu Gast in der "Republik Nizon", taucht man ein in die Welt eines manischen Schreibkünstlers, der seinen Lebensmittelpunkt seit vier Jahrzehnten in Paris hat, der Stadt der Dichter. Dabei treten bislang unbekannte Facetten im Leben und Schaffen von Nizon zutage, den Le Monde den "Verzauberer, den zur Zeit größten Magier der deutschen Sprache" genannt hat. PERSÖNLICHE BEGEGNUNGEN IN PARIS IM NACHWORT VON CHRISTOPH W. BAUER In seinem persönlich gehaltenen Nachwort erzählt der Lyriker und Romancier Christoph W. Bauer von seinen Treffen mit Paul Nizon im Paris der Gegenwart - und vom Kennenlernen eines Solitärs in der deutschsprachigen Literatur. Die Gespräche für "Die Republik Nizon" führte der belgische Journalist Philippe Derivière, die Übersetzung besorgte Erich Wolfgang Skwara.
Aktualisiert: 2017-06-01
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Der moderne Dandy

Der moderne Dandy von Erbe,  Günter
Oscar Wildes Worte, die Zukunft gehöre dem Dandy, scheinen sich in der modernen Mediengesellschaft zu bewahrheiten. Namentlich in den Bereichen von Kunst, Mode und Design ist der Dandy wieder gefragt. Doch sind die modischen Trendsetter der Postmoderne wirklich Dandys? Günter Erbe gelingt es, dem inflationären Gebrauch des Wortes „Dandy“ in der Öffentlichkeit eine substanzhaltige Bestimmung des Phänomens entgegenzustellen, das Angemaßte, falsch Etikettierte zu entlarven und dem entleerten Begriff seine eigentümliche Bedeutung zurückzugeben. Der Kulturwissenschaftler verbindet soziologische Analyse und geistesgeschichtliche Reflexion mit Porträtskizzen von Personen, die in unterschiedlicher Gewichtung und Konnotation ein modernes Dandytum repräsentieren: Harry Graf Kessler, Cecil Beaton, Hugo Ball, Francis Picabia, Jacques Vaché, Balthus, Hans Werner Henze, Fritz J. Raddatz, Andy Warhol, David Bowie, Sebastian Horsley, Karl Lagerfeld u.a. Mit diesem neuen Buch setzt Günter Erbe seine lebendige Kulturgeschichte mondäner Lebensentwürfe bis in die Gegenwart fort.
Aktualisiert: 2017-07-26
Urheber / Autor:
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Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen

Warum soll man nicht auf bessere Zeiten hoffen von Holdack,  Nele, Klemperer,  Victor, Loeser,  Christian, Nowojski,  Walter
Ein außergewöhnliches Leben in unveröffentlichten Briefen Unvergleichliche Zeugnisse zum ersten Mal gedruckt: Victor Klemperer, weltberühmt geworden durch seine Tagebücher der Jahre 1933 bis 1945, kämpfte als Publizist, Professor, Politiker sein ganzes Leben lang für eine humane Gesellschaft. Was ihn antrieb, erfahren wir nun in seinen Briefen. Sie eröffnen einen neuen Blick auf ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte und auf das Leben eines Mannes, der nicht müde wurde, für seine Überzeugungen einzutreten. Sein Beispiel macht bis heute Mut. Briefwechsel mit Lion Feuchtwanger, Stephan Hermlin, F. C. Weiskopf, Marie von Ebner-Eschenbach u. v. m.
Aktualisiert: 2017-07-21
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Eine Nacht mit den Pferden. Erzählungen

Eine Nacht mit den Pferden. Erzählungen von Barnes,  Djuna, Kersten,  Karin, Rois,  Sophie
Mit ihren Erzählungen entwickelte sich Djuna Barnes in den zwanziger Jahren schnell zu einer provozierend exzentrischen Autorin. In ihren witzigen, tragikomischen und mitunter bösartigen Portraits von Frauen und Männern und ihren außergewöhnlichen Leidenschaften dreht sich letztlich immer alles um die Liebe und die Einsamkeit. Hinreißende Geschichten von einer Herrin und ihrem Stallknecht, von Briefen, die nicht abgeschickt werden, von Duellen ohne Sekundanten und von einem Pfau in grüner Seide versammelt dieses Hörbuch. Mit ihrer rauen, sinnlichen, mal schreienden, mal flüsternden Stimme ist Sophie Rois die ideale Interpretin für Djuna Barnes’ Erzählungen. Lesung mit Sophie Rois 1 mp3-CD | ca. 1 h 7 min
Aktualisiert: 2017-07-24
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