António Pedro und sein künstlerisches Schaffen

António Pedro und sein künstlerisches Schaffen von Cuadra,  Claudia
Der portugiesische Multimediakünstler António Pedro (1909–1966), der während der Salazar-Ära in den Avantgardezirkeln von Paris, London und São Paulo verkehrte, gründete 1935 mit Künstlern wie Duchamp, Kandinsky und Miró die dimensionistische Bewegung. Als Mitinitiator der „Lissabonner Surrealistengruppe“ (1947) und Theaterreformator entwickelte Pedro eine eigenständige, vom Theaterbegriff des ‚espectáculo‘ geprägte, ästhetisch-soziale Konzeption. Mit Fokus auf seine Lyrik in ihrem Zusammenspiel mit der bildenden Kunst bietet dieser Band erstmals eine Zusammenschau von Pedros künstlerischem Schaffen. Das assoziative Ineinandergreifen von Wort und Bild, schillernde Realitätsbezüge und literarische Reminiszenzen beflügeln die Imagination und reflektieren die bedeutungsstiftende Rolle der Rezeption. Durch das zentrale Prinzip der Metamorphose wird die sinnlich-emotionale Dimension von Sprache mobilisiert und so Raum für die selbstschöpferische Qualität von Poesie geschaffen.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Zum Museum der Literatur

Zum Museum der Literatur von Straubel,  Hella
Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung von Schriftstelleranthologien deutscher und französischer Sprache in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neben der Lektüre dieser Sammlungen als Ausdrucksform des literarischen und kulturellen Kanons in einer Zeit der Transitionen, wird dabei versucht, die Metapher eines 'Museums der Literatur' zu entwickeln. In der Tat bieten sich Anthologien von Schriftstellerhand in besonderer Weise an, Aufbau, Funktion und Wirkung dieses 'Museums' zu untersuchen. Die Zusammenstellung von Lesebüchern durch die ausgewählten Autoren (Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Borchardt und Walter Benjamin auf deutscher Seite, André Gide, André Breton und Paul Éluard auf französischer) erlaubt dabei sowohl, den Ort dieser auf den ersten Blick randständigen Sammlungen in deren literarischen oder publizistischen Œuvre zu definieren, als auch die verschiedenen Positionierungen und Implikationen ihrer individuellen Stellungnahmen angesichts der Krisen der Modernität zu erfassen.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Georges Bataille, André Breton und die Gruppe Contre-Attaque

Georges Bataille, André Breton und die Gruppe Contre-Attaque von Kilian,  Patrick, Pelzer,  Erich
On October 7, 1935 Georges Bataille and André Breton founded Contre-Attaque, a group of revolutionary intellectuals. Positioned against the French Third Republic, fascism, capitalism but also against French communism, the group developed a significant and unique way of thinking about revolution, which in the words of Lévi-Strauss could be labelled “savage”. Despite its short existence, Contre-Attaque had an outstanding importance for the intellectual past of France. The history of the group aligns Hegel, Marx and psychoanalysis with Nietzsche, de Sade, Krafft-Ebing and the cinema in order to form a complex knowledge system, which has inspired France’s intellectual culture in a sustainable manner. This study examines the history of the group, its theoretical influences, its quick collapse as well as its unfathomable reception in the age of terrorism.
Aktualisiert: 2022-06-14
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Montparnasse und Montmatre

Montparnasse und Montmatre von Cronenburg,  Petra van, Franck,  Dan
Paris als künstlerisches Epizentrum ersteht in diesem großartigen literarischen Panorama wieder auf. Drei Jahrzehnte lang (1900-1930) lebten die wichtigsten Künstler der Avantgarde auf dem Montmartre und dem Montparnasse. Maler wie Kandinsky, Modigliani, Picassso, Utrillo, Dali, Ernst, de Chirico oder der Fotograf Man Ray lebten mit so bedeutenden schriftstellern wie Cocteau, Éluard, Breton und Hemmingway Tür an Tür. Dan Francks literarisches Buch führt durch ds gesamte "Who is Who" der europäischen und russischen Avantgarde
Aktualisiert: 2022-05-04
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Avantgarde und Feldtheorie

Avantgarde und Feldtheorie von Bogusz,  Tanja
Trotz der relativ breiten Rezeption der Feldtheorie Pierre Bourdieus stellt ihre Anwendung auf konkrete soziale oder kulturelle Bewegungen immer noch ein Desiderat dar. Die Arbeit orientiert sich an Bourdieus kultursoziologischen Analysen zur Herausbildung der Intellektuellen in Frankreich und überprüft die Kategorien von Feld, Kapital und Habitus am Beispiel der surrealistischen Avantgarde zwischen 1919 und 1930. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt in der Zuspitzung der Paradigmen Bourdieus auf die zentrale Leitfigur der surrealistischen Bewegung, André Breton. Bretons Werdegang und Interventionen werden mit der politischen Situation und mit der Beschaffenheit des literarischen Feldes nach dem Ersten Weltkrieg konfrontiert. Die Textgattung des Manifestes wird als Positionierung im literarischen Meinungskampf beispielhaft illustriert. In der kritischen Reflexion Bourdieus Theorie erfolgt so eine Präzisierung feldtypischer Kriterien, dank derer der Surrealismus zur Orientierungsinstanz nachfolgender Avantgarde-Bewegungen werden konnte.
Aktualisiert: 2023-04-11
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20. Jahrhundert – Roman

20. Jahrhundert – Roman von Asholt,  Wolfgang
Der französische Roman hat im 20. Jahrhundert, wie bereits im 19., eine exemplarische Bedeutung für die Evolution nicht allein der französischen Literatur. Acht Einzeluntersuchungen zu den wichtigsten Romanen und Autoren, von Proust bis zu Gegenwartsschriftstellerinnen, sowie eine Einleitung erläutern die wegweisenden Funktionen des Romans im 20. Jahrhundert, durchmessen die Spannbreite zwischen romanesker Autonomie, kritischer Gattungsreflexion, sprachlich-stilistischen Experimenten und literarischem Engagement und bilden damit zugleich eine Bilanz des Romans des vergangenen Jahrhunderts. Wolfgang Asholt (Osnabrück): Einführung / Henning Teschke (Augsburg): Marcel Proust, "A la recherche du temps perdu" (1913-1927) / Hanspeter Plocher (Augsburg): André Gide, "Les Faux-Monnayeurs" (1925) / Wolfgang Asholt (Osnabrück), Ein anti-romanesker Roman? "Nadja" von André Breton (1928) / Till R. Kuhnle (Augsburg): Louis-Ferdinand Céline, "Voyage au bout de la nuit" (1932) / Brigitta Coenen-Mennemeier (Münster): Die Existenz und das Absurde: Sartre, "La Nausée" (1938) – Camus, "L’Étranger" (1942) / Franziska Sick (Kassel): Nathalie Sarraute, "Portrait d’un inconnu" (1948) und Alain Robbe-Grillet, "La jalousie" (1957) / Jochen Mecke (Regensburg): Michel Butor, "La Modification" (1957) – Claude Simon, "La Route des Flandres" (1960) / Colette Sarrey (Berlin): Französische Schriftstellerinnen der 80er und 90er Jahre und die "écriture féminine" / Wolfgang Asholt (Osnabrück): Zeittafel
Aktualisiert: 2019-01-07
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