Daten als Handelsware

Daten als Handelsware von Jöns,  Johanna
Kernthese des Werkes ist, dass das aktuelle Datenschutzrecht zu einem Datenrecht fortentwickelt werden muss. Die Verfasserin arbeitet heraus, dass der Personenbetroffene derzeit eine zu weitreichende Rechtsposition erhält, die aus Wertungsgesichtspunkten dahingehend eingeschränkt werden sollte, dass er ausschließlich in seinen persönlichkeitsrelevanten Beziehungen zu einem Datum geschützt wird. Die kommerzielle Verwertung eines Datums sollte hingegen dem nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise für die Datenerzeugung Verantwortlichen gebühren. Hinsichtlich der Ausgestaltung eines zu normierenden Verwertungsrechts des Datenerzeugers, das die Nutzung eines konkreten Datums, in Abgrenzung von dessen Inhalt und dessen physischer Verkörperung, dem Rechtsinhaber mit Wirkung gegenüber jedermann zuweist, dient das Urheberrecht als Modell, da dort die Kombination von persönlichkeitsrechtlichen und vermögensrechtlichen Elementen eines einheitlichen Rechts praxistauglich gelungen ist.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Daten als Handelsware

Daten als Handelsware von Jöns,  Johanna
Kernthese des Werkes ist, dass das aktuelle Datenschutzrecht zu einem Datenrecht fortentwickelt werden muss. Die Verfasserin arbeitet heraus, dass der Personenbetroffene derzeit eine zu weitreichende Rechtsposition erhält, die aus Wertungsgesichtspunkten dahingehend eingeschränkt werden sollte, dass er ausschließlich in seinen persönlichkeitsrelevanten Beziehungen zu einem Datum geschützt wird. Die kommerzielle Verwertung eines Datums sollte hingegen dem nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise für die Datenerzeugung Verantwortlichen gebühren. Hinsichtlich der Ausgestaltung eines zu normierenden Verwertungsrechts des Datenerzeugers, das die Nutzung eines konkreten Datums, in Abgrenzung von dessen Inhalt und dessen physischer Verkörperung, dem Rechtsinhaber mit Wirkung gegenüber jedermann zuweist, dient das Urheberrecht als Modell, da dort die Kombination von persönlichkeitsrechtlichen und vermögensrechtlichen Elementen eines einheitlichen Rechts praxistauglich gelungen ist.
Aktualisiert: 2019-05-14
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Das war 2016 – Arbeit und Wirtschaft Sammelband

Das war 2016 – Arbeit und Wirtschaft Sammelband
Vielfalt und Sachlichkeit Vielfalt: Mit diesem Wort lassen sich unsere Schwerpunkthefte aus dem Jahr 2016 wohl am besten zusammenfassen. Vielfältig waren die Themen, immer wieder beschäftigten wir uns mit dem Thema Vielfalt. Den Auftakt machten wir mit dem Thema „Gewerkschaftliches Engagement“, bei dem viele verschiedene Menschen mit bisweilen sogar gegenläufigen ­Interessen gemeinsam versuchen, Verbesserungen für alle ­ArbeitnehmerInnen zu erreichen. Vielfältiger zu werden: Diesen Anspruch hatten wir auch an die Arbeit&Wirtschaft selbst gestellt. Im April erschien das erste Schwerpunktheft im neuen Gewand. Neu war nicht nur das Aussehen, auch unsere Texte wurden vielfältiger: Die Coverstory bietet seither einen Einstieg in das jeweilige Thema, eine Reportage gehört zum fixen Repertoire im Heft, statt des Interviews machen wir nun öfters Streitgespräche und Diskussionen. Zu unseren spannenden GesprächspartnerInnen zählte Soziologin Susanne Pernicka, mit der wir über die anhaltende Bedeutung von Gewerkschaften in der heutigen Welt sprachen. Wir befragten Sozialminister Alois Stöger zu Zumutungen und Zumutbarkeiten, sprachen mit WIFO-Expertin Julia Bock-Schappelwein über Potenziale und ­Herausforderungen bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen, diskutierten mit drei JugendvertreterInnen über ihre Alterssicherung und befragten Soziologin Julia Hofmann zum Thema internationale Solidarität. Nach der Sommerpause ließen wir den AK-Chefvolks­wirt Markus Marterbauer mit Franz Schellhorn von der neoliberalen Agenda Austria über Neoliberalismus diskutieren. Dabei ging es uns nicht nur um die Differenzen, sondern auch um mögliche Schnittmengen. Im Sommer ließen wir Amela Džananović, Dino Šoše und Filiz Kalayci über das umstrittene Thema Integration diskutieren. Im Herbst sprachen wir mit dem Gewerkschafter Reinhard Waldhör über Alltag und Bedürfnisse von Menschen, die in Gesundheitsberufen arbeiten, AK-­Expertin Asiye Sel diskutierte mit der Vereinbarkeitsexpertin Manuela Vollmann über Gleichstellungspolitik. Zum Ausklang des Jahres fragten wir die Sozialwissenschafterin Ulrike Papouschek, inwieweit Kollektivvertragsverhandlungen dazu genutzt werden, um frauenpolitische Anliegen voranzutreiben – und wo sie dazu noch stärker dafür genutzt werden könnten. Die Reportagen führten uns auf die Pfade von MigrantInnen und deren prekärer Alterssicherung. Wir begleiteten den einzigen österreichischen Weltbetriebsrat bei seiner Arbeit in Kärnten. Wir folgten den Spuren der Wiener Hochquellenleitung, die Wiener Wasserversorgung diente dabei als Beispiel für öffentliche Güter, die aus Sicht von AK und Gewerkschaften keinesfalls privatisiert werden dürfen. Wir besuchten das Wiener Integrationshaus und ein Wiener Pflegeheim, porträtierten drei spannende Frauen in mittleren Führungspositionen. Schließlich gewährten uns GewerkschafterInnen und BetriebsrätInnen einen spannenden Einblick in die Kollektivvertragsverhandlungen. Der Arbeit&Wirtschaft-Sammelband 2016 bietet Ihnen wieder den etwas anderen Rückblick auf das vergangene Jahr.
Aktualisiert: 2017-08-08
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Das war 2015 – Arbeit und Wirtschaft Sammelband

Das war 2015 – Arbeit und Wirtschaft Sammelband
Im Jahr 2015 hielt uns ein großes Thema in Atem: die ­Ungleichheit. Wir beschäftigten uns mit ihren verschiedenen Ausprägungen und den negativen Konsequenzen, ob für die Individuen, für die Wirtschaft oder für die Gesellschaft als Ganzes. Die positive Nachricht: Mit der Lohnsteuerreform haben AK und Gewerkschaften immerhin für die ArbeitnehmerInnen eine Entlastung erreicht – Anlass genug, um diese Steuerreform in einem Heft unter die Lupe zu nehmen. Den Auftakt aber machte der 20. Jahrestag des öster­reichischen Beitritts zur EU. Ob prekäre Arbeitsverhältnisse oder die nach wie vor bestehenden Unterschiede zwischen ArbeiterInnen und Angestellten: Auch der Arbeitsmarkt ist weiterhin durch Ungleichheiten gekennzeichnet, mit denen wir uns unter dem Titel „Moderne LastenträgerInnen“ beschäftigt haben. Im Mai ging es um ein ganz besonderes Jubiläum: den 70-jährigen Kampf des ÖGB für Gerechtigkeit. Im Sommer warfen wir einen Blick in den Süden der EU und setzten uns kritisch mit den Vorgaben von EU und Troika auseinander sowie mit deren negativen Konsequenzen. Und schon damals beschäftigten wir uns mit der prekären Situation von Flüchtlingen in Ländern wie Italien oder Griechenland – die nicht zuletzt eine der Ursachen dafür war, dass sich die Flüchtlinge im Sommer auf die Weiterreise unter anderem in Richtung Österreich machten. Die Ungleichheit selbst war Schwerpunkt unserer August-Nummer, im September befassten wir uns mit den verschiedenen Facetten der Datenwirtschaft. In den Herbst starteten wir mit dem Thema Entschleunigung und ließen wegen des Themas Bildung die Köpfe rauchen. Das Jahr ließen wir mit einem positiven Thema ausklingen, nämlich dem guten Leben: Was bedeutet das? Was könnte oder sollte es bedeuten? Und wer setzt sich dafür ein? Eine Neuerung gab es bei unserer Reihe über die ­Sozialakademie: Unter „Neues aus der Sozak“ stellen wir aus­gewählte Abschlussarbeiten vor. Zehn große Interviews haben wir dieses Jahr geführt. Wir sprachen mit der früheren EU-Staatssekretärin Brigitte Ederer, mit der „obersten Arbeitsinspektorin“ Anna Ritzberger-Moser, ihres Zeichens Leiterin der Sektion „Arbeitsrecht und Zentral-Arbeitsinspektorat“ im Sozialministerium, mit ÖGB-Präsident Erich Foglar blickten wir zurück auf 70 Jahre ÖGB und in die Zukunft. Mit AK-Direktor Werner Muhm sprachen wir über die Lohnsteuerreform, der deutsche Journalist Harald Schumann ließ uns an seiner Kritik an der Krisenpolitik von EU und Troika teilhaben, mit dem OECD-Verteilungsexperten Michael Förster sprachen wir über Ungleichheiten. Sabine Köszegi vom Institut für Managementwissenschaften warf mit uns einen kritischen Blick auf die digitale Arbeitswelt, mit dem Soziologen Franz Astleithner sprachen wir über Be- und Entschleunigung, mit Bildungswissenschafterin Christiane Spiel über die Chance Bildung und mit dem Politikwissenschafter Ulrich Brand besprachen wir das gute Leben. Der Arbeit&Wirtschaft-Sammelband 2015 bietet Ihnen wieder den etwas anderen Rückblick auf das vergangene Jahr. Ihr Wissensdurst ist unstillbar? Kein Problem, denn in ­unserem ExpertInnenblog finden Sie laufend spannende ­Beiträge und Hintergründe: blog.arbeit-wirtschaft.at.
Aktualisiert: 2016-04-04
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