Untersucht wird die Doktrin al-walāʾ wa-l-barāʾ (Loyalität und Lossagung), die seit den 1980er Jahren von salafistischen Gelehrten prominent vertreten und medial verbreitet wird. Sie regelt die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen aus islamischer Sicht. Dürfen Muslime einen Nichtmuslim initiativ grüßen? Wie soll der initiative Gruß eines Nichtmuslims erwidert werden? Darf ein Muslim in seinem äußeren Erscheinungsbild den Nichtmuslimen ähneln? Darf er einen Nichtmuslim zum Freund haben? Darf ein Muslim Liebe und Zuneigung für einen Nichtmuslim empfinden?
Zusammengefasst lautet die Kernaussage der Doktrin: Ein Muslim soll seinen Nächsten in dem Maße lieben, in dem dieser Allah gehorsam ist, und ihn in dem Maße hassen, in dem er Allah ungehorsam ist. Auf Liebe und Hass, die Werke des Herzens sind, basieren äußere Handlungen wie Loyalität und Lossagung, die wiederum mit diversen Handlungsimperativen in Verbindung stehen. Daraus ergeben sich dann konkrete Antworten auf die genannten Fragen.
Im Fokus steht die traditionsgeschichtliche Verankerung der Doktrin im klassischen Sunnitentum, analysiert werden ihre Ursprünge und Entwicklungen von der frühen Entstehungsgeschichte des Islams bis in die Gegenwart. Dabei liegt das Augenmerk auf den Positionen und Entwicklungen in den vier prominenten Rechtsschulen des sunnitischen Islams: Ḥanafiten, Mālikiten, Šāfiʿīten und Ḥanbaliten. Es werden Zusammenhänge zwischen Religionsrecht (fiqh), Dogmatik (ʿaqīda) und aufkommendem Traditionsmaterial, insbesondere Ḥadīṯe und Gefährtentraditionen, als neue Legitimationsquellen untersucht.
Aktualisiert: 2023-05-15
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Untersucht wird die Doktrin al-walāʾ wa-l-barāʾ (Loyalität und Lossagung), die seit den 1980er Jahren von salafistischen Gelehrten prominent vertreten und medial verbreitet wird. Sie regelt die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen aus islamischer Sicht. Dürfen Muslime einen Nichtmuslim initiativ grüßen? Wie soll der initiative Gruß eines Nichtmuslims erwidert werden? Darf ein Muslim in seinem äußeren Erscheinungsbild den Nichtmuslimen ähneln? Darf er einen Nichtmuslim zum Freund haben? Darf ein Muslim Liebe und Zuneigung für einen Nichtmuslim empfinden?
Zusammengefasst lautet die Kernaussage der Doktrin: Ein Muslim soll seinen Nächsten in dem Maße lieben, in dem dieser Allah gehorsam ist, und ihn in dem Maße hassen, in dem er Allah ungehorsam ist. Auf Liebe und Hass, die Werke des Herzens sind, basieren äußere Handlungen wie Loyalität und Lossagung, die wiederum mit diversen Handlungsimperativen in Verbindung stehen. Daraus ergeben sich dann konkrete Antworten auf die genannten Fragen.
Im Fokus steht die traditionsgeschichtliche Verankerung der Doktrin im klassischen Sunnitentum, analysiert werden ihre Ursprünge und Entwicklungen von der frühen Entstehungsgeschichte des Islams bis in die Gegenwart. Dabei liegt das Augenmerk auf den Positionen und Entwicklungen in den vier prominenten Rechtsschulen des sunnitischen Islams: Ḥanafiten, Mālikiten, Šāfiʿīten und Ḥanbaliten. Es werden Zusammenhänge zwischen Religionsrecht (fiqh), Dogmatik (ʿaqīda) und aufkommendem Traditionsmaterial, insbesondere Ḥadīṯe und Gefährtentraditionen, als neue Legitimationsquellen untersucht.
Aktualisiert: 2023-04-20
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Der Stellenwert ungeborenen menschlichen Lebens unterliegt bis heute in der Bewertung seitens der muslimischen Religionsgelehrten vielfältigen Einflüssen, die nicht nur islamwissenschaftlich, sondern auch naturwissenschaftshistorisch und bioethisch eingehender Betrachtung wert sind.
Vorliegendes Werk widmet sich diesen Einflüssen unter Berücksichtigung sowohl antik-griechischer, mittelalterlich-arabischer und modern-westlicher Quellen. Zusammengenommen vermögen jene unterschiedlichen Literaturzeugnisse die Verflechtung kultureller, theologischer und medizinischer Vorstellungskonzeptionen am Beispiel pränatalen Lebens zu illustrieren und damit zugleich zu veranschaulichen, wie empfänglich die islamische Religion während ihrer Entstehungszeit für vielfältige intellektuelle Strömungen war und bis in die Gegenwart geblieben ist.
Aktualisiert: 2020-01-06
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Erschrocken darüber, daß die Frauen seinerzeit nur wenig von den religiösen Pflichten und einer rechten islamischen Lebensführung wußten, verfaßte der berühmte Bagdader Gelehrte Abu l-Faradj Ibn al-Djauzi (1116-1200) das Kitab ahkam al-nisa – Das Buch der Gebote für Frauen. Er war damit der erste Autor der islamischen Welt, der versuchte, den von der offiziellen Bildung ausgeschlossenen Frauen grundlegendes religiöses Wissen zu vermitteln und sie an der islamischen Gelehrsamkeit teilhaben zu lassen. Für Ibn al-Djauzi war religiöse Bildung das Fundament eines frommen und gottgefälligen Lebens.
Im Kitab ahkam al-nisa finden sich alle zu seiner Entstehungszeit zentralen religiösen und rechtlichen Regelungen für die Frauen. Die Vorschriften und Bestimmungen werden vor allem anhand von Zitaten aus dem Koran und durch Aussprüche Muhammads, die Hadithe, begründet. Diese Verbindung mit der Tradition verleiht dem Kitab ahkam al-nisa bis in die Gegenwart Gültigkeit.
Ibn al-Djauzi, dessen Œuvre weit über 200 Werke umfaßt, ist einer der meistgelesenen islamischen Autoren. Seine Popularität und Bedeutung zeigt sich darin, daß seine Schriften bis heute immer wieder neu aufgelegt werden, darunter auch das Kitab ahkam al-nisa. Es wird derzeit sowohl unter Muslimen als auch von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Islamwissenschaft und der Genderstudies lebhaft diskutiert.
Im Verlag der Weltreligionen liegt zum ersten Mal eine Übersetzung ins Deutsche vor. Der Kommentar erschließt den Text aus seiner Zeit, führt in das Werk des Autors ein und bietet neue Sichtweisen auf Ibn al-Djauzi und das Thema der Frau im Islam.
Im Kitab ahkam al-nisa versammelt der Bagdader Gelehrte Ibn al-Djauzi die islamischen Gebote für Frauen. Die Verwurzelung in der Tradition des Koran und der Hadithe sicherte seine Bedeutung durch die Epochen hindurch. Das immer wieder neu aufgelegte und bis heute diskutierte Grundlagenwerk liegt jetzt erstmals in deutscher Übersetzung vor.
Textpro
Aktualisiert: 2023-03-28
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