Im kulturellen Gedächtnis Russlands nimmt die Porträtmalerei des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts eine herausragende Rolle ein. Von der westlichen kunsthistorischen Forschung ist sie hingegen bisher als epigonal, minderwertig oder uninteressant vernachlässigt worden. Erstmals widmet sich nun eine Studie den russischen Porträts dieser Epoche. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Aspekt der Geschlechterdifferenz. Denn die Zeit um 1800 ist in Russland von einer Hinwendung zum ästhetischen Kanon der westeuropäischen Kunst geprägt, im Zuge derer auch die entsprechenden Geschlechterrollen übernommen werden. Indem die Autorin die Porträts mit zeitgenössischen kunsttheoretischen Quellen, aber auch mit Erziehungstraktaten und Lobgedichten in Verbindung bringt, kann sie zeigen, wie sich geschlechtsspezifische Unterschiede in die Malerei einschreiben und dazu beitragen, bestimmte Rollen als nachahmenswert erscheinen zu lassen. Es wird deutlich, dass sich eine Mischung aus westeuropäischen Einflüssen und russischen Traditionen, aus höfischen Rollen und bürgerlichen Verhaltensidealen in der reichhaltigen russischen Porträtkunst niederschlägt.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Interdisziplinäre Beiträge zur Rezeptionsgeschichte
Aktualisiert: 2023-06-28
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Interdisziplinäre Beiträge zur Rezeptionsgeschichte
Aktualisiert: 2023-05-28
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Im kulturellen Gedächtnis Russlands nimmt die Porträtmalerei des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts eine herausragende Rolle ein. Von der westlichen kunsthistorischen Forschung ist sie hingegen bisher als epigonal, minderwertig oder uninteressant vernachlässigt worden. Erstmals widmet sich nun eine Studie den russischen Porträts dieser Epoche. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Aspekt der Geschlechterdifferenz. Denn die Zeit um 1800 ist in Russland von einer Hinwendung zum ästhetischen Kanon der westeuropäischen Kunst geprägt, im Zuge derer auch die entsprechenden Geschlechterrollen übernommen werden. Indem die Autorin die Porträts mit zeitgenössischen kunsttheoretischen Quellen, aber auch mit Erziehungstraktaten und Lobgedichten in Verbindung bringt, kann sie zeigen, wie sich geschlechtsspezifische Unterschiede in die Malerei einschreiben und dazu beitragen, bestimmte Rollen als nachahmenswert erscheinen zu lassen. Es wird deutlich, dass sich eine Mischung aus westeuropäischen Einflüssen und russischen Traditionen, aus höfischen Rollen und bürgerlichen Verhaltensidealen in der reichhaltigen russischen Porträtkunst niederschlägt.
Aktualisiert: 2023-05-28
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Die in Wien lebende Künstlerin Judith Zillich stellt sich mit dem für westliche Kunstohren provokanten Titel „MUTTER GOTTES“ der ostkirchlichen Ikone. Dabei ist sie freilich keine Ikonenmalerin. Sie lernte aber während eines Auslandsstipendiums in Lviv (Ukraine), wo sie eigentlich alte Maltechniken lernen wollte, in einer derartigen Ikonenmalschule solche zu malen. Sich freiwillig Regeln zu unterwerfen war das eine, das Sich-Verselbstständigen der Einzelteile eines Ikonengesichts das andere, was Judith Zillich interessierte und was in der Folge an dieser Werkserie aus Eitempera auf Papier, die aus mehr als 100 Variationen besteht, so besticht. Das Zueinander von Mutter und Kind nimmt völlig unvorhersehbare, mitunter sogar unanständige Formen an. Es entwickelt sich dabei ein eindrucksvolles Eigenleben an Zeichen und Symbolen, die Transformationen einer Beziehung darstellen, die von zarten Gesten bis zu Monstern reichen: Das Buch dokumentiert mit einem Einleitungstext von Kurator Johannes Rauchenberger eine Werkserie über „heilige Bilder“ mit zarter Poesie, hintergründigem Humor und tiefgründigem Ernst. Im USEUM Graz waren diese im Winter 2021/22 zu sehen; viele von ihnen sind nun Teil seiner Sammlung für Religion in der Gegenwartskunst. Kombiniert waren diese Ikonen mit Skulpturen aus einer jahrelangen Beschäftigung Zillichs mit der Mutter-Kind-Thematik diesseits und jenseits zärtlicher Idylle.
Aktualisiert: 2023-01-12
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Interdisziplinäre Beiträge zur Rezeptionsgeschichte
Aktualisiert: 2023-04-28
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Ikonen gelten als »Fenster zum Himmel«, als Gottes Wort in Bilder übersetzt. Für diesen eindrucksvollen Ikonenkalender wurden besonders schöne Motive aus der jahrhundertealten Tradition der berühmtesten Schulen der Ikonenmalkunst ausgewählt und in der Abfolge des Kirchenjahres angeordnet. Die Meisterwerke bestechen durch ihre Farbbrillanz und hervorragende Bildqualität.
Aktualisiert: 2020-12-03
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Dieser Band ergänzt zahlreiche kunsthistorische und ästhetische Untersuchungen zur russischen Ikone. Er vereint Forschungen zu den geistigen Grundlagen der Ikonenmalerei und geht dabei von ihrem primär religiösen Anliegen aus. Die Beiträge stammen von Geistlichen der Russischen Orthodoxen Kirche und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Ikonen gelten als »Fenster zum Himmel«, als Gottes Wort in Bilder übersetzt. Für diesen eindrucksvollen Ikonenkalender wurden besonders schöne Motive aus der jahrhundertealten Tradition der berühmtesten Schulen der Ikonenmalkunst ausgewählt und in der Abfolge des Kirchenjahres angeordnet. Die Meisterwerke bestechen durch ihre Farbbrillanz und hervorragende Bildqualität. (Spiralbindung)
Aktualisiert: 2019-03-28
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Im kulturellen Gedächtnis Russlands nimmt die Porträtmalerei des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts eine herausragende Rolle ein. Von der westlichen kunsthistorischen Forschung ist sie hingegen bisher als epigonal, minderwertig oder uninteressant vernachlässigt worden. Erstmals widmet sich nun eine Studie den russischen Porträts dieser Epoche. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Aspekt der Geschlechterdifferenz. Denn die Zeit um 1800 ist in Russland von einer Hinwendung zum ästhetischen Kanon der westeuropäischen Kunst geprägt, im Zuge derer auch die entsprechenden Geschlechterrollen übernommen werden. Indem die Autorin die Porträts mit zeitgenössischen kunsttheoretischen Quellen, aber auch mit Erziehungstraktaten und Lobgedichten in Verbindung bringt, kann sie zeigen, wie sich geschlechtsspezifische Unterschiede in die Malerei einschreiben und dazu beitragen, bestimmte Rollen als nachahmenswert erscheinen zu lassen. Es wird deutlich, dass sich eine Mischung aus westeuropäischen Einflüssen und russischen Traditionen, aus höfischen Rollen und bürgerlichen Verhaltensidealen in der reichhaltigen russischen Porträtkunst niederschlägt.
Aktualisiert: 2023-04-28
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In der Hinwendung zur Lackminiatur suchten die Palecher Ikonenmaler nach der Oktoberrevolution eine neue künstlerische Ausrichtung. Die Errungenschaften des Sozialismus, aber auch Bilder der Bedrohung und des Krieges dokumentieren eindringlich die Entwicklung des jungen sowjetischen Staates.
Aktualisiert: 2020-03-03
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Diese kunstwissenschaftlich-theologische Pionierarbeit zum russischen Altgläubigentum entstand an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, betreut von dem Ostkirchenkundler Prof. Dr. Dr. h. c. H. Goltz (1946-2010) und dem Kunsthistoriker Prof. Dr. W. Schenkluhn, und bietet in gesamteuropäischer Perspektive neue Erkenntnisse für Kultur- und Geschichtswissenschaft, Theologie und Religionswissenschaft wie auch für Ethnologie, Slavistik/Russistik und Osteuropakunde. Der Autor ist durch seine Herkunft aus dem Altai-Gebirge mit dem weitverzweigten russischen Altgläubigentums seit seiner Kindheit vertraut. Zudem hat er auf Forschungsreisen nach Rußland, einschließlich Sibiriens, und an das Päpstliche Orientalische Institut nach Rom wichtige, bis dato nicht untersuchte Kunstwerke und illuminierte Handschriften detailliert beschreiben und interpretieren können.
Mit Hilfe ausgewählter Typoi der frühen russischen Altgläubigenkunst im 17. Jh. bis hin zu den späteren Ausbildungen des altgläubigen Volksbuchesund des apologetischen Bild-Katechismus im 18./19. Jh. setzt er in der internationalen Forschung erstmals einen Längsschnitt. Dieser ist von drei Schwerpunkten bestimmt: von dem sublimen Ikonen-Triptychon in der Moskauer Pokrovskij-Kathedrale, von der neuentdeckten illuminierten „Hallischen Apokalypse“, einem Werk aus dem Milieu des gebildeten russischen Bauernvolkes, und von dem in Rom befindlichen Cvetnik („Florilegium“), einem apologetischen Bildkatechismus. Damit werden bedeutende russische Kunstformen zugänglich gemacht und analysiert, die Ausdruck der traditionalistisch-apokalyptisch bestimmten, rituellen und ethischen Lebensformen der vielgestaltigen russischen Altgläubigengruppen bis heute sind.
Aktualisiert: 2018-12-05
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