1648 – Das Jahr der Schlagzeilen

1648 – Das Jahr der Schlagzeilen von Duchhardt,  Heinz
Das Jahr 1648 – ein Jahr mit vielen Konnotationen, mit einer unglaublichen Spannung von „himmelhochjauchzend“ bis zu „zu Tode betrübt“: in Gestalt der letzten Kriegshandlungen im Rahmen des langen europäischen Konfliktes und des mühevoll ausgehandelten Friedens von Münster und Osnabrück, von gewaltigen sozialen Aufständen und Herrscherwechseln, Palastrevolutionen und Türkenkriegen, Prozessen gegen Fürsten und dynastischer Unsicherheiten, Reformbemühungen und neuem Aufbruch in Architektur und Kunst, eines neu aufblühenden literarischen Lebens. All das wurde durch die Medien zu einem europäischen Ereignis, breit kommuniziert und rezipiert. Die „Explosion“ des Zeitungswesens hatte ihre Früchte getragen. Der Historiker Heinz Duchhardt stellt eindrucksvoll dar, in welchem Ausmaß das Schlüsseljahr 1648 politisch, kulturell und gesellschaftlich prägend war und den Kontinent innehalten und Atem schöpfen ließ. Ein spannender Gang durch die europäische Staatenlandschaft.
Aktualisiert: 2019-04-23
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Geschichte in Köln, Band 62 (2015)

Geschichte in Köln, Band 62 (2015) von Bernhard,  Inga, Deres,  Thomas, Foerster,  Lena, Frings,  Anna-Maria, Kirchhoff,  Jennifer, Laux,  Stephan, Looz-Corswarem,  Clemens, Martin,  Kröger, Mauel,  Anna Carina, Mölich,  Georg, Ockenfels,  Buno, Oepen,  Joachim, Pickstone,  Sebastian Dylan, Rosen,  Wolfgang, Twrsnick,  Melanie, van Elten,  Josef, Wirtler,  Lars, Wunsch,  Stefan
Das aktuelle Heft der GiK bietet eine Überblicksdarstellung zu aktuellen Perspektiven der vergleichenden Städteforschung und Beiträge u.a. zum Kölner Erzbischof Rainald von Dassel und seinen Grabdenkmälern, zur Kölner Dommusik im Spannungsverhältnis zwischen Erzbischof, Domkapitel, kirchenmusikalischen Ansprüchen und liturgischen Normen, über die Judenverfolgung in der Nordeifel im 'Dritten Reich' oder über türkische Arbeitnehmer bei den Kölner Ford-Werken 1961 bis 1983 zwischen Integration und Rückkehrförderung.
Aktualisiert: 2019-04-23
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Zwischen Apologie und Ablehnung

Zwischen Apologie und Ablehnung von Prieto,  Moises
Die durch den Kalten Krieg erlangte Salonfähigkeit der spanischen Diktatur wurde auch im Ausland immer stärker hinterfragt. Auch in der Schweiz, die im Laufe des Kalten Krieges ihre Beziehungen zu einem nicht mehr so umstrittenen Land konsolidiert hatte, begannen sich regimekritische Gruppen zu kristallisieren. Linke Kreise gründeten bereits 1961 das „Schweizerische Komitee für politische Amnestie in Spanien“. Ab 1968 gesellten sich Elemente der Neuen Linken dem antifranquistischen Protest hinzu. Selbst in der Berichterstattung im Schweizer Radio und Fernsehen lässt sich ein Engagement gegen die Repression in Spanien feststellen. Die Beurteilung des Regimes war indes keineswegs einstimmig. Bürgerliche und rechtskonservative Blätter machten keinen Hehl aus ihrer Bewunderung für General Franco. Sein Tod im November 1975 und Juan Carlos‘ Inthronisation stellen eine Zäsur dar, die eine Phase der Hoffnung auf eine untraumatische Demokratisierung und Europäisierung des Landes einleitet.
Aktualisiert: 2019-04-23
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Die Okkupation Griechenlands im Zweiten Weltkrieg

Die Okkupation Griechenlands im Zweiten Weltkrieg von Kambas,  Chryssoula, Mitsou,  Marilisa
In Griechenland erinnert man sich bis heute an die deutsche Besatzung der Jahre 1941–1944, im deutschen Gedächtnis hingegen ist dieses Kriegsgeschehen vergessen oder wird beschwiegen. Die Asymmetrie der Vergangenheitsbewältigungen wird mehr als deutlich, wenn man, wie es die Beiträgerinnen und Beiträger dieses Buches getan haben, den beiden Erinnerungskulturen im öffentlichen Bewusstsein, in der Literatur und den Medien nachspürt. Vor allem in Krisenzeiten boomt das Klischee, doch der europäische Alltag mit seinen deutsch-griechischen Arbeits-, Familien- und Kulturbeziehungen setzt sich fort. Das Buch legt die interdisziplinären Grundlagen für eine überfällige Aufarbeitung und ein tragfähiges und dauerhaftes Geschichtsbewusstsein in beiden Ländern. 'Griechenland in Europa': Die neue Reihe widmet sich dem kulturellen Erbe Griechenlands von der Neuzeit bis zur Moderne. Als Forum für eine sachlich-kritische Auseinandersetzung mit der Tradition des 'Hellenismus' soll das europäisch vergleichende Kulturverständnis gefördert werden. Das Buch 'Hellas verstehen. Deutsch-griechischer Kulturtransfer im 20. Jahrhundert' (978-3-412-20450-1) hat den Boden für dieses Unterfangen bereitet.
Aktualisiert: 2019-04-23
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Die Okkupation Griechenlands im Zweiten Weltkrieg

Die Okkupation Griechenlands im Zweiten Weltkrieg von Kambas,  Chryssoula, Mitsou,  Marilisa
In Griechenland erinnert man sich bis heute an die deutsche Besatzung der Jahre 1941–1944, im deutschen Gedächtnis hingegen ist dieses Kriegsgeschehen vergessen oder wird beschwiegen. Die Asymmetrie der Vergangenheitsbewältigungen wird mehr als deutlich, wenn man, wie es die Beiträgerinnen und Beiträger dieses Buches getan haben, den beiden Erinnerungskulturen im öffentlichen Bewusstsein, in der Literatur und den Medien nachspürt. Vor allem in Krisenzeiten boomt das Klischee, doch der europäische Alltag mit seinen deutsch-griechischen Arbeits-, Familien- und Kulturbeziehungen setzt sich fort. Das Buch legt die interdisziplinären Grundlagen für eine überfällige Aufarbeitung und ein tragfähiges und dauerhaftes Geschichtsbewusstsein in beiden Ländern. 'Griechenland in Europa': Die neue Reihe widmet sich dem kulturellen Erbe Griechenlands von der Neuzeit bis zur Moderne. Als Forum für eine sachlich-kritische Auseinandersetzung mit der Tradition des 'Hellenismus' soll das europäisch vergleichende Kulturverständnis gefördert werden. Das Buch 'Hellas verstehen. Deutsch-griechischer Kulturtransfer im 20. Jahrhundert' (978-3-412-20450-1) hat den Boden für dieses Unterfangen bereitet.
Aktualisiert: 2019-04-23
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Wiederholungstäter

Wiederholungstäter von Krieger,  Verena, Stang,  Sophia
Die Wiederholung ist ein zentrales Prinzip künstlerischen Schaffens. Doch mit der Durchsetzung der Konzepte von Originalität und Einzigartigkeit in der Moderne wurde sie zunehmend diskreditiert. Erst in den letzten Jahren werden angesichts postmoderner Praktiken wie Sample und Appropriation die historische Vielfalt und das kreative Potenzial der Wiederholung neu bewertet. Das Buch widmet sich dem besonderen Aspekt der künstlerischen Selbstwiederholung. Von Courbet und Böcklin über Gauguin, Matisse, de Chirico, Malewitsch, Ernst und Duchamp bis hin zu Klein und Abramovic – sie alle griffen auf eigene Bildfindungen und Motive zurück, wiederholten und variierten sie. Die Beiträge geben Einblick in die verschiedenen Verfahren, Funktionen und Formen der künstlerischen Selbstwiederholung, die sich als bewusst eingesetzte und produktive Praxis der Moderne erweist.
Aktualisiert: 2019-04-23
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