Inklusion ist derzeit eine dominierende Leitidee in der Heil- und Sonderpädagogik in Deutschland und findet, verstärkt seit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention, immer mehr Zuspruch. Mit dieser Entwicklung geht einher, dass der Begriff zunehmend inflationär verwendet wird und Verwirrung stiftet. Dies liegt vor allem daran, dass in Deutschland die Integrationspädagogik schon seit über 30 Jahren Fuß gefasst hat und weiterentwickelt wurde. Insofern stellt sich die Frage, wie der Inklusionsbegriff von dem der Integration abzugrenzen ist. Zudem gilt es, unterschiedliche Formen von Inklusion zu unterscheiden. Diese Umstände nimmt die Autorin zum Anlass, das Konzept von Andreas Hinz, einem der wichtigsten Vertreter der Inklusion im deutschsprachigen Raum, auf seine Folgerichtigkeit und Umsetzungsmöglichkeit hin zu untersuchen. Hinz stellt - in Abgrenzung und Ablehnung des Integrationskonzeptes - hohe Anforderungen an das Verständnis von Inklusion. Vor diesem Hintergrund wird gefragt und geprüft, ob das Konzept in seinen theoretischen Grundzügen in sich stimmig und widerspruchsfrei ist. Des Weiteren ist Inklusion seiner Auffassung nach ein Reformvorschlag, den man sofort praktizieren kann. Wie aber ist eine Umsetzung in der Praxis möglich?
Aktualisiert: 2021-07-08
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Dieses Buch zeigt anhand vieler Beispiele aus unterrichtspraktischer Erfahrung der Autoren, wie Integration in der Sekundarstufe I erfolgreich und zufrieden stellend für alle Beteiligten umgesetzt werden kann.
Wie Integration in der Sekundarstufe I erfolgreich und zufrieden stellend für alle Beteiligten umgesetzt werden kann, zeigt dieses Buch in vielen praktischen Beispielen. Persönliche Erfahrungen aus acht Jahren Integrationsklasse sind gemeinsam mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung die Grundlagen dafür. Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen kommen die Autoren rasch zur praktischen Umsetzung.
Eine leicht lesbare Zusammenfassung wissenschaftlicher Ergebnisse zur Frage, ob denn alle Kinder im gemeinsamen Unterricht auch ausreichend gefördert werden, ist in Kapitel 6 zu finden. Zum Abschluss gehen die Autoren noch auf häufig vorgebrachte Fragen, Zweifel und Einwände ein.
Aus dem Inhalt:
- Was bedeutet Integration bzw. Inklusion?
- Organisationsformen - integrativ oder kooperativ-, in denen Integration auf der Sekundarstufe I am besten verwirklicht werden kann;
- ein didaktisch-methodischer Überblick über die Unterrichtsarbeit;
- die pädagogische Umsetzung im Detail;
- Darstellung anhand konkreter Unterrichtsbeispiele, wie innere Differenzierung mittels Individualisierung in der Sekundarstufe I erfolgen kann.
Aktualisiert: 2023-03-20
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Der Terminus 'Didaktik' gilt als ein in der Pädagogik, respektive Bildungs- bzw. Erziehungswissenschaft etablierter Grundbegriff. Keineswegs lässt sich das Didaktische auf Technik, Konzept oder methodisches Vorgehen reduzieren. Vielmehr sind dabei verschiedene Ebenen in Betracht zu ziehen: die gesellschaftliche bzw. kulturelle; die gemeinschaftliche bzw. soziale und die individuelle Ebene. So fließen in didaktische Prozesse Vorstellungen und Grundannahmen zum Menschsein, zur Entwicklung, zum Lernen, zu Bildung und Erziehung, zur Institution Schule ebenso ein wie Habitualisierungen auf der Basis von sozialer Herkunft, Erfahrungen und Erlebnissen mit Gesellschaft, Kultur, Schule und Lernen.Im vorliegenden Band diskutieren zwölf Autorinnen und Autoren Fragen zum Thema Didaktik vor allem im Kontext von Integration, d. h. unter Berücksichtigung von Heterogenität, Anerkennung und Demokratie. Mit differenziertem wissenschaftstheoretischem Fokus wird der didaktische Prozess als gestaltbarer Raum ausgeleuchtet.
Aktualisiert: 2019-07-29
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Inklusion ist derzeit eine dominierende Leitidee in der Heil- und Sonderpädagogik in Deutschland und findet, verstärkt seit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention, immer mehr Zuspruch. Mit dieser Entwicklung geht einher, dass der Begriff zunehmend inflationär verwendet wird und Verwirrung stiftet. Dies liegt vor allem daran, dass in Deutschland die Integrationspädagogik schon seit über 30 Jahren Fuß gefasst hat und weiterentwickelt wurde. Insofern stellt sich die Frage, wie der Inklusionsbegriff von dem der Integration abzugrenzen ist. Zudem gilt es, unterschiedliche Formen von Inklusion zu unterscheiden. Diese Umstände nimmt die Autorin zum Anlass, das Konzept von ¬Andreas Hinz, einem der wichtigsten Vertreter der Inklusion im deutschsprachigen Raum, auf seine Folgerichtigkeit und Umsetzungsmöglichkeit hin zu untersuchen. Hinz stellt – in Abgrenzung und Ablehnung des Integrationskonzeptes – hohe Anforderungen an das Verständnis von Inklusion. Vor diesem Hintergrund wird gefragt und geprüft, ob das Konzept in seinen theoretischen Grundzügen in sich stimmig und widerspruchsfrei ist. Des Weiteren ist Inklusion seiner Auffassung nach ein Reformvorschlag, den man sofort praktizieren kann. Wie aber ist eine Umsetzung in der Praxis möglich?
Aktualisiert: 2021-05-18
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Die (Forderung nach) Inklusion von Menschen mit Behinderungen wirft Fragen auf und führt zu kontroversen Antwortversuchen. Wie könnte der Beitrag der Sonderpädagogik zur Inklusion aussehen und was bedeutet das für die Zukunft der Sonderpädagogik? Benötigt ein inklusives Bildungswesen mehr Sonderpädagogik oder etwa gar keine Sonderpädagogik mehr? Über viele Jahre hat sich die Sonderpädagogik als Anwalt von Menschen mit Behinderungen verstanden – wird dieses Verständnis zukünftig überflüssig? In der vorliegenden Publikation wird das Verhältnis von Sonderpädagogik und Inklusion aus verschiedenen sonderpädagogischen Gebieten und Nachbardisziplinen diskutiert. Dabei werden historische, wissenschaftstheoretische sowie das Bildungs- und Gesellschaftssystem betreffende Aspekte vorgestellt und die Frage des Beitrags der Sonderpädagogik zur Inklusion kritisch hinterfragt. Orientierungspunkte für die weitere Entwicklung der Sonderpädagogik in Theorie und Praxis werden aufgezeigt in einem Bildungs- und Gesellschaftssystem, das für Menschen mit Behinderungen ein größeres Maß an Teilhabe und Partizipation realisieren will.
Aktualisiert: 2021-08-04
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Dieser Band versammelt Beiträge, die aus verschiedenen Perspektiven an die Frage einer zielgerichteten Weiterentwicklung des Förderschwerpunkts Lernen für die Gestaltung eines inklusiven Bildungssystems herangehen. Einleitend skizzieren Bernhard Rauh, Désirée Laubenstein und Hans-Ludwig Auer Kontexte, die für den Förderschwerpunkt Lernen in der gegenwärtigen Inklusionsdebatte zentral sind. Lars Anken referiert erkenntnistheoretische Überlegungen: Um überhaupt sinnvoll von Inklusion sprechen zu können, braucht es ein am jeweiligen Individuum orientiertes 'Maß für Einbezogenheit zweiter Ordnung'. Bernhard Rauh hinterfragt die Passung des Begriffs Lernen zur Bestimmung des fachlichen Gegenstands eines sonderpädagogischen Unterstützungssystems in der inklusiven Schule. Marc Thielen formuliert aus der Perspektive einer lebenslagen- und lebensaltersensiblen Pädagogik, die konstituierend für den Förderschwerpunkt Lernen ist, Fragen inklusiver Schulentwicklung. Tobias Hagen, Clemens Hillenbrand und Marie-Christine Vierbuchen zeigen an einem Forschungsprojekt zur Prävention von schulischem Dropout exemplarisch auf, wie Auffassungen zu Zuständigkeiten für die Bearbeitung von Themen im Inklusionsdiskurs platziert werden können. Désirée Laubenstein und Bernhard Rauh werten Expertinnen- und Expertendiskussionen über Gegenwart und Zukunft des Förderschwerpunkts Lernen qualitativ aus. Die differenziert abwägenden Analysen und sachlich geführten Erörterungen führen Studierende fundiert in die aktuelle Diskussion im und um den Förderschwerpunkt Lernen ein, sie vermitteln Praktikern Orientierung in der aktuellen Umbruchphase, geben aber auch Lehrenden und Wissenschaftlern Impulse für deren Beitrag zur Gestaltung des Transformationsprozesses.
Aktualisiert: 2021-05-18
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