Die neuen Informationstechnologien und Medien eröffnen neue didaktische Möglichkeiten, um Schülern mit Lernbehinderungen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln. Computer werden vermutlich auch in der Bundesrepublik Deutschland bald zum Schulalltag gehören wie Tafel und Kreide. Bereits im Unterricht der Primarstufe der Schule für Lernbehinderte kann der Computer als vielseitiges Hilfsmittel zum Lehren und Lernen eingesetzt werden und den individuellen Lernbedingungen von Schülern mit Lernbehinderungen in besonderem Maße gerecht werden. Dabei können äußerst positive Auswirkungen auf Lernmotivation und Arbeitsverhalten der Schüler verzeichnet werden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Zahlreiche Sonderschüler mit Lernbehinderungen wachsen in einem trostlosen, anregungsarmen Erziehungsmilieu heran. Die Befreiung von vielen ungünstigen, edukativen Traditionen kann jedoch nicht aus eigener Kraft erfolgen. Sie muss von aussen initiiert und durchgeführt werden. Die vorliegende Arbeit setzt sich daher das Ziel, dem Sonderpädagogen nicht nur stoffliche, lernzieladäquate Informationen über das Fach Erziehungskunde zu liefern, sondern ihm auch das gesamte erziehliche Milieu seiner Schüler nahezubringen. Diesen Überlegungen entspringen konkrete Zielvorstellungen, die schliesslich mit dem, am 1. August 1984 in Kraft getretenen «Lehrplan für das Fach Erziehungskunde in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 der Schule für Lernbehinderte» verglichen werden.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Eingebettet in die allgemeine Diskussion um Lernziele und Lerninhalte, wird hier der Frage nachgegangen, wie sich die Lehrplanentwicklung auf die Sonderschule für Lernbehinderte ausgewirkt hat. Die Auswirkungen werden insbesondere anhand von Veränderungen, den innovativen Elementen, untersucht und exemplarisch belegt.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Die vorliegende Arbeit liefert auf theoretisch anspruchsvollem Niveau in Auseinandersetzung mit der Tradition der Lernbehindertenpädagogik eine wissenschaftlich verlässliche Basis für eine bildungstheoretische und -politische Diskussion um die Neugestaltung des Bildungswesens, dessen Integrationsfähigkeit hinsichtlich benachteiligter Kinder und Jugendlicher längst fragwürdig geworden ist. Der Verfasser belegt darin die These, dass die Probleme der Erziehung und Bildung «Lernbehinderter» wissenschaftlich angemessen nur auf der Basis einer «pädagogischen Theorie der erschwerten Lebenslage» thematisiert werden kann. Zugleich versucht er darzulegen, wie eine allgemeinbildende Schule diesen Schülern gerecht werden kann, ohne dass es zu diskriminierender Zwangsbeschulung in Sonderschulen für Lernbehinderte zu kommen braucht.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die relativ häufigen Neukonzipierungen des sachunterrichtlichen Bereiches der Unterstufe seit der Ablösung des heimatkundlichen Anschauungsunterrichts drängen zur Auseinandersetzung mit divergierenden Ansätzen, die in dieser Entwicklung Gültigkeitsanspruch erheben. Verschiedene Prinzipien des Erstsachunterrichts werden dabei in einen dialektischen Bezugsrahmen gestellt, in dem kindbezogene und sachbezogene Tendenzen gegeneinander abgewogen werden, um zu einer pädagogisch-didaktischen Schwerpunktfindung zu gelangen, die dem Schüler grundlegende Lern- und Entwicklungshilfe bieten kann.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Während derzeit die neuen Lernwelten im Internet geradezu euphorisch thematisiert werden, vermißt man Überlegungen zur pädagogisch sinnvollen methodisch-didaktischen Einbindung des Computers in den Unterricht. In dieser Untersuchung wird anhand einer umfangreichen Evaluationsstudie geprüft, inwiefern sich unterschiedliche Rechtschreibbereiche mit Hilfe computerunterstützter Lernsequenzen bei lernbeeinträchtigten Schülern üben lassen. Neben einem deutlichen Lernzuwachs zeigt sich, daß die Evaluierung von Lernsoftware nicht getrennt von der inhaltlichen Seite (den Lehr- und Lernzielen) erfolgen darf. Denn letztlich bestimmt die methodenadäquate Umsetzung der Lerninhalte den Erfolg computerunterstützten Lernens.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule für Lernbehinderte setzt die Erforschung elterlicher Erwartungen und Einstellungen voraus. Als Ausgangspunkt der Studie dient die bisher vernachlässigte Fragestellung, welche Kausalfaktoren Eltern von Kindern mit Lernbehinderungen bei der Erklärung schulischer Misserfolge bzw. schulischer Erfolge favorisieren. Ziel der Exploration ist die Prüfung der Annahme, ob elterliche Erwartungen und Einstellungen sowie elterliches Sanktions- bzw. Hilfeverhalten von «naiven» Ursachenzuschreibungen abhängen. Die Untersuchung, die eine Elternbefragung mittels eines umfassenden Erhebungsinstrumentes impliziert, versteht sich als ein Beitrag, der mit empirischen Methoden Prozesse zu analysieren versucht, die im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Eltern-Lehrer-Kooperation als relevant erscheinen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Die Didaktik der Sonderschule wurde dominiert von einem vermeintlich karitativen Impetus, einem Defizit-Ansatz und in jüngster Zeit von behavioristischen Wissenschaftstheorien. Auf der deskriptiven Ebene wird Lernbehinderung zunehmend im Kontext soziokultureller Benachteiligung und einer sich differenzierenden Wirklichkeit gesehen. Dennoch finden sich die damit verbundenen Implikationen in der Praxis nicht hinreichend berücksichtigt. Selbst der Religionsunterricht versäumt bislang, die spezifischen Erfordernisse und Möglichkeiten dieser Kinder als zentrale pädagogische Zielfelder aufzunehmen. In einem der Symboldidaktik von H. Halbfas folgenden Entwurf werden die Chancen eines solchen Ansatzes bei Lernbehinderten ausgelotet, wobei die Vermittlung von Sprach-, Erfahrungs- und Handlungskompetenz unter erschwerten Bedingungen im Mittelpunkt steht.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Im Zentrum dieser Arbeit steht das darstellende Spiel in der Schule für Lernbehinderte. Das Schulspiel übernimmt wichtige Funktionen bei der Erziehung und Unterrichtung des Schülers mit Lernbehinderungen. Während des fördert es seine Persönlichkeitsentwicklung und durch die Präsentation des als Theaterstück vor einem Publikum leistet es Aufklärungsarbeit über sogenannte Lernbehinderte, hilft Vorurteile gegenüber dieser Schülergruppe abzubauen und dadurch deren Integration anzubahnen. Wege werden aufgezeigt, das darstellende Spiel in den Unterricht sowohl als Methode als auch als eigenes Fach in der Schule für Lernbehinderte einzuführen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Diese Arbeit versteht sich als Beitrag zur Darstellung der Geschichte der DDR bzw. SBZ und zur Geschichte der Sonderpädagogik und speziell der Hilfsschule. Außerdem wird über die Analyse des Bedingungsgefüges des Sonderschulwesens in der SBZ und der DDR ein Beitrag zur Schultheorie aus systemisch-historischer Sicht geleistet. Ziel der Autorin ist, das System der sonderpädagogischen Beschulung in seinem vielfältigen historischen, kulturellen, ökonomischen, sozialen und politischen Beziehungsgeflecht innerhalb des Gesellschaftssystems der SBZ und der DDR zu erfassen, zu analysieren und zu deuten. In Anlehnung an Luhmanns Theorie der sozialen Systeme wird das Zustandekommen und das Funktionieren des sonderpädagogischen Systems in den ersten Jahren nach 1945 analysiert. Eingebunden in diese Frage ist die Überlegung, welchem Wandel dieses System aufgrund externer und interner Einflüsse unterlag bzw. welche Traditionen aus vorherigen historischen Epochen wie der Weimarer Republik bzw. der Zeit des Nationalsozialismus fortgeführt wurden. Ebenso erhebt sich die Frage nach pädagogischen Traditionen, nach überlieferten Gewohnheiten, traditionellen Handlungsmustern sowie nach personellen Kontinuitäten und Brüchen. Zeitlich orientiert entsteht die Frage, ob das Jahr 1945 in der Geschichte der Sonderpädagogik der DDR einen Wendepunkt, den Beginn einer Reform oder Restauration bzw. einen Neubeginn darstellt. Angesichts der Situation nach Kriegsende, in der, wie häufig in Zeiten des Umbruchs und tiefgreifender gesellschaftlicher Wandlungen, Wünsche nach grundsätzlichen Veränderungen wach wurden, entsteht eine weitere grundsätzliche Frage dieser Arbeit: Gab es Alternativen in der Betreuung behinderter Kinder? Lassen sich eventuell Tendenzen aufzeigen, die der Etablierung eines institutionell differenzierten und separierenden Schulsystems kritisch bzw. ablehnend gegenüber standen?
Aktualisiert: 2020-12-04
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