In vier miteinander verknüpften Erzählungen rollt Jürg Amann die prekäre Beziehung eines Mannes zu seiner Mutter auf:
"Die Reise" des Knaben mit der Mutter führt in den Süden, ins Heimatdorf des Großvaters, das heißt in ihre Herkunft zurück, und gibt eine Ahnung davon, was es bedeutet, "nie gewollt" gewesen zu sein; im darauffolgenden "Nachtstück" wird das heranwachsende Brüderpaar vom übermächtigen Bild der mit harten Strafen, aber auch mit ihrem Selbstmord drohenden Mutter verfolgt; in "Mutter töten" sieht sich der erwachsene Sohn mit der Bitte der hinfällig Gewordenen um Sterbehilfe konfrontiert, seine zwischen Verständnis, Pflichtbewußtsein und Kindesliebe schwankenden Gefühle werden immer mehr zur tiefen Zuneigung; in einem poetischen "Requiem" der respekt- und liebevollen Erinnerung wird schließlich Frieden gemacht, kommt es zur endgültigen Versöhnung, im wörtlichen Sinn.
Aktualisiert: 2023-05-11
> findR *
Im Mittelpunkt dieses autobiografischen Textes steht der Tod der Mutter des Autors. Aber wie davon sprechen und wie darüber schreiben? Die allgemeine Sprachlosigkeit im Angesicht des Todes muss überwunden, eine Sprache, die den Tod beschreibbar macht, erst einmal gefunden werden. Und so setzt die Familie der Tapferkeit und Stärke der Mutter das eigene Bestehen des Alltags entgegen, begegnet sie der Schwierigkeit, über ihren Tod zu sprechen, nicht zuletzt mit Ironie und einem Rückgriff auf familieneigene Erinnerungen und Redensarten, die dem Text eine ganz persönliche Färbung verleihen. Durch den eigenen Schmerz hindurch richtet sich der unverstellte Blick des Autors auf den Vorgang des Sterbens selbst, ruft er sich die letzten Tage und Stunden immer wieder in Erinnerung. Akribisch, beharrlich und in immer neuen Anläufen umkreist er den zentralen Moment des Todes und rückt so die Frage nach der Beschreibbarkeit selbst ins Zentrum der Auferksamkeit. Schonungslos offen, klar und konsequent entwickelt sich der Text zur ungeschminkten Beschreibung eines zu Ende gehenden Lebens.
Aktualisiert: 2023-05-11
> findR *
In vier miteinander verknüpften Erzählungen rollt Jürg Amann die prekäre Beziehung eines Mannes zu seiner Mutter auf:
"Die Reise" des Knaben mit der Mutter führt in den Süden, ins Heimatdorf des Großvaters, das heißt in ihre Herkunft zurück, und gibt eine Ahnung davon, was es bedeutet, "nie gewollt" gewesen zu sein; im darauffolgenden "Nachtstück" wird das heranwachsende Brüderpaar vom übermächtigen Bild der mit harten Strafen, aber auch mit ihrem Selbstmord drohenden Mutter verfolgt; in "Mutter töten" sieht sich der erwachsene Sohn mit der Bitte der hinfällig Gewordenen um Sterbehilfe konfrontiert, seine zwischen Verständnis, Pflichtbewußtsein und Kindesliebe schwankenden Gefühle werden immer mehr zur tiefen Zuneigung; in einem poetischen "Requiem" der respekt- und liebevollen Erinnerung wird schließlich Frieden gemacht, kommt es zur endgültigen Versöhnung, im wörtlichen Sinn.
Aktualisiert: 2023-02-14
> findR *
Im Mittelpunkt dieses autobiografischen Textes steht der Tod der Mutter des Autors. Aber wie davon sprechen und wie darüber schreiben? Die allgemeine Sprachlosigkeit im Angesicht des Todes muss überwunden, eine Sprache, die den Tod beschreibbar macht, erst einmal gefunden werden. Und so setzt die Familie der Tapferkeit und Stärke der Mutter das eigene Bestehen des Alltags entgegen, begegnet sie der Schwierigkeit, über ihren Tod zu sprechen, nicht zuletzt mit Ironie und einem Rückgriff auf familieneigene Erinnerungen und Redensarten, die dem Text eine ganz persönliche Färbung verleihen. Durch den eigenen Schmerz hindurch richtet sich der unverstellte Blick des Autors auf den Vorgang des Sterbens selbst, ruft er sich die letzten Tage und Stunden immer wieder in Erinnerung. Akribisch, beharrlich und in immer neuen Anläufen umkreist er den zentralen Moment des Todes und rückt so die Frage nach der Beschreibbarkeit selbst ins Zentrum der Auferksamkeit. Schonungslos offen, klar und konsequent entwickelt sich der Text zur ungeschminkten Beschreibung eines zu Ende gehenden Lebens.
Aktualisiert: 2023-02-14
> findR *
In vier miteinander verknüpften Erzählungen rollt Jürg Amann die prekäre Beziehung eines Mannes zu seiner Mutter auf:
"Die Reise" des Knaben mit der Mutter führt in den Süden, ins Heimatdorf des Großvaters, das heißt in ihre Herkunft zurück, und gibt eine Ahnung davon, was es bedeutet, "nie gewollt" gewesen zu sein; im darauffolgenden "Nachtstück" wird das heranwachsende Brüderpaar vom übermächtigen Bild der mit harten Strafen, aber auch mit ihrem Selbstmord drohenden Mutter verfolgt; in "Mutter töten" sieht sich der erwachsene Sohn mit der Bitte der hinfällig Gewordenen um Sterbehilfe konfrontiert, seine zwischen Verständnis, Pflichtbewußtsein und Kindesliebe schwankenden Gefühle werden immer mehr zur tiefen Zuneigung; in einem poetischen "Requiem" der respekt- und liebevollen Erinnerung wird schließlich Frieden gemacht, kommt es zur endgültigen Versöhnung, im wörtlichen Sinn.
Aktualisiert: 2023-05-01
> findR *
Im Mittelpunkt dieses autobiografischen Textes steht der Tod der Mutter des Autors. Aber wie davon sprechen und wie darüber schreiben? Die allgemeine Sprachlosigkeit im Angesicht des Todes muss überwunden, eine Sprache, die den Tod beschreibbar macht, erst einmal gefunden werden. Und so setzt die Familie der Tapferkeit und Stärke der Mutter das eigene Bestehen des Alltags entgegen, begegnet sie der Schwierigkeit, über ihren Tod zu sprechen, nicht zuletzt mit Ironie und einem Rückgriff auf familieneigene Erinnerungen und Redensarten, die dem Text eine ganz persönliche Färbung verleihen. Durch den eigenen Schmerz hindurch richtet sich der unverstellte Blick des Autors auf den Vorgang des Sterbens selbst, ruft er sich die letzten Tage und Stunden immer wieder in Erinnerung. Akribisch, beharrlich und in immer neuen Anläufen umkreist er den zentralen Moment des Todes und rückt so die Frage nach der Beschreibbarkeit selbst ins Zentrum der Auferksamkeit. Schonungslos offen, klar und konsequent entwickelt sich der Text zur ungeschminkten Beschreibung eines zu Ende gehenden Lebens.
Aktualisiert: 2023-05-01
> findR *
MEHR ANZEIGEN
Bücher zum Thema Muttertod
Sie suchen ein Buch über Muttertod? Bei Buch findr finden Sie eine große Auswahl Bücher zum
Thema Muttertod. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr
hat zahlreiche Bücher zum Thema Muttertod im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das
passende Buch für Ihr Lesevergnügen. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das
Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche
Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zum Thema Muttertod einfach online und lassen Sie es sich bequem nach
Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch.
Muttertod - Große Auswahl Bücher bei Buch findr
Bei uns finden Sie Bücher beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher zum
Thema Muttertod, die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche
Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl
Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Autoren bei Buchfindr:
Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie
unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien
zu finden. Unter Muttertod und weitere Themen und Kategorien finden Sie schnell und einfach eine Auflistung
thematisch passender Bücher. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege.
Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem
zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu
studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.