Carlotta Voß untersucht in der vorliegenden Arbeit die Darstellung des Phänomens Hoffnung in Thukydides‘ Peloponnesischem Krieg und entwickelt über diesen thematischen Zugriff neue Perspektiven auf die thukydideische Intention und die Struktur des Werkes.
Aktualisiert: 2023-06-19
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-06-15
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Carlotta Voß untersucht in "Wo Hoffen zugleich Haben ist" die Darstellung des Phänomens Hoffnung in Thukydides' Peloponnesischem Krieg und und entwickelt über diesen thematischen Zugriff neue Perspektiven auf die thukydideische Intention und auf das Verhältnis von Logoi und auktorialer Darstellung im Werk. Gegen den Forschungskonsens zeigt sie auf, dass Thukydides Hoffnung - anders als die historischen Akteure, die er an prominenten Stellen wie dem Melierdialog Werturteile über den Zukunftsaffekt aussprechen lässt - nicht normativ verhandelt, sondern sie als historischen Faktor analysiert und damit seinem Projekt anthropologischen Verstehens zuarbeitet.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-06-01
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-05-13
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-05-13
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Carlotta Voß untersucht in "Wo Hoffen zugleich Haben ist" die Darstellung des Phänomens Hoffnung in Thukydides' Peloponnesischem Krieg und und entwickelt über diesen thematischen Zugriff neue Perspektiven auf die thukydideische Intention und auf das Verhältnis von Logoi und auktorialer Darstellung im Werk. Gegen den Forschungskonsens zeigt sie auf, dass Thukydides Hoffnung - anders als die historischen Akteure, die er an prominenten Stellen wie dem Melierdialog Werturteile über den Zukunftsaffekt aussprechen lässt - nicht normativ verhandelt, sondern sie als historischen Faktor analysiert und damit seinem Projekt anthropologischen Verstehens zuarbeitet.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-03-29
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Die Lyrik der Archaik war weitaus mehr als eine lediglich der Unterhaltung dienende Poetik. Sie stand in enger Beziehung zum sozialen und politischen Leben der Poleis. Dieser pragmatische, kontextabhängige Charakter der archaischen Lyrik führt zu der Frage, welche konkrete Rolle Dichtung und Dichter in ihren jeweiligen Poleis spielten und welchen Einfluss Dichtung tatsächlich auf ihre Zuhörer gehabt haben kann. Agnes von der Decken stellt die These auf, dass mittels Lyrik immer auch sprachlich gehandelt wurde: Sie untersucht, inwiefern archaische Lyriker an Aushandlungsprozessen in Bezug auf kriegerische wie politische Geschicke ihrer Polis teilnahmen. Hierzu wendet sie auf neuartige Weise die linguistische Sprechakttheorie auf polisbezogene Lyrik an. Durch die Sichtbarmachung des Handlungscharakters der Sprache können dadurch Rückschlüsse auf den soziokulturellen Kontext der Aufführungssituation gezogen werden, da Sprechakte stets einen solchen voraussetzen, um zu funktionieren. Durch diesen interdisziplinär ausgerichteten Forschungsansatz leistet von der Decken einen neuartigen Beitrag zur Erschließung des außerliterarischen Kontextes der archaischen Lyrik.
Aktualisiert: 2023-02-17
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Carlotta Voß untersucht in "Wo Hoffen zugleich Haben ist" die Darstellung des Phänomens Hoffnung in Thukydides' Peloponnesischem Krieg und und entwickelt über diesen thematischen Zugriff neue Perspektiven auf die thukydideische Intention und auf das Verhältnis von Logoi und auktorialer Darstellung im Werk. Gegen den Forschungskonsens zeigt sie auf, dass Thukydides Hoffnung - anders als die historischen Akteure, die er an prominenten Stellen wie dem Melierdialog Werturteile über den Zukunftsaffekt aussprechen lässt - nicht normativ verhandelt, sondern sie als historischen Faktor analysiert und damit seinem Projekt anthropologischen Verstehens zuarbeitet.
Aktualisiert: 2023-03-31
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Carlotta Voß untersucht in der vorliegenden Arbeit die Darstellung des Phänomens Hoffnung in Thukydides‘ Peloponnesischem Krieg und entwickelt über diesen thematischen Zugriff neue Perspektiven auf die thukydideische Intention und die Struktur des Werkes.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Auch wenn von ihren Dichtungen nur ein Bruchteil erhalten und von ihrem Leben fast nichts bekannt ist: Sappho lässt uns nicht los. Als Frau, die sich in der von Männern dominierten Welt der antiken Literatur behauptet, als Dichterin, die als erste – soweit wir es erkennen können – von sich selbst und ihren Empfindungen spricht, als Verfasserin von Texten, deren Schönheit noch in der zerstörten Form, in der sie auf uns gekommen sind, beglückt.
Zahlreiche zeitgenössische Dichterinnen und Dichter beziehen in diesem Band Stellung zu Sappho, zu ihrer Person, ihren Versen oder einzelnen ihrer Motive. Alle deutschsprachigen Gedichte sind Originalbeiträge.
Mit Glykeria Basdeki, Kerstin Becker, Andreas Bülhoff, Jascha Dhal, Daniela Danz, Richard Duraj, Christiane Heidrich, Jenny Feuerstein, Phoebe Giannisi, Mascha Golda, Michael Gratz, Ulf Großmann, Alexander Gumz, Philipp Günzel, Marilyn Hacker, Bianka Hadler, Dirk Uwe Hansen, Andreas Hutt, Roman Israel, Angelika Janz, Anja Kampmann, Jorgos Kartakis, Odile Kennel, Birgit Kreipe, Erika Kronabitter, Jan Kuhlbrodt, Marianna Lanz, Joan Larkin, Georg Leß, Leonce W. Lupette, Anne Martin, Artur Nickel, Simone Katrin Paul, Martin Piekar, Bertram Reinecke, Rick Reuther, Christoph Georg Rohrbach, Marcus Roloff, Tobias Roth, Uwe Saeger, Clemens Schittko, Armin Steigenberger, Elena L. Steinbrecher, Brigitte Struzyk, Asmus Trautsch, Monika Vasik, Eva Christina Zeller.
Aktualisiert: 2020-10-06
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Dieser schöne Band enthält sämtliche Liebeslieder der antiken Lyrikerin Sappho: eine vollständige Ausgabe des überlieferten Werks mit biografischer Skizze.Selbstbewusst trat sie auf: »Ich bin Sappho. Meine Lieder berühren Menschen tiefer als alle, die je von Frauen gesungen wurden.«Sappho von der griechischen Insel Lesbos gilt als die bedeutendste Lyrikerin der Antike. Zu allen Zeiten rühmte man die klare und ausdrucksstarke Sprache ihrer Dichtung. Sie schrieb unvergleichliche Verse von der erotischen Begegnung, von der Schönheit der Natur und dem Zwiespalt des eigenen Ichs. Eingebettet in eine biografische Skizze erschließt sich mit dieser vollständigen Ausgabe die ganze Magie ihres überlieferten Werks.
Aktualisiert: 2023-04-25
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Auszug aus dem Vorwort:
"[...] Die Wanderung der Themen der Beiträge führt vom antiken Griechenland und der Antike über das Mittelalter bis in die Welt moderner portugiesischer und brasilianischer Romane. Wer sich an der Vielfalt der Themen und Motive der Literaturen portugiesischer Zunge auch in Zeiten zu erfreuen vermag, in denen philologische Arbeiten alter Schule immer mehr gegenüber neuen, meist kurzlebigen Modeströmungen in der Literaturkritik und Literaturwissenschaft zurückzutreten scheinen, mag durch die Beiträge dieses Bandes zur Lektüre von Werken etwa von Sophia de Mello Breyner Andresen, Agustina Bessa Luís oder Fernando Campos angeregt werden. Noch immer ist der Reichtum der portugiesischsprachigen Literaturen in Deutschland weitestgehend eine Terra incognita, die ihrer Entdeckung harrt, und das Studium der Sprache, Literaturen und Kulturen der portugiesischsprachigen Welt fristet an den meisten deutschen Universitäten nach wie vor ein Schattendasein, obwohl das Portugiesische die nach dem Spanischen zweitgrößte romanische Sprache ist und die Bedeutung insbesondere Angolas und Brasiliens für Deutschland auch in wirtschaftlicher Hinsicht stetig zunimmt. Deutsche Universitäten, die in der Welt von gestern wurzeln und die Zeichen der Zeit nicht erkennen, werden in der zunehmend sowohl globalisierten als auch polyzentrischen Welt des 21. Jahrhunderts gegenüber den Universitäten anderer Länder das Nachsehen haben und mit deren spezialisierten Studiengängen zu den Ländern der portugiesischsprachigen Welt nicht länger mithalten können.
Nach wie vor werden im deutschsprachigen Kulturbetrieb Ergüsse eher unbedeutender Autoren englischer Sprache öfter und intensiver zur Kenntnis genommen als erstklassige Werke der Weltliteratur, die etwa in Portugal, Brasilien und den afrikanischen Staaten portugiesischer Sprache entstanden und entstehen. Der hohe Stellenwert, der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erst in der alten Bundesrepublik und dann im wiedervereinigten Deutschland der englischen Sprache und den in ihr verfaßten Literaturen eingeräumt wurde und wird, erweist sich gerade auch angesichts der Glokalisierungstendenzen im Globalisierungsprozeß und des relativen Macht- und Ansehensverlustes der englischsprachigen Länder zugunsten anderer Weltregionen als Scheuklappe, die den Blick auf die bunte Welt der Sprachen und Kulturen des größten Teils der Welt verstellt und die sprachliche und kulturelle Wirklichkeit der meisten Länder aus der englisch-dominierten Sicht eines Großteils der Deutschen ausblendet.
Literatur ist und bleibt ein integraler Bestandteil menschlicher Kultur. Gebildete Eliten wie breite Volksschichten identifizieren sich in vielen Ländern und Kulturen mit ihren jeweiligen literarischen Traditionen und finden ihr Land und ihre Kultur in vielseitiger Brechung fiktionalisiert in den Werken ihrer Heimat wieder. Im Konzert der Weltliteratur nehmen die Literaturen portugiesischer Zunge einen wichtigen Platz ein und sind dabei doch seit jeher ebenso mit der griechisch-römischen Antike und der christlichen Überlieferung wie mit vielen anderen Sprachen und Literaturen auf mannigfache Weise verwoben und verschränkt. Die Beiträge vorliegenden Bandes vermögen nur einen winzigen Ausschnitt dieser von einzelnen Literaturwissenschaftlern bereits nicht mehr zu bewältigenden Poikilie zu erfassen und lassen dabei die thematische und motivliche Vielfalt der portugiesischsprachigen Literaturen wenigstens im Ansatz erkennen.
[...]"
Inhaltsverzeichnis:
Dietrich Briesemeister (Bernkastel-Kues) / Axel Schönberger (Bremen):
Vorwort / Prefácio: 7-9
Ana Maria Delgado (Hamburgo / Rostock):
«Manhã de Outono num Palácio de Sintra» de Sophia de Mello Breyner Andresen: uma poética dual: 11-21
Marga Graf (Aachen):
Binnenmigration in Brasilien im Wandel gesellschaftlicher, sozialer und ethnischer Strukturen: 23-43
Volker Jaeckel (Belo Horizonte):
O tema da migração nos romances regionalistas brasileiros dos anos trinta: 45-57
Stephanie Lang (Heidelberg):
Portugiesische Übersetzungen regenerativer Erfüllung: Mythos und Nation bei Maurice Barrès, Eça de Queirós und Teixeira de Pascoaes: 59-99
Manuela Nunes (Augsburg):
Leonor Teles von Fernão Lopes bis Friedrich von Raumer: die Gestalt der ‘bösen Königin’ auf einer Reise durch Geschichte und Fiktion: 101-124
Axel Schönberger (Bremen):
Das antike Hellas in einem portugiesischen Roman des 21. Jahrhunderts: Sappho und ihre Welt in A rocha branca von Fernando Campos: 125-155
Rosa Maria Sequeira (Lisboa):
A migração de um motivo: o mito de Don Juan e as pulsões do feminino: 157-173
Odalice de Castro Silva (Fortaleza):
Agustina Bessa Luís reescreve mitos brasileiros: 175-189
Suzi Frankl Sperber (Campinas):
Contraponto entre utopia e dinâmicas da violência: 191-201
Jobst Welge (Stockholm):
Immigration und (Des-)Integration im brasilianischen modernismo: Mário de Andrades Roman Amar, verbo intransitivo: 203-221
Jasmin Wrobel (Berlin):
Dialogando com Dante, Camões e Drummond: zum Motiv der «Weltmaschine» in Haroldo de Campos’ cosmopoema A Máquina do Mundo repensada: 223-236
Aktualisiert: 2020-12-20
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Goethe sagte über Longos’ wunderbares Liebesidyll: »Man tut wohl, es alle Jahre einmal zu lesen.« Erzählt wird die Geschichte der beiden Hirtenkinder Daphnis und Chloë, die gemeinsam ihre Liebe zueinander entdecken und ihre verloren geglaubten Eltern wiederfinden. Die betörende Kraft und stille Schönheit des aus dem 3. Jahrhundert stammenden Romans speisen sich aus der ungewöhnlichen Meisterschaft, mit der Longos sein einziges überliefertes Werk komponiert hat.
Aktualisiert: 2020-01-20
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Auch wenn von ihren Dichtungen nur ein Bruchteil erhalten und von ihrem Leben fast nichts bekannt ist: Sappho lässt uns nicht los. Als Frau, die sich in der von Männern dominierten Welt der antiken Literatur behauptet, als Dichterin, die als erste – soweit wir es erkennen können – von sich selbst und ihren Empfindungen spricht, als Verfasserin von Texten, deren Schönheit noch in der zerstörten Form, in der sie auf uns gekommen sind, beglückt.
Zahlreiche zeitgenössische Dichterinnen und Dichter beziehen in diesem Band Stellung zu Sappho, zu ihrer Person, ihren Versen oder einzelnen ihrer Motive. Alle deutschsprachigen Gedichte sind Originalbeiträge.
Mit Glykeria Basdeki, Kerstin Becker, Andreas Bülhoff, Jascha Dahl, Daniela Danz, Richard Duraj, Jenny Feuerstein, Phoebe Giannisi, Mascha Golda, Michael Gratz, Ulf Großmann, Alexander Gumz, Marilyn Hacker, Bianka Hadler, Dirk Uwe Hansen, Roman Israel, Angelika Janz, Anja Kampmann, Odile Kennel, Birgit Kreipe, Erika Kronabitter, Marianna Lanz, Georg Leß, Anne Martin, Artur Nickel, Simone Katrin Paul, Martin Piekar, Bertram Reinecke, Christoph Georg Rohrbach, Marcus Roloff, Tobias Roth, Uwe Saeger, Clemens Schittko, Armin Steigenberger, Elena Laura Steinbrecher, Brigitte Struzyk, Asmus Trautsch, Monika Vasik, Eva Christina Zeller.
Aktualisiert: 2021-04-09
Autor:
Glykeria Basdeki,
Kerstin Becker,
Andreas Bülhoff,
Daniela Danz,
Jascha Dhal,
Richard Duraj,
Jenny Feuerstein,
Phoebe Giannisi,
Mascha Golda,
Michael Gratz,
Ulf Grossmann,
Alexander Gumz,
Philipp Günzel,
Marilyn Hacker,
Bianka Hadler,
Dirk Uwe Hansen,
Christiane Heidrich,
Andreas Hutt,
Roman Israel,
Angelika Janz,
Anja Kampmann,
Jorgos Kartakis,
Odile Kennel,
Birgit Kreipe,
Erika Kronabitter,
Jan Kuhlbrodt,
Marianna Lanz,
Joan Larkin,
Georg Leß,
Léonce Lupette,
Anne Martin,
Artur Nickel,
Simone Katrin Paul,
Martin Piekar,
Bertram Reinecke,
Rick Reuther,
Christoph Georg Rohrbach,
Marcus Roloff,
Tobias Roth,
Uwe Saeger,
Clemens Schittko,
Armin Steigenberger,
Elena Laura Steinbrecher,
Brigitte Struzyk,
Asmus Trautsch,
Monika Vasik,
Eva Christina Zeller
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