Die italienischen Hofdichter in Wien wurden lange Zeit weder von der italienischen noch von der deutschen oder österreichischen Literaturgeschichte ihrem Schaffen entsprechend gewürdigt, weil sie außerhalb des im 19. Jahrhundert entwickelten Konzepts einer Nationalliteratur stehen. Darüber hinaus sind sie vorwiegend in einer Gattung, nämlich dem Libretto, tätig, der von der literarischen Ästhetik in erster Linie funktionaler Wert zugemessen wird. Aus diesem Grund fehlen zu den meisten dieser Autoren - mit Ausnahme von Pietro Metastasio - Werkverzeichnisse, kritische Ausgaben und spezifische Studien. Erstmals wird nun ein vollständiges Werkverzeichnis von Nicolò Minato vorgelegt, der hauptsächlich für venezianische Opernhäuser und in seiner ca. 30 Jahre dauernden Tätigkeit für den Wiener Hof die Texte für 51 Drammi per musica, 28 Feste musicali, 16 Musiche di camera, 5 Oratori, 33 Rappresentazino sacre, 12 Serenate, 17 Trattenimenti musicali und vieles anderes mehr verfasst hat.
Aktualisiert: 2023-05-12
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August Friedrich Ferdinand von Kotzebue war der erfolgreichste Dramatiker seiner Zeit. Seine rund 230 Schauspiele wurden europaweit gespielt und unter anderem ins Englische, Französische, Spanische sowie Italienische übersetzt. Komponisten vom Rang eines Beethoven, Schubert und Weber vertonten seine Opernlibretti und schrieben zu seinen Schau-spielen Musik. Bereits zu Lebzeiten ehrte der Wiener Verleger Anton Doll den Erfolgsautor mit einer 56 Bände umfassenden Gesamtausgabe der dramatischen Werke. Während Goethes Theaterleitung (1791-1817) wurde in Weimar an nicht weniger als 451 Abenden Kotzebue gegeben. Goethes Bühnenwerke standen im gleichen Zeitraum hingegen nur 164-mal auf dem Programm, Schillers 182-mal. Heute scheint Kotzebues Schaf-fen weitgehend vergessen.
Axel Schröter beleuchtet Leben und Werk dieses bedeutenden Dichters und Schriftstellers der Goethezeit und versucht mittels authentischer zeitgenössischer Quellen und Dokumente Licht in die zunächst so verworren scheinende Vita zu bringen. Anhand biografischer Hintergrundinformationen entwickelt der Autor eine Persönlichkeitsstudie im Spannungsfeld zwischen Klassik, Frühromantik und Aufklärung, die sichtbar werden lässt, warum sich gerade die Literaturwis-senschaft so rasch von diesem Autor distanzieren musste.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Der Dirigent und Musikpädagoge Hans Swarowsky hat fast sein ganzes Arbeitsleben lang auch Opernlibretti übersetzt. Dieser Band behandelt die Verzahnung der ästhetischen und der praxisbedingten Dimension einer Übersetzung als konstitutives Moment der musikalischen Interpretation und thematisiert das übersetzerische Handeln Swarowskys in musikgeschichtlichen, kulturhistorischen, politischen und biographischen Zusammenhängen. Als Beispiele dieser kontextuellen Felder werden u.a. die Praxis an den Theatern des deutschsprachigen Raums im 20. Jahrhundert, die Verlagsarbeit, die Interpretationsästhetik der Wiener Schule und die Arbeitsbedingungen während des Nationalsozialismus untersucht.
Aktualisiert: 2023-05-10
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August Friedrich Ferdinand von Kotzebue war der erfolgreichste Dramatiker seiner Zeit. Seine rund 230 Schauspiele wurden europaweit gespielt und unter anderem ins Englische, Französische, Spanische sowie Italienische übersetzt. Komponisten vom Rang eines Beethoven, Schubert und Weber vertonten seine Opernlibretti und schrieben zu seinen Schau-spielen Musik. Bereits zu Lebzeiten ehrte der Wiener Verleger Anton Doll den Erfolgsautor mit einer 56 Bände umfassenden Gesamtausgabe der dramatischen Werke. Während Goethes Theaterleitung (1791-1817) wurde in Weimar an nicht weniger als 451 Abenden Kotzebue gegeben. Goethes Bühnenwerke standen im gleichen Zeitraum hingegen nur 164-mal auf dem Programm, Schillers 182-mal. Heute scheint Kotzebues Schaf-fen weitgehend vergessen.
Axel Schröter beleuchtet Leben und Werk dieses bedeutenden Dichters und Schriftstellers der Goethezeit und versucht mittels authentischer zeitgenössischer Quellen und Dokumente Licht in die zunächst so verworren scheinende Vita zu bringen. Anhand biografischer Hintergrundinformationen entwickelt der Autor eine Persönlichkeitsstudie im Spannungsfeld zwischen Klassik, Frühromantik und Aufklärung, die sichtbar werden lässt, warum sich gerade die Literaturwis-senschaft so rasch von diesem Autor distanzieren musste.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Der Dirigent und Musikpädagoge Hans Swarowsky hat fast sein ganzes Arbeitsleben lang auch Opernlibretti übersetzt. Dieser Band behandelt die Verzahnung der ästhetischen und der praxisbedingten Dimension einer Übersetzung als konstitutives Moment der musikalischen Interpretation und thematisiert das übersetzerische Handeln Swarowskys in musikgeschichtlichen, kulturhistorischen, politischen und biographischen Zusammenhängen. Als Beispiele dieser kontextuellen Felder werden u.a. die Praxis an den Theatern des deutschsprachigen Raums im 20. Jahrhundert, die Verlagsarbeit, die Interpretationsästhetik der Wiener Schule und die Arbeitsbedingungen während des Nationalsozialismus untersucht.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Jennifer Villaramas Studie untersucht die Bearbeitung des antiken Amazonen-Stoffs in deutschsprachigen Romanen, Opern und Sprechdramen der Frühen Neuzeit. Sie analysiert Debatten zu Herrschaft und Geschlecht als Hintergrund der vielschichtigen Funktionalisierung von Amazonen-Figuren in der Literatur und in höfischen Inszenierungen.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Jennifer Villaramas Studie untersucht die Bearbeitung des antiken Amazonen-Stoffs in deutschsprachigen Romanen, Opern und Sprechdramen der Frühen Neuzeit. Sie analysiert Debatten zu Herrschaft und Geschlecht als Hintergrund der vielschichtigen Funktionalisierung von Amazonen-Figuren in der Literatur und in höfischen Inszenierungen.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Jennifer Villaramas Studie untersucht die Bearbeitung des antiken Amazonen-Stoffs in deutschsprachigen Romanen, Opern und Sprechdramen der Frühen Neuzeit. Sie analysiert Debatten zu Herrschaft und Geschlecht als Hintergrund der vielschichtigen Funktionalisierung von Amazonen-Figuren in der Literatur und in höfischen Inszenierungen.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Giacomo Puccini nannte sich selbst einen großen Jäger – nach wilden Vögeln, Opernlibretti und schönen Frauen. Auch schnellen Autos und Motorbooten gegenüber war er nicht abgeneigt.
Seine leidenschaftliche, vom Italien der Jahrhundertwende geprägte Lebensart, ein überbordendes Temperament, der Wille zu Innovation und sein musikalisches Ausnahmetalent bündelten sich in einem höchst erfolgreichen Opernschaffen. Als Statthalter der Melodie fand Puccini zu einer ganz individuellen tonalen Ausdrucksweise zwischen Tradition und Moderne. Die kluge Wahl der Stoffe und ihre tiefgründige und emotionale Umsetzung in Musik sichern und bis heute einen festen Platz auf den Spielplänen der internationalen Bühnen.
Erstmals 1989 erschienen, 2008 auch ins Italienische übersetzt, liegt Dieter Schicklings Standardwerk über Leben und Werk des italienischen Komponisten nun in der dritten Ausgabe vor.
Aktualisiert: 2022-09-15
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Die italienischen Hofdichter in Wien wurden lange Zeit weder von der italienischen noch von der deutschen oder österreichischen Literaturgeschichte ihrem Schaffen entsprechend gewürdigt, weil sie außerhalb des im 19. Jahrhundert entwickelten Konzepts einer Nationalliteratur stehen. Darüber hinaus sind sie vorwiegend in einer Gattung, nämlich dem Libretto, tätig, der von der literarischen Ästhetik in erster Linie funktionaler Wert zugemessen wird. Aus diesem Grund fehlen zu den meisten dieser Autoren - mit Ausnahme von Pietro Metastasio - Werkverzeichnisse, kritische Ausgaben und spezifische Studien. Erstmals wird nun ein vollständiges Werkverzeichnis von Nicolò Minato vorgelegt, der hauptsächlich für venezianische Opernhäuser und in seiner ca. 30 Jahre dauernden Tätigkeit für den Wiener Hof die Texte für 51 Drammi per musica, 28 Feste musicali, 16 Musiche di camera, 5 Oratori, 33 Rappresentazino sacre, 12 Serenate, 17 Trattenimenti musicali und vieles anderes mehr verfasst hat.
Aktualisiert: 2023-02-23
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Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung Shakespeares für die Geschichte und das Repertoire der Bayerischen Staatsoper München, unter anderem mit der Frage, inwieweit das sich wandelnde Shakespearebild in der Zeit des Nationalsozialismus Auswirkungen auf die Aufführung von Shakespeare-Opern hatte. Die Libretti der Auftragskompositionen (Reimann), (Henze) sowie (Trojahn) werden hinsichtlich der textlichen und dramaturgischen Änderungen mit ihren literarischen Vorlagen verglichen. Die Münchner Erstaufführungen der Opern von Nicolai, Goetz, Verdi und Holenia werden hinsichtlich der dramaturgischen Änderungen gegenüber den Dramen untersucht. Es zeigt sich, dass die Staatsoper sowohl durch die Erstaufführungen von Shakespeare-Opern als auch durch die Inszenierung von Auftragskompositionen stets eine besondere Verbindung zwischen Literatur und Musik gefördert hat, die die Auseinandersetzung der Theater- und Literaturwissenschaft mit den Genres Drama und Oper, ihren Ähnlichkeiten und Unterschieden, bereichert hat.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Aktualisiert: 2020-02-05
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Wiederholt hat sich Gabriele d'Annunzio mit der Gattung Libretto schöpferisch auseinandergesetzt. Er schuf nicht nur das Libretto zu , sondern war auch an der Entstehung der Libretti nach eigenen Dramenvorlagen für so unterschiedliche Komponisten wie Pizzetti, Franchetti oder Zandonai beteiligt. Die Modifikationen bei der Transformation vom Schauspiel zum Operntext werden hier erstmals eingehend analysiert. Anhand einiger repräsentativer Beispiele wird daneben die motiv- wie stoffgeschichtliche Verwandtschaft zu weiteren Libretti des nachgewiesen. Zum Teil unveröffentlichtes Briefmaterial gibt darüber hinaus Aufschluß über das Verhältnis des Dichters zu seinen musikalischen Mitarbeitern und über die Motivation D'Annunzios, sich als Librettist zu betätigen.
Aktualisiert: 2019-12-19
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