Homegrown Terrorism in Westeuropa

Homegrown Terrorism in Westeuropa von Ohlrogge,  Stephanie, Selck,  Torsten Jörg
In dieser Untersuchung soll mittels einer Kongruenzanalyse die Erklärungskraft von drei prominenten, aber bislang noch nicht empirisch überprüften, Radikalisierungsmodellen anhand des Falles Abdelhamid Abaaoud überprüft werden. Die Forschungsfrage lautet, inwieweit die Erklärungen der drei Radikalisierungsmodelle mit dem ausgewählten Fall Abaaoud übereinstimmen und welches Modell die größte Erklärungskraft aufweisen kann. Die Datengrundlage umfasst verfügbare Informationen über den Radikalisierungsprozess und die Lebensumstände von Abaaoud vor der Radikalisierung. Zwei Phasenmodelle unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Darstellung des Radikalisierungsprozesses (top-down vs. bottom-up) sowie den zugrundeliegenden Dynamiken und zentralen Ursachen. Das dritte Modell ist kein Phasenmodell, sondern ein root-cause model und erklärt Radikalisierung auf eine andere Weise. Ziel der Fallstudie ist es, einen Beitrag zum theoretischen Diskurs in der Radikalisierungsforschung zu leisten, indem die Modelle mit dem ausgewählten Fall empirisch überprüft werden. Das Ergebnis der Analyse ist, dass alle Modelle die Relevanz des Crime-Terror Nexus unterschätzen.
Aktualisiert: 2021-09-02
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Radikalisierung von Individuen: Ein Überblick über mögliche Erklärungsansätze

Radikalisierung von Individuen: Ein Überblick über mögliche Erklärungsansätze von Pisoui,  Daniela, Roth,  Viktoria, Seewald,  Katharina, Srowig,  Fabian, Zick,  Andreas
Warum ra­di­ka­lisieren sich In­di­vi­duen? Dieser Re­port gibt einen sys­te­ma­tischen Über­blick über den For­schungs­stand zu den Ur­sachen und Fol­gen der Ra­di­ka­li­sierung von In­di­vi­duen und be­schreibt wie diese in Wechsel­wir­kung und Inter­aktion mit anderen Personen, sozialen Gruppen sowie Or­ga­ni­sa­tionen oder In­sti­tu­tionen statt­finden. Die An­eig­nung ex­tre­mis­tischer Denk­muster sowie die Zu­ge­hörig­keit zu einer ex­tre­mis­tischen Gleich­altrigen­gruppe im Jugend­alter helfen bei der Be­frie­di­gung all­ge­meiner Be­dürf­nisse wie An­er­ken­nung und Gruppen­zu­ge­hörig­keit, aber auch bei der Re­duk­tion von Un­sicher­heiten und Iden­ti­täts­kon­flikten. Ideo­lo­gien bieten In­di­vi­duen nach­voll­zieh­bare Deu­tungs­muster und in­di­vi­duelle Handlungs­al­ter­na­tiven für spe­zi­fische Problem­lagen an. Der Report leitet aus seinen Er­kennt­nissen Vor­schläge für zu­künftige prä­ven­tive und thera­peu­tische Maß­nahmen ab.
Aktualisiert: 2020-03-26
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Brückennarrative – Verbindende Elemente für die Radikalisierung von Gruppen

Brückennarrative – Verbindende Elemente für die Radikalisierung von Gruppen von Abou-Taam,  Marwan, Dziri,  Aziz, Foroutan,  Naika, Lehnert,  Esther, Meiering,  David, Teune,  Simon
Ra­di­ka­le Grup­pen stel­len nicht nur die Sicher­heits­be­hörd­en, son­dern die ge­samte Gesel­lschaft vor en­orme Heraus­for­der­ungen. Die­ser Re­port ar­beit­et aus der be­steh­enden For­schung heraus, wie Ra­dikalisierungs­prozesse inner­halb und zwischen Grup­pen ab­laufen und welche Rol­le der­artige Grup­pen­pro­zesse im ge­samt­gesell­schaft­lichen Kontext spielen. Er fokus­siert ins­be­sondere auf die Schnitt­mengen be­stimmt­er ideol­ogischer Ele­mente unter­schied­licher radikaler Gruppen. Diese Gemein­sam­keiten werden im Re­port als Brücken­narrative be­zeichnet. Das erste dieser Na­rrative um­fasst Anti-Imperial­ismus, Anti-Modern­ismus und Anti-Universalis­mus und hat als ge­mein­samen Flucht­punkt den Anti­semitis­mus. Im zweiten Brücken­narrativ, dem Anti­feminis­mus, treffen sich völk­ische Nationalisten, christ­liche und islam­ische Funda­mental­isten und islam­istische Dschi­had­isten. Das drit­te Brücken­narrativ bildet die Vor­stellung, im (legi­timen) Wider­stand zu han­deln und da­durch Ge­walt zu recht­fertigen. Der Re­port legt dar, wie wichtig es ist, diese Na­rrative in der Prä­ventions­arbeit zu be­rück­sichtigen, das heißt, Maß­nahmen zu entwickeln, die das ge­meinsame ideo­logische Must­er ver­schieden­er ra­dikaler Grup­pen an­spre­chen.
Aktualisiert: 2021-05-13
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Evaluation in der Radikalisierungsprävention: Ansätze und Kontroversen

Evaluation in der Radikalisierungsprävention: Ansätze und Kontroversen von Armborst,  Andreas, Biene,  Janusz, Coester,  Marc, Greuel,  Frank, Milbradt,  Frank, Nehlsen,  Inga
Dieser Report nimmt das ge­steig­erte öffent­liche In­te­resse an ver­schie­denen Maß­nahmen und An­sätzen der Ra­di­ka­li­sierungs­prä­ven­tion zum Aus­gangs­punkt einer Dis­kus­sion über Eva­lua­tion. Eva­lua­tionen helfen zu ver­stehen, wie die Prä­ven­tion von Ra­di­kali­sierung und Ex­tre­mis­mus im ge­sell­schaft­lichen Kon­text wirkt. Sie können damit we­sent­liche An­halts­punkte für die häufig ar­ti­ku­lierte Frage nach den sicht­baren Er­folgen von Prä­ven­tion liefern. Gleich­zei­tig exis­tieren in der De­batte um die so­ge­nannte „evidenz­basierte“ Prä­ven­tion teil­weise über­zo­gene Er­war­tungen hin­sicht­lich der Leistungs­fähig­keit und Durch­führ­bar­keit von Wir­kungs­eva­lua­tionen. Das be­rechtigte In­teresse an be­last­baren Wirk­sam­keits­nach­weisen stößt bei der Pla­nung und Um­setz­ung von Eva­lu­ations­stu­dien im Bereich der De­ra­di­ka­li­sierung, Dis­tan­zierung und Prä­ven­tion von Ra­di­ka­li­sierung auf be­trächt­liche Heraus­for­der­ungen. Dieser Report geht auf einige dieser Schwierig­keiten ein und zeigt bei­spiel­haft ver­schiedene An­sätze dafür, wie sich Eva­lu­ationen im Rahmen re­a­lis­tischer Mö­glich­keiten um­setzen lassen. Die Idee einer „evidenz­ba­sierten“ Prä­ven­tion kann nur dann funk­tionieren, wenn der Eva­lua­tions­for­schung die Eigen­heiten, Wider­sprüche und Kon­tro­versen in Wissen­schaft und Praxis be­wusst sind und sie diese kritisch re­flek­tiert.
Aktualisiert: 2020-03-26
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Die Rolle des Internets und sozialer Medien für Radikalisierung und Deradikalisierung

Die Rolle des Internets und sozialer Medien für Radikalisierung und Deradikalisierung von Meleagrou-Hitchens,  Alexander, Neumann,  Peter, Ranstorp,  Magnus, Vidino,  Lorenzo, Winter,  Charlie
Welche Rolle spielen die Mög­lich­keiten des Inter­nets bei der Ra­di­ka­li­sierung von In­di­vi­duen und Gruppen? Dieser Re­port liefert eine Über­sicht über die be­ste­hende For­schung. Er geht der Frage nach, wie und warum ex­tre­mis­tische Or­ga­ni­sa­tionen und In­di­vi­duen das Inter­net ver­wenden. Darüber hinaus dis­ku­tiert er Mög­lich­keiten (und Grenzen), wie On­line-Ex­tre­mis­mus wirk­sam ent­ge­gen­ge­treten werden kann. Es zeigt sich unter anderem, dass die Nutz­ung von In­ter­net­an­ge­boten durch ex­tre­mis­tische Gruppen oft­mals eher laien­haft und her­kömm­lich ist. Dies sollte auch bei der Ent­wick­lung von Gegen­maß­nahmen be­achtet werden. Reine On­line-Gegen­maß­nahmen stoßen an Grenzen, da Off­line- und On­line-Ra­di­ka­li­sierung auf das engste ver­schränkt sind und nicht ge­trennt be­trachtet werden können. Um der Struk­tur und den Nutzungs­ge­wohn­heiten des Inter­nets ge­recht zu werden, be­darf es einer engen Inter­aktion zwischen öffent­lichen und privaten Ak­teuren in der Stra­te­gie­ent­wick­lung. Der öffent­liche Sek­tor sollte hier An­reize setzen und muss die Kon­se­quenzen von kritischen Maß­nahmen im Bereich der Zen­sur gründ­licher als bis­her ab­wägen.
Aktualisiert: 2020-03-26
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Was ist Radikalisierung? Präzisierungen eines umstrittenen Begriffs

Was ist Radikalisierung? Präzisierungen eines umstrittenen Begriffs von Abbay Gaspar,  Hande, Daase,  Christopher, Deitelhoff,  Nicole, Junk,  Julian, Sold,  Manjana
Ra­di­ka­lität und Radi­ka­li­sierung werden heut­zu­tage als zentrale Kenn­zeichen der globalen po­li­tischen Krise an­ge­sehen. Das täuscht darüber hin­weg, wie ambi­va­lent der Begriff ist. Dieser Report plä­diert für ein weites Ver­ständ­nis von Radi­ka­li­sierung, um die ganze Band­breite von Radi­ka­li­sierungs­phä­no­menen in den Blick nehmen zu können: von der Ra­di­ka­lisierung ohne Gewalt über die Ra­di­ka­lisierung in die Gewalt bis hin zur Ra­di­ka­lisierung in der Gewalt. Damit trägt er den ver­schie­denen Fa­cet­ten des Ra­di­ka­lisierungs­begriffs stärker Rech­nung, denn Ra­di­ka­lität kann po­li­tisch durch­aus pro­duk­tiv sein. Ein breiter Ra­di­ka­lisierungs­begriff ver­schließt sich weder der Kritik an Be­schrän­kungen von Frei­heits­rechten noch der Be­för­derung von Stig­ma­ti­sierung und löst sich aus der schein­bar un­trenn­baren Ver­knüpf­ung mit un­mittel­baren Ge­fähr­dungs­lagen. Er öffnet den dis­kur­siven und re­gu­lativen Raum im Bereich der primären, sekundären und tertiären Prävention.
Aktualisiert: 2020-03-26
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