Die AutorInnen aus der Humangeographie und Soziologie leisten einen Beitrag zur raumbezogenen qualitativen Sozialforschung, indem sie in kritischer Reflexion auf den spatial turn die soziale Welt erforschen und interpretieren. Einer schlagwortartig vorgebrachten Renaissance des Raumes in den Sozial- und Kulturwissenschaften werden konkrete qualitativ-empirische und theoretisch-konzeptionelle Arbeiten gegenübergestellt, die einen eigenständigen, raumreflektierten Zugang zur Thematik bieten. Die AutorInnen verfolgen zwei Ziele: Zum einen geht es um die Überwindung von „just-do-it“-Ansätzen in der (raumbezogenen) Methodologie. Zum anderen wird deutlich, dass eine eingehende methodologische Reflexion kein redundanter Aspekt ist oder einen lässlichen Arbeitsschritt darstellt, sondern entscheidender Bestandteil qualitativer Forschungslogik sein muss. Gefordert ist hierfür eine Debatte sowohl über die theoretischen Grundlagen einer solchen Positionierung, als auch die Diskussion ihrer praktischen Umsetzungen in der empirischen Forschung. Die AutorInnen demonstrieren, dass mit ‚Raum‘ qualitativ verfahren werden kann und die Sensibilität hinsichtlich relationaler und praxeologischer Raumbezüge in der qualitativen Sozialforschung gestärkt werden kann.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Der vorliegende Band versammelt Studien sowie grundlegende Beiträge unterschiedlicher Disziplinen, um den Spuren von Körper und Raum-Relationen nachzugehen. Die Annahme, dass Körper und Räume in einer permanenten wie ursprünglichen Beziehung zueinander stehen, wird in verschiedensten Disziplinen und Denkmustern immer wieder neu kontrovers diskutiert und auf ihre Evidenz und Tatsächlichkeit hin geprüft. Dieser Aktualität und Brisanz des Themenkomplexes gilt es sich interdisziplinär anzunähern. Dabei werden nicht nur auf theoretisch-systematischer, philosophischer Ebene Körper und Raum-Relationen wie Nicht-Relationen verhandelt, sondern auch konkrete und virtuelle Räume nach anthropologischen Maßstäben befragt. Der anthropologische Ansatz soll demnach den epistemologischen Rahmen dieses Bandes bilden.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Der vorliegende Band versammelt Studien sowie grundlegende Beiträge unterschiedlicher Disziplinen, um den Spuren von Körper und Raum-Relationen nachzugehen. Die Annahme, dass Körper und Räume in einer permanenten wie ursprünglichen Beziehung zueinander stehen, wird in verschiedensten Disziplinen und Denkmustern immer wieder neu kontrovers diskutiert und auf ihre Evidenz und Tatsächlichkeit hin geprüft. Dieser Aktualität und Brisanz des Themenkomplexes gilt es sich interdisziplinär anzunähern. Dabei werden nicht nur auf theoretisch-systematischer, philosophischer Ebene Körper und Raum-Relationen wie Nicht-Relationen verhandelt, sondern auch konkrete und virtuelle Räume nach anthropologischen Maßstäben befragt. Der anthropologische Ansatz soll demnach den epistemologischen Rahmen dieses Bandes bilden.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-03
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Aktuelle stadttheoretische Debatten kreisen um Begriffe wie Eigenlogik (Löw, Berking 2008), Lokalität in einer globalisierten Welt sowie um Dynamik urbaner Alltagspraxen. Das Spannungsfeld zwischen Alltagspraxen vor Ort und darüber hinausweisenden Bezugssystemen verlangt nach einem spezifischen Verständnis des Urbanen. Hier setzt das folgende Buch an und plädiert dafür, das Alltägliche unter praxeologischen Dimensionen einer raum-, zeit- und situationstheoretischen Einordnung zu analysieren. Im Rückgriff auf Lefevbre, de Certeau, Augé und Goffman werden Prämissen einer alltagsorientierten Stadtforschung entwickelt und anhand konkreter Fallbeispiele analysiert. Damit plädiert das Buch für eine stärkere Gewichtung des gelebten Urbanen gegenüber Inszenierungen des Urbanen, die auf Erlebniskonsum und Aufmerksamkeit im globalen Standortwettbewerb ausgerichtet sind.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktuelle stadttheoretische Debatten kreisen um Begriffe wie Eigenlogik (Löw, Berking 2008), Lokalität in einer globalisierten Welt sowie um Dynamik urbaner Alltagspraxen. Das Spannungsfeld zwischen Alltagspraxen vor Ort und darüber hinausweisenden Bezugssystemen verlangt nach einem spezifischen Verständnis des Urbanen. Hier setzt das folgende Buch an und plädiert dafür, das Alltägliche unter praxeologischen Dimensionen einer raum-, zeit- und situationstheoretischen Einordnung zu analysieren. Im Rückgriff auf Lefevbre, de Certeau, Augé und Goffman werden Prämissen einer alltagsorientierten Stadtforschung entwickelt und anhand konkreter Fallbeispiele analysiert. Damit plädiert das Buch für eine stärkere Gewichtung des gelebten Urbanen gegenüber Inszenierungen des Urbanen, die auf Erlebniskonsum und Aufmerksamkeit im globalen Standortwettbewerb ausgerichtet sind.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Öngün Eryılmaz beschäftigt sich mit Raumkonzepten im cinéma du métissage und der daraus resultierenden filmischen Darstellung von Heimat und soziokultureller Zugehörigkeit im Kontext von Mobilität und transkulturellen Gesellschaften. Die Betrachtungen stützen sich dazu sowohl auf Theorien über filmisches Raumdenken als auch auf sozial- und kulturwissenschaftliche Ansätze und Positionen, die im Kontext der Inter- und Transkulturalität von Bedeutung sind. Die Analyse konzentriert sich auf insgesamt sechs filmische Werke von zwei zeitgenössischen Filmemachern aus Deutschland und Frankreich: Fatih Akın und Abdellatif Kechiche.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Aktualisiert: 2023-07-02
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Die in diesem Band der Moritz Schlick Gesamtausgabe zusammengestellten Schriften stellen einen Großteil der unveröffentlichten Arbeiten dar, die Moritz Schlick am Anfang seiner philosophischen Laufbahn verfasst hat. Dabei wird vor allem deutlich, wie breit die fachlichen Interessen des jungen Philosophen bereits zu dieser Zeit waren. Die hier edierten Nachlasstexte, die zeitlich zwischen 1908 und 1911 entstanden sind, behandeln nahezu alle wesentlichen Debatten der Universitätsphilosophie der Zeit.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Die in diesem Band der Moritz Schlick Gesamtausgabe zusammengestellten Schriften stellen einen Großteil der unveröffentlichten Arbeiten dar, die Moritz Schlick am Anfang seiner philosophischen Laufbahn verfasst hat. Dabei wird vor allem deutlich, wie breit die fachlichen Interessen des jungen Philosophen bereits zu dieser Zeit waren. Die hier edierten Nachlasstexte, die zeitlich zwischen 1908 und 1911 entstanden sind, behandeln nahezu alle wesentlichen Debatten der Universitätsphilosophie der Zeit.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Die in diesem Band der Moritz Schlick Gesamtausgabe zusammengestellten Schriften stellen einen Großteil der unveröffentlichten Arbeiten dar, die Moritz Schlick am Anfang seiner philosophischen Laufbahn verfasst hat. Dabei wird vor allem deutlich, wie breit die fachlichen Interessen des jungen Philosophen bereits zu dieser Zeit waren. Die hier edierten Nachlasstexte, die zeitlich zwischen 1908 und 1911 entstanden sind, behandeln nahezu alle wesentlichen Debatten der Universitätsphilosophie der Zeit.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Claudia Tunsch nähert sich bildungswissenschaftlichen Fragestellungen raumtheoretisch und entwickelt ein „bildungstheoretisches Raum-Analyse-Modell“. Die Autorin erörtert „Raum“ als Differenzkategorie und stellt fest, dass Wohnorte bildungsrelevant sind. Unter einer relationalen Raumperspektive untersucht sie Wirkung und Einfluss von „Räumen“ auf (berufliche) Bildungschancen von Jugendlichen anhand des Stadtteils Stöcken in Hannover.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Claudia Tunsch nähert sich bildungswissenschaftlichen Fragestellungen raumtheoretisch und entwickelt ein „bildungstheoretisches Raum-Analyse-Modell“. Die Autorin erörtert „Raum“ als Differenzkategorie und stellt fest, dass Wohnorte bildungsrelevant sind. Unter einer relationalen Raumperspektive untersucht sie Wirkung und Einfluss von „Räumen“ auf (berufliche) Bildungschancen von Jugendlichen anhand des Stadtteils Stöcken in Hannover.
Aktualisiert: 2023-07-02
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In der sozialwissenschaftlichen Raumforschung ist die Überlegung selbstverständlich geworden, dass Räume vor dem Hintergrund menschlicher Bedeutungszuschreibungen gesellschaftliche Wirklichkeit werden und als ‚soziale Konstruktionen’ verstanden werden müssen. Eine systematische Forschung hat sich dazu jedoch noch nicht entwickelt. Dies gilt für die raumwissenschaftlich orientierte Soziologie, die Sozialgeographie und die Planungswissenschaften gleichermaßen. Es fehlt an systematischen Erkenntnissen über Mechanismen einer kommunikativen und diskursiven Konstruktion von Raum. Diese Lücke soll vorliegender Band schließen. Einige Beiträger stellen Überlegungen dazu an, wie die Konstruktion von Raum kommunikations- und diskurstheoretisch gefasst werden kann und in welchem Zusammenhang Wissen, Handeln, Kommunikationen, Diskurse und Materialität stehen. Neben den eher theoretisch gehaltenen Beiträgen stehen Beiträge mit konkreten empirischen Analysen zur kommunikativen Konstruktion von Städten und Regionen. Dort werden kommunikative Prozesse in raumbezogenen Akteursgruppen, Netzwerken und öffentlichen Diskursen betrachtet. Unter anderem werden Aushandlungsprozesse beleuchtet, in denen bestimmte Raumvorstellungen entstehen, vermittelt und anschlussfähig gemacht werden, in denen sie Akzeptanz finden und letztlich Raum gestaltend wirksam werden können oder aber in denen sie blockiert, abgelehnt bzw. verhindert werden. Berücksichtigt wird auch, wie raumbezogene Kommunikationen systematisch für Planungsprozesse fruchtbar gemacht werden können.
Aktualisiert: 2023-07-03
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Der Band versammelt die zentralen Texte von Markus Schroer zur soziologischen Raumtheorie aus den letzten zehn Jahren. Alle Beiträge widmen sich dem engen Zusammenhang von Raum und Gesellschaft. Sie zeigen die vielfältige Verwendung des Begriffs auf und werben dafür, die räumliche Organisation sozialer Beziehungen in den Mittelpunkt soziologischer Aufmerksamkeit zu rücken. In der Summe sollen sie einen Beitrag für die Etablierung der Raumkategorie in der Allgemeinen Soziologie und Soziologischen Theorie leisten.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Stephanie Weiß untersucht erstmals das Konzept als Strategie sozialer Inklusion auf der Quartiersebene. Das Inklusionskonzept wird von der Autorin empirisch anhand von drei Fallstudien zu Wohnquartieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz überprüft. In der Kombination aus städtebaulichen und sozialplanerischen Kriterien erweitert sie das Konzept und arbeitet Perspektiven für ein inklusives Quartier für Alle heraus. Dabei verschränkt die Autorin Raum-, Design- und Inklusionstheorien und verknüpft die Theoriekonzepte des französischen Soziologen Henri Lefebvre und des Schweizer Architektur- und Planungstheoretikers Lucius Burckhardt.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Stephanie Weiß untersucht erstmals das Konzept als Strategie sozialer Inklusion auf der Quartiersebene. Das Inklusionskonzept wird von der Autorin empirisch anhand von drei Fallstudien zu Wohnquartieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz überprüft. In der Kombination aus städtebaulichen und sozialplanerischen Kriterien erweitert sie das Konzept und arbeitet Perspektiven für ein inklusives Quartier für Alle heraus. Dabei verschränkt die Autorin Raum-, Design- und Inklusionstheorien und verknüpft die Theoriekonzepte des französischen Soziologen Henri Lefebvre und des Schweizer Architektur- und Planungstheoretikers Lucius Burckhardt.
Aktualisiert: 2023-07-02
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