In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-07-01
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In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-07-01
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In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-07-01
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In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-07-01
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Austrofaschismus, Nationalsozialismus, Entnazifizierung nach der Befreiung – die mehrfachen Regimewechsel der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten auch auf die Hochschulen in Österreich gravierende Auswirkungen. ‚Säuberungen‘ beim Personal und bei den Studierenden sollten jeweils zu einer Neuausrichtung der Gesellschaft beitragen. Unter welchen Voraussetzungen, auf welche Weise und mit welchen Folgen der politisch gewollte Eingriff in die Zusammensetzung von Lehrkörper und Hörerschaft vor sich ging, wird in diesem Buch untersucht. Neben der Darstellung allgemeiner Rahmenbedingungen stehen Fallbeispiele zu einzelnen Hochschulen und die Vorstellung von Einzelschicksalen im Mittelpunkt. Dadurch werden Vergleiche zwischen den Hochschulen und zwischen den verschiedenen Regimen möglich.
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Mitchell G Ash,
Peter Berger,
Paulus Ebner,
Robert Eder,
Helga Embacher,
Peter Goller,
Lynne Heller,
Andreas Huber,
Katharina Kniefacz,
Johannes Koll,
Juliane Mikoletzky,
Verena Pawlowsky,
Hans Pfefferle,
Roman Pfefferle,
Herbert Posch,
Erwin Strouhal,
Klaus Taschwer,
Hans-Peter Weingand,
Markus Wurzer
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In der ehemaligen DDR waren tausende Kinder und Jugendliche unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen in Heimen untergebracht. Erschreckend waren die Lebensumstände vor allem in den geschlossenen Kinderheimen und den Jugendwerkhöfen. Die DDR verfolgte immer auch das politische Ziel, die Eingewiesenen zu sozialistischen Persönlichkeiten umzuformen. Infolge ideologischer Indoktrination, Misshandlungen und Missbrauch sind viele dieser ehemaligen Heimkinder bis heute traumatisiert. Während der 40 Jahre dauernden DDR-Zeit haben fast eine halbe Million Kinder und Jugendliche die Heime in der DDR durchlaufen; heute blicken noch ca. 234.000 Personen auf ein solches Heimschicksal zurück.°°°°Dieser Opfergruppe sollte die Gesetzesänderung des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzesim Jahr 2010 die Rehabilitierung erleichtern und damit auch die darauf basierenden Entschädigungszahlungen ermöglichen. Jedoch werden ca. 95 % der Rehabilitierungsanträge abgelehnt. Die ehemaligen DDR-Heimkinder werden somit fast nie rehabilitiert und entschädigt, obwohl sie ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen wurden. Worauf dieser Umstand zurückzuführen ist, untersucht die vorliegende Arbeit anhand einer Rechtsprechungsanalyse und mithilfe von Interviews.
Aktualisiert: 2023-06-15
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In der ehemaligen DDR waren tausende Kinder und Jugendliche unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen in Heimen untergebracht. Erschreckend waren die Lebensumstände vor allem in den geschlossenen Kinderheimen und den Jugendwerkhöfen. Die DDR verfolgte immer auch das politische Ziel, die Eingewiesenen zu sozialistischen Persönlichkeiten umzuformen. Infolge ideologischer Indoktrination, Misshandlungen und Missbrauch sind viele dieser ehemaligen Heimkinder bis heute traumatisiert. Während der 40 Jahre dauernden DDR-Zeit haben fast eine halbe Million Kinder und Jugendliche die Heime in der DDR durchlaufen; heute blicken noch ca. 234.000 Personen auf ein solches Heimschicksal zurück.°°°°Dieser Opfergruppe sollte die Gesetzesänderung des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzesim Jahr 2010 die Rehabilitierung erleichtern und damit auch die darauf basierenden Entschädigungszahlungen ermöglichen. Jedoch werden ca. 95 % der Rehabilitierungsanträge abgelehnt. Die ehemaligen DDR-Heimkinder werden somit fast nie rehabilitiert und entschädigt, obwohl sie ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen wurden. Worauf dieser Umstand zurückzuführen ist, untersucht die vorliegende Arbeit anhand einer Rechtsprechungsanalyse und mithilfe von Interviews.
Aktualisiert: 2023-06-07
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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Autoren.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Oberstaatsanwalt Andergast hat Prinzipien. Der Mensch ist verantwortlich für seine Taten, auf Schuld folgt Bestrafung, kurz: Gerechtigkeit ist möglich. Sohn Etzel zweifelt an der Rechtmäßigkeit eines Urteils. Leonhart Maurizius ist wegen Mordes lebenslänglich eingesperrt. Aber hat er seine Frau tatsächlich getötet? Widerwillig lässt sich Andergast auf Etzels Nachforschungen ein und wird konfrontiert mit einem Chaos aus Verstrickungen, Lügen und Leidenschaften, das sein ganzes Leben in Frage stellt.
Aktualisiert: 2023-06-03
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In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-06-01
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In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-06-01
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Austrofaschismus, Nationalsozialismus, Entnazifizierung nach der Befreiung – die mehrfachen Regimewechsel der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatten auch auf die Hochschulen in Österreich gravierende Auswirkungen. ‚Säuberungen‘ beim Personal und bei den Studierenden sollten jeweils zu einer Neuausrichtung der Gesellschaft beitragen. Unter welchen Voraussetzungen, auf welche Weise und mit welchen Folgen der politisch gewollte Eingriff in die Zusammensetzung von Lehrkörper und Hörerschaft vor sich ging, wird in diesem Buch untersucht. Neben der Darstellung allgemeiner Rahmenbedingungen stehen Fallbeispiele zu einzelnen Hochschulen und die Vorstellung von Einzelschicksalen im Mittelpunkt. Dadurch werden Vergleiche zwischen den Hochschulen und zwischen den verschiedenen Regimen möglich.
Aktualisiert: 2023-05-28
Autor:
Mitchell G Ash,
Peter Berger,
Paulus Ebner,
Robert Eder,
Helga Embacher,
Peter Goller,
Lynne Heller,
Andreas Huber,
Katharina Kniefacz,
Johannes Koll,
Juliane Mikoletzky,
Verena Pawlowsky,
Hans Pfefferle,
Roman Pfefferle,
Herbert Posch,
Erwin Strouhal,
Klaus Taschwer,
Hans-Peter Weingand,
Markus Wurzer
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Elvira Manthey, die Tochter eines „Arbeitsscheuen“, gerät in die Mühlen der nationalsozalistischen Justiz, die „Asozialität“ nach dem Erbgesundheitsgesetz als vererbbare Krankheit einstuft. Als Vierjährige kommt sie zwangsweise ins Kinderheim, drei Jahre später wird sie von dort ins „Irrenhaus“ Uchtspringe (Sachsen-Anhalt) eingeliefert und geht durch die Hölle. Durch einen Zufall darf sie mit acht Jahren vor der Gaskammer umdrehen.
In diesem Buch erzählt Elvira Manthey ihr Leben. Ihre Sprache ist einfach, schmucklos, der Sicht des Kindes angenähert, das sie damals war. Sie wertet nicht, kommentiert die Ereignisse kaum. Dem Leser bietet sich dadurch keine Distanz zum Geschehen, das ihn so unmittelbar trifft wie das Kind im Jahr 1940.
Aktualisiert: 2023-05-25
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In Deutschlands Gefängnissen sitzen Mörder und Terroristen. Aber bei Weitem nicht nur – ebenso Schwarzfahrer, Steuersünder und ganz normale Bürger, die einmal eine falsche Entscheidung getroffen haben und dafür mit ihrer Freiheit bezahlen. Die renommierten Rechtsanwälte Daimagüler und von Münchhausen prüfen in ihrem Buch den Strafvollzug in Deutschland auf Herz und Nieren. Warum strafen wir, und wie? Warum ist der Weg in den Knast in Bayern kürzer als in Bremen, und warum sollte man sich sein Urteil lieber nach der Mittagspause als kurz vor Dienstschluss abholen? In welchem Zustand sind Deutschlands Vollzugsanstalten und welche Geschichte steckt in ihren Mauern? Wie sieht der Alltag eines Häftlings aus – und warum geht uns alle die Frage an, wie wir unsere „niedrigsten Bürger“ behandeln?
Aktualisiert: 2023-05-19
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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Autoren.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Oberstaatsanwalt Andergast hat Prinzipien. Der Mensch ist verantwortlich für seine Taten, auf Schuld folgt Bestrafung, kurz: Gerechtigkeit ist möglich. Sohn Etzel zweifelt an der Rechtmäßigkeit eines Urteils. Leonhart Maurizius ist wegen Mordes lebenslänglich eingesperrt. Aber hat er seine Frau tatsächlich getötet? Widerwillig lässt sich Andergast auf Etzels Nachforschungen ein und wird konfrontiert mit einem Chaos aus Verstrickungen, Lügen und Leidenschaften, das sein ganzes Leben in Frage stellt.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Simone Piorek hat mit vorläufigem Abschluss 2021 Material zusammengetragen, das vom MfS über sie und ihren damaligen Freund und zu dem vorgeblich von beiden geplanten Versuch, die DDR illegal zu verlassen, angelegt worden ist. Heute lächerlich klingende Begründungen, beispielsweise das kurzzeitige Benützen eines schrottreifen Mopeds machen aus dem nie tatsächlich geplanten Republikfluchtvorhaben einen „Versuch im schweren Fall“.
Sie hat auch minutiös zusammengetragen, welche gesundheitlichen und beruflichen Handlungsstränge ihres Lebens den Anfang in der traumatisierenden Behandlung haben. Allein das mutwillige und brutale Zerbrechen beruflicher Träume mündet auch nach 1990 in ein wiederkehrendes Staccato aus arbeitssuchend, Arbeitslosenhilfe, Krankschreibung. Kurze Erholung bildet eine erste Phase der Selbständigkeit; dann aber vor allem die respektgebietende achtjährige Tätigkeit als Projektleiterin einer Kreativwerkstatt im Rahmen einer „Maßnahme“. Bis heute folgen weitere Versuche der beruflichen Selbständigkeit.
Frau Piorek hat in der Rückschau auf die Weichenstellungen in ihrer Jugend nicht nur nacherlebbar gemacht, wie Körper und Seele auf die traumatisierenden Umstände seither reagieren. Ich verdanke ihr detailreiche Schilderungen der Behandlung, der sie und ihr Freund im Durchgangsheim Schmiedefeld ausgesetzt waren und wie beide nach der Entlassung eine fast lückenlose Fortsetzung der Drangsalierung ausgesetzt waren. Erschütternd ist, wie nun, in „Freiheit“, in ihrem gewohnten Umfeld, unter Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Verwandten, kaum Unschuldige oder Mitfühlende auszumachen sind.
Aktualisiert: 2023-04-14
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Ich lernte Kerstin Kratzenberger 2010 kennen, als sie, provoziert durch Medienberichte über Entschädigungsmöglichkeiten für DDR-Heimkinder, begonnen hatte, sich intensiv mit ihrer Kindheit und Jugend zu beschäftigen. Hilfe suchte sie beim Bürgerkomitee des Landes Thüringen e.V. und bei der gerade entstandenen Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder.
Einen ersten Schock stellte die Einsicht in die über sie angelegte „Erziehungsakte“ dar:
K. las Episoden ihrer Kindheit, an die sie selbst keine Erinnerung hatte, so, dass sie bereits die ersten drei Lebensjahre in einem Heim untergebracht worden war.
Sie begegnete sich aber auch in der Sprache einer ihrer Heimleiterinnen, die sie als Lügnerin und hoffnungslosen Fall abstempelt. In einem 2011 im Rahmen einer Forschungsstudie gegebenen Interview sagt sie, dass diese Papiere eigentlich in die Tonne gehörten und dass sie sie auf keinen Fall länger um sich haben möchte.
2021 stellte Frau Kratzenberger beim Landgericht in Halle den Antrag auf strafrechtliche Rehabilitierung wegen der Unterbringung im Durchgangsheim Karl-Marx-Stadt und im Jugendwerkhof Kottmarsdorf. Etwas später folgt der Antrag beim Landgericht Leipzig für die Unterbringung in einer geschlossenen venerologischen Station in Leipzig, in die Frau Kratzenberger während der Rückfahrt nach Entlassung aus dem Jugendwerkhof eingewiesen wurde. Beide Anträge wurden positiv beschieden.
Der vorliegende Text entstand in einem Prozess der Selbst-Vergewisserung im zeitlichen Kontext zu den Rehabilitierungsverfahren
Aktualisiert: 2023-04-14
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Ende 2012 erschien die mittlerweile vergriffene erste Auflage der „Einführung. Heimerziehung der DDR“. Für die Arbeit mit Betroffenen, für die Beratung, aber auch zur Information der Öffentlichkeit ist eine systematische und kompakte Handreichung notwendig, welche die Entwicklung sowie den aktuellen Stand der Aufarbeitung und der Forschung widerspiegelt. Die vorliegende überarbeitete und ergänzte Ausgabe bietet eine systematische Einführung in sozialpädagogische, rechtliche und politische Grundlagen der Jugendhilfe und Heimerziehung der DDR, in das System der Heime und seine Einrichtungen, zu den Folgen für Betroffene und zur Aufarbeitung eines besonders unrühmlichen Kapitels der Diktaturgeschichte der DDR. Ein Aufsatz zum 2018 beendeten Fonds Heimerziehung, ein Ratgeber zur Rehabilitierung für ehemalige DDR-Heimkinder sowie eine Liste aller bekannten DDR-Spezialheime ergänzen den Band.
Aktualisiert: 2022-07-21
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Aktualisiert: 2023-04-05
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Zwischen 1945 und 1989 gerieten folgende Menschen aus dem Amtsbereich von Bad Wilsnack/Perleberg (Prignitz) zu Unrecht in der DDR in die politische Haft bzw. wurden politisch verfolgt. Christel Kühn, geb. Borchert, Friedrich Schulze, Heinrich Hamke, Herbert Propfe, Wilhelm Tolzien, Wilhelm Heller, Eike Tolzien, Walter Dommer, Gerhard Klose, Eckhard Dröge, Siegfried Kahlert, Klaus Bieck, Eckhard Wiesner, Wilhelm Schulenburg, Herbert Wurach, R. Hecht, Fred Riebecke, Hans Brühahn, Karl Heinz Körner, Günter Howe. (Eintrag unter Einhaltung des Namens- und Datenschutzes). Quelle: Archiv „Berliner Kreis“ ,Aufarbeitung’.
Somit auch die Familie Dröge aus dem großen Dorf „Groß Lüben“, nahe dem Kurstädtchen Bad Wilsnack. Dieses Dorf bettet sich in einer Länge von fast 1 Kilometer in die Landschaft ein. Ein Dorf mit vielen Bauernhöfen. Geprägt von der Landwirtschaft und der Viehzucht.
Fährt man von Bad Wilsnack in Richtung Groß Lüben befindet sich der Bauernhof der Familie Dröge/Röske links einfahrend auf der rechten Seite. Der Hof gehörte 1945 dem Großvater Otto Röske.
An dem Gehöft befindet sich ein Hinweisschild mit dem Schriftzug: Familienbesitz Dröge/Röske und dazu der Spruch „WAS DU ERERBT VON DEINEN ELTERN ERWIRB ES, UM ES ZU BESITZEN“.
Es geht also um die politische Verfolgung von Menschen in der Ostzone zwischen 1945 bis 1989. Es erfolgte die Zwangskollektivierung und die Bauern wurden ständig unter Druck gesetzt, ihre Bauernhöfe in die LPG einzubringen. Viele Bauern verließen deshalb die DDR und flüchteten in den Westen. Der Druck auf die Bauern wurde immer größer. Ihnen wurde ein Soll aufgedrängt. Den größten Teil der Erträge mussten sie an den Staat abführen und nur einen kleinen Teil ihres Ertrages durften sie frei verkaufen.
Das Soll für die Bauern wurde jährlich erhöht, egal ob Hochwasser oder Dürre, für kleinere Bauern bzw. Siedler war das Soll niedriger, so konnten sie evtl. etwas frei verkaufen. Großbauern konnten dies nie. Wir hatten durch die Herdbuchzucht auf Auktionen höhere Preise und damit sicherlich auch viele Neider.
Im Zuge dieser Maßnahmen geriet auch die Familie Dröge in die politische Verfolgung. Der Vater wurde immer wieder verhaftet. Ab 1953 gingen die meisten Bauern wegen der ständigen Schikanen durch die Politik der Ostzone in den Westen. Im Jahr 1956, am 31. Juli, also mitten in der Erntezeit, wurden der Vater und auch die Mutter von einer Stunde auf die andere verhaftet. In all den Jahre zuvor gab es viele Hausdurchsuchungen usw. Wie in jedem Dorf gibt es auch in Groß Lüben eine Gaststätte die nach Feierabend von den Einwohnern des Dorfes aufgesucht wird. So war das auch im Jahr des Prager Frühlings 1968. Zu den Gästen zählte auch „Vieze“, Und wie das dann so ist. Da sagt eines was, auch noch ein anderer und dann auch der „Vieze“ und sagt ganz laut und fest überzeugt, Amerikaner raus aus Vietnam und Russen raus aus Prag. Das reichte aus! „Vieze“ wurde denunziert, was ersagte wurde gemeldet und an den Mann gebracht. Er erhielt Besuch von der Stasi. Er wurde festgenommen zur Klärung eines Sachverhaltes und kam in die U-Haftanstalt nach Perleberg in die Lindenstraße 12.
Guedlere/Dröge/Tolzien/Löffler
Aktualisiert: 2022-01-04
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In den vergangenen hundert Jahren gab es in Deutschland vor der gegenwärtigen parlamentarischen Demokratie eine nationalsozialistische Führerdiktatur und, in Teilen des Landes, ein sozialistisches Regime. Die Transformation von den genannten Unrechtssystemen hin zu unserem modernen Rechtsstaat hat Deutschland nachhaltig geprägt.
Während der nationalsozialistischen Diktatur 1933 bis 1945 wurde das in der Weimarer Republik vorherrschende Rechtssystem nach und nach den radikalen Vorstellungen der NSDAP angepasst. Die Einflüsse waren im Strafrechtssystem besonders massiv. Es entstand „gesetzliches Unrecht“. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mussten daher nicht nur neue Gesetze erlassen, sondern der gesamte Justizapparat neu aufgebaut werden. Ebenfalls große Herausforderungen stellten sich nach der Wiedervereinigung. Ab 1990 wurde das in großen Teilen sozialistisch geprägte Rechtssystem der DDR durch dasjenige der Bundesrepublik Deutschland ersetzt.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Aufhebung von strafrechtlichen Unrechtsurteilen, die während der Zeit des Nationalsozialismus und in der DDR erlassen wurden. Hierbei werden die Aufhebungsmöglichkeiten unter zeitlichen Gesichtspunkten miteinander verglichen und untersucht, ob und inwiefern bei der Aufhebung von zur DDR-Zeit ergangenen Unrechtsurteilen auf Erfahrungen bei der Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen zurückgegriffen wurde und umgekehrt. Ferner werden die Gründe dargestellt, warum sich die Aufhebung der NS-Unrechtsurteile über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten erstreckt hat. In diesem Kontext wird zudem untersucht, wie die Aufhebungsgesetze in der Rechtsprechung angewandt wurden. Zuletzt wird der Begriff des Unrechtsurteils genauer beschrieben.
Aktualisiert: 2023-04-06
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