Sämtliche Werke

Sämtliche Werke von Dilk,  Enrica Yvonne, Rumohr,  Carl Friedrich von
Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht, nicht zuletzt deswegen, weil mit Ausnahme des öfter aufgelegten Geistes der Kochkunst, der ihn „bei Literaturfreunden und Gourmets unsterblich gemacht“ hat (Wolfgang Koeppen), keine Werkausgabe vorliegt. Eine von Rumohr selbst geplante Ausgabe letzter Hand gelangte nicht zum Druck, und die 1920 von Julius Schlosser betreute Neuedition der Italienischen Forschungen – ein Meilenstein im Emanzipationsprozeß der frühen Kunsthistoriographie – ist den rara zuzurechnen. Die Nachdruckausgabe macht erstmals das Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen. *************** Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries – among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt – as a pioneering art critic. His innovative approach – to rely on archival records for his aesthetic analysis – was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht, nicht zuletzt deswegen, weil mit Ausnahme des öfter aufgelegten Geistes der Kochkunst, der ihn „bei Literaturfreunden und Gourmets unsterblich gemacht“ hat (Wolfgang Koeppen), keine Werkausgabe vorliegt. Eine von Rumohr selbst geplante Ausgabe letzter Hand gelangte nicht zum Druck, und die 1920 von Julius Schlosser betreute Neuedition der Italienischen Forschungen – ein Meilenstein im Emanzipationsprozeß der frühen Kunsthistoriographie – ist den rara zuzurechnen. Die Nachdruckausgabe macht erstmals das Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen. *************** Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries – among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt – as a pioneering art critic. His innovative approach – to rely on archival records for his aesthetic analysis – was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
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Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht, nicht zuletzt deswegen, weil mit Ausnahme des öfter aufgelegten Geistes der Kochkunst, der ihn „bei Literaturfreunden und Gourmets unsterblich gemacht“ hat (Wolfgang Koeppen), keine Werkausgabe vorliegt. Eine von Rumohr selbst geplante Ausgabe letzter Hand gelangte nicht zum Druck, und die 1920 von Julius Schlosser betreute Neuedition der Italienischen Forschungen – ein Meilenstein im Emanzipationsprozeß der frühen Kunsthistoriographie – ist den rara zuzurechnen. Die Nachdruckausgabe macht erstmals das Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen. *************** Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries – among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt – as a pioneering art critic. His innovative approach – to rely on archival records for his aesthetic analysis – was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
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Sämtliche Werke von Dilk,  Enrica Yvonne, Rumohr,  Carl Friedrich von
Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht, nicht zuletzt deswegen, weil mit Ausnahme des öfter aufgelegten Geistes der Kochkunst, der ihn „bei Literaturfreunden und Gourmets unsterblich gemacht“ hat (Wolfgang Koeppen), keine Werkausgabe vorliegt. Eine von Rumohr selbst geplante Ausgabe letzter Hand gelangte nicht zum Druck, und die 1920 von Julius Schlosser betreute Neuedition der Italienischen Forschungen – ein Meilenstein im Emanzipationsprozeß der frühen Kunsthistoriographie – ist den rara zuzurechnen. Die Nachdruckausgabe macht erstmals das Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen. *************** Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries – among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt – as a pioneering art critic. His innovative approach – to rely on archival records for his aesthetic analysis – was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
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Das „verzweifelte allerhand Talent“

Das „verzweifelte allerhand Talent“ von Dilk,  Enrica Yvonne
Carl Friedrich von Rumohr (1785-1843), der Autor des Geistes der Kochkunst und der Italienischen Forschungen, war ein Grenzgänger zwischen den Disziplinen. Das hinterlassene Werk spiegelt die Komplexität seiner Leistungen im Bereich der Kunstwissenschaft; zugleich dokumentiert es die Vielfalt der immer neuen intellektuellen Anstöße des Agrarhistorikers und Gastrosophen, des Reiseschriftstellers und Romanciers. Im Mittelpunkt des vorliegenden Aufsatzbandes steht Rumohrs noch kaum erforschte Begegnung mit der Lombardei: Vor dem Hintergrund eines deutsch-italienischen Kulturtransfers werden sein Engagement als Kunstagent für die Berliner Gemäldegalerie und seine agrarökonomischen Studien über das traditionsreiche Bewässerungssystem der mailändischen Ebene nachgezeichnet. Zwei Aufsätze wiederum vermitteln eine Vorstellung von Rumohrs Wirkungsradius als Förderer der Hamburger Künstlergeneration nach Runge: zum einen wird die Entstehungsgeschichte der von ihm initiierten Briefausgabe des Spätnazareners Erwin Speckter beleuchtet; zum anderen zeigen Friedrich Nerlys Briefe aus Venedig ein lebhaftes Bild der Lagunenstadt und ein Porträt seines Mentors. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit der Frühphase von Rumohrs Beschäftigung mit mittelalterlicher Baukunst. Speziell geht er der Mitarbeit an Friedrich Schlegels Deutschem Museum im Umfeld der architekturästhetischen Konfiguration um 1800 nach. *** Carl Friedrich von Rumohr (1785-1843), the author of Geist der Kochkunst and Italienische Forschungen worked across many disciplines. His work reflects the complexity of his achievements in the sphere of art history and aesthetics; at the same time it documents the range of his new intellectual impulses as agricultural historian and gastrosoph, travel writer and novelist. The focus of this collection of essays is Rumohr’s as yet little studied encounter with Lombardy: against the background of German-Italian cultural transfer, the author traces his activity as an agent for the Gemäldegalerie in Berlin and his agricultural studies of the traditional irrigation system of the Milanese plain. Two essays offer an introduction to Rumohr’s influence as a patron of the generation of artists who succeeded Runge in Hamburg: one sheds light on the edition of the letters of the late Nazarene Erwin Speckter which Rumohr sponsored; in the other Friedrich Nerly’s letters from Venice present a lively picture of that city and a portrait of his mentor. A further contribution looks at the early phase of Rumohr’s interest in mediaeval architecture, focussing in particular on his collaboration on Friedrich Schlegel’s Deutsches Museum in the context of architectural and aesthetic configurations around 1800.
Aktualisiert: 2022-11-18
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Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht, nicht zuletzt deswegen, weil mit Ausnahme des öfter aufgelegten Geistes der Kochkunst, der ihn „bei Literaturfreunden und Gourmets unsterblich gemacht“ hat (Wolfgang Koeppen), keine Werkausgabe vorliegt. Eine von Rumohr selbst geplante Ausgabe letzter Hand gelangte nicht zum Druck, und die 1920 von Julius Schlosser betreute Neuedition der Italienischen Forschungen – ein Meilenstein im Emanzipationsprozeß der frühen Kunsthistoriographie – ist den rara zuzurechnen. Die Nachdruckausgabe macht erstmals das Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen. *************** Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries – among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt – as a pioneering art critic. His innovative approach – to rely on archival records for his aesthetic analysis – was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
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Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), der sich selbst einen „practischen Aesthetiker“ nannte, galt seinen Zeitgenossen Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt als bahnbrechender Kunstkritiker. Seine innovativen Ansätze, mittels exakter Archivstudien zu quellenmäßig fundierten Analysen zu gelangen, fanden bei Fachkollegen wie Waagen, Schorn, Förster und Gaye Anerkennung. Rumohrs Autorität in disziplingeschichtlichen Fragen ist jedoch nur eine Facette seiner Mehrfachbegabung: Er entwarf landeskulturelle Modelle, erarbeitete gastrosophische Konzepte und nahm als Reiseschriftsteller, Novellentheoretiker, Übersetzer und Romancier aktiv am literarischen Leben teil. In dieser kulturgeschichtlichen Perspektive ist sein vielschichtiges Schaffen noch kaum erforscht, nicht zuletzt deswegen, weil mit Ausnahme des öfter aufgelegten Geistes der Kochkunst, der ihn „bei Literaturfreunden und Gourmets unsterblich gemacht“ hat (Wolfgang Koeppen), keine Werkausgabe vorliegt. Eine von Rumohr selbst geplante Ausgabe letzter Hand gelangte nicht zum Druck, und die 1920 von Julius Schlosser betreute Neuedition der Italienischen Forschungen – ein Meilenstein im Emanzipationsprozeß der frühen Kunsthistoriographie – ist den rara zuzurechnen. Die Nachdruckausgabe macht erstmals das Gesamtwerk zugänglich. Eine Darstellung des Œuvre sowie eine Bio-Bibliographie leiten den ersten Band ein. Darüber hinaus werden die zumeist schwer greifbaren Journalbeiträge, die Rumohr als meinungsbildender Publizist in die Blätter für Literarische Unterhaltung, die Jahrbücher für wissenschaftliche Kritik, sowie in das Cottasche Kunstblatt und in das Schlegelsche Deutsche Museum einrückte, vollständig dargeboten. Der Nachdruck der Auktionskataloge seiner zerstreuten Kunst- und Büchersammlungen soll ebenfalls dazu beitragen, das breite Spektrum der Interessen des Connoisseurs und Förderers der deutsch-römischen Künstler (u.a. F. Overbeck, F. Nerly, F. Horny) vor Augen zu führen. Carl Friedrich von Rumohr (1785–1843), who called himself a “practical aesthetician”, was regarded by his contemporaries – among them Schelling, Hegel, Friedrich Schlegel and Wilhelm von Humboldt – as a pioneering art critic. His innovative approach – to rely on archival records for his aesthetic analysis – was widely acclaimed. Rumohr was also active as a literary writer and a translator, and he is well-known as an outstanding gastronomic writer. This is the first collected edition of his works.
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Grenzübergreifende Fernabsatzverträge im Internationalen Privatrecht

Grenzübergreifende Fernabsatzverträge im Internationalen Privatrecht von v. Rumohr,  Karl
Am Beispiel des Fernabsatzvertrages untersucht die Arbeit, inwieweit der Verbraucherschutz im Internationalen Privatrecht dem heutigen Stand der Kommunikationstechnik und den modernen europäischen Verbraucherschutzvorstellungen noch gerecht wird und wo Reformbedarf besteht. Wo das Verbraucherschutzkollisionsrecht der Art. 29 und Art. 29a EGBGB keinen Schutz gewährt, wird geprüft, ob die weiteren Bestimmungen des Internationalen Vertragsrechts zu verbrauchergünstigen Ergebnissen führen können. Ungeklärt ist dabei bislang insbesondere der internationale Geltungswille des europäischen bzw. des deutschen Fernabsatzrechts.
Aktualisiert: 2019-12-19
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