Die Literaturzeitschrift 'Sinn&Form': ein ungeliebtes Aushängeschild der SED-Diktatur
'Sinn und Form' war die Literaturzeitschrift der Deutschen Demokratischen Republik: exklusiv, liberal, vielfältig – und zugleich unfreiwilliges Aushängeschild der SED-Kulturpolitik.
Dieser vorliegende Band liefert zum ersten Mal einen Überblick über die gesamte DDR-Periode dieses Vorzeigeprojekts im 'Leseland' DDR.
Anhand der Konzeption und der Verhaltensweisen der Zeitschriftenmacher untersucht der Autor Matthias Braun deren Möglichkeiten und Grenzen unter den wechselnden Prämissen der Kulturpolitik. Mit Fallbeispielen aus der Geschichte der Zeitschrift werden die Produktionsbedingungen vorgestellt und analysiert. Der Autor legt dabei zum ersten Mal die Rolle der Staatssicherheit offen und geht vor allem der Frage nach, wie und in welchem Umfang das 'Schild und Schwert' der Partei Einfluss auf die Literturzeitschrift ausgeübt hat.
Aktualisiert: 2023-06-16
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Wolf Biermann lernte von ihm das »Schweigen zwischen den Worten« und widmete ihm mit »Ermutigung« sein berühmtestes Lied. Joseph Brodsky erkannte an seinem Gesicht, dass er einen wirklichen Dichter vor sich hatte. Und Marcel Reich-Ranicki zählte ihn zu den ganz großen Lyrikern des 20. Jahrhunderts: Peter Huchels (1903–1981) Erscheinung hinterließ Eindruck bei denen, die ihm begegneten, die Wirkung seiner Verse auf Leser und Autoren ist ungebrochen. Dass sie nichts von ihrer Kraft verloren haben, verdankt sich Huchels Treue zu seinen Anfängen, zu Mensch, Natur und Landschaft seiner märkischen Heimat. Dort wächst er auf dem Gutshof der Großeltern auf, dorthin kehrt er nach Jahren in Paris, Wien und Berlin, nach Krieg und Gefangenschaft zurück und begründet als Chefredakteur den legendären Ruf der Zeitschrift »Sinn und Form«, des »geheimen Journals der Nation«. Und dort wird er nach seiner Absetzung und Isolierung zum widerständigen Einzelgänger, zum Mythos. Matthias Weichelt gelingt in einem luziden Essay die Verschränkung von Einzigartigkeit und Zauber des dichterischen Werkes mit Huchels Leben, das im Jahre »neunzehnhunderttraurig« beginnt und von den Ambivalenzen und Katastrophen des Jahrhunderts gezeichnet ist.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Bestimmter und unbestimmter Ort, Zeit im Fluß der Zeit.
Gedichte über die Jahre.
Ein Lehrer nimmt einem Zehnjährigen seine Gedichte weg:"Das ist unanständig".
Aktualisiert: 2021-12-01
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In keinem Bereich ist der Anschluss der deutschsprachigen an die internationale Literatur so augenfällig wie in der Dramatik und auf den Bühnen. Deshalb vereint dieser Doppelband nicht nur die Produktion und Wirkung neuer Stücke, sondern auch die Theaterpraxis.
Enthalten sind u.a. Aufsätze zum Geschichtsdrama und zum satirischen Theater in der DDR, zu Volksstück und Zimmertheater, zur Theatermission von Gustaf Gründgens, zur Wechselbeziehung zwischen Theater und Fernsehen, zur Rolle der Zeitschrift "Sinn und Form" für die Theaterkritik in der DDR oder zur Gender- und Kriegsthematik in ausgewählten Stücken Bertolt Brechts.
Neben dem literarischen Kanon, vertreten u.a. durch Brecht, Hacks, Hildesheimer, Hochwälder, Weisenborn oder Werfel findet, der Tradition des Jahrbuchs folgend, auch weniger Bekanntes seinen Platz, so die szenischen Dramen der Nelly Sachs, das Judas-Drama "Der Mann, der Gott gehaßt hat" von Ingeborg Drewitz oder Erwin Strittmatters dörfliche Komödie "Katzgraben".
Aktualisiert: 2020-12-24
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Wolf Biermann lernte von ihm das »Schweigen zwischen den Worten« und widmete ihm mit »Ermutigung« sein berühmtestes Lied. Joseph Brodsky erkannte an seinem Gesicht, dass er einen wirklichen Dichter vor sich hatte. Und Marcel Reich-Ranicki zählte ihn zu den ganz großen Lyrikern des 20. Jahrhunderts: Peter Huchels (1903–1981) Erscheinung hinterließ Eindruck bei denen, die ihm begegneten, die Wirkung seiner Verse auf Leser und Autoren ist ungebrochen. Dass sie nichts von ihrer Kraft verloren haben, verdankt sich Huchels Treue zu seinen Anfängen, zu Mensch, Natur und Landschaft seiner märkischen Heimat. Dort wächst er auf dem Gutshof der Großeltern auf, dorthin kehrt er nach Jahren in Paris, Wien und Berlin, nach Krieg und Gefangenschaft zurück und begründet als Chefredakteur den legendären Ruf der Zeitschrift »Sinn und Form«, des »geheimen Journals der Nation«. Und dort wird er nach seiner Absetzung und Isolierung zum widerständigen Einzelgänger, zum Mythos. Matthias Weichelt gelingt in einem luziden Essay die Verschränkung von Einzigartigkeit und Zauber des dichterischen Werkes mit Huchels Leben, das im Jahre »neunzehnhunderttraurig« beginnt und von den Ambivalenzen und Katastrophen des Jahrhunderts gezeichnet ist.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Aktualisiert: 2023-03-28
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Aktualisiert: 2023-03-28
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»Wer Peter Huchel war, wird man an diesen Briefen erkennen, wenn man sie zu lesen versteht. Nicht nur an seinen eigenen, sondern auch an denen der anderen, vielleicht mehr noch an diesen als an seinen«, heißt es im Vorwort dieses Buches. Darüber hinaus sind Peter Huchels Korrespondenzen mit Brecht, Jahnn, Nossack, Döblin, Eich, Seghers, Becher, Bloch, Grass, Hermlin, Hans Mayer und vielen anderen zeitgeschichtliche Zeugnisse ersten Ranges. Als legendärer Chefredakteur der Zeitschrift und geachteter Autor war Huchel Zentralfigur einer Lesegesellschaft, deren Netzwerk die innerdeutsche Grenze überspannte. Aus privaten Archiven, aus Nachlässen vieler namhafter Briefpartner, aus Archiven von Verlagen, Akademien, des Schriftstellerverbandes, des Ministeriums für Staatssicherheit und vor allem aus dem Archiv konnte der niederländische Literaturwissenschaftler Hub Nijssen 3200 Briefe in langjähriger detektivischer Arbeit zusammentragen. Die Voraussetzungen dafür waren äußerst schwierig, denn zahlreiche Unterlagen des bei den DDR-Mächtigen in Mißkredit geratenen und als Chefredakteur entlassenen Huchel waren 1964 von Staatssicherheitsbeamten beschlagnahmt worden und tauchten nie wieder auf.Aus den zusammengetragenen Briefen hat der Herausgeber 366 für diese Edition ausgewählt und ausführlich kommentiert. Sie geben einen tiefen Einblick in Leben und Werk eines großen Dichters dieses Jahrhunderts, in die Bedingungen seiner Arbeit zur Zeit der Weimarer Republik, im nationalsozialistischen Deutschland, in der DDR, der Bundesrepublik.
Aktualisiert: 2023-03-28
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Die Literaturzeitschrift 'Sinn&Form': ein ungeliebtes Aushängeschild der SED-Diktatur
'Sinn und Form' war die Literaturzeitschrift der Deutschen Demokratischen Republik: exklusiv, liberal, vielfältig – und zugleich unfreiwilliges Aushängeschild der SED-Kulturpolitik.
Dieser vorliegende Band liefert zum ersten Mal einen Überblick über die gesamte DDR-Periode dieses Vorzeigeprojekts im 'Leseland' DDR.
Anhand der Konzeption und der Verhaltensweisen der Zeitschriftenmacher untersucht der Autor Matthias Braun deren Möglichkeiten und Grenzen unter den wechselnden Prämissen der Kulturpolitik. Mit Fallbeispielen aus der Geschichte der Zeitschrift werden die Produktionsbedingungen vorgestellt und analysiert. Der Autor legt dabei zum ersten Mal die Rolle der Staatssicherheit offen und geht vor allem der Frage nach, wie und in welchem Umfang das 'Schild und Schwert' der Partei Einfluss auf die Literturzeitschrift ausgeübt hat.
Aktualisiert: 2020-07-24
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