Die rede der underscheidunge

Die rede der underscheidunge von Egerding,  Michael, Fischer,  Norbert, Gerwing,  Manfred, Hochheim,  Eckhart von, Senner,  Walter
Eckharts Reden als Sentenzenmeister im heimatlichen Dominikanerkonvent sind ein erstes deutschsprachiges Werk von philosophischem Rang, auch wenn es vor Eckhart schon Ansätze einer deutschen wissenschaftlichen Prosa gegeben haben mag. Eckharts ›Reden‹ wecken seit einiger Zeit Interesse und waren 2018 Thema eines philosophischen Seminars in Kloster Weltenburg und einer Akademietagung in Mainz, deren Früchte hier präsentiert werden. Sie werden im vorleigenden Buch in ihrem zeitgenössischen, theologischen, philosophischen und spirituellen Kontext ins Auge gefaßt, um neue Besinnungen auf diese Reden anzuregen.
Aktualisiert: 2019-02-08
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Die Ratsprotokolle der Stadt Telgte 1624 bis 1799

Die Ratsprotokolle der Stadt Telgte 1624 bis 1799 von Braun,  Rolf
Rolf Braun begann mit der Transkription der Telgter Ratsprotokolle vor mehr als 20 Jahren ursprünglich aus persönlichem Interesse. Schon bald stellte sich aber heraus, dass es sich hier um eine unschätzbare historische Quelle handelte, die mit ihrer umfassenden Überlieferung einen faszinierenden Einblick in die Geschichte einer landtagsfähigen westfälischen Kleinstadt bietet, von der Alltags- und Sozialgeschichte bis zum Rechts- und Steuerwesen und der politischen Entwicklung. Letztlich wurden dann alle Ratsprotokolle von 1624 bis 1799 von Dr. Braun komplett transkribiert und werden mit dieser Ausgabe für die historische Forschung verfügbar gemacht. Ratsprotokolle von 1624 bis 1799 Die Hauptarbeit umfasst die Transkription der Akten von 1624 bis 1799, die im Archiv der Stadt Telgte erhalten sind. Hierzu wurden reichlich Hinweise und mögliche Schwerpunkte weiterer Bearbeitung („Bürgersprache”) in einen Einführungsband aufgenomen. Weil Telgte mit weniger als 2.000 Einwohnern so klein war, sind nämlich in den Ratsprotokollen auch die „Bürgersprachen” enthalten. Dabei handelt es sich um die Kommunikation des Rates mit den Bürgern und auch um Eingaben der Bürger an den Rat. Erste Bürgerlisten, stadteigene Privilegien, Bürgermeister- und Ratswahlen, Geschichte des Prozessionsweges Zuletzt transkribierte er auch das älteste Stadtbuch mit den Bürgerlisten des Depositum 52 des Landesarchives (1354 bis 1618). Dabei wurde die Transkription von J. Prinz aus dem Jahr 1938 neu geordnet und stellenweise überarbeitet. Auch die noch im Telgter Stadtarchiv zu den Themen stadteigene Privilegien („Stadtgerechtsame”) sowie Bürgermeister- und Ratswahl erhaltenen Akten (1509–1791) wurden übertragen und den Ratsprotokollen als Konvolut ergänzend hinzugefügt. Ebenfalls im zweiten Band enthalten ist ein Beitrag des Autors zur Geschichte und zur Gestalt des Prozessionsweges von Münster nach Telgte. Fundgrube für Genealogen, 1.000 Seiten Register, Latein und Fremdworte Die Transkription folgt der vorliegenden Nummerierung im Telgter Stadtarchiv, die die im Lagenstapel vorgefundene Reihenfolge fixiert hat. Deshalb wurden auch zwei gesonderte Datumsverzeichnisse erarbeitet. Darüber hinaus bietet das Werk Genealogen ein reichhaltiges Tätigkeits- und Forschungsfeld, da alle Personennamen in einem Namens- und Sachregister mit ihren Fundstellen aufgeführt sind. Die Quellensuche wird erleichtert durch ein über eintausend Seiten starkes Register. Die reichlich in die Protokolle eingestreuten lateinischen Wendungen und Fremdworte werden in einem separaten Band übersetzt und erläutert. Entwicklung Verwaltung, Rechtsprechung, Sozialfürsorge, Abgaben Die Transkriptionen bieten eine hervorragende Grundlage zur (vergleichenden) Erforschung der Entwicklung der Verwaltung eines kleinen Gemeinwesens über einen großen Zeitraum hinweg. Umstände der Streitschlichtung, der Sozialfürsorge, der Steuererhebung, aber auch der Verköstigung fremder Armeen, der Bürgermeisterwahlen und des Rechtswesens können nachvollzogen werden. Die Telgter Transkriptionen können so als Grundlage für weiterführende Forschungen dienen. Die Edition umfasst 13 Bände mit ca. 5.900 Seiten. Als Herausgeber konnte der Kreisgeschichtsverein Beckum-Warendorf gewonnen werden, der dafür eigens die neue Reihe „Telgter Geschichtsquellen” ins Leben gerufen hat. Alle Texte und Abbildungen werden den Käufern der gedruckten Ausgabe auch zur Volltextsuche in der Digitalen Bibliothek des Aschendorff Verlages und zum Download zur Verfügung gestellt.
Aktualisiert: 2019-02-07
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50 Jahre Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der WWU Münster

50 Jahre Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der WWU Münster von Theurl,  Theresia
Im Jahre 1969 ging die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät aus der ehemals Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität hervor. Die im Jahre 1902 gegründete Fakultät vereinte bis zu diesem Zeitpunkt die Forschungsaktivitäten sowie das Lehrangebot in den Bereichen Rechtswissenschaften, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Während der 1960er Jahre stieg die Zahl der Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge deutlich an. Um dieser Entwicklung und der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung der Wirtschaftswissenschaften Rechnung zu tragen, wurden im Jahre 1969 zwei unabhängige Fakultäten gegründet: die Wirtschaftswissenschaftliche und die Rechtswissenschaftliche Fakultät. Seitdem hat sich die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät zu einem der bundesweit führenden wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche mit derzeit über 5.500 Studierenden entwickelt. Die vorliegende Jubiläumsschrift fasst 50 Jahre sich ändernder Herausforderungen und Strukturen an einem der größten wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich Deutschlands zusammen. Sie beleuchtet nicht nur die historische Entwicklung, sondern wendet sich gleichermaßen den gegenwärtigen Aktivitäten des Fachbereichs in Forschung, Lehre und Transfer zu. Sie ist den Studierenden, Mitarbeitern, Professoren und Absolventen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität gewidmet, die allesamt dazu beigetragen haben, den Fachbereich ein halbes Jahrhundert lang gemeinsam zu prägen.
Aktualisiert: 2019-01-31
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