Wege deutscher Teilung

Wege deutscher Teilung von Schwertner,  Kai
In dieser Publikation wird die deutsche Teilung vom Kriegsende bis zum Mauerbau als prozessartige Entwicklung unterhalb der politischen Ebene nachgezeichnet. Im Fokus stehen dabei exemplarisch die Migrationsbewegung aus der SBZ/DDR nach Westdeutschland und die Nachkriegsgeschichte des Unternehmens Carl Zeiss beiderseits der Grenze. Darf man die Abwanderung aus der SBZ/DDR durchgehend als politische Fluchtbewegung klassifizieren oder waren dafür nicht eher andere Motive ausschlaggebend? Und wie zuverlässig sind die einschlägigen Statistiken zu diesem Thema? Waren tatsächlich alle Protagonisten aus dem Hause Zeiss unzufrieden mit der erzwungenen Teilung des Unternehmens oder spielte ihnen die politische Entwicklung nicht sogar in die Hände? Welche Beweggründe waren handlungsrelevant? Diese und andere Fragen untersucht der Autor – immer auch vor dem Hintergrund der übergeordneten politischen Entwicklung.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Reif für die Insel?

Reif für die Insel? von Steffens,  Monika
Thomas Morus‘ Utopia vermag auch nach mehr als einem halben Jahrtausend noch zu faszinieren; sie ist ein Klassiker der Staatsphilosophie und der Weltliteratur. Über Stellungnahmen zur Tagespolitik hinausgehend analysiert der Autor in seiner Schrift die prinzipiellen Ursachen sozialer Probleme und Krisen und präsentiert Lösungsansätze von ebenso grundsätzlicher Natur; daher gewinnt sein Werk neben der historischen Bedeutung auch zeitlose Relevanz. Morus‘ philosophisch fundierte Kritik an Materialismus und Gier, an Ungleichheit, Ungerechtigkeit und Ausbeutung wirkt heute geradezu erschreckend aktuell, und sein egalitäres, utopisches Staatsmodell kann den gegenwärtigen Diskurs über eine gerechtere Gesellschaft mit zahlreichen Anregungen inspirieren, zumal sich viele der von ihm formulierten Reformvorschläge und Konzepte als keineswegs „utopisch“, sondern als durchaus praxistauglich und fortschrittlich erweisen. Einige von ihnen – wie z. B. das Sozialstaatsprinzip, die allgemeine Schulpflicht oder das Grundrecht der Religionsfreiheit – sind inzwischen im Rahmen unserer modernen Verfassungen realisiert; insofern sind wir heute vielleicht tatsächlich „reif“ für viele Errungenschaften der „Insel“ Utopia. Die Weltliteratur hat Morus‘ Utopia um eine literarische Gattung bereichert, die jetzt auch ihren Namen trägt: das Genre der Utopie. Verschiedene Autoren wie Sir Francis Bacon, Samuel Butler oder William Morris ließen sich von ihr inspirieren, und bis in unsere Gegenwart ermutigt sie Menschen, ihren Träumen von einer besseren Welt literarisch Ausdruck zu verleihen. Dieser reich illustrierte Katalog zur Ausstellung Reif für die Insel? 500 Jahre Utopia präsentiert Morus‘ faszinierende Schrift sowohl in ihrem historischen Kontext als auch in ihren vielfältigen Bezügen zur Moderne.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Neues aus Wissenschaft und Lehre

Neues aus Wissenschaft und Lehre von Piper,  H. Michael
Das Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Dialog der Universität zu Zeitfragen, zu aktuellen Problemlagen und Herausforderungen von Wissenschaft und Gesellschaft, als Brücke der Vermittlung zwischen Forschung und Öffentlichkeit sowie als Gedächtnisort der Innovationen und des Fortschritts in Forschung und Lehre der Universität und als Speicher der wissenschafts- und hochschulpolitischen Entscheidungen für strukturelle Weichenstellungen mit Langzeitwirkung. Zielgruppe ist die an den Arbeitsergebnissen in Forschung und Lehre sowie an wissenschaftlichen Entscheidungen der Heinrich-Heine-Universität interessierte Öffentlichkeit. Diese soll über die Dynamik und das sich wandelnde Profil der Fakultäten kontinuierlich informiert und in die Lage versetzt werden, sich intensiver mit neuen Forschungsfragen und -ergebnissen auseinander zu setzen. Es geht vor allem darum, die Be-deutung der Forschung für die verschiedenen Lebensbereiche und damit auch für unsere gesellschaftliche Entwicklung bewusst zu machen. Die Beiträge vermitteln gleichsam als Momentaufnahme einen Ausschnitt aus dem permanenten Prozess des sich verändernden Profils der Fakultäten. Erst eine Folge von Jahrbüchern eröffnet die Chance, die Tiefe des Gesamtprofils auszuloten und dessen Nachhaltigkeit zu erkennen.
Aktualisiert: 2018-10-08
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Gehört der Islam zu Deutschland?

Gehört der Islam zu Deutschland? von Spenlen,  Klaus
Der öffentliche Meinungsstreit, ob der Islam inzwischen zu Deutschland gehört oder nicht, ist trotz präsidialer Stellungnahmen nicht abschließend entschieden. Kaum bewegen sich Positionen aufeinander zu, reißen politische Ereignisse Gräben auf, die gerade erst zugeschüttet schienen. Dabei sind die gesellschaftlichen Erwartungen hoch: Nicht weniger als kulturelle Synthesen werden als Chance für Fremdverstehen und das „Zugehörigkeitsprojekt Deutschland“ eingefordert. Durch wechselseitige Schuldzuweisungen geraten jedoch die Grundlagen für einvernehmliches Zusammenleben leicht aus dem Blick, und dies schadet der Bildung von sozialen Identitäten von Nichtmuslimen wie Muslimen in Deutschland. Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes leisten einen Beitrag, die Diskussion zu versachlichen, indem sie aus unterschiedlichen Perspektiven Denkanstöße zum Thema „Islam“ geben. Sie argumentieren aus ihrer Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, an Universitäten, Akademien, wissenschaftlichen Instituten.
Aktualisiert: 2018-10-08
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Das Denkmal in Berlin in Würdigung des Beitrags der Adalbert-Länder Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn zum Mauerfall

Das Denkmal in Berlin in Würdigung des Beitrags der Adalbert-Länder Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn zum Mauerfall von Gobbers,  Dieter, Süssmuth,  Hans
Es gehört zu den Zielen der Adalbert-Stiftung Krefeld, die Leistungen der Vordenker und Initiatoren der Friedlichen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa aufzuarbeiten und in das kollektive Bewusstsein der Völker ganz Europas einzufügen. Für die Verwirklichung der Friedlichen Revolution in der DDR, insbesondere für den Mauerfall und für die deutsche Wiedervereinigung, waren die Impulse der Oppositionellen aus den vier Adalbert-Ländern Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn von größter Bedeutung, und zwar weit über die allgemein bekannten Geschehnisse der Jahre 1988, 1989 und 1990 hinaus. Die Stiftung ist daher zu der Auffassung gelangt, dass wir Deutsche allen Grund haben, diesen Beitrag der Adalbert-Länder dauerhaft durch ein Denkmal in Berlin zu würdigen. Für die Gestaltung hat die Adalbert-Stiftung Krefeld den renommierten Bildhauer Hans Joachim Albrecht gewonnen. Er hat eine skulpturale Anlage mit einer etwa zwei Meter hohen Stahlskulptur entwickelt, die er „Kauernde, sich aufrichtend“ nennt. Die Kauernde richtet sich auf, ein Symbol für die deutsche Zeitenwende. Das Modell wurde erstmals anlässlich des Internationalen Kolloquiums „Impulse aus den Visegrád-Ländern für den Berliner Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung – Akteure berichten“ im Februar 2015 in der Botschaft von Ungarn präsentiert. Auch im Rahmen der Verleihung des Internationalen Adalbert-Preises im Juni 2015 in Bratislava durch Herrn Staatspräsident Kiska und auf dessen besonderen Wunsch hin wurde das Projekt der Öffentlichkeit in Form von Skizzen und Modell auf der Burg Bratislava vorgestellt. Vielfältige Sondierungen in Berlin schlossen sich an. Die Adalbert-Stiftung Krefeld dankt besonders den Berliner Botschaftern der vier Adalbert-Länder, Herrn Bundespräsident Dr. Steinmeier (seinerzeit noch als Außenminister), der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sowie der Stiftung Berliner Mauer, mit deren Unterstützung schließlich am 9. Juni 2017 das Denkmal an der Bernauer Straße in Berlin realisiert werden konnte.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Neue Studierendengeneration, neue Herausforderungen

Neue Studierendengeneration, neue Herausforderungen von Ehlert,  Holger
Die Studierenden haben sich verändert. Dies entspricht nicht nur dem Gefühl vieler Lehrender an Hochschulen, sondern ist bereits Gegenstand zahlreicher Veröffentlichungen. Wir haben es mit einer neuen Generation zu tun, heißt es. Aber was genau bedeutet das? Was wollen die Studierenden von heute und was brauchen sie? Mit dem Fokus auf die aktuelle Studierendengeneration und auf die neuen Anforderungen, die sich daraus für überfachliche Angebote an Hochschulen ergeben – sei es im Bereich der Sprachen, der Berufsorientierung, der Vermittlung von breiter Bildung und Schlüsselkompetenzen oder bei den Angeboten von Career Services – haben Lehrende und Lernende auf Einladung der Düsseldorfer Studierendenakademie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf eine Fachtagung abgehalten. Dabei wurden sie von Studierenden zweier praxis- und berufsorientierender Workshops („Fernsehjournalismus“ und „Crossmedia-Journalismus“) aus dem aktuellen Veranstaltungsangebot der Studierendenakademie journalistisch begleitet. Der Band bündelt die Ergebnisse dieser Fachtagung.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Ostasienwissenschaften

Ostasienwissenschaften von Rosar,  Ulrich
Mit dem Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung, 2016 ausgeschrieben für Ostasienwissenschaften, wurde Professor Dr. Florian Coulmas ausgezeichnet. Florian Coulmas ist Senior-Professor für Sprache und Kultur des modernen Japan am Institut für Ostasiatische Studien der Universität Duisburg-Essen. Die Jury würdigt mit Coulmas einen Wissenschaftler, der als Direktor des Deutschen Instituts für Japanstudien in Tokio wegweisend die internationale Forschung zum demographischen Wandel einer nicht-westlichen Industrienation bereichert hat. Nach Einschätzung der Jury besitzt der Linguist, Soziologe und Japanologe sowohl durch seine fachliche Expertise im Bereich der sozialwissenschaftlichen Japanforschung als auch als Soziolinguist ein internationales Renommee. Im deutschsprachigen Raum machte sich Coulmas darüber hinaus als populärer Sachbuch-Autor zu aktuelle Japanthemen einen Namen.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Algo tan trivial. Sowas ganz Banales

Algo tan trivial. Sowas ganz Banales von Morales García,  Bianca
Die mexikanische Gegenwartsliteratur ist in Deutschland relativ unbekannt. Daher möchte dieser Band dem deutschen Lesepublikum einen noch recht jungen Autor zugänglich machen, der sich in Mexiko bereits einen Namen gemacht hat. In 'Algo tan trivial' setzt sich Fausto Alzati Fernández auf poetisch-zynische Weise und unter Verwendung zahlreicher intermedialer Anspielungen mit seinen Erinnerungen insbesondere an seine Drogenerfahrungen auseinander. Es ist – wie er selbst sagt – sein persönlichstes Werk. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in seine Vergangenheit, bei der das Album 'Violator' von Depeche Mode als Orientierung dient, da es ihn wie ein Soundtrack begleitete. Doch die Lieder ordnen nur scheinbar seine Erinnerungen an Sucht, Jugend, Familie, Liebe und Schreiben. Vielmehr verdeutlichen die sprunghaften, nicht chronologisch geordneten Erinnerungsfetzen die Funktionsweise der Erinnerung. Die Reihe 'Düsseldorf übersetzt' macht das Übersetzen als Prozess transparent, indem es die Beziehung zwischen Übersetzung und Ausgangstext sichtbar werden lässt. Literatur wird hier zweisprachig präsentiert, als anregendes und komplexes Spracherlebnis.
Aktualisiert: 2018-10-08
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Snapshots. Schnappschüsse

Snapshots. Schnappschüsse von Frenzel,  Sonja, Kreiner,  Stephanie
Die in diesem Band versammelten Kurzgeschichten aus fünf afrikanischen Ländern – Simbabwe, Kenia, Sambia, Sierra Leone und Nigeria – sind, jede für sich gelesen Momentaufnahmen: Ein kleines Mädchen erzählt uns vom Überlebenskampf ihrer Familie während einer gewaltigen Inflationswelle in Simbabwe. Ein zwölfjähriger Junge lernt lesen und hilft seinem Vater, ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Eine kenianische Altenpflegerin muss zu außerordentlichen Mitteln greifen, um sich an ihren verstorbenen Vater erinnern zu können und Frieden mit ihm zu schließen. Das Zusammenleben zweier politischer Aktivisten unterschiedlicher Hautfarbe ist nach dem Regimewechsel von Eifersucht, verletzten Gefühlen und Misstrauen geprägt. Auf einer Müllhalde in Sierra Leona kämpfen Jungen mit Stöcken, denen sie die Namen von Schwertern aus Tolkiens Werken geben. Ein nigerianischer Journalist, der für seine Regimekritik im Gefängnis sitzt, schreibt Gedichte für seinen Aufseher, der damit einer Frau imponieren will. Eine Lehrerin möchte für die Liebe und den Umweltschutz ihre nigerianische Heimat verlassen und nach Amerika ziehen. Die Geschichten bieten vielfältige Einblicke in Alltag und Lebenswelten der Figuren, in Unterschiede und Gemeinsamkeiten über Grenzen hinweg. Im Nebeneinander von „Original“ und „Übersetzung“ zeigt diese Anthologie, wie ein Text in Übersetzungsprozessen wachsen kann. Immer stellt sich auch die Frage: Ist es der gleiche Text oder ein anderer? Oder ist es eine Momentaufnahme – ein Schnappschuss – im Leben eines Textes, das sich in den Köpfen der Leser fortsetzt?
Aktualisiert: 2018-10-08
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Die Rolle der Medien für die charismatische Herrschaft Hitlers

Die Rolle der Medien für die charismatische Herrschaft Hitlers von Feng,  Yingyi
Warum konnte der obdachlose Postkartenmaler Adolf Hitler in kürzester Zeit zu den mächtigsten Führern des 20. Jahrhunderts aufsteigen? Die Beantwortung dieser Frage ist heute noch von Interesse, da Hitler – in Affirmation wie Abwehr – immer noch seinen Schatten auf die Tagespolitik wirft. Die zeitgenössische Huldigung Hitlers durch breite Bevölkerungsschichten erinnert an quasi-religiöse Motive und damit an die Stellung eines Messias. Der in dieser Zeit so schnell vollzogene Wandel des Gesellschaftssystems in Deutschland ist nicht ohne das Charisma des Führers zu begreifen. Das vorliegende Buch versucht, die Rolle der Medien anhand von Primärquellen wie Plakaten der NSDAP, des Dokumentfilms von Leni Riefenstahl, der Fotografien von Heinrich Hoffmann und Hitlers Redetexten im Dienst der charismatischen Herrschaft zu beleuchten. Die Medienanalyse basiert dabei auf der Einschätzung, dass die Folgen des Versailler Vertrags und der Weltwirtschaftskrise in Deutschland jene tiefgreifende politische Sinnkrise auslösten, die das Aufkommen eines Charismatikers erst ermöglichten. Die mediale Inszenierung des Führers wird anhand einer Ausdifferenzierung des Weber’schen Charisma-Konzepts mithilfe der theoretischen Ergänzungen von Hans-Ulrich Wehler und Clemens Zimmermann erklärt.
Aktualisiert: 2018-10-08
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