Looking OUT

Looking OUT von Hasler,  Werner, Urweider,  Raphael
Werner Hasler (electronic traffic sampling) Raphael Urweider (text) Looking OUT Audiovisuelle Intervention Ausblick aus dem Schaufenster auf die Rushhour, das Vorbeihetzen und -schlendern, das Warten auf den Bus, die Stadt in schubhafter Bewegung. Ein poetisch umgesetzter, audiovisueller Beobachtungsposten, ein Bildschirm in die Realität, eine Reflexion unserer aufwendig bearbeiteten, hintergrundbeleuchteten Smartphone- und Tablet-Wirklichkeit. Ein Unikat des Moments. Uraufführung: 23.09.2022 @ etkbooks store, Bern DL bonus item / supplement: Urweider live script scan (PDF, 6 p.) tkbks024, doi: 10.17436/etk.t.024
Aktualisiert: 2023-02-09
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wandern/schreiben

wandern/schreiben von Bendixen,  Katharina, Simoni,  Christian de
Das Wandern ist eine der ältesten Kulturtechniken. Seit es Menschen gibt, sind sie zu Fuß unterwegs. Und seit sie schreiben können, halten sie ihre Erlebnisse dabei und die Einsichten dazu fest. In diesen Texten – Reiseberichten, Romanen und Reportagen – finden sich Gedanken darüber, warum wir wandern, was wir uns davon erhoffen, wohin wir uns dabei wenden, was wir dabei erkennen. Lassen sich darin, so die Frage, der in diesem Text Schritt für Schritt nachgegangen wird, auch Ideen für ein zeitgemäßes Reisen finden? Christian de Simoni liest Texte von Michel Houellebecq, Robert Macfarlane, Rebecca Maria Salentin, Olga Tokarczuk und vielen anderen hinsichtlich dieser Fragen und ergänzt die literarischen Texte um historische, kulturgeschichtliche und politische Quellen sowie um Videos von Reise-Youtuber*innen. Die daraus entstehende Momentaufnahme, selektives Porträt einer beschriebenen und erwanderten Gegenwart, soll zu eigenen Touren und Lektüren inspirieren.
Aktualisiert: 2023-03-02
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Punkt

Punkt von Dutoit,  Jan, Hodel,  Anna, Savić Ostojić,  Bojan
„Zwar hat, wer die Handlung fokussiert, die Geschichte scheinbar rasch überblickt: Ein Schriftsteller verlässt eines Morgens seine Wohnung, lässt zuhause Heft und Kugelschreiber liegen, unternimmt wiederholt (stets fehlschlagende) Versuche, diese in der Stadt neu zu erstehen, und kommt dabei immer wieder vom Weg ab – kartographisch, seelisch ebenso wie narrativ. Das Ereignishafte dieses (scheinbar) Ereignislosen („seines im Grunde ziellosen Spaziergangs“) reflektiert sich – ähnlich wie in den Erzähl- und Sprechlabyrinthen von Thomas Bernhard – nicht nur in einer meditativ mäandernden Parallelisierung von Gehen, Sprechen, Denken und Schreiben, sondern im Erzählen über das Erzählen selbst. [...] PUNKT ist eine Erzählung, die das Erzählen seziert – als gleichzeitig prosaisch witziger wie mystischer Akt, der sich einer absurden Welt der (Selbst-)Entfremdung stellt und – entgegenstellt.“ (Anna Hodel)
Aktualisiert: 2023-03-02
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Und wer möchte das nicht …

Und wer möchte das nicht … von Zimmermann,  Christian von
Die kollektive Erfahrung einer herausfordernden Situation ist die Stunde der Narrative, der Verschwörungsmythen und der schnellen kulturgeschichtlichen Thesen. In dieser Anderszeit versuchte der Literaturwissenschaftler Christian von Zimmermann, sich das eigene Erleben nicht wegerzählen zu lassen, indem er den Garten und die nahe Landschaft beobachtete, Zufälliges aus dem umgekrempelten Alltag und Lektüreerlebnisse protokollierte. Durch das Festhalten von unmittelbaren Eindrücken und mäandernden Reflexionen erschrieb er ein persönliches Blogbuch der Coronazeit 2020/21.
Aktualisiert: 2023-01-31
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HIMMEL-BIMMEL-BAM-BAM

HIMMEL-BIMMEL-BAM-BAM von Nietzsche,  Friedrich, Pantano,  Daniele, Wandeler-Deck,  Elisabeth
Nach seiner "Deformation" von Georg Trakls Gedichten in ORAKL setzt sich Daniele Pantano mit Friedrich Nietzsche in einer weiteren Übung in konzeptueller Poetik und Performance-Theorie auseinander. HIMMEL-BIMMEL-BAM-BAM versetzt Nietzsches Dichtung ins 21. Jahrhundert, um Walter Benjamins Begriff der "Unterbrechung [als] eines der grundlegenden Mittel aller Strukturierung" zu testen. In diesem Band zersetzt Pantano Nietzsches Gesammelte Gedichte, indem er alle Gedichte in einzelne Zeilen zerschneidet und das so entstandene "Textmaterial" umstrukturiert, die Zeilen in alphabetischer Reihenfolge nach ihren Wortanfängen ordnet und diese Fragmente über sechsundzwanzig Kapitel, d.h. die Buchstaben des Alphabets, organisiert. Der fertige Text ist, ähnlich wie ORAKL, eine "kontrollierte Mutation" (Okla Elliott), die "außergewöhnliche Klang- und Sinnmontagen" (Piotr Gwiazda) hervorbringt und es ermöglicht, Interpretation, Erzählung und Bedeutung bei jeder Lektüre neu zu gestalten und zu verändern. Oder, wie Elisabeth Wandeler-Deck in ihrem Nachwort schreibt: "Dies zuckersüsse Bimbambaumeln lässt eine betörende, heftige Minimalmusik voll neuen Sprachsinns entstehen."
Aktualisiert: 2022-09-01
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texere [weben]

texere [weben] von Irrgang,  Christina, Winkler,  Sebastian
Sebastian Winkler ist Künstler, Schriftsteller und Kurator. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl seiner poetischen Arbeiten der letzten zehn Jahre. Konzeptuell eng verwandt sind Winklers Textarbeiten mit seinem künstlerischen Werk, in dem er vertraute Materialien, wie Draht und Textilien, durch verschiedene Transferverfahren in abstrakte Werke überführt. So entstehen zwei- und dreidimensionale Arbeiten und Installationen, die vielschichtige Deutungsmöglichkeiten zulassen. Seine Gedichte, Wort-, und Textkonstellationen stehen unverkennbar in der Tradition der konkreten und visuellen Poesie, deren experimentelle Ansätze der Künstler jedoch nicht imitiert, sondern auf unterschiedliche Art zu neuen Textformen weiterentwickelt. Winkler hinterfragt die klassischen Erwartungen an Sprache und erforscht ihre Möglichkeiten durch Techniken wie Rekombination, Spiegelung und Iteration. Vergleichbar mit der Interpretation seines künstlerischen Werks, lässt der Grad der Abstraktion seiner Textarbeiten eine persönliche Aneignung durch die individuellen Bezüge der Lesenden zu. Dem gemeinsamen lateinischen Wortursprung von Text und Textil folgend, wird der Inhalt in Winklers Arbeiten materiell wie sprachlich zum „Stoff“. In einem beigefügten Index werden Entstehungszeiten, produktionsästhetische Ansätze bzw. Subgenres der einzelnen Dichtungen ausgewiesen.
Aktualisiert: 2022-03-31
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