Kunst und Erkenntnis

Kunst und Erkenntnis von Jaeger,  Christoph, Meggle,  Georg
Dient Kunst der Erkenntnis? Vermittelt sie Einsichten oder Wissen? Und wenn ja: auf welche Weise? Sind ästhetische Urteile wahr oder falsch? Beruht unsere Wertschätzung von Kunst auf ihren kognitiven Funktionen? Zu diesen Fragen, die zu den klassischen Themen der Kunstphilosophie gehören, beziehen zehn Philosophen aus dem deutschen Sprachraum in Originalbeiträgen Position. Der Band dokumentiert den gegenwärtigen Stand der Kontroversen zwischen kognitivistischen und nichtkognitivistischen Theorien der Kunst und der Kunstbewertung. Mit Beiträgen von Rüdiger Bittner, Sabine A. Döring, Christoph Jäger, Bernd Kleimann, Dirk Koppelberg, Jens Kulenkampff, Franz von Kutschera, Alexander Piecha, Jakob Steinbrenner und Henning Tegtmeyer.
Aktualisiert: 2018-04-06
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Europa nach Napoléon

Europa nach Napoléon von Enders,  Christoph, Kahlo,  Michael, Mosbacher,  Andreas
Mit Napoléon hat nicht nur für Frankreich, sondern gerade auch für Deutschland und Europa vieles begonnen, indem durch die napoleonische Herrschaft und in deren Gefolge überkommene Strukturen der geographisch-politischen und rechtlich-sozialen Ordnung Europas beseitigt, neue Ordnungsparameter geprägt wurden. In Thomas Nipperdeys Dictum „Am Anfang war Napoléon“ kommt diese Annahme prägnant zum Ausdruck. Was ist aber von dieser Umwälzung geblieben und was wird bleiben in einer Zeit, in der das Programm der Europäischen Integration als Form allgemeiner Freiheit und eines dauerhaften Friedens auf dem Prüfstand und vor vielfältigen Herausforderungen steht? Die Untersuchungen des vorliegenden Bandes machen aus je unterschiedlicher disziplinärer Perspektive, jedoch verbunden durch das gemeinsame Anliegen, über die geistes- und realgeschichtlichen Grundlagen gegenwärtiger und künftiger Ordnung Europas aufzuklären, das Schicksal der europäischen Friedens- und Freiheitsordnung zum Gegenstand.
Aktualisiert: 2018-04-13
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Bedeutung als Gebrauch

Bedeutung als Gebrauch von Sander,  Thorsten
Die Idee, daß die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke im Rückgriff auf ihren Gebrauch in der Sprache zu klären ist, ist seit Wittgenstein gängig. Das Buch verteidigt diesen Grundgedanken durch die Ausarbeitung einer prozeduralistischen Bedeutungstheorie, die zwei theoretische Strömungen zusammenführt: eine inferentialistische Semantik und eine konventionalistische Sprechakttheorie. Das Buch bietet darüber hinaus eine gründliche Diskussion realistischer und bescheidener Bedeutungstheorien sowie alternativer gebrauchstheoretischer Ansätze.
Aktualisiert: 2018-04-09
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Literatur und Erkenntnis

Literatur und Erkenntnis von Köppe,  Tilmann
Zu den wichtigsten, zugleich jedoch umstrittensten Funktionen fiktionaler Literatur gehört die Vermittlung von Erkenntnis oder Wissen. Das Buch erläutert und verteidigt die These, dass es gute Gründe gibt, fiktionale literarische Werke als Wissensquellen ernst zu nehmen - obwohl sie von >bloß ErfundenemWas ist der Fall?Was soll ich tun?Wie soll ich leben?<. Beide Typen von Wissen unterscheiden sich in ihrer Rolle und Struktur sowie in ihren spezifischen Erwerbsbedingungen; gemeinsam ist beiden, dass sie ein zentrales epistemisches bzw. praktisches Ziel - also etwas, nach dem zu streben wertvoll ist - markieren, und von beiden lässt sich nachweisen, dass und wie man sie anhand fiktionaler Literatur erwerben kann.
Aktualisiert: 2018-04-06
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Platons Philosophie. Gesamtausgabe in drei Bänden

Platons Philosophie. Gesamtausgabe in drei Bänden von von Kutschera,  Franz
Platon gilt als der Begründer der europäischen Philosophie. Die Zahl der Veröffentlichungen zu seinen Werken ist fast unübersehbar geworden; der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung der platonischen Philosophie liegt über 50 Jahre zurück. Nach der Publikation zahlreicher, bedeutender Monographien und Aufsätze zu fast allen wichtigen Fragen der Philosophie und nach intensiver Beschäftigung mit dem platonischen Werk legt Franz von Kutschera nun eine neue, dreibändige Gesamtinterpretation vor, ein opus magnum, das alle platonischen Dialoge einbezieht und in ihrer chronologischen Folge erörtert. Ausgangspunkt für den Versuch dieser Gesamtdarstellung ist die Überzeugung, daß manche Unsicherheiten bei der Interpretation eines Dialogs sich erst im Lichte späterer Dialoge ausräumen lassen, da Platon seinen Lesern seine Ansichten meist verschlüsselt mitgeteilt hat. Zu fast allen Interpretationsfragen müssen daher mehrere Dialoge miteinander in Beziehung gesetzt werden: So bildet die Gesamtheit der Dialoge ein Netz, ohne das sich viele Gedanken Platons nicht ans Licht bringen lassen. Nicht die zahllosen, immer wieder neu in vielen Einzeluntersuchungen interpretierten Detailfragen der Dialoge stehen im Mittelpunkt dieser Darstellung, sondern der synoptische Zugriff auf das platonische Gesamtwerk. So ist eine Interpretation entstanden, die mit souveräner Klarheit die großen Linien des platonischen Denkens deutlich werden läßt. Von Kutschera erarbeitet eine Reihe wichtiger neuer Ergebnisse: Dazu gehören grundlegende Einsichten wie die, daß sich Platon im zweiten Teil des Parmenides auf eine Logik in mereologischer Gestalt bezieht, die außerordentlich leistungsfähig ist. Er versucht ferner zu zeigen, daß das zentrale Thema der ungeschriebenen Prinzipienlehre eine logische Definition der Zahlen war, der Anzahlen wie der Maßzahlen, während der Kosmos der nicht-mathematischen Ideen nach der Unterscheidung primärer und sekundärer Qualitäten im Theaitetos in der Spätphilosophie Platons deutlich abgewertet wird. Neu sind auch wesentlich verbesserte Interpretationen von Partien einzelner Dialoge wie etwa die Erörterung des Wissens des Wissens im Charmides, der Mängeltheorie des Guten im Lysis, der Definition des Wissens als begründeter wahrer Überzeugung im Theaitetos oder der Erklärung des Nichtseins im Sophisten. So öffnet das Werk einen neuen Blick auf die Philosophie Platons in ihrem ganzen thematischen Reichtum, ihrer Entwicklung und ihrer Aktualität, einen Blick, der einmal mehr deutlich werden läßt, warum Platon nicht nur der Begründer, sondern auch eine der bedeutendsten Gestalten der Philosophie ist.
Aktualisiert: 2018-04-03
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Handlungen und Handlungsgründe

Handlungen und Handlungsgründe von Schulte,  Joachim, Stoecker,  Ralf
Was sind Handlungen? Was sind Handlungsgründe? Und was heißt es, dass eine Handlung aus Gründen geschieht? – Das sind die Grundfragen der philosophischen Handlungstheorie, denen dieser Band gewidmet ist. Er beginnt mit Donald Davidsons kanonischem Artikel “Handlungen, Gründe und Ursachen”, dessen Antwort auf alle drei Fragen mittlerweile häufig als selbstverständlich vorausgeSetzt wird. In den folgenden Beiträgen wird diese handlungstheoretische Standardkonzeption dann kritisch durchleuchtet und den wichtigsten Alternativen gegenübergestellt. Dabei zeigt es sich nicht nur, dass eine Modifikation des etablierten Handlungsbildes nötig ist, sondern es finden sich auch vielfältige Hinweise darauf, welche Richtung man dabei einschlagen sollte. Auf diese Weise vermittelt das Buch ein umfassendes Verständnis des Begriffs der Handlung und des Begriffs der Handlungsgründe, also von zwei Begriffen, die nicht nur für die Handlungstheorie selbst zentral sind, sondern auch in der Philosophie des Geistes, in der Anthropologie und in der Ethik eine große Rolle spielen. Mit Beiträgen von: Kent Bach, Donald Davidson, Fred Dretske, Harry G. Frankfurt, Rosalind Hursthouse, Don Locke, Amélie O. Rorty, Michael Smith, Frederick Stoutland, Georg Henrik von Wright.
Aktualisiert: 2018-04-03
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Selbsttötung als philosophisches Problem

Selbsttötung als philosophisches Problem von Wittwer,  Héctor
Die menschliche Fähigkeit zur Selbsttötung wirft für die Philosophie vor allem drei Fragen auf. Kann es vernünftig sein, sich zu töten? Ist es moralisch erlaubt, dem eigenen Leben ein Ende zu Setzen? Und: Welche moralischen Gründe sprechen für und gegen die Verhinderung eines Suizids? Der Erste Teil widmet sich dem Problem der möglichen Rationalität der Selbstvernichtung. Während einige antike Philosophen die Lehre von der vernünftigen Selbsttötung vertraten, herrscht seit Beginn der Moderne weitgehend Einigkeit darüber, daß das Streben nach Selbsterhaltung den Kern praktischer Vernunft bilde und die Selbsttötung daher grundsätzlich irrational sei. Im Zweiten Teil werden die moralischen Gründe für und gegen das Recht auf Selbsttötung erörtert. Es wird die These vertreten, daß sich weder das ausnahmslose Verbot noch die ausnahmslose Erlaubtheit des Suizids begründen lassen. Das gleiche gilt für die Verhinderung der Selbsttötung.
Aktualisiert: 2018-04-06
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Wissenschaftstheoretische Aspekte des Krankheitsbegriffs

Wissenschaftstheoretische Aspekte des Krankheitsbegriffs von Buyx,  Alena, Hucklenbroich,  Peter
In den vergangenen vier Jahrzehnten trat in der philosophischen Grundlagendiskussion der Medizin immer deutlicher die Notwendigkeit ins Bewusstsein, die Begrifflichkeit um Krankheit und Gesundheit generell einer Klärung zuzuführen. Es wurden mehrere anspruchsvolle, vieldiskutierte Entwürfe einer allgemeinen Krankheits- oder Gesundheitstheorie vorgelegt. Diese unterscheiden und widersprechen sich jedoch noch in zentralen Punkten. Insbesondere fehlt ein Vergleich dieser philosophischen Krankheitstheorien mit der Begrifflichkeit und Struktur der medizinischen Krankheitslehre. Die Beiträge dieses Bandes wenden sich explizit dem Projekt einer wissenschaftstheoretischen Analyse und Rekonstruktion der medizinischen Krankheitslehre zu. Sie analysieren und diskutieren die verwendeten Begriffe von Krankheit, Krankhaftigkeit, Funktion/Dysfunktion, Behinderung und psychischer Störung anhand von Beispielen aus der gesamten Medizin und speziell aus der Pathologie, Embryologie, Neuromedizin, Psychiatrie und Psychosomatik. Anhand dieser Analysen werden die bisher vorliegenden Krankheitstheorien mit dem System der Krankheitslehre und mit der tatsächlichen medizinischen Praxis in Beziehung gesetzt und vergleichend diskutiert. Die Kontroversen um Deskriptivismus und Normativismus, medizinisches und soziales Behinderungsmodell, den psychiatrischen Krankheitsbegriff und die Therapie-Enhancement-Unterscheidung werden unter systematischen Gesichtspunkten aufgegriffen und einer neuen Behandlung zugeführt.
Aktualisiert: 2018-04-03
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Ethik im außerhumanen Bereich

Ethik im außerhumanen Bereich von Rippe,  Klaus P
Ethik im außerhumanen Bereich diskutiert, welche Wesen um ihrer selbst willen moralisch zu berücksichtigen sind, wem Würde zugesprochen werden darf, wer als Gleicher zu bezeichnen ist und unter welchen Bedingungen Güterabwägungen in der Ethik zulässig sind. Die meisten Antworten, die sich intuitiv auf diese Fragen aufdrängen, wurzeln in einer Lehre von der moralischen Sonderstellung des Menschen. Diese beruht jedoch auf religiösen und naturphilosophischen Annahmen, welche intersubjektiv nicht begründet werden können. Damit erweist sich ein Hauptpfeiler unserer Alltagsmoral als brüchig. Zudem zeigt sich, dass es nicht Aufgabe der Ethik ist, moralische Intuitionen in ein Überlegungsgleichgewicht zu bringen. Auf der Suche nach einer theoretischen Alternative werden Auffassungen zurückgewiesen, gemäß welchen nur Personen, alle Lebewesen oder die Natur als Ganze um ihrer selbst willen moralisch zu berücksichtigen sind. Als begründungsfähig erweist sich einzig der Ansatz, dass alle und nur empfindungsfähigen Wesen als Gleiche moralisch zu berücksichtigen sind.
Aktualisiert: 2018-04-06
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Wenn Argumente scheitern

Wenn Argumente scheitern von Kotzur,  Markus
Auf die Frage „Was ist Aufklärung?“ antwortete Immanuel Kant 1784 mit der berühmten Definition: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ Und er fuhr fort: „Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Heute drängt sich die Frage auf, ob nicht die Aufklärung in westlichen Gesellschaften ihre Überzeugungskraft verloren hat. Eine Sehnsucht nach neuer Unmündigkeit bricht sich Bahn. An die Stelle von Autonomie tritt Autorität. Verschwörungstheorien werden als Welterklärung angeboten, Fakten zählen immer weniger, nicht zuletzt, weil sie durch das World Wide Web in ihrer Überkomplexität zugleich dauerpräsent sind und in virtuellen Welten sofort wieder relativiert werden. Damit umzugehen, überfordert immer mehr Menschen. Angesichts solcher Verunsicherung und Überforderung schrieb der Vorstand der Stiftung „Forschungsinstitut für Philosophie Hannover“ 2017 die Preisfrage aus: „Was sollen wir tun, wenn Argumente scheitern?“ Die Frage will zur Rückbesinnung auf die Aufklärung ermutigen, um Perspektiven und Konzepte gegen einen argumentationsresistenten Populismus zu entwickeln. Dabei geht es nicht einfach um die Verteidigung von Aufklärung und Vernunft, sondern auch um die Begründung handlungsleitender Formen des Umgangs mit Faktenresistenz. Wenn Argumente scheitern, sind es dann die falschen Argumente? Oder gibt es unterschiedliche Ökosysteme der Rationalität, die überhaupt erst neu zu entdecken wären? Ist mit den gescheiterten Argumenten die argumentierende Philosophie selbst am Ende?
Aktualisiert: 2018-04-03
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