GeoTop 2019 Geotope und Geotourismus im digitalen Zeitalter

GeoTop 2019 Geotope und Geotourismus im digitalen Zeitalter von Huth,  Thomas, Röhling,  Heinz-Gerd
Dieser Band enthält 13 Vorträge sowie die detaillierte Beschreibung von sechs Exkursionen der 23. Internationalen Jahrestagung der Fachsektion Geotope & Geoparks der DGGV im Mittleren und Südlichen Schwarzwald. Aufgrund seiner abwechslungsreichen Geologie besitzt Baden-Württemberg eine hohe Dichte an Geotopen. Seine Lage am Ostrand des Oberrheingrabens macht Freiburg zu einem idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Erdgeschichte. Den ältesten Gesteinen im Bereich der eiszeitlich vergletscherten Schwarzwaldhöhen stehen geologisch sehr junge fluviatile Sedimente in der Oberrheinebene gegenüber. Um künftige Herausforderungen zu meistern, ist der Zugriff auf unsere erdgeschichtlichen Archive höchst wertvoll. Als Beispiel sei das vieldiskutierte Thema "Klimawandel" genannt: Geologische Datenbanken können uns als Klimaarchiv bei der Bewertung unserer Gegenwart und bei den Planungen für die Zukunft dienen. Auch für den Umgang mit den geologischen Ressourcen, deren zukünftiger Nutzen heute noch gar nicht umfassend abzuschätzen ist, sind digitale Archive unseres erdgeschichtlichen Wissens von hoher strategischer Bedeutung. Die Aufbereitung der Geo-Daten für pädagogische Zwecke - und auch um geotouristische Ziele zu bewerben - erfordert die Entwicklung moderner Software, Webseiten, Apps für mobile Geräte und weiterer interaktiver Medien.
Aktualisiert: 2019-05-13
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Geschichte der Limnologischen Stationen Deutschlands

Geschichte der Limnologischen Stationen Deutschlands von Friedrich,  Günther, Kosmac,  Udo
Das vorliegende Werk beschreibt die Entstehung und Entwicklung limnologischer Stationen in Deutschland. Diese sind zu verstehen als logischer Schritt der Weiterentwicklung naturkundlicher Forschungsreisen, hin zu ebenso ganzheitlicher und lebendiger, aber sesshafter Forschung, meist in einer attraktiven Landschaft. Ein weiterer Grund für die Einrichtung limnologischer Stationen war die Notwendigkeit direkt an Gewässern, oft mit schwerem Gerät und aufwendigen Laboren Messungen und Untersuchungen durchzuführen. Siebenunddreißig Autoren beschreiben Ursprung, Besonderheiten, Forschungsleistungen sowie Schicksal der siebenundzwanzig limnologischen Stationen Deutschlands, in der Regel festgehalten und dokumentiert von Zeitzeugen. So vielfältig wie die Stationen, so vielfältig sind die hier zusammengestellten Berichte: Einige Stationen waren nur von kurzer Dauer, andere haben sich im Laufe ihres Bestehens stetig gewandelt, wieder andere nahmen erst kürzlich ihre Arbeit auf, um neue Aspekte der Forschung und Lehre zu erproben und in die Limnologie einzubringen. Neben den wissenschaftlichen Aspekten zeigen die Autoren auf, wie sich die Stationen - nicht immer auf einfachen Wegen - weiter entwickelt haben; dabei kommen persönliche Aspekte nicht zu kurz. Mit diesem Buch würdigt die Deutsche Gesellschaft für Limnologie (DGL) die seit 125 Jahren stetig fortschreitende Entwicklung ihrer Wissenschaft rund um die Erforschung der Gewässer. Und sie möchte damit auch eine klare Botschaft formulieren: Limnologische Stationen sind wichtige Ausgangspunkte neuer, ganzheitlicher Forschungsansätze und müssen auch zukünftig als erfolgreiche, lebendige Lern- und Anwendungsorte der jung gebliebenen Wissenschaft Limnologie gefördert und erhalten werden.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Die Eiszeitlibellen der Alten Welt

Die Eiszeitlibellen der Alten Welt von Brockhaus,  Thomas, Paulus,  Hannes F.
Im vorliegenden Band behandelt der Autor die pleistozäne Verbreitungsdynamik borealer Libellenarten in der Paläarktis. Hierzu werden paläontologische, autökologische und ausbreitungsdynamische Erkenntnisse sowie Ergebnisse der Pleistozänforschung in einer Synthese zu Modellen pleistozäner Arealbildungsprozesse vereinigt. Soweit mit diesen Methoden möglich, werden Artbildungsprozesse der Libellen dargestellt. Der Autor zeigt, dass der Klimawechsel, verbunden mit der Veränderung ganzer Landschaften, wohl ein Auslöser evolutionärer Prozesse in einigen Libellentaxa gewesen ist. Bei den aufgeführten Artbeispielen werden zwei Gruppen unterschieden: Arten, die starke Anpassungen an kalte Umweltbedingungen zeigen sowie Arten, die ein breites Temperaturspektrum tolerieren. Innerhalb dieser beiden Gruppen konnte er weitere Unterscheidungen vornehmen: • Zirkumsubarktische und zirkumtundrale Arten „Permafrostbodenarten“ • Rezent boreomontan verbreitete Arten • Stenotope Arten mit borealer Verbreitung • Rezent transpaläarktisch-boreomontan verbreitete Arten • Ostpaläarktische Kaltzeitwanderer, disjunkte Areale sibirischer Arten • Spätglaziale Gletscherrandwanderer • Westpaläarktische Arten • Arten mit west- bis zentralpaläarktischer Verbreitung • Arten mit transpaläarktischer Verbreitung und ohne Unterarten • West- und ostpaläarktische Schwesternarten oder Unterarten • Fließwasserarten Verbreitungsgebiete und Arealgeschichten für jede dieser Gruppen werden für typische Arten ausführlich beschrieben und anhand von rezenten und in einigen Fällen hypothetischen kaltzeitlichen Arealkarten charakterisiert. Für verschiedene Regionen der Paläarktis werden Faunen vorgestellt, die noch einen mehr oder minder großen Anteil von kaltzeitlichen Faunenelementen beinhalten. Die Abhandlung richtet sich nicht nur an Entomologen und Odonatologen. Auch für Wissenschaftler, deren besonderes Interesse der jüngeren Paläogeografie, der Zoogeografie oder klimatisch bedingter evolutiver Prozesse gilt, ist dieser Band relevant. Die hier vorgestellten Ergebnisse sind auch für den Artenschutz von eminenter Bedeutung, befinden wir uns doch gerade in einer Zeit dynamischer Klimaveränderung.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Die Evolution der Tiere

Die Evolution der Tiere von Grasshoff,  Manfred
Die Darstellung der Evolution des Tierreichs, wie sie auf diesem Poster mit Begleitheft in der nun 5. Auflage erscheint, unterscheidet sich grundlegend von den üblichen Stammbaum-Darstellungen, die nichts über den Ablauf des evolutionären Wandels aussagen. Im Gegensatz dazu geht diese Evolutionsgeschichte von einer anderen Grundlage aus: Alles was heute ist, ist das Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung. Sie erklärt, warum etwas so ist wie es ist. Wir rekonstruieren den evolutiven Wandel aus der (heutigen) Kenntnis von Konstruktion und Funktionsweise des Körpers der Tiere. Aus diesen Rekonstruktionen der Geschichte lassen sich zum einen Evolutionsbahnen begründen, zum anderen ergeben sich Antworten auf die interessanten Warum-Fragen: Warum haben die Landwirbeltiere vier Beine? Weil sie sich aus den zwei Paar Flossen ihrer Fischvorfahren entwickelten. Warum hatten sie zwei Paar Flossen? Weil das bei einem langgestreckten Fischkörper zur Stabilisierung des Schwimmens physikalisch notwendig ist. Die integrative Eigenschaft der Konstruktions-Morphologie wird hier deutlich: Körperkonstruktion, ihr Umweltbezug, die möglichen Verhaltensweisen der Tiere und die weiteren Evolutionsmöglichkeiten gehen zugleich in die Begründungen und deren Darstellung ein. Der Text im Begleitheft ist die Kurzform einer langen Reihe von Arbeiten, die seit etwa 1970 publiziert wurden. So wie die Grafik des Posters die wichtigsten Stadien der Entwicklung zeigt, werden diese auch im Text erklärt, der die Struktur einer Erzählung hat – für manche Abläufe stark gerafft, für andere ausführlicher, denn einige „strategisch“ wichtige Punkte sind genauer beschrieben, wie die Entstehung des Ur-Tiers oder die Entstehung der Chorda (Vorläufer der Wirbelsäule). Diese alten Rätsel der Zoologie konnten erst durch die hier angewendete Konstruktions-Betrachtung gelöst werden. Neben den Haupt-Evolutionslinien werden allerdings auch eine Reihe wenig bekannter, ganz nebensächlich erscheinender Tiere erklärt. Sie hatten unter den Zoologen zu heftigen Auseinandersetzungen geführt und nicht zuletzt unsere andersartige Sichtweise der Dinge befestigt. Ergebnisse der molekularbiologischen Forschung stürzten zu Ende der 1990er Jahre die alten Stammbäume um. Diese Neuerungen beruhen auf molekularen Sequenzen und nicht auf dem Körperbau der Tiere. Sie können deswegen zur allmählichen Transformation der Körperkonstruktionen keine Aussage machen, wohl aber zu einigen wesentlichen Punkten der Evolutionsgeschichte, – und sie bestätigen unsere Rekonstruktionen des Evolutionsverlaufs und seiner Verzweigungen, die die Vielfalt des Tierreichs und letztlich auch den Menschen hervorgebracht haben.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Die Trilobiten der Erdbach-Kalke von Erdbach (Hessen) und die der „Phillipsien-Bank“ im Raum Warstein (Nordrhein-Westfalen), sowie eine Revision der Cystispininae (mittleres Mississippium)

Die Trilobiten der Erdbach-Kalke von Erdbach (Hessen) und die der „Phillipsien-Bank“ im Raum Warstein (Nordrhein-Westfalen), sowie eine Revision der Cystispininae (mittleres Mississippium) von Hahn,  Gerhard, Müller,  Peter
Die Erdbach-Kalke nehmen zur Zeit des mittleren Mississippiums eine Sonderstellung innerhalb der Kulm-Fazies ein. Während in den Becken überwiegend lebensfeindliche Bedingungen herrschten, entwickelten sich auf Tiefschwellen über devonischen Riffruinen und vulkanischen Ergüssen überaus reiche Faunen. Diese lokal eng begrenzten Vorkommen sind durch hochdiverse und überwiegend endemisch geprägte Trilobiten-Faunen charakterisiert. Nach fast 130-jähriger Erforschungsgeschichte werden hier die Trilobiten der klassischen Lokalitäten im Raum Erdbach (Hessen) revidiert bzw. neu beschrieben. Zusätzlich werden die Trilobiten-Fauna der „Phillipsien-Bank“ im Raum Warstein (Nordrhein-Westfalen) sowie die Unterfamilie Cystispininae neu interpretiert. Mit Erdbachaspis n. gen., Amphiroaspis n. gen., Liebsteinella n. gen. und Xylomelon n. gen. werden vier neue Gattungen vorgeschlagen. Zusätzlich werden 26 neue Arten bzw. Unterarten von den unterschiedlichen Lokalitäten beschrieben: Liobole (Liobole) meyeri n. sp., Liobole (Loibole) io n. sp., Liobole (Panibole) subaequalis hschmidti n. ssp., Liobole (Panibole) emrichterae n. sp., Liobole (Panibole) paraglabroides n. sp., Liobole (Panibole) isis n. sp., Liobole (Panibole) groeningae n. sp., Cyrtoproetus pegasus n. sp., Cyrtoproetus galapagos n. sp., Cyrtoproetus eremus n. sp., Crassibole ate n. sp., Crassibole? walliseri n. sp., Latibole pleon n. sp., Latibole gamma n. sp., Latibole parapaprothae n. sp., Brevibole archinalae n. sp., Brevibole halszkae n. sp., Chlupacula (Chiides) pandora n. sp., Diacoryphe (Diacoryphe) phoenix n. sp., Belgibole kalypso n. sp., Spatulata (Spatulata) tilsleyi n. sp., Spatulata (Spatulata?) pachycraspedata n. sp., Tawstockia longispina germanica n. ssp., Liebsteinella sauerlandica n. sp., Liebsteinella weberi n. sp. und Xylomelon xenios n. sp. Die „Diagnosen“ sind zusätzlich in englischer Sprache verfasst und erleichtern dem internationalen Leser somit den Zugang zu dieser Abhandlung.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Lebensweg eines nur durchschnittlich Begabten

Lebensweg eines nur durchschnittlich Begabten von Haußmann,  Klaus
Der Autor Klaus Hausmann wurde am 24. April 1947 in Gelsenkirchen (Ruhrgebiet) als viertes und jüngstes Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Beginnend mit einer sorglosen Kindheit sowie einem verheißungsvollen Schulstart in der Volksschule folgte in der Gymnasialzeit wegen wachsender schulischer Probleme eine langjährige Phase der Frustration. Nach einem mühsam erarbeiteten Gymnasialabschluss und einem kurzen Priesteramts-Theologiestudium an den Universitäten Bonn und Bochum fand er in den Naturwissenschaften, speziell in der Biologie, seine wahre Berufung. Dem erfolgreich absolvierten Biologie-Diplomstudium an der Universität Bonn folgte zügig die Erlangung des Doktorgrades, wonach der Autor die universitäre Laufbahn im Lehrstuhl für Zellenlehre der Universität Heidelberg einschlug, welche nach der Habilitation in eine Professur mit den Schwerpunkten Zellbiologie und Protozoologie im Institut für Allgemeine Zoologie der Freien Universität Berlin mündete. Auslöser für die vorliegenden Rückerinnerungen war ein im Zusammenhang mit dem Gymnasialabschluss von einem seiner damaligen Pädagogen über ihn verfasstes, aus heutiger Sicht eher fragwürdiges Gutachten, welches der Autor anlässlich der Feier des Goldenen Abiturs erstmals zu Gesicht bekam. Insbesondere jüngere, am Anfang ihres beruflichen Lebenswegs stehende, möglicherweise an der Richtigkeit ihrer Entscheidung zweifelnde Wissenschaftler könnten durch die Lektüre dieser Autobiografie zu einer etwas entspannteren Sicht der Dinge kommen.
Aktualisiert: 2019-01-23
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Wegbereiter der Geowissenschaften

Wegbereiter der Geowissenschaften von Meschede,  Marianne, Meschede,  Martin
Anhand von 50 ausgewählten Portraits von berühmten Geowissenschaftlern aus fünf Jahrhunderten zeichnen die Autoren die Entwicklung der Geowissenschaften in ihren verschiedenen Disziplinen nach - ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn das wäre in diesem Rahmen nicht erreichbar. Sie haben versucht, aus den vier großen Disziplinen der Geowissenschaften, der Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Geophysik, bedeutende Wissenschaftler herauszusuchen, die bahnbrechende Erkenntnisse beigetragen haben und so zu Wegbereitern für nachfolgende Generationen wurden. Und es sind auch solche dabei, die ihrer Wissenschaft große Dienste erwiesen haben, die sich aber in späteren Lebensjahren neuen Erkenntnissen, die ihren eigenen Theorien widersprachen, nicht mehr öffnen konnten. Die kurzen Lebensbeschreibungen der im Buch vertretenen Geowissenschaftler wurden nach allgemein zugänglichen Unterlagen und Daten gestaltet. Im einführenden Kapitel wird gezeigt, wo die einzelnen Wegbereiter ihren Platz in der Geschichte der geowissenschaftlichen Forschung haben. Marianne Meschede erstellte die in verschiedenen Maltechniken gestalteten Portraits dieses Buches anhand fotografischer Abbildungen, immer versehen mit einer persönlichen Note und eigener Farbgebung. Martin Meschede ist seit 2001 Professor für Regionale und Strukturgeologie an der Universität Greifswald.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Paläontologie

Paläontologie von Ziegler,  Bernhard
Fossilien - Tiere und Pflanzen aus der Vorzeit - haben seit jeher die Menschen fasziniert. Auch heute beschäftigen sich Wissenschaftler und Liebhaber intensiv mit ihnen. Geologen sind sie eine Hilfe bei der zeitlichen Einordnung und der Rekonstruktion längst vergangener Ablagerungs- und Lebensräume. Dem Biologen vermitteln die Fossilien einen Eindruck von der Mannigfaltigkeit, der Geschichte und den Entwicklungswegen vorzeitlichen Lebens. Den Sammler bewegen die Vielfalt der Gestalten, der Reiz des Findens und die Freude über kostbare Raritäten. Ihnen und allen an Fossilien Interessierten will dieses Buch eine kurze Einführung geben. Im ersten Teil werden allgemeine Gesichtspunkte wie die Fossilwerdung oder Regeln der heute wieder lebhaft diskutierten Evolution erörtert. Der zweite Teil schildert den Körperbau der Fossilien und seine Zusammenhänge mit der Lebensweise. Im dritten Teil kommt eine Auswahl von Episoden aus der Geschichte des Lebens zur Sprache.
Aktualisiert: 2018-07-30
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MESSEL – Ein fossiles Tropenökosystem

MESSEL – Ein fossiles Tropenökosystem von Habersetzer,  Jörg, Schaal,  Stephan F. K., Smith,  Krister T.
Messel - Ein fossiles Tropenökosystem ist eine exquisit bebilderte Dokumentation von 28 international renommierten Spezialisten, die eine Zusammenfassung des gegenwärtigen Standes der Wissenschaft über das Klima und Struktur des eozänen Ökostystems der Grube Messel vorgelegt haben. Die Information entstammt der Untersuchung von Gesteinen, fossilen Pflanzen und Tieren aus der Grube Messel. Die Grube Messel ist ein tertiärer Maar-See, der damals in einem Archipel von Inseln des eozänen Europa lag, heute nahe Frankfurt. Eine englischsprachige Version dieses Titels ist ebenfalls lieferbar. Der aussergewöhnlich gute Erhaltungszustand der fossilen Funde von Messel hat der Wissenschaft (in vielen Fällen zum ersten Mal) erlaubt, kleinste funktionale Details der Pflanzen und Tiere des ca. 48 Millionen Jahre alten Ökösystems Messel zu erkennen und zu beschreiben: darunter Pflanzen, Insekten, Säugetiere (Pferde!), Reptilien, Amphibien und Fische. Einführende Kapitel behandeln Messel, seine Bildung als Maarsee, die Bedingungen der Einbettung und Erhaltung der Fossilien und die Geschichte der Entdeckung und Erforschung, seit das erste Fossil im Jahr 1876 entdeckt worden war. Sieben darauf folgende Kapitel behandeln die Messel-Flora und einzelne Tiergruppen sehr detailliert, illustriert anhand ausgezeichneter Photographien und beschreiben paläontologische und entwicklungsbiologische Details der Messel-Fossilien und vergleichen diese mit Fossilien anderer Fossillokalitäten. Das abschliessende Kapitel (13) präsentiert eine zusammenfassende Beschreibung der Bedingungen (Klima, Umwelt, Bioten, Erzeuger und Verbraucher, Besetzung ökologischer Räume, ökologische Nischen) des terrestrischen und aquatischen Messel-Ökosystems die aus der Untersuchung der Messel-Proben abgeleitet werden konnten. Die einmalige, umfassende Darstellung von Messel macht dieses Buch quasi zur Standard-Referenz zum Thema Messel für Wissenschaftler, während die aussagekräftigen Abbildungen von Flora und Fauna auch Fossilienenthusiasten und andere Interessierte begeistern werden.
Aktualisiert: 2019-03-07
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Bausandsteine in Deutschland Band 3 A: Niedersachsen Band 3 B: Nordrhein-Westfalen

Bausandsteine in Deutschland Band 3 A: Niedersachsen Band 3 B: Nordrhein-Westfalen von Ehling,  Angela, Lepper,  Jochen
Sandsteine sind die meistgenutzten natürlichen Materialien für Gebäude, Denkmäler und Skulpturen in Deutschland seit der Steinzeit. Zahllose Bauten, Skulpturen, Denkmäler aus Sandsteinen sind fester Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Die Denkmalpflege trägt dem Rechnung indem sie hohe Maßstäbe an den material- und fachgerechten Erhalt sowie die Restaurierung dieser steinernen Kulturgüter setzt, was immer wieder komplexe Fragen aufwirft. Zu diesen gehören die Fragen nach Art, Varietät, Herkunft und petrophysikalischen Eigenschaften der Steine sowie ihrer heutigen Verfügbarkeit. Diese müssen vor Beginn einer Sanierung oder anderen erhaltenden Maßnahmen zwingend geklärt werden. Ziel dieses auf sechs Bände angelegten Werkes ist es, den Anwender in der bau- oder denkmalpflegerischen Praxis bei der Charakterisierung und Bestimmung von Bausandsteinen praktisch zu unterstützen. Der umfangreiche, aus 2 Teilen bestehende Band 3 behandelt die Bausandsteine in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen. Das Werk richtet sich an alle die mit dem Bau, der Erhaltung sowie dem Schutz von Bauwerken und Denkmälern im weitesten Sinne beschäftigt sind, d.h. Bauingenieure, Denkmalpfleger, Steinbruch-Fachleute, Geowissenschaftler und die damit befassten Verwaltungen und Ämter. Bisher sind in dieser Reihe erschienen: Band 1: Grundlagen und Überblick Band 2: Bausandsteine in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schlesien (Polen)
Aktualisiert: 2018-11-01
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