Das Chorgestühl
Ulrike Bergmann, Reinhard Matz, Axel Schenk
Der von steinernen Chorschranken abgeschlossene Westteil des Binnenchores ist den Mitgliedern des Domkapitels vorbehalten. Bei hohen Feierlichkeiten nimmt das Domkapitel und die übrige Geistlichkeit in dem zwischen 1308 und 1311 entstandenen, reich geschnitzten Chorgestühl Platz. Mit seinen 104 Sitzen gilt es als das größte aller mittelalterlichen Gestühle Deutschlands. Ausgelassen tanzende und singende Menschen sowie Tiere, Fabelwesen, skurrile Monster und Dämonen bevölkern die Wangen, Handknäufe und Miserikordien des Gestühls aus Eichenholz.
Zahlreiche prächtige Fotografien illustrieren die ausführlichen Beschreibungen ausgewählter Szenen.