Das Zerlegen großer Zahlen in Primfaktoren gilt unter Experten als schwierig. Genau auf diese Schwierigkeit vertraut der Internet-Standard der Datenverschlüsslung, mit dem wir als User täglich zu tun haben, ohne es zu merken. Das Produkt zweier großer Primzahlen kann zur Not von Hand bestimmt werden, während es umgekehrt auch mit leistungsfähigen Rechnern extrem aufwendig ist, eine solche Monsterzahl wieder zu zerlegen. Auf diesem Problem beruhen die heute üblichen Verfahren. Nur Quantencomputer, so die gängige Meinung, könnten die Rückverwandlung schnell genug erledigen.
Doch nun kommt ein schräger, frecher Text ins Spiel, der zum ersten Mal, soweit ersichtlich, eine Gitterstruktur beschreibt, die mit den Primzahlen zusammenhängt und über eine einfache Befehlszeile gebildet wird. Die Bauart dieses Gitters macht es möglich, Primfaktoren quasi auf Knopfdruck auszulesen, schneller vermutlich, als mit einem Quantenrechner.
Der Clou: Das Thema, so technisch es klingen mag, ist gut versteckt in der unterhaltsamen, stellenweise zum Schreien komischen Rahmenhandlung eines modernen Märchens. Die Entdeckung der Gitterstruktur gelingt dort einer Schülerin aus Norddeutschland, und das passt genau ins Bild. Obwohl lange unauffindbar, erweist sich der Zusammenhang nach getaner Arbeit als unanständig simpel, Neugierde genügte, ihn aufzudecken. Es sind halbe Kinder, die den Schatz finden, und wer den unbeschwerten Aktionen dieser Helden folgt, wird im Vorübergehen, fast spielerisch davon erfahren. Man liest ein wenig, und ohne es recht zu merken, hat man was erkannt. Nur das Vorwort richtet sich exklusiv an fachlich versierte Leser, abgesehen davon sollten Jung und Alt zu ihrem Lesespaß kommen.
Das Buch enthält Abbildungen und Tabellen, aber keine Formeln oder Befehlszeilen. Wer sich damit auskennt, kann die Sachen in einer Tabellenkalkulation selber testen.
Müssen wir nun warten, bis Kinder sich der Sache annehmen, oder werden Fachexperten auch mal etwas beitragen?
Aktualisiert: 2020-07-01
> findR *
Das Zerlegen großer Zahlen in Primfaktoren gilt unter Experten als schwierig. Genau auf diese Schwierigkeit vertraut der Internet-Standard der Datenverschlüsslung, mit dem wir als User täglich zu tun haben, ohne es zu merken. Das Produkt zweier großer Primzahlen kann zur Not von Hand bestimmt werden, während es umgekehrt auch mit leistungsfähigen Rechnern extrem aufwendig ist, eine solche Monsterzahl wieder zu zerlegen. Auf diesem Problem beruhen die heute üblichen Verfahren. Nur Quantencomputer, so die gängige Meinung, könnten die Rückverwandlung schnell genug erledigen.
Doch nun kommt ein schräger, frecher Text ins Spiel, der zum ersten Mal, soweit ersichtlich, eine Gitterstruktur beschreibt, die mit den Primzahlen zusammenhängt und über eine einfache Befehlszeile gebildet wird. Die Bauart dieses Gitters macht es möglich, Primfaktoren quasi auf Knopfdruck auszulesen, schneller vermutlich, als mit einem Quantenrechner.
Der Clou: Das Thema, so technisch es klingen mag, ist gut versteckt in der unterhaltsamen, stellenweise zum Schreien komischen Rahmenhandlung eines modernen Märchens. Die Entdeckung der Gitterstruktur gelingt dort einer Schülerin aus Norddeutschland, und das passt genau ins Bild. Obwohl lange unauffindbar, erweist sich der Zusammenhang nach getaner Arbeit als unanständig simpel, Neugierde genügte, ihn aufzudecken. Es sind halbe Kinder, die den Schatz finden, und wer den unbeschwerten Aktionen dieser Helden folgt, wird im Vorübergehen, fast spielerisch davon erfahren. Man liest ein wenig, und ohne es recht zu merken, hat man was erkannt. Nur das Vorwort richtet sich exklusiv an fachlich versierte Leser, abgesehen davon sollten Jung und Alt zu ihrem Lesespaß kommen.
Das Buch enthält Abbildungen und Tabellen, aber keine Formeln oder Befehlszeilen. Wer sich damit auskennt, kann die Sachen in einer Tabellenkalkulation selber testen.
Müssen wir nun warten, bis Kinder sich der Sache annehmen, oder werden Fachexperten auch mal etwas beitragen?
Aktualisiert: 2020-02-15
> findR *
Was ist eigentlich ein Gesundheitswesen? In erster Linie ein
gigantischer Markt für Produkte und Dienstleistungen. Niemand weiß,
wieviel Arbeitsplätze insgesamt betroffen sind und was für Umsätze
letztlich getätigt werden. Nicht nur die medizinische Infrastruktur mit
typischen Berufen und Einrichtungen der Krankenversorgung hängt davon
ab, sondern ein weites Umfeld bis hin zur chemisch-pharmazeutischen
Industrie.
Einige merkwürdige Besonderheiten zeichnen diesen Markt aus. Zum einen
die Tatsache, daß ein erklecklicher Teil der Umsätze aus Kassen fließen,
die Zwangsbeiträge von Arbeitnehmern verwalten. Die Verwendung dieser
Mittel ist niemals systematisch hinterfragt worden. Bereits geringfügige
Änderungen bei der "Verteilung" der riesigen Summen bergen erhebliches
Konfliktpotential, da sie vielfach verflochtene Interessen, Besitzstände
und den gesellschaftlichen Konsens betreffen.
Zum anderen entfaltet der Markt eine fatale Eigendynamik, ein sinnloses
Auswuchern. Die eigentliche Absicht - Krankheiten zu heilen und zu
verhindern - käme dem Untergang großer Teile dieser Strukturen gleich,
jedenfalls in ihrer gegenwärtigen Verfassung. Das alles nennt sich aber
medizinische Grundversorgung! Tatsächlich verbirgt sich hinter solchen
Reden ein klarer Zielkonflikt zwischen Kunden und Anbietern eines
Marktes, der Krankheiten nicht heilen, sondern "behandeln" will!
Mit grotesken und zynischen Zügen, die nirgendwo deutlicher zum Ausdruck
kommen als in der industriell vermarkteten, absurden HIV /
AIDS-Vermutung, wird dieser Zielkonflikt zum Schandmal unserer
westlichen Zivilisation. Die "unsichtbare Hand des Marktes" verhindert
dort sehr erfolgreich Heilung und Vorbeugung auch dann noch, wenn sie
praktisch möglich sind.
Die Moritat vom bösen Hiff setzt hier an. Und obwohl die Verse an
Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen, geht es dabei niemals um
Verurteilung! Eine größere Haltung wird nahegelegt. Wir sollen wachsen
an dieser Frage, sollen aus den Gräben kriechen und feiern. Von Aufbruch
zittert die Luft! Von Fortschritt der anderen Art, von innerer Einheit
im äußeren Wandel. Es könnte so einfach sein. Aber traditionelle
Industriezweige müßten anders subventioniert werden...
Der Materialismus ist ein Programm zum Plündern. Wo er mehr sein will,
ist er nicht mehr echt. Er wird nicht etwa besser, sondern vulgär durch
die weltanschauliche Sauce. Dem Erhabenen hat er uns entfremdet. Mit dem
Einzug des vulgären Materialismus in unsere Köpfe wurden die
Wissenschaften herabgewürdigt zu Plündergesellen von Profitinteressen.
Die Welt aber spricht von Erkenntnisstreben und kann's gar nicht
unterscheiden.
Aktualisiert: 2022-04-20
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