Terror

Terror von Baer,  Josette, Bryner,  Erich, Döbbeling,  Udo, Egli,  Werner M., Haas,  Henriette, Hässig,  Michael, Koller,  Christian, Rother,  Wolfgang, von Orelli-Messerli,  Barbara, Zeuch,  Ulrike
Der Terror hat zwei Gesichter. Die frühneuzeitliche politische Theorie sah Terror im Sinne von Abschreckung als jenes notwendige Zwangsmittel, um den Krieg aller gegen alle zu überwinden und um Gesellschaft und Zivilisation zu begründen (Hobbes) oder auch als legitimes Mittel zur rigorosen Durchsetzung moralischer und politischer Prinzipien, ja gar zur Verwirklichung von Tugend und Gerechtigkeit (Robespierre). Doch der Terror erwies sich zusehends als Zerstörung des Rechtsstaats und der Zivilisation: Der faschistische und stalinistische Staatsterror wie der aktivistische Terror politischer Extremisten, ob politisch oder religiös motiviert oder von grundlosem Hass getrieben, verbreitet Angst und Schrecken − er wird systematisch und willkürlich zugleich eingesetzt, um bestimmte Ziele zu erreichen. Potentiell und real ist der Terror in seiner totalitären und totalen Selbstzerstörung gegen alle und alles gerichtet. Er ist wie Saturn, der seine Kinder frisst (Büchner). Im vorliegenden Band wird das janusköpfige Phänomen aus philosophischer, historischer, psychologischer, sozialanthro­pologischer, literaturwissenschaftlicher und kunstgeschicht­licher Perspektive beleuchtet.
Aktualisiert: 2022-12-04
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Intimität

Intimität von Egli,  Werner M., Tomkowiak,  Ingrid
Menschsein und Intimität sind unmittelbar miteinander verbunden, Intimität gilt als schützenswertes Gut. Das allgemeine wie das persönliche Verständnis von Intimität ist allerdings wandelbar und steht in engem Bezug zu kulturellen bzw. gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen sowie religiösen Bedingungen und Entwicklungen. Gleichzeitig ist der jeweilige Umgang mit Intimität bzw. Intimitätsverletzung je nach Situation auch Ergebnis persönlicher Empfindungen, Einstellungen und Entscheidungen. Was für den einen Menschen zum Beispiel emanzipierter Umgang mit Privatheit und Körperlichkeit ist, erlebt der andere als Konfrontation, wobei die Grenzen zwischen Voyeurismus und Ausgesetztsein durchaus fliessend sind. Im zwischenmenschlichen Kontakt wie auch im Umgang mit Institutionen und Medien hat Intimität etwas zu tun mit dem Aushandeln von Nähe und Distanz, mit dem Setzen, Verwischen, Verschieben und Aufheben von Grenzen. In engem Zusammenhang mit solchen Grenzverschiebungen stehen Vertrauen, Vertrautheit und Vertraulichkeit. Werden bestehende oder neu gesetzte Grenzen missachtet, wird die Vertrautheit zerstört, geschenktes Vertrauen in Frage gesellt. Die Veröffentlichung des Privaten im medialen Umfeld wie auch im öffentlichen Raum steht dabei ebenso zur Debatte wie der von Wissenschaft, Technologie und staatlichen Institutionen kontrovers diskutierte gläserne Mensch. Die Erzeugung und die Wahrung von Intimität werden im Zuge dieser und anderer Entwicklungen für den Menschen immer schwieriger. Mit Beiträgen von Dorothea Baumann, Jürg Berthold, Urs Dahinden, Willemijn de Jong, Christoph Eggenberger, Thomas Fries, Beat Fux, Heinz Käufeler, Gabriella Milos, Thomas Poledna, Astrid Riehl-Emde, Johanna Rolshoven, Albert A. Stahel, Daniel Süss, Gregor Waller und einem Vorwort von Ingrid Tomkowiak und Werner Egli
Aktualisiert: 2020-03-18
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Berge

Berge von Egli,  Werner M., Tomkowiak,  Ingrid
Berge prägen Landschaften und das Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen auf besondere Weise. Weil sie Vegetations- und Lebensräume auf extreme Art bedingen, war der Blick der Menschen auf die Berge lange hauptsächlich von Angst geprägt. Sowohl durch ihre Verletzbarkeit wie auch durch ihre Beständigkeit und Unverrückbarkeit haben Berge die Menschen aber auch seit je fasziniert. Sie werden als Sitze von Göttern und Geistern betrachtet. Als heilige Berge wie Olymp, Elbrus oder Fuji verbinden sie Himmel und Erde und gelten als Mittelpunkt der Welt. Oft sind sie Orte religiöser Offenbarung und Vorbild religiöser Bauwerke wie buddhistischer Stupas oder der Maya-Pyramiden. Aber nicht nur in der religiösen Symbolik sind sie bedeutsam, vielfach dienen sie auch der nationalen und der regionalen Identifikation oder der weniger zielgerichteten Verherrlichung einer mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladenen Natur.
Aktualisiert: 2020-03-13
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Sinne

Sinne von Egli,  Werner M., Tomkowiak,  Ingrid
Sinneswahrnehmungen sind für alle Lebewesen von zentraler Bedeutung. Sie vermitteln ihnen Informationen über ihre Umwelt und bilden immer auch eine Grundlage der Beziehungen von Lebewesen untereinander. Sinne können geschärft werden und sie können verkümmern, und beides kann sowohl durch eigenes Zutun als auch durch situative und kulturelle Voraussetzungen beeinflusst werden. Allgemein wird die Frage nach Art, Ausprägung, Anzahl, Funktionsweise und Bedeutung der Sinne für jedes Lebewesen unterschiedlich beantwortet und hängt vom kulturellen und historischen Kontext sowie den Perspektiven und Vorgehensweisen der wissenschaftlichen Disziplin ab, die sich mit der Frage beschäftigt.
Aktualisiert: 2020-03-18
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Erbe, Erbschaft, Vererbung

Erbe, Erbschaft, Vererbung von Egli,  Werner M., Schärer,  Kurt
Ob biologischer Vorgang oder gesellschaftliche Übereinkunft, Vererbung ist letztlich eine Überlebenstechnik. Sie verleiht dem Todgeweihten, Vergänglichen Unsterblichkeit, eine Art Ewigkeit im Diesseits. Als Möglichkeit, die allem Endlichen gesetzte Begrenzung zu überwinden und Vergangenes mit Gegenwärtigem, ja gar Zukünftigem zu verbinden, kommt dem Erbvorgang ganz besondere Bedeutung zu in einer Welt, die kaum mehr an ein Weiterleben im Jenseits glaubt. Erbe und Erbschaft gehören zu den grundlegenden Strukturen der menschlichen Zivilisation. Sie betreffen jedermann und geben Anlass zu immer neuen Fragen: Woher kommt ein bestimmtes Merkmal eines Lebewesens? Wie reicht der Mensch Eigentum und Recht an seine Nachkommen weiter? Welchen Mustern gehorcht die Tradierung geistiger und kultureller Werte? Was bedeutet das Wissen um die Vererbung einer Krankheit, und was dürfen wir uns von genetischer Perfektionierung erhoffen? Diese und viele weitere Aspekte werden von Vertretern verschiedener Wissenschaftszweige untersucht. Das Spektrum reicht von Anthropologie, Ethnologie, Neuroinformatik, Virologie und Zoologie bis zur Jurisprudenz, Philosophie, Geschichte, Kunstgeschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft.
Aktualisiert: 2018-10-15
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