Diese zufällige Sammlung aus drei Jahren lyrischen Schaffens von M.E. wirkt eben nichts weniger als dies: zufällig. Zu vieles geschieht in diesen Texten. Eher listige als Listengedichte. Wer's nicht glaubt, der lese genau. Der Autor, auch als fleißiger Prosaiker tätig, scheint sich in seinen "poems" der Sprache zu vergewissern, wo eben auch "ein gebüsch / still verblütet" sein kann - und sei es in der Neufassung der Jetztheit als Tuwort: "manche denkt man müssen sich heuten". "Morgen" und "gestern" ergeben gleichsam ganz neue Verb(indung)en im Kontinuum. Diese "5 | vielleicht 6 stunden | zeit für 3 | vielleicht 4 wörter |" Und da tritt der "Wildling" aus seinem Gestrüpp heraus, und "da sagt er Ich und es bleibt geräusch". Das Ichwort verklingt, das Duwort wird gehört. Die zweite Person Singular spricht zur ersten. (Aus dem Nachwort von Patrick Wilden)
Aktualisiert: 2023-01-05
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Frieden ... kein Thema sollte wichtiger sein in diesen Zeiten. Zum 375. Jahrestag des Westfälischen Friedens zu Münster und Osnabrück im Jahr 2023 lud die Regionalgruppe Münsterland des Verbands deutscher SchriftstellerInnen (VS) AutorInnen aus ganz Westfalen ein, sich Gedanken zu machen: Wie sieht Frieden aus? Wie kann man ihn erreichen und wie dauerhaft sichern? Die westfälischen Schriftsteller beantworteten diese Fragen mit einer Fülle von Gedichten, Geschichten und anderen Textformen. Entstanden ist daraus eine Friedens-Anthologie aus Westfalen, die zum Weiterdenken anregt. Die den wichtigen Westfälischen Friedensschluss von damals in Beziehung setzt zu unserem offenbar doch nicht ganz so stabilen Frieden heute. Die aus den Geschehnissen von früher bis heute eine Utopie für morgen entwirft.
Aktualisiert: 2023-05-03
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Als Metzgerssohn 1818 in Paderborn geboren, entdeckt der schwächliche Knabe Franz Löher zunächst die Bücher, dann das Reisen und dann die Politik. Der deutsche Einheitsgedanke lässt ihn nicht los, der seine Rolle in der 1848er Revolution spielt, für die er mit einer Inhaftierung in Münster und anschließenden Repressalien bezahlt. Glück und westfälische Beharrlichkeit bringen ihn später dennoch zu Ruhm und Rang, nach Berlin und schließlich an den bayerischen Hof. Das Roman-Porträt eines Universalgelehrten und großen Reisenden, der viele tausend Seiten mit Abhandlungen zu verschiedensten Themen füllte und zuletzt, in schon fortgeschrittenem Alter, im Dienste Ludwig II. eine glückliche Insel für einen unglücklichen Monarchen suchte. Ein Roman über Einen, dem nichts über Deutschland ging, der zu vielem im Stande war, den aber seine Zeit dennoch überholte.
Aktualisiert: 2022-03-17
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Im LiteraturRaumDortmundRuhr wird Literatur gelebt und so brachte es die Autorengruppe bislang zu zwölf Veröffentlichungen. Vielfältig, frisch, interessant, so kann man die Anthologien beschreiben. Der Kreis besteht aus 60 Autoren, deren Schaffen sich an der Charta des VS und der Charta des PEN-Zentrums orientiert. Das vorliegende Lesebuch mit Vorworten der Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW und des Oberbürgermeisters Dortmund zeigt, wie abwechslungsreich die Literatur sein kann.
Aktualisiert: 2022-06-03
Autor:
Jürgen Althoff,
Marlies Blauth,
Christiane Bogenstahl,
Karin Bottländer,
Bernhard Büscher,
Josef Damberg,
Volker W Degener,
Simon Demes,
Manuela Dörr,
Helmut Dr. Martens,
Artur Dr. Nickel,
Klaus Dr. Rodewig,
Sigrid Drübbisch,
Nguyen Ngo Dung,
Matthias Engels,
Cornelia Ertmer,
Cornelia Franken,
Daniela Gerlach,
Horst Dieter Gölzenleuchter,
Gudrun Heller,
Hans-Ulrich Heuser,
Claudia Hummelsheim,
Reinhard Junge,
Thomas Kade,
Hartmut Kasper,
Lukas König,
Anne-Kathrin Koppetsch,
Josef Krug,
Anja Liedtke,
Bianca Lorenz,
Mona Maijs,
Patricia Malcher,
Mark Monetha,
Stephan Mueller,
Manfred Pankratz,
Heinrich Peuckmann,
Isabel Pfeifer-Poensgen,
Gerd Puls,
Isabelle Reiff,
Linn Schiffmann,
Michael Schumacher,
Thorsten Trelenberg,
Eva von der Dunk,
Thomas Westphal,
Sascha Wundes
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Über die blaue Steppe ist ein literarischer Jubiläumsgruß zum 100 jährigen Bestehen der Zentralen Stadtbibliothek M. Gorki Pjatigorsk.
Aktualisiert: 2023-01-11
Autor:
Marlies Blauth,
Johannes Borbach-Jaene,
Bernhard Büscher,
Sigrid Drübbisch,
Liza Dushina,
Matthias Engels,
Cornelia Ertmer,
Erich G Fritz,
Daniela Gerlach,
Horst D. Gölzenleuchter,
Hans-Ulrich Heuser,
Claudia Hummelsheim,
Thomas Kade,
Natalia Kashirina,
Anne-Kathrin Koppetsch,
Josef Krug,
Mona Maijs,
Mark Monetha,
Stephan Mueller,
Artur Nickel,
Manfred Pankratz,
Heinrich Peuckmann,
Ute Plaasch,
Isabelle Reiff,
Torsten Reters,
Nadeshda Serebryakova,
Thorsten Trelenberg
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Für Matthias Engels sind das Rad, das Brot und die Metapher die größten Errungenschaften der Menschheit. Deshalb klopft er die unscheinbaren, alltäglichen Momente auf ihren Resonanzraum ab und prüft das geschriebene Wort auf Kernkompetenzen und Fehlstellen. Er mag das Einfache, das schwer genug ist, und bleibt Romantiker genug, um noch nach Erleuchtung zu suchen - aber so, daß er im Eindeutigen stets einen Abgrund versteckt. Schwebezustand und Zweifel sind seine angestammten Biotope: auf den Nahtstellen zwischen Außenwelt und Innenwelt, zwischen Harmonie und Zerrissenheit, oft melancholisch, aber selten ohne Ironie.
Aktualisiert: 2022-04-15
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Die Herausgeber verlinken Hölderlin mit AutorInnen und Orten, der Gesellschaft und Wirtschaft von heute, beleuchten viele Facetten seines Lebens und Werkes: Zeitung- und Verlagswesen, medizinische Versorgung, Fern-Reisen, Psychiatrie, Apotheken, Nahrungsmittel, Veröffentlichungsmöglichkeiten. Und natürlich HölderlinsWerke, ihreWirkung z.B. in Kriegszeiten, Schimpfwörter.
Es gibt Nach-/Umdichtungen einzelner Gedichte, Weiterschreibungen und Bearbeitungen, Erlebnisse und Erfahrungen bei der Lektüre vom „Hyperion“; Essays über die revolutionäre Vorzeichen und Zeiten heute und vor 250 Jahren; Dialoge zwischen den Studenten Hegel und Hölderlin; Auszüge aus den Briefwechseln von Schelling, Hegel und Sinclair; Presseerzeugnisse aus dieser Zeit; Beschreibung der ersten gesammelten Werke Hölderlins, und noch viele weitere Links, die von Hölderlins Leben direkt zu unseren führen. Zum Beispiel in 73 ganz kurzen Texten, in denen Hölderlin durch Dortmund wandert und Menschen begegnet, die er verstehen lernenmuss. Und ein Ausserirdischer besucht Hölderlin im Turm.
Mit einem Geleitwort von Rüdiger Görner.
Aktualisiert: 2020-08-03
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Ausgewählte Gedichte, herzerfrischend, originell und frech und zweisprachig
Aktualisiert: 2023-01-11
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Ausgewählte Gedichte, herzerfrischend, originell und frech und zweisprachig
Aktualisiert: 2023-01-11
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Das nicht ganz ernst genommene Thema "Zeche".
Die Autor*innen und ihre Kürzel
Karin Bottländer KB
Reinhard Bottländer RB
Josef Damberg JD
Eva von der Dunk EvdD
Matthias Engels ME
Cornelia Ertmer CE
Udo Etterich UE
Peter Gallus PG
Daniela Gerlach DG
Uwe Hellner UH
Hans-Ulrich Heuser HUH
Claudia Hummelsheim CH
Thomas Kade TK
Anne-Kathrin Koppetsch AKK
Josef Krug JK
Bianca Lorenz BL
Patricia Malcher PM
Helmut Martens HM
Manfred Pankratz MP
Isabelle Reiff IR
Ernst Schreckenberg ES
Thorsten Trelenberg TT
Fabian Trelle FT
Sascha Wundes SW
Aktualisiert: 2023-01-11
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Lies mich
Ich habe jahrelang gedacht du wärest da im Dunklen. Wir sind eingesperrt in Möglichkeiten: ich könnte/du könntest/wir könnten, aber seit die Tür wieder aufgeht draußen nichts als Panik Palaver Chaos Kauderwelsch.
Wir kaufen Brot, wir kaufen Obst und auf dem Spiegel steht mit Lippenstift: „Kennt jemand diesen Mann?“, schau mal die Flecken. Es ist alles verbrannt, wo die Zeit hintropfte.
Wir haben beim Mächtigkeitsspringen gepatzt. Verloren im letzten Satz, bei der letzten Frage alles verspielt. Nur noch drei Lügen von der Weisheit entfernt, aber nur zwanzig verbleibende Zeichen. Die Auflösung ist höher jetzt, aber die Verbindung steht dünn, wie ein zu hoher Ton.
Wir sehen uns früher, wenn wir die Zukunft nicht vergessen.
Aktualisiert: 2022-03-03
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In einem weltweit einmaligen Projekt antworten 150 Schriftsteller*innen aus über 20 Nationen auf die Frage: Was ist Heimat? Mit Beiträgen in 13 Sprachen, die jeweils im Original und deutscher Übersetzung abgedruckt sind.
Aktualisiert: 2020-12-05
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Timo Brandt legt hier seinen zweiten Gedichtband vor.
Was nach der Lektüre dieser Gedichte bleibt, ist der Eindruck eines Lyrikers mit einer unbändigen Lust am Spiel, einer meisterhaften Beherrschung vieler Formen und geringer Angst vor gelegentlichem Pathos, das viele Gegenwartslyriker meiden wie der Veganer den Rostbraten. Die ansonsten so vorherrschende ironische Distanz der modernen Lyrik wird hier selten an den Tag gelegt und wenn doch, dann nicht als coole Pose.
Hier wirft sich Jemand in den trüben Pool der Poesie und krault munter und mit Lust darin herum, lässt sich tragen, hin- und herwerfen, ohne dabei Schwimmflügel zu tragen. Anders gesagt: Timo Brandt riskiert eine Menge und gewinnt dabei häufig. Er vermag poetische Pyrotechnik abzubrennen und beherrscht die ganz große und so schwere Einfachheit.
Aktualisiert: 2020-02-17
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Beginnen wir mit einem Klischee: Im Gedicht ist das Wort völlig frei. Denn auf poetischer Ebene verschmelzen das Anklingende und das Durchdringende eines Begriffs und er löst sich von seiner deklarierten Absicht – jede Nuance wird zur Chance, ein neues Talent in einem Wort zu entdecken; neue Bezüge, in denen es als Darsteller, als Requisite, als Geste brillieren kann.
In fast jedem Gedicht gibt es einen Punkt, ab dem man ungefähr begreift, wie es arbeitet, wie es seine Bewegung vollzieht, worauf diese Bewegung hinausläuft. Manchmal ist dieser Punkt schon am Ende des ersten Satzes erreicht, manchmal ist es erst die letzte Zeile, das letzte Wort, das einen die Spannweite des Gedichtes erkennen lässt. Vielen Gedichten von Matthias Engels gelingt eine Gradwanderung: die Art der Bewegung kann man meist früh erkennen, die Gedichte verfolgen ihr poetisches Verfahren mit einer Stringenz, die nie ganz fallengelassen wird. Aber am Ende entsteht oft noch eine Tiefe, eine Weite wirft sich auf, es kommt zu einer Wendung. Eine leichte Variation oder Elastizität im Ton wird sichtbar.
und lass nur mein leiden und mein genesen
wenn ich ehrlich bin sind das von jeher
nur intervalle wie die striche der uhr gewesen
und schlagbäume gegen die wirklichkeit
So ein Moment, wenn das Gedicht sich an die wendet, sich öffnet und du stürzt hinauf, hinein. Du schwankst, wie das Gedicht schwankt, es versetzt die Welt in Bewegung, es pumpt sie dir ins metaphysische Zentrum, wo eine kleine Abschrift zurückbleibt, die dein Zweifel schon zerknüllen könnte.
nur an einem wort
ist meine dna nachzuweisen
(Timo Brandt)
Aktualisiert: 2020-05-28
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Beginnen wir mit einem Klischee: Im Gedicht ist das Wort völlig frei. Denn auf poetischer Ebene verschmelzen das Anklingende und das Durchdringende eines Begriffs und er löst sich von seiner deklarierten Absicht – jede Nuance wird zur Chance, ein neues Talent in einem Wort zu entdecken; neue Bezüge, in denen es als Darsteller, als Requisite, als Geste brillieren kann.
In fast jedem Gedicht gibt es einen Punkt, ab dem man ungefähr begreift, wie es arbeitet, wie es seine Bewegung vollzieht, worauf diese Bewegung hinausläuft. Manchmal ist dieser Punkt schon am Ende des ersten Satzes erreicht, manchmal ist es erst die letzte Zeile, das letzte Wort, das einen die Spannweite des Gedichtes erkennen lässt. Vielen Gedichten von Matthias Engels gelingt eine Gradwanderung: die Art der Bewegung kann man meist früh erkennen, die Gedichte verfolgen ihr poetisches Verfahren mit einer Stringenz, die nie ganz fallengelassen wird. Aber am Ende entsteht oft noch eine Tiefe, eine Weite wirft sich auf, es kommt zu einer Wendung. Eine leichte Variation oder Elastizität im Ton wird sichtbar.
und lass nur mein leiden und mein genesen
wenn ich ehrlich bin sind das von jeher
nur intervalle wie die striche der uhr gewesen
und schlagbäume gegen die wirklichkeit
So ein Moment, wenn das Gedicht sich an die wendet, sich öffnet und du stürzt hinauf, hinein. Du schwankst, wie das Gedicht schwankt, es versetzt die Welt in Bewegung, es pumpt sie dir ins metaphysische Zentrum, wo eine kleine Abschrift zurückbleibt, die dein Zweifel schon zerknüllen könnte.
nur an einem wort
ist meine dna nachzuweisen
(Timo Brandt)
Aktualisiert: 2019-07-17
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Dortmund ist voller Glück: Hinter Rosenranken ein kreatives Paradies entdecken, den Dortmunder Tatort von einer Kirchenbank aus schauen, kleine Schätze im Westfalenpark finden oder die Hafenromantik bei Sonnenschein genießen - Glücksorte finden sich in Dortmund an jeder Ecke! 80 inspirierende und individuelle Orte hat das Autorenteam von LiteraturRaumDortmundRuhr zusammengestellt. Viele sind wohltuend, einige kurios und andere traumhaft schön. Und eines haben sie alle gemein: Du fährst hin und wirst glücklich!
Aktualisiert: 2023-04-16
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Westfalen. Oft unterschätzt und scheinbar für viele immer noch ein Landstrich, der mit der Patina einer ehemaligen preußischen Provinz überzogen ist. Gibt es hier mehr als Möpkenbrot und Pumpernickel? Mehr als Pfefferpotthast und edlen Weizenkorn? Mehr als Schützenfest und Langeweile? Und – gibt es hier Literatur? Und wie! möchte man gleich rufen. Links und rechts der Bestsellerlisten blüht eine rege Literaturlandschaft in Westfalen, die es zu entdecken
gilt. Um bei den vielen schönen Orten nicht gleich ins Genre Reiseführer abzurutschen, stellten wir den in dieser Auswahl vorgestellten Schreibenden gleich eine sehr persönliche, fast schon intime Frage, nämlich die nach ihrem Lieblingsort. Mit Spannung haben wir auf die ersten Einsendungen gewartet ... Was dann kam, war überraschend und manchmal auch höchst amüsant zugleich. Gibt es ihn denn wirklich, diesen Ort in Westfalen, der sich so von allen anderen unterscheidet, dass man ihn zu seinem absoluten Lieblingsplatz erklärt? mögen sich viele der AutorInnen gefragt haben, als wir
sie baten, genau diese Art Ort in einer Geschichte oder einem Gedicht zu verewigen. Sie alle konnten letztlich einen Ort benennen – manche sogar zwei oder drei – spontan oder nach längerem Nachdenken.
Natürlich handelt es sich um Momentaufnahmen; des Ein oder Anderen Lieblingsplatz mag nächstes Jahr, nächsten Monat, nächste Woche bereits wieder ein anderer sein. Über die Vielfalt der gewählten Schauplätze und Betrachtungsweisen konnten wir nur staunen. Da sitzt einer am Kanal und freut sich des Lebens. Ein anderer Lieblingsplatz erstreckt sich über eine Länge von 10 Kilometern, während für eine Schreibende der räumlich umgrenzte Innenraum eines Wohnwagens zum Herzensort wird. Da kann das eigene Bett, der eigene Garten,kann aber auch das Atelier einer befreundeten Künstlerin zum Herzensort werden. Alle Einsendungen zeigen die Vielfalt von
sehr persönlichen Orten, an denen manchmal auch das Schreiben gedeiht. So persönlich sind diese Orte, dass sich
mancher Autor vielleicht fragte, ob er ihn überhaupt verraten solle – aus Furcht, das vor allen anderen geliebte Fleckchen
könne in Zukunft auch von Fremden in Beschlag genommen werden, die durch die Lektüre dieses Buches erst darauf aufmerksam geworden sind.
Aktualisiert: 2019-03-15
Autor:
Angelika Ahlmann,
Heide Bertram,
Hermann Borgerding,
Artur Dr. Nickel,
Matthias Engels,
Jürgen Flenker,
Maike Frie,
Peter Gallus,
Ulrike Gau,
Marion Gay,
Horst Dieter Gölzenleuchter,
Annette Gonserowski,
Hans-Ulrich Heuser,
Claudia Hummelsheim,
Thomas Kade,
Harald Kappel,
Anne-Kathrin Koppetsch,
Josef Krug,
Antonia Kruse,
Andreas Laugesen,
Sabine Lipan,
Hans Lüttmann,
Patricia Malcher,
Torsten Reters,
Gottfried Schäfers,
Viktor Sons,
Thorsten Trelenberg,
Eva von der Dunk
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Der Dreischneuß Nr. 27 - Zeitschrift für Literatur - bietet Lyrik und Prosa zum Thema Triumphe als Erstveröffentlichungen.
Siege, Kriege, Herrschertriumphe – 70 Jahre nach Kriegsende sehnt sich niemand danach: Frieden soll sein – soll bleiben, das wünschen sich die meisten Menschen, dies nicht nur für Deutschland.
So wird Ihnen in dieser Ausgabe zwar ein Triumphbogen präsentiert, doch in den meisten Beiträgen wird triumphieren im positiven Sinne von sich freuen aufgezeigt, sich selbst überwunden oder besiegt zu haben. Triumphieren, weil Neues gewagt wurde oder ein Ziel erreicht werden konnte. Diese Ausrichtung bei der Auswahl der Beiträge wird durch die Illustrationen von Heidrun Baur mit den Titeln Siegessprung, Freude und Geschafft verstärkt. Sie werden aber auch konfrontiert mit der übersteigerten Ruhmsucht eines Schauspielers und finden den verstörenden Beitrag, in dem drei Jugendliche über die Schwächen eines anderen Jungen triumphieren, ihn quälen und am Ende seinen Tod verursachen, so – als sei dies ihr Zeitvertreib.
Wege, um triumphieren zu können, sind so vielfältig und farbig wie die Magie der Worte, sich verwandeln können, Phönix sein, Fingerzeige in aussichtsloser Lage geben oder einer besonderen Linie folgen, tanzen, in neue Räume treten oder mit flotter Feder schreiben.
Aktualisiert: 2020-06-25
Autor:
Heidrun Baur,
Michael Burgholzer,
Kerstin Campbell,
Bastian Denker,
Elke Engelhardt,
Matthias Engels,
Falk Andreas Funke,
Ulf Grossmann,
Christian Knieps,
Walter Lobenstein,
Laila Mahfouz,
Nicole Makarewicz,
Norbert Mieck,
Regine Mönkemeier,
Thomas Schafferer,
Sylvia Schmieder,
Janine Schneider,
Saza Schröder,
Janna Steenfatt,
Orla Wolf
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Heute gelernt:
das Fliegen, die letzte Sprache,
Geheimnisse schreien, Wunder nähren.
weiter jedoch:
Scheitern am Schnüren der Schuhe,
Versagen beim Nennen des eigenen Namens;
nunmehr Rätsel:
Das Gehen, Luftholen, Lidschlag,
Erwachen und Schlaf.
Auch für Menschen, die sagen: "Mit Gedichten kann ich nichts anfangen!", taugt die Lyrik von Matthias Engels im Band "Mundfinsternis".
Immer mit Blick auf Verständlichkeit und dennoch modern
umkreisen seine Texte die großen Themen.
Ein Autor, der die Tradition gründlich kennt und trotzdem mit der Moderne Schritt hält.
Aktualisiert: 2019-03-20
> findR *
USA 1881/1882. Fast zeitgleich schiffen sich zwei Männer für die Überfahrt nach Amerika ein. Oscar Wilde, in Europa bereits berühmt und berüchtigt, tritt eine umfangreiche Vortragsreise über Ästhetik an und wird in den amerikanischen Großstädten begeistert empfangen. Auf Knut Hamsun dagegen wartet niemand. Statt mit Literatur verdient er sich den Lebensunterhalt mühsam mit Gelegenheitsarbeiten. Für beide beginnt die schriftstellerische Karriere erst nach der Rückkehr in die Heimat. Wildes „Dorian Gray“ und Hamsuns „Hunger“ werden in Zeitungen veröffentlicht. Bald gehört Wilde zur europäischen Avantgarde und Hamsun erhält gar den Literaturnobelpreis. Doch Ruhm ist bekanntlich vergänglich. Beide Schriftsteller sterben geächtet und verbittert.
Der historische Roman über Aufstieg und Fall der beiden außergewöhnlichen Künstler ist angereichert mit Ausschnitten aus Briefen, Tagebucheinträgen und Zeitungsberichten. Wissenschaftliche wie kulturelle Exkurse machen ihn zu einem spannenden und fundierten Zeitzeugnis.
Aktualisiert: 2020-12-29
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