Geschichte als Passion

Geschichte als Passion von Blaschka-Eick,  Simone, Daston,  Lorraine, Goehrke,  Carsten, Groebner,  Valentin, Klöppel,  Ulrike, Kohtz,  Birte, Kraus,  Alexander, Mauch,  Christof, Rheinberger,  Hans Jörg, Sarasin,  Philipp, te Heesen,  Anke, Voss,  Julia
Das Erforschen der Geschichte ist wie auch das naturwissenschaftliche Forschen ein spannender, keineswegs gleichförmiger Prozess, bei dem im Vorfeld oft noch ungewiss ist, zu welchen Ergebnissen die Arbeit führt. Historikerinnen und Historiker experimentieren immer wieder mit neuen Fragen, neuen Methoden und neuen Formen des Erzählens. In offenen, ausführlichen Gesprächen geben hier zehn von ihnen Auskunft über ihre kreative Arbeit. Die Gespräche bieten nicht nur einmalige Einblicke in die Schreib- und Denkwerkstatt der Interviewpartner. Sie liefern auch viele Anregungen, den eigenen Erkenntnisprozess zu reflektieren und neue Wege zu gehen, und machen Lust auf das Schreiben der Geschichte.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Geschichte als Passion

Geschichte als Passion von Blaschka-Eick,  Simone, Daston,  Lorraine, Goehrke,  Carsten, Groebner,  Valentin, Klöppel,  Ulrike, Kohtz,  Birte, Kraus,  Alexander, Mauch,  Christof, Rheinberger,  Hans Jörg, Sarasin,  Philipp, te Heesen,  Anke, Voss,  Julia
Das Erforschen der Geschichte ist wie auch das naturwissenschaftliche Forschen ein spannender, keineswegs gleichförmiger Prozess, bei dem im Vorfeld oft noch ungewiss ist, zu welchen Ergebnissen die Arbeit führt. Historikerinnen und Historiker experimentieren immer wieder mit neuen Fragen, neuen Methoden und neuen Formen des Erzählens. In offenen, ausführlichen Gesprächen geben hier zehn von ihnen Auskunft über ihre kreative Arbeit. Die Gespräche bieten nicht nur einmalige Einblicke in die Schreib- und Denkwerkstatt der Interviewpartner. Sie liefern auch viele Anregungen, den eigenen Erkenntnisprozess zu reflektieren und neue Wege zu gehen, und machen Lust auf das Schreiben der Geschichte.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Aufheben, Wegwerfen

Aufheben, Wegwerfen von Groebner,  Valentin
Was macht den Reiz der Gegenstände aus, mit denen wir uns umgeben? Was geschieht mit ihnen, nachdem wir sie in Besitz genommen haben? Und wie verändert sich das Verhältnis zwischen den Dingen und ihren Betrachtern im Laufe der Zeit? Sie stehen auf unseren Schreibtisch, oder auf den Nachttischchen. Wir hängen sie an die Wand oder tragen sie diskret in der Tasche: die ganz persönlichen Dinge. Egal, ob wir sie Amulett, Talisman oder Erinnerungsstück nennen: Sie begleiten uns überall hin, wo wir länger bleiben. Wir basteln kleine Privataltäre für sie und finden sie schön – aber was heißt das? Und woher kommt der Zauber, den diese ganz persönlichen Gegenstände auf uns ausüben? Aufheben, Wegwerfen verfolgt die Geschichte unserer Glücksbringer und Souvenirs von den Wohnzimmern des 21. Jahrhundert zurück in die materielle Kultur des Mittelalters mit ihren magischen Steinen, Bildern und Rosenkränzen. In den wohlhabenden Industriegesellschaften der Moderne haben sich auch die persönlichen Besitztümer explosiv vermehrt. Sie füllen unsere Keller, Dachböden und Schränke in einem Ausmaß, dass wir sie manchmal gerne wieder loswerden würden und von einem Leben träumen mit ganz wenigen Dingen, den richtigen, wichtigen. Ökologisch sinnvoller wäre es ohnehin – aber geht das? Ein Essay über die schönen Alltagsdinge, über Magie, schlechtes Gewissen, die Utopie der rabiaten Reduktion und das tägliche Durcheinander.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Aufheben, Wegwerfen

Aufheben, Wegwerfen von Groebner,  Valentin
Was macht den Reiz der Gegenstände aus, mit denen wir uns umgeben? Was geschieht mit ihnen, nachdem wir sie in Besitz genommen haben? Und wie verändert sich das Verhältnis zwischen den Dingen und ihren Betrachtern im Laufe der Zeit? Sie stehen auf unseren Schreibtisch, oder auf den Nachttischchen. Wir hängen sie an die Wand oder tragen sie diskret in der Tasche: die ganz persönlichen Dinge. Egal, ob wir sie Amulett, Talisman oder Erinnerungsstück nennen: Sie begleiten uns überall hin, wo wir länger bleiben. Wir basteln kleine Privataltäre für sie und finden sie schön – aber was heißt das? Und woher kommt der Zauber, den diese ganz persönlichen Gegenstände auf uns ausüben? Aufheben, Wegwerfen verfolgt die Geschichte unserer Glücksbringer und Souvenirs von den Wohnzimmern des 21. Jahrhundert zurück in die materielle Kultur des Mittelalters mit ihren magischen Steinen, Bildern und Rosenkränzen. In den wohlhabenden Industriegesellschaften der Moderne haben sich auch die persönlichen Besitztümer explosiv vermehrt. Sie füllen unsere Keller, Dachböden und Schränke in einem Ausmaß, dass wir sie manchmal gerne wieder loswerden würden und von einem Leben träumen mit ganz wenigen Dingen, den richtigen, wichtigen. Ökologisch sinnvoller wäre es ohnehin – aber geht das? Ein Essay über die schönen Alltagsdinge, über Magie, schlechtes Gewissen, die Utopie der rabiaten Reduktion und das tägliche Durcheinander.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Aufheben, Wegwerfen

Aufheben, Wegwerfen von Groebner,  Valentin
Was macht den Reiz der Gegenstände aus, mit denen wir uns umgeben? Was geschieht mit ihnen, nachdem wir sie in Besitz genommen haben? Und wie verändert sich das Verhältnis zwischen den Dingen und ihren Betrachtern im Laufe der Zeit? Sie stehen auf unseren Schreibtisch, oder auf den Nachttischchen. Wir hängen sie an die Wand oder tragen sie diskret in der Tasche: die ganz persönlichen Dinge. Egal, ob wir sie Amulett, Talisman oder Erinnerungsstück nennen: Sie begleiten uns überall hin, wo wir länger bleiben. Wir basteln kleine Privataltäre für sie und finden sie schön – aber was heißt das? Und woher kommt der Zauber, den diese ganz persönlichen Gegenstände auf uns ausüben? Aufheben, Wegwerfen verfolgt die Geschichte unserer Glücksbringer und Souvenirs von den Wohnzimmern des 21. Jahrhundert zurück in die materielle Kultur des Mittelalters mit ihren magischen Steinen, Bildern und Rosenkränzen. In den wohlhabenden Industriegesellschaften der Moderne haben sich auch die persönlichen Besitztümer explosiv vermehrt. Sie füllen unsere Keller, Dachböden und Schränke in einem Ausmaß, dass wir sie manchmal gerne wieder loswerden würden und von einem Leben träumen mit ganz wenigen Dingen, den richtigen, wichtigen. Ökologisch sinnvoller wäre es ohnehin – aber geht das? Ein Essay über die schönen Alltagsdinge, über Magie, schlechtes Gewissen, die Utopie der rabiaten Reduktion und das tägliche Durcheinander.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Wissenschaftssprache digital

Wissenschaftssprache digital von Groebner,  Valentin
'Das Zauberwort ist kurz, und einfach auszusprechen: Ein guter wissenschaftlicher Text ist ein Filter. Weil alle Beteiligten nur wenig Zeit zum Lesen haben, setzen sich im Netz die-jenigen Formate durch, die Übersicht verschaffen. Sie lassen das, worum es nicht geht, ein-fach weg. Sie reduzieren, in der Sprache der Ökonomen ausgedrückt, die Informationsge-winnungskosten ihrer Benutzer. Denn bezahlt wird – Sie erinnern sich – in Zeit.' Anbruch einer neuen Ära, Umbruch, Revolution: Die Expansion der digitalen Kanäle wird seit fast dreißig Jahren als radikaler Neuanfang beschrieben. Aber wieso tauchen in den Pro-phezeiungen über die Zukunft nach dem Siegeszug der vernetzten Computer so beharrlich Versatzstücke aus der Vergangenheit auf, die fünfzig, hundert Jahre oder noch älter sind? Voraussagen über die digitale Zukunft sind mit Geschichte kontaminiert. Geht ja nicht an-ders. Offenbar ist ihnen das aber peinlich. Deswegen reden sie so gerne davon, was durch 'das Netz' unwichtig werden wird. Versuchen wir es anders herum. Was ermöglichen einem die neuen Kanäle beim wissenschaftlichen Schreiben, und welches alte Zeug wird durch sie unverzichtbar?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Wissenschaftssprache digital

Wissenschaftssprache digital von Groebner,  Valentin
'Das Zauberwort ist kurz, und einfach auszusprechen: Ein guter wissenschaftlicher Text ist ein Filter. Weil alle Beteiligten nur wenig Zeit zum Lesen haben, setzen sich im Netz die-jenigen Formate durch, die Übersicht verschaffen. Sie lassen das, worum es nicht geht, ein-fach weg. Sie reduzieren, in der Sprache der Ökonomen ausgedrückt, die Informationsge-winnungskosten ihrer Benutzer. Denn bezahlt wird – Sie erinnern sich – in Zeit.' Anbruch einer neuen Ära, Umbruch, Revolution: Die Expansion der digitalen Kanäle wird seit fast dreißig Jahren als radikaler Neuanfang beschrieben. Aber wieso tauchen in den Pro-phezeiungen über die Zukunft nach dem Siegeszug der vernetzten Computer so beharrlich Versatzstücke aus der Vergangenheit auf, die fünfzig, hundert Jahre oder noch älter sind? Voraussagen über die digitale Zukunft sind mit Geschichte kontaminiert. Geht ja nicht an-ders. Offenbar ist ihnen das aber peinlich. Deswegen reden sie so gerne davon, was durch 'das Netz' unwichtig werden wird. Versuchen wir es anders herum. Was ermöglichen einem die neuen Kanäle beim wissenschaftlichen Schreiben, und welches alte Zeug wird durch sie unverzichtbar?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Wissenschaftssprache digital

Wissenschaftssprache digital von Groebner,  Valentin
'Das Zauberwort ist kurz, und einfach auszusprechen: Ein guter wissenschaftlicher Text ist ein Filter. Weil alle Beteiligten nur wenig Zeit zum Lesen haben, setzen sich im Netz die-jenigen Formate durch, die Übersicht verschaffen. Sie lassen das, worum es nicht geht, ein-fach weg. Sie reduzieren, in der Sprache der Ökonomen ausgedrückt, die Informationsge-winnungskosten ihrer Benutzer. Denn bezahlt wird – Sie erinnern sich – in Zeit.' Anbruch einer neuen Ära, Umbruch, Revolution: Die Expansion der digitalen Kanäle wird seit fast dreißig Jahren als radikaler Neuanfang beschrieben. Aber wieso tauchen in den Pro-phezeiungen über die Zukunft nach dem Siegeszug der vernetzten Computer so beharrlich Versatzstücke aus der Vergangenheit auf, die fünfzig, hundert Jahre oder noch älter sind? Voraussagen über die digitale Zukunft sind mit Geschichte kontaminiert. Geht ja nicht an-ders. Offenbar ist ihnen das aber peinlich. Deswegen reden sie so gerne davon, was durch 'das Netz' unwichtig werden wird. Versuchen wir es anders herum. Was ermöglichen einem die neuen Kanäle beim wissenschaftlichen Schreiben, und welches alte Zeug wird durch sie unverzichtbar?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Wissenschaftssprache

Wissenschaftssprache von Groebner,  Valentin
Warum schreiben Wissenschaftler so kompliziert? Wieso verwandeln sich aufregende und befreiende Ideen in gelehrten Büchern so rasch in ein Dickicht aus beinahe undurchdringlichem, zähem Jargon? Und wie lässt sich das anders machen – klarer, griffiger, lesbarer?Wissenschaftliche Schreibführer gibt es genug – in mittlerweile kaum noch zu überblickender Zahl. Die meisten richten sich an Studienanfänger und verstehen sich explizit als Lehrbücher. Sie legen gewöhnlich großen Wert auf Formales (auf die korrekte Benutzung der wissenschaftlichen Hilfsmittel, korrektes Zitieren usw.) und bemühen sich, die wissenschaftlichen Konventionen der unterschiedlichen Fachdisziplinen möglichst genau abzubilden. Die Deformationen der Wissenschaftssprache und die einigermaßen bizarren Phänomene, die diese disziplinären Schreibregeln ebenfalls erzeugen, kommen in ihnen nicht vor. Valentin Groebner interessiert sich dagegen dafür, was die Wissenschaftler tatsächlich mit der Sprache anstellen. Wissenschaftliches Schreiben findet nun einmal nicht in den luftigen Räumen der Konzepte und Theorien statt, sondern buchstäblich unter Druck, zwischen administrativen Vorgaben, Aktualitätsbemühen und unausgesprochenen Spielregeln unter Kollegen – und heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, in einer digital verflüssigten Publikationslandschaft mit unklaren Haltbarkeitsdaten. Wissenschaftssprache ist deswegen kein Lehrbuch, sondern ein Essay in praktischer Absicht. Entstanden ist er aus langen Erfahrungen mit und in Schreibwerkstätten. Die »Gebrauchsanweisung« im Untertitel ist wörtlich gemeint. Um wissenschaftliches Schreiben in der Wirklichkeit geht es: um Reputationsgemeinschaften, disziplinäre Sprachregelungen und magische Anrufungen der Schutzpatrone ebenso wie um Theorieblasen, Fußnotenzäune und Begriffsdrachen, plus einer kleinen Checkliste in Sachen Lesbarkeit. Ein Versuch in akademischer Selbstaufklärung also: Für wie begriffsstutzig – oder gescheit – hält man die eigenen Leserinnen und Leser eigentlich?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Wissenschaftssprache

Wissenschaftssprache von Groebner,  Valentin
Warum schreiben Wissenschaftler so kompliziert? Wieso verwandeln sich aufregende und befreiende Ideen in gelehrten Büchern so rasch in ein Dickicht aus beinahe undurchdringlichem, zähem Jargon? Und wie lässt sich das anders machen – klarer, griffiger, lesbarer?Wissenschaftliche Schreibführer gibt es genug – in mittlerweile kaum noch zu überblickender Zahl. Die meisten richten sich an Studienanfänger und verstehen sich explizit als Lehrbücher. Sie legen gewöhnlich großen Wert auf Formales (auf die korrekte Benutzung der wissenschaftlichen Hilfsmittel, korrektes Zitieren usw.) und bemühen sich, die wissenschaftlichen Konventionen der unterschiedlichen Fachdisziplinen möglichst genau abzubilden. Die Deformationen der Wissenschaftssprache und die einigermaßen bizarren Phänomene, die diese disziplinären Schreibregeln ebenfalls erzeugen, kommen in ihnen nicht vor. Valentin Groebner interessiert sich dagegen dafür, was die Wissenschaftler tatsächlich mit der Sprache anstellen. Wissenschaftliches Schreiben findet nun einmal nicht in den luftigen Räumen der Konzepte und Theorien statt, sondern buchstäblich unter Druck, zwischen administrativen Vorgaben, Aktualitätsbemühen und unausgesprochenen Spielregeln unter Kollegen – und heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, in einer digital verflüssigten Publikationslandschaft mit unklaren Haltbarkeitsdaten. Wissenschaftssprache ist deswegen kein Lehrbuch, sondern ein Essay in praktischer Absicht. Entstanden ist er aus langen Erfahrungen mit und in Schreibwerkstätten. Die »Gebrauchsanweisung« im Untertitel ist wörtlich gemeint. Um wissenschaftliches Schreiben in der Wirklichkeit geht es: um Reputationsgemeinschaften, disziplinäre Sprachregelungen und magische Anrufungen der Schutzpatrone ebenso wie um Theorieblasen, Fußnotenzäune und Begriffsdrachen, plus einer kleinen Checkliste in Sachen Lesbarkeit. Ein Versuch in akademischer Selbstaufklärung also: Für wie begriffsstutzig – oder gescheit – hält man die eigenen Leserinnen und Leser eigentlich?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Ferienmüde

Ferienmüde von Groebner,  Valentin
Das Schlagwort des vergangenen Jahres hieß »overtourism«: Überfüllung der Städte, der Strände, der Traumdestinationen. Dann kam die große Stillstellung im Frühjahr 2020: Geschlossene Grenzen, gesperrte Flughäfen, menschenleere Innenstädte. Mit der Rückkehr zur Normalität wird dann auch wohl das Fernweh wiederkommen, der große Aufbruch in die Ferien. Aber wohin? Reisen im 21. Jahrhundert ist - nicht ganz freiwillig - eine postromantische Angelegenheit. Was haben die fast eineinhalb Milliarden Menschen gefunden, die sich 2019 auf die Suche nach der Schönheit gemacht haben, nach dem gelungenen Ferienerlebnis, nach der Auszeit, der großen Wiedergutmachung des eigenen Lebens durch Reisen? Urlaub war in keiner der großen Sozialutopien der letzten Jahrhunderte vorgesehen, in Tommaso di Campanellas Sonnenstaat ebenso wenig wie im kommunistischen Paradies oder in der vermeintlichen Auflösung aller Körper und Grenzen im selbstverwalteten Digitalien der 1990er Jahre. Umsturz? Revolution? Alles uninteressant. Am Beginn des 21. Jahrhunderts war der Urlaub die letzte große soziale Utopie, das Territorium der Freiheit, drei Wochen im Jahr. Dummerweise hört diese Utopie gerade auf zu funktionieren. Es ist voll und eng geworden im Paradies. Deswegen ist es – wie jedes Paradies – leider unlängst endgültig geschlossen worden. Die Erfüllung der Träume hat zu viel Schmutz hinterlassen, jede Menge Überdruss und Müdigkeit. Dann kam Corona. Und irgendwann kehrt die Normalität zurück. Grund genug für eine kleine Bilanz. Worum ging es beim touristischen Aufbruch in die Freiheit eigentlich - und was lässt sich heute damit anfangen?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Ferienmüde

Ferienmüde von Groebner,  Valentin
Das Schlagwort des vergangenen Jahres hieß »overtourism«: Überfüllung der Städte, der Strände, der Traumdestinationen. Dann kam die große Stillstellung im Frühjahr 2020: Geschlossene Grenzen, gesperrte Flughäfen, menschenleere Innenstädte. Mit der Rückkehr zur Normalität wird dann auch wohl das Fernweh wiederkommen, der große Aufbruch in die Ferien. Aber wohin? Reisen im 21. Jahrhundert ist - nicht ganz freiwillig - eine postromantische Angelegenheit. Was haben die fast eineinhalb Milliarden Menschen gefunden, die sich 2019 auf die Suche nach der Schönheit gemacht haben, nach dem gelungenen Ferienerlebnis, nach der Auszeit, der großen Wiedergutmachung des eigenen Lebens durch Reisen? Urlaub war in keiner der großen Sozialutopien der letzten Jahrhunderte vorgesehen, in Tommaso di Campanellas Sonnenstaat ebenso wenig wie im kommunistischen Paradies oder in der vermeintlichen Auflösung aller Körper und Grenzen im selbstverwalteten Digitalien der 1990er Jahre. Umsturz? Revolution? Alles uninteressant. Am Beginn des 21. Jahrhunderts war der Urlaub die letzte große soziale Utopie, das Territorium der Freiheit, drei Wochen im Jahr. Dummerweise hört diese Utopie gerade auf zu funktionieren. Es ist voll und eng geworden im Paradies. Deswegen ist es – wie jedes Paradies – leider unlängst endgültig geschlossen worden. Die Erfüllung der Träume hat zu viel Schmutz hinterlassen, jede Menge Überdruss und Müdigkeit. Dann kam Corona. Und irgendwann kehrt die Normalität zurück. Grund genug für eine kleine Bilanz. Worum ging es beim touristischen Aufbruch in die Freiheit eigentlich - und was lässt sich heute damit anfangen?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Ferienmüde

Ferienmüde von Groebner,  Valentin
Das Schlagwort des vergangenen Jahres hieß »overtourism«: Überfüllung der Städte, der Strände, der Traumdestinationen. Dann kam die große Stillstellung im Frühjahr 2020: Geschlossene Grenzen, gesperrte Flughäfen, menschenleere Innenstädte. Mit der Rückkehr zur Normalität wird dann auch wohl das Fernweh wiederkommen, der große Aufbruch in die Ferien. Aber wohin? Reisen im 21. Jahrhundert ist - nicht ganz freiwillig - eine postromantische Angelegenheit. Was haben die fast eineinhalb Milliarden Menschen gefunden, die sich 2019 auf die Suche nach der Schönheit gemacht haben, nach dem gelungenen Ferienerlebnis, nach der Auszeit, der großen Wiedergutmachung des eigenen Lebens durch Reisen? Urlaub war in keiner der großen Sozialutopien der letzten Jahrhunderte vorgesehen, in Tommaso di Campanellas Sonnenstaat ebenso wenig wie im kommunistischen Paradies oder in der vermeintlichen Auflösung aller Körper und Grenzen im selbstverwalteten Digitalien der 1990er Jahre. Umsturz? Revolution? Alles uninteressant. Am Beginn des 21. Jahrhunderts war der Urlaub die letzte große soziale Utopie, das Territorium der Freiheit, drei Wochen im Jahr. Dummerweise hört diese Utopie gerade auf zu funktionieren. Es ist voll und eng geworden im Paradies. Deswegen ist es – wie jedes Paradies – leider unlängst endgültig geschlossen worden. Die Erfüllung der Träume hat zu viel Schmutz hinterlassen, jede Menge Überdruss und Müdigkeit. Dann kam Corona. Und irgendwann kehrt die Normalität zurück. Grund genug für eine kleine Bilanz. Worum ging es beim touristischen Aufbruch in die Freiheit eigentlich - und was lässt sich heute damit anfangen?
Aktualisiert: 2023-06-30
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Zurück auf Los oder Neustart?

Zurück auf Los oder Neustart? von Eggensperger,  Thomas, Groebner,  Valentin, Hofmeister,  Georg, Kaminski,  Michael, Kiefer,  Mattias, Klaas,  Hede, Kläden,  Tobias, Lörsch,  Martin, Monshausen,  Antje, Olbrich,  Natalie, Ostheimer,  Jochen, Pechlaner,  Harald, Quack,  Heinz-Dieter, Schlüter,  Harald, Toporowsky,  Georg, Widl,  Maria, Würbel,  Andreas
Kaum eine Branche hat so unter der Corona-Pandemie gelitten wie der Tourismus. Entsprechend warteten viele darauf, endlich wieder die alte Geschäfts- und Reisetätigkeit aufzunehmen und zum vorherigen Boom des "Immer mehr" zurückzukehren. Andere sahen gerade in der Pandemie die Chance für einen nachhaltigen Neustart in der Tourismusbranche. Wohin wird in Zukunft die Reise gehen? Der Band fragt nach Bedingungen und Konzepten für ein nachhaltiges Reisen. Wie ist Tourismus möglich, der schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Verhältnisse in den bereisten Destinationen so weit wie möglich vermeidet? Ein besonderer Fokus liegt auf dem kirchlichen Engagement in diesem Feld.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Zurück auf Los oder Neustart?

Zurück auf Los oder Neustart? von Eggensperger,  Thomas, Groebner,  Valentin, Hofmeister,  Georg, Kaminski,  Michael, Kiefer,  Mattias, Klaas,  Hede, Kläden,  Tobias, Lörsch,  Martin, Monshausen,  Antje, Olbrich,  Natalie, Ostheimer,  Jochen, Pechlaner,  Harald, Quack,  Heinz-Dieter, Schlüter,  Harald, Toporowsky,  Georg, Widl,  Maria, Würbel,  Andreas
Kaum eine Branche hat so unter der Corona-Pandemie gelitten wie der Tourismus. Entsprechend warteten viele darauf, endlich wieder die alte Geschäfts- und Reisetätigkeit aufzunehmen und zum vorherigen Boom des "Immer mehr" zurückzukehren. Andere sahen gerade in der Pandemie die Chance für einen nachhaltigen Neustart in der Tourismusbranche. Wohin wird in Zukunft die Reise gehen? Der Band fragt nach Bedingungen und Konzepten für ein nachhaltiges Reisen. Wie ist Tourismus möglich, der schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Verhältnisse in den bereisten Destinationen so weit wie möglich vermeidet? Ein besonderer Fokus liegt auf dem kirchlichen Engagement in diesem Feld.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Zurück auf Los oder Neustart?

Zurück auf Los oder Neustart? von Eggensperger,  Thomas, Groebner,  Valentin, Hofmeister,  Georg, Kaminski,  Michael, Kiefer,  Mattias, Klaas,  Hede, Kläden,  Tobias, Lörsch,  Martin, Monshausen,  Antje, Olbrich,  Natalie, Ostheimer,  Jochen, Pechlaner,  Harald, Quack,  Heinz-Dieter, Schlüter,  Harald, Toporowsky,  Georg, Widl,  Maria, Würbel,  Andreas
Kaum eine Branche hat so unter der Corona-Pandemie gelitten wie der Tourismus. Entsprechend warteten viele darauf, endlich wieder die alte Geschäfts- und Reisetätigkeit aufzunehmen und zum vorherigen Boom des "Immer mehr" zurückzukehren. Andere sahen gerade in der Pandemie die Chance für einen nachhaltigen Neustart in der Tourismusbranche. Wohin wird in Zukunft die Reise gehen? Der Band fragt nach Bedingungen und Konzepten für ein nachhaltiges Reisen. Wie ist Tourismus möglich, der schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Verhältnisse in den bereisten Destinationen so weit wie möglich vermeidet? Ein besonderer Fokus liegt auf dem kirchlichen Engagement in diesem Feld.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Zurück auf Los oder Neustart? von Eggensperger,  Thomas, Groebner,  Valentin, Hofmeister,  Georg, Kaminski,  Michael, Kiefer,  Mattias, Klaas,  Hede, Kläden,  Tobias, Lörsch,  Martin, Monshausen,  Antje, Olbrich,  Natalie, Ostheimer,  Jochen, Pechlaner,  Harald, Quack,  Heinz-Dieter, Schlüter,  Harald, Toporowsky,  Georg, Widl,  Maria, Würbel,  Andreas
Kaum eine Branche hat so unter der Corona-Pandemie gelitten wie der Tourismus. Entsprechend warteten viele darauf, endlich wieder die alte Geschäfts- und Reisetätigkeit aufzunehmen und zum vorherigen Boom des "Immer mehr" zurückzukehren. Andere sahen gerade in der Pandemie die Chance für einen nachhaltigen Neustart in der Tourismusbranche. Wohin wird in Zukunft die Reise gehen? Der Band fragt nach Bedingungen und Konzepten für ein nachhaltiges Reisen. Wie ist Tourismus möglich, der schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Verhältnisse in den bereisten Destinationen so weit wie möglich vermeidet? Ein besonderer Fokus liegt auf dem kirchlichen Engagement in diesem Feld.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Zurück auf Los oder Neustart?

Zurück auf Los oder Neustart? von Eggensperger,  Thomas, Groebner,  Valentin, Hofmeister,  Georg, Kaminski,  Michael, Kiefer,  Mattias, Klaas,  Hede, Kläden,  Tobias, Lörsch,  Martin, Monshausen,  Antje, Olbrich,  Natalie, Ostheimer,  Jochen, Pechlaner,  Harald, Quack,  Heinz-Dieter, Schlüter,  Harald, Toporowsky,  Georg, Widl,  Maria, Würbel,  Andreas
Kaum eine Branche hat so unter der Corona-Pandemie gelitten wie der Tourismus. Entsprechend warteten viele darauf, endlich wieder die alte Geschäfts- und Reisetätigkeit aufzunehmen und zum vorherigen Boom des "Immer mehr" zurückzukehren. Andere sahen gerade in der Pandemie die Chance für einen nachhaltigen Neustart in der Tourismusbranche. Wohin wird in Zukunft die Reise gehen? Der Band fragt nach Bedingungen und Konzepten für ein nachhaltiges Reisen. Wie ist Tourismus möglich, der schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die sozialen Verhältnisse in den bereisten Destinationen so weit wie möglich vermeidet? Ein besonderer Fokus liegt auf dem kirchlichen Engagement in diesem Feld.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Kulturelle Reformation

Kulturelle Reformation von Groebner,  Valentin, Jussen,  Bernhard, Karant-Nunn,  Susan C., Koslofsky,  Craig, Lentes,  Thomas, Ocker,  Christopher
Der Begriff »Reformation« wird normalerweise nicht anders konzipiert als etwa der Begriff »Französische Revolution«. Er orientiert sich an einer Kette spektakulärer Ereignisse. Nach diesem Konzept hat die Reformation genau wie die Französische Revolution einen fixierbaren Anfang und eine Vorgeschichte, die in ihrem »Wesen« anders sein muß als die »eigentliche« Epoche. Die Probleme dieser zumeist impliziten Konzeption treten gerade dort hervor, wo es darum geht, die Logik der epochalen Transformation zu deuten.Dieses Buch erprobt einen Begriff von »Reformation«, der eher einem Konzept wie »Spätantike« gleicht. Er soll weniger eine Serie spektakulärer Ereignisse bezeichnen als eher eine umfassende kulturelle Transformation. Der Arbeitsbegriff »kulturelle Reformation« benötigt keinen klaren Anfang und keine »Vorgeschichte«. Er erfaßt eine langfristige Prozedur kulturellen Wandels als semantische wie soziale Umordnung. Im Mittelpunkt der Beiträge steht die fundamentale Neuformulierung kultureller Ausdrucksweisen – dabei geht es um sakrale Bilder ebenso wie um Körper und Gefühl – und kultureller Distinktionen zwischen 1400 und 1600.
Aktualisiert: 2023-06-28
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Kulturelle Reformation

Kulturelle Reformation von Groebner,  Valentin, Jussen,  Bernhard, Karant-Nunn,  Susan C., Koslofsky,  Craig, Lentes,  Thomas, Ocker,  Christopher
Der Begriff »Reformation« wird normalerweise nicht anders konzipiert als etwa der Begriff »Französische Revolution«. Er orientiert sich an einer Kette spektakulärer Ereignisse. Nach diesem Konzept hat die Reformation genau wie die Französische Revolution einen fixierbaren Anfang und eine Vorgeschichte, die in ihrem »Wesen« anders sein muß als die »eigentliche« Epoche. Die Probleme dieser zumeist impliziten Konzeption treten gerade dort hervor, wo es darum geht, die Logik der epochalen Transformation zu deuten.Dieses Buch erprobt einen Begriff von »Reformation«, der eher einem Konzept wie »Spätantike« gleicht. Er soll weniger eine Serie spektakulärer Ereignisse bezeichnen als eher eine umfassende kulturelle Transformation. Der Arbeitsbegriff »kulturelle Reformation« benötigt keinen klaren Anfang und keine »Vorgeschichte«. Er erfaßt eine langfristige Prozedur kulturellen Wandels als semantische wie soziale Umordnung. Im Mittelpunkt der Beiträge steht die fundamentale Neuformulierung kultureller Ausdrucksweisen – dabei geht es um sakrale Bilder ebenso wie um Körper und Gefühl – und kultureller Distinktionen zwischen 1400 und 1600.
Aktualisiert: 2023-06-28
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