Zur geistlichen Literatur des Mittelalters, zur Artus- und Gralsepik und zum Minnesang
Aktualisiert: 2023-06-28
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Zur geistlichen Literatur des Mittelalters, zur Artus- und Gralsepik und zum Minnesang
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Was ist eine Gabe? Löschen Tauschcharakter und Reziprozität die Gabe aus? Gibt es eine Gabe, die nicht erwidert werden will? Gibt es einen Überschuss des Gebens über die Gabe hinaus? Der Band untersucht solche und benachbarte Fragen, die aus den einschlägigen Theoriediskussionen bekannt sind, an literarischen Modellierungen von Liebesgaben in vormodernen Texten. Im Liebesdiskurs, so scheint es, können Gaben einen besonders prekären Status erhalten: kann hier doch eine Tausch-, Substitutions- und Vergeltungslogik zur Anwendung kommen auf das, was gemeinhin als inkommensurabel gilt – die Liebe. Zugleich sind Liebesgaben in vormoderner Literatur von hoher Relevanz für poetologische und narratologische Fragestellungen: Ihre literarische Modellierung kann zum 'mise en abyme' werden, zum Rückverweis des poetischen Textes auf sich selbst; Liebesgaben-Entwürfe werden ferner vielfach zu zentralen Brennpunkten und Schaltstellen narrativer Strukturen und Dynamiken.
Die Beiträge gehen auf zwei Tagungen zu Liebesgaben in der lateinischen, deutschen, englischen und italienischen Literatur der Vormoderne zurück, die einander mit unterschiedlichen Akzentsetzungen ergänzten; dies spiegelt sich in der zweiteiligen Anlage des Bandes, der sich im ersten Teil kommunikativen, semiotischen und performativen Aspekten und im zweiten Teil narratologischen und poetologischen Dimensionen der Liebesgabe widmet.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Johannes Bartuschat,
Ladina Bezzola Lambert,
Anna Kathrin Bleuler,
Jörn Bockmann,
Thorsten Burkard,
Margreth Egidi,
Udo Friedrich,
Manfred Kern,
Jacob Klingner,
Ludger Lieb,
Matthias Meyer,
Martin Muschick,
Frank Jasper Noll,
Katharina Philipowski,
Ann Marie Rasmussen,
Susanne Reichlin,
Almut Schneider,
Mireille Schnyder,
Michael Waltenberger,
Moritz Wedell,
Christiane Witthöft
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Was ist eine Gabe? Löschen Tauschcharakter und Reziprozität die Gabe aus? Gibt es eine Gabe, die nicht erwidert werden will? Gibt es einen Überschuss des Gebens über die Gabe hinaus? Der Band untersucht solche und benachbarte Fragen, die aus den einschlägigen Theoriediskussionen bekannt sind, an literarischen Modellierungen von Liebesgaben in vormodernen Texten. Im Liebesdiskurs, so scheint es, können Gaben einen besonders prekären Status erhalten: kann hier doch eine Tausch-, Substitutions- und Vergeltungslogik zur Anwendung kommen auf das, was gemeinhin als inkommensurabel gilt – die Liebe. Zugleich sind Liebesgaben in vormoderner Literatur von hoher Relevanz für poetologische und narratologische Fragestellungen: Ihre literarische Modellierung kann zum 'mise en abyme' werden, zum Rückverweis des poetischen Textes auf sich selbst; Liebesgaben-Entwürfe werden ferner vielfach zu zentralen Brennpunkten und Schaltstellen narrativer Strukturen und Dynamiken.
Die Beiträge gehen auf zwei Tagungen zu Liebesgaben in der lateinischen, deutschen, englischen und italienischen Literatur der Vormoderne zurück, die einander mit unterschiedlichen Akzentsetzungen ergänzten; dies spiegelt sich in der zweiteiligen Anlage des Bandes, der sich im ersten Teil kommunikativen, semiotischen und performativen Aspekten und im zweiten Teil narratologischen und poetologischen Dimensionen der Liebesgabe widmet.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Johannes Bartuschat,
Ladina Bezzola Lambert,
Anna Kathrin Bleuler,
Jörn Bockmann,
Thorsten Burkard,
Margreth Egidi,
Udo Friedrich,
Manfred Kern,
Jacob Klingner,
Ludger Lieb,
Matthias Meyer,
Martin Muschick,
Frank Jasper Noll,
Katharina Philipowski,
Ann Marie Rasmussen,
Susanne Reichlin,
Almut Schneider,
Mireille Schnyder,
Michael Waltenberger,
Moritz Wedell,
Christiane Witthöft
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Was ist eine Gabe? Löschen Tauschcharakter und Reziprozität die Gabe aus? Gibt es eine Gabe, die nicht erwidert werden will? Gibt es einen Überschuss des Gebens über die Gabe hinaus? Der Band untersucht solche und benachbarte Fragen, die aus den einschlägigen Theoriediskussionen bekannt sind, an literarischen Modellierungen von Liebesgaben in vormodernen Texten. Im Liebesdiskurs, so scheint es, können Gaben einen besonders prekären Status erhalten: kann hier doch eine Tausch-, Substitutions- und Vergeltungslogik zur Anwendung kommen auf das, was gemeinhin als inkommensurabel gilt – die Liebe. Zugleich sind Liebesgaben in vormoderner Literatur von hoher Relevanz für poetologische und narratologische Fragestellungen: Ihre literarische Modellierung kann zum 'mise en abyme' werden, zum Rückverweis des poetischen Textes auf sich selbst; Liebesgaben-Entwürfe werden ferner vielfach zu zentralen Brennpunkten und Schaltstellen narrativer Strukturen und Dynamiken.
Die Beiträge gehen auf zwei Tagungen zu Liebesgaben in der lateinischen, deutschen, englischen und italienischen Literatur der Vormoderne zurück, die einander mit unterschiedlichen Akzentsetzungen ergänzten; dies spiegelt sich in der zweiteiligen Anlage des Bandes, der sich im ersten Teil kommunikativen, semiotischen und performativen Aspekten und im zweiten Teil narratologischen und poetologischen Dimensionen der Liebesgabe widmet.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Johannes Bartuschat,
Ladina Bezzola Lambert,
Anna Kathrin Bleuler,
Jörn Bockmann,
Thorsten Burkard,
Margreth Egidi,
Udo Friedrich,
Manfred Kern,
Jacob Klingner,
Ludger Lieb,
Matthias Meyer,
Martin Muschick,
Frank Jasper Noll,
Katharina Philipowski,
Ann Marie Rasmussen,
Susanne Reichlin,
Almut Schneider,
Mireille Schnyder,
Michael Waltenberger,
Moritz Wedell,
Christiane Witthöft
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Die Lyrik des 13. Jahrhunderts ist eine komplexe Konstellation. In rascher Folge erweitert sich das Spektrum der bekannten Formen und Inhalte. Sprecherrollen werden neu besetzt, thematische, begriffliche und metaphorische Konstellationen ausgewechselt, wobei alle Anzeichen dafür sprechen, dass die auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Interferenzen sich einer gezielten Umgestaltung der bekannten lyrischen Strukturen verdanken. Dies gilt in besonderem Maß für den breit ausdifferenzierten Liebesdiskurs.
Wenn es richtig ist, dass der ‚klassische’ Minnesang innerhalb der Regeln spielt, dagegen der spätmittelalterliche Minnesang mit den Regeln selbst, muss es darauf ankommen, das Verhältnis von Konvention und Abweichung für möglichst viele Parameter zu klären. Das Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen erzeugt Vielfalt, im Einzelfall auch Spielräume für Neues.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht der Minnesang, doch kommt es darauf an, die Perspektive nicht gattungsimmanent zu beschränken auf das sich selbst generierende System Minnesang, sondern sie auf andere (literarische, historische) Kontexte hin zu öffnen. Angezielt ist der Vorstoß zu einer historischen, auf das Historische aber nicht begrenzten Poetik und Pragmatik der Lyrik des 13. Jahrhunderts. Innovativer Kern des Bandes ist die programmatische Verbindung überlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und textpragmatischer Perspektiven.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Martina Backes,
Ricarda Bauschke,
Anna Kathrin Bleuler,
Hartmut Bleumer,
Manuel Braun,
Margreth Egidi,
Mathias Herweg,
Franz-Josef Holznagel,
Gert Hübner,
Jacob Klingner,
Susanne Köbele,
Norbert Kössinger,
Udo Kühne,
Eckart Conrad Lutz,
Klaus Ridder,
Rüdiger Schnell,
Almut M.V. Suerbaum,
Franziska Wenzel
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Die Lyrik des 13. Jahrhunderts ist eine komplexe Konstellation. In rascher Folge erweitert sich das Spektrum der bekannten Formen und Inhalte. Sprecherrollen werden neu besetzt, thematische, begriffliche und metaphorische Konstellationen ausgewechselt, wobei alle Anzeichen dafür sprechen, dass die auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Interferenzen sich einer gezielten Umgestaltung der bekannten lyrischen Strukturen verdanken. Dies gilt in besonderem Maß für den breit ausdifferenzierten Liebesdiskurs.
Wenn es richtig ist, dass der ‚klassische’ Minnesang innerhalb der Regeln spielt, dagegen der spätmittelalterliche Minnesang mit den Regeln selbst, muss es darauf ankommen, das Verhältnis von Konvention und Abweichung für möglichst viele Parameter zu klären. Das Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen erzeugt Vielfalt, im Einzelfall auch Spielräume für Neues.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht der Minnesang, doch kommt es darauf an, die Perspektive nicht gattungsimmanent zu beschränken auf das sich selbst generierende System Minnesang, sondern sie auf andere (literarische, historische) Kontexte hin zu öffnen. Angezielt ist der Vorstoß zu einer historischen, auf das Historische aber nicht begrenzten Poetik und Pragmatik der Lyrik des 13. Jahrhunderts. Innovativer Kern des Bandes ist die programmatische Verbindung überlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und textpragmatischer Perspektiven.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Martina Backes,
Ricarda Bauschke,
Anna Kathrin Bleuler,
Hartmut Bleumer,
Manuel Braun,
Margreth Egidi,
Mathias Herweg,
Franz-Josef Holznagel,
Gert Hübner,
Jacob Klingner,
Susanne Köbele,
Norbert Kössinger,
Udo Kühne,
Eckart Conrad Lutz,
Klaus Ridder,
Rüdiger Schnell,
Almut M.V. Suerbaum,
Franziska Wenzel
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Unter der Gattungsbezeichnung ‚Minnerede’ werden rund 600 deutschsprachige Reimpaarverstexte des 14.-16. Jahrhunderts versammelt, deren Hauptthema die weltliche Liebe in all ihren Facetten ist. Einer breiten handschriftlichen Überlieferung steht nur eine geringe Zahl von rund 40 Minnereden-Druckausgaben entgegen. Die vorliegende Studie widmet sich in drei Einzelstudien signifikanten Stationen der Minnereden-Druckgeschichte: Den Nürnberger Minneredendrucken, vornehmlich der Werke des Hans Folz (zwischen ca. 1483-1535); dem Ulmer Druck der anonymen Minnerede ,Der neuen Liebe Buch‘ (ca. 1486); und den drei Minneredendrucken, in der Hofdruckerei des Pfalzgrafen Johann II. von Simmern entstehen (ca. 1536-1539). Zum einen soll die genauere Klärung der Entstehungs- und Verbreitungsbedingungen dieser Minneredendrucke zu einem besseren Verständnis der „Spätzeit der Gattung“ im 15. und 16. Jahrhundert beitragen. Zum anderen werden die Einzeluntersuchungen in den Kontext der theoretisch ausgerichteten Diskussion über die ‚Medienrevolution’ des Wechsels von der Handschrift zum Buchdruck gestellt.
Aktualisiert: 2023-06-24
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Unter der Gattungsbezeichnung ‚Minnerede’ werden rund 600 deutschsprachige Reimpaarverstexte des 14.-16. Jahrhunderts versammelt, deren Hauptthema die weltliche Liebe in all ihren Facetten ist. Einer breiten handschriftlichen Überlieferung steht nur eine geringe Zahl von rund 40 Minnereden-Druckausgaben entgegen. Die vorliegende Studie widmet sich in drei Einzelstudien signifikanten Stationen der Minnereden-Druckgeschichte: Den Nürnberger Minneredendrucken, vornehmlich der Werke des Hans Folz (zwischen ca. 1483-1535); dem Ulmer Druck der anonymen Minnerede ,Der neuen Liebe Buch‘ (ca. 1486); und den drei Minneredendrucken, in der Hofdruckerei des Pfalzgrafen Johann II. von Simmern entstehen (ca. 1536-1539). Zum einen soll die genauere Klärung der Entstehungs- und Verbreitungsbedingungen dieser Minneredendrucke zu einem besseren Verständnis der „Spätzeit der Gattung“ im 15. und 16. Jahrhundert beitragen. Zum anderen werden die Einzeluntersuchungen in den Kontext der theoretisch ausgerichteten Diskussion über die ‚Medienrevolution’ des Wechsels von der Handschrift zum Buchdruck gestellt.
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Unter der Gattungsbezeichnung ‚Minnerede’ werden rund 600 deutschsprachige Reimpaarverstexte des 14.-16. Jahrhunderts versammelt, deren Hauptthema die weltliche Liebe in all ihren Facetten ist. Einer breiten handschriftlichen Überlieferung steht nur eine geringe Zahl von rund 40 Minnereden-Druckausgaben entgegen. Die vorliegende Studie widmet sich in drei Einzelstudien signifikanten Stationen der Minnereden-Druckgeschichte: Den Nürnberger Minneredendrucken, vornehmlich der Werke des Hans Folz (zwischen ca. 1483-1535); dem Ulmer Druck der anonymen Minnerede ,Der neuen Liebe Buch‘ (ca. 1486); und den drei Minneredendrucken, in der Hofdruckerei des Pfalzgrafen Johann II. von Simmern entstehen (ca. 1536-1539). Zum einen soll die genauere Klärung der Entstehungs- und Verbreitungsbedingungen dieser Minneredendrucke zu einem besseren Verständnis der „Spätzeit der Gattung“ im 15. und 16. Jahrhundert beitragen. Zum anderen werden die Einzeluntersuchungen in den Kontext der theoretisch ausgerichteten Diskussion über die ‚Medienrevolution’ des Wechsels von der Handschrift zum Buchdruck gestellt.
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Was ist eine Gabe? Löschen Tauschcharakter und Reziprozität die Gabe aus? Gibt es eine Gabe, die nicht erwidert werden will? Gibt es einen Überschuss des Gebens über die Gabe hinaus? Der Band untersucht solche und benachbarte Fragen, die aus den einschlägigen Theoriediskussionen bekannt sind, an literarischen Modellierungen von Liebesgaben in vormodernen Texten. Im Liebesdiskurs, so scheint es, können Gaben einen besonders prekären Status erhalten: kann hier doch eine Tausch-, Substitutions- und Vergeltungslogik zur Anwendung kommen auf das, was gemeinhin als inkommensurabel gilt – die Liebe. Zugleich sind Liebesgaben in vormoderner Literatur von hoher Relevanz für poetologische und narratologische Fragestellungen: Ihre literarische Modellierung kann zum 'mise en abyme' werden, zum Rückverweis des poetischen Textes auf sich selbst; Liebesgaben-Entwürfe werden ferner vielfach zu zentralen Brennpunkten und Schaltstellen narrativer Strukturen und Dynamiken.
Die Beiträge gehen auf zwei Tagungen zu Liebesgaben in der lateinischen, deutschen, englischen und italienischen Literatur der Vormoderne zurück, die einander mit unterschiedlichen Akzentsetzungen ergänzten; dies spiegelt sich in der zweiteiligen Anlage des Bandes, der sich im ersten Teil kommunikativen, semiotischen und performativen Aspekten und im zweiten Teil narratologischen und poetologischen Dimensionen der Liebesgabe widmet.
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Autor:
Johannes Bartuschat,
Ladina Bezzola Lambert,
Anna Kathrin Bleuler,
Jörn Bockmann,
Thorsten Burkard,
Margreth Egidi,
Udo Friedrich,
Manfred Kern,
Jacob Klingner,
Ludger Lieb,
Matthias Meyer,
Martin Muschick,
Frank Jasper Noll,
Katharina Philipowski,
Ann Marie Rasmussen,
Susanne Reichlin,
Almut Schneider,
Mireille Schnyder,
Michael Waltenberger,
Moritz Wedell,
Christiane Witthöft
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Was ist eine Gabe? Löschen Tauschcharakter und Reziprozität die Gabe aus? Gibt es eine Gabe, die nicht erwidert werden will? Gibt es einen Überschuss des Gebens über die Gabe hinaus? Der Band untersucht solche und benachbarte Fragen, die aus den einschlägigen Theoriediskussionen bekannt sind, an literarischen Modellierungen von Liebesgaben in vormodernen Texten. Im Liebesdiskurs, so scheint es, können Gaben einen besonders prekären Status erhalten: kann hier doch eine Tausch-, Substitutions- und Vergeltungslogik zur Anwendung kommen auf das, was gemeinhin als inkommensurabel gilt – die Liebe. Zugleich sind Liebesgaben in vormoderner Literatur von hoher Relevanz für poetologische und narratologische Fragestellungen: Ihre literarische Modellierung kann zum 'mise en abyme' werden, zum Rückverweis des poetischen Textes auf sich selbst; Liebesgaben-Entwürfe werden ferner vielfach zu zentralen Brennpunkten und Schaltstellen narrativer Strukturen und Dynamiken.
Die Beiträge gehen auf zwei Tagungen zu Liebesgaben in der lateinischen, deutschen, englischen und italienischen Literatur der Vormoderne zurück, die einander mit unterschiedlichen Akzentsetzungen ergänzten; dies spiegelt sich in der zweiteiligen Anlage des Bandes, der sich im ersten Teil kommunikativen, semiotischen und performativen Aspekten und im zweiten Teil narratologischen und poetologischen Dimensionen der Liebesgabe widmet.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Johannes Bartuschat,
Ladina Bezzola Lambert,
Anna Kathrin Bleuler,
Jörn Bockmann,
Thorsten Burkard,
Margreth Egidi,
Udo Friedrich,
Manfred Kern,
Jacob Klingner,
Ludger Lieb,
Matthias Meyer,
Martin Muschick,
Frank Jasper Noll,
Katharina Philipowski,
Ann Marie Rasmussen,
Susanne Reichlin,
Almut Schneider,
Mireille Schnyder,
Michael Waltenberger,
Moritz Wedell,
Christiane Witthöft
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Systemvoraussetzungen: Internetzugang, Web-Browser, mobil: iOS und Android
Unter der Gattungsbezeichnung ‚Minnerede’ werden rund 600 deutschsprachige Reimpaarverstexte des 14.-16. Jahrhunderts versammelt, deren Hauptthema die weltliche Liebe in all ihren Facetten ist. Einer breiten handschriftlichen Überlieferung steht nur eine geringe Zahl von rund 40 Minnereden-Druckausgaben entgegen. Die vorliegende Studie widmet sich in drei Einzelstudien signifikanten Stationen der Minnereden-Druckgeschichte: Den Nürnberger Minneredendrucken, vornehmlich der Werke des Hans Folz (zwischen ca. 1483-1535); dem Ulmer Druck der anonymen Minnerede ,Der neuen Liebe Buch‘ (ca. 1486); und den drei Minneredendrucken, in der Hofdruckerei des Pfalzgrafen Johann II. von Simmern entstehen (ca. 1536-1539). Zum einen soll die genauere Klärung der Entstehungs- und Verbreitungsbedingungen dieser Minneredendrucke zu einem besseren Verständnis der „Spätzeit der Gattung“ im 15. und 16. Jahrhundert beitragen. Zum anderen werden die Einzeluntersuchungen in den Kontext der theoretisch ausgerichteten Diskussion über die ‚Medienrevolution’ des Wechsels von der Handschrift zum Buchdruck gestellt.
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Systemvoraussetzungen: Internetzugang, Web-Browser, mobil: iOS und Android
Unter der Gattungsbezeichnung ‚Minnerede’ werden rund 600 deutschsprachige Reimpaarverstexte des 14.-16. Jahrhunderts versammelt, deren Hauptthema die weltliche Liebe in all ihren Facetten ist. Einer breiten handschriftlichen Überlieferung steht nur eine geringe Zahl von rund 40 Minnereden-Druckausgaben entgegen. Die vorliegende Studie widmet sich in drei Einzelstudien signifikanten Stationen der Minnereden-Druckgeschichte: Den Nürnberger Minneredendrucken, vornehmlich der Werke des Hans Folz (zwischen ca. 1483-1535); dem Ulmer Druck der anonymen Minnerede ,Der neuen Liebe Buch‘ (ca. 1486); und den drei Minneredendrucken, in der Hofdruckerei des Pfalzgrafen Johann II. von Simmern entstehen (ca. 1536-1539). Zum einen soll die genauere Klärung der Entstehungs- und Verbreitungsbedingungen dieser Minneredendrucke zu einem besseren Verständnis der „Spätzeit der Gattung“ im 15. und 16. Jahrhundert beitragen. Zum anderen werden die Einzeluntersuchungen in den Kontext der theoretisch ausgerichteten Diskussion über die ‚Medienrevolution’ des Wechsels von der Handschrift zum Buchdruck gestellt.
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Aktualisiert: 2023-06-24
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Die Lyrik des 13. Jahrhunderts ist eine komplexe Konstellation. In rascher Folge erweitert sich das Spektrum der bekannten Formen und Inhalte. Sprecherrollen werden neu besetzt, thematische, begriffliche und metaphorische Konstellationen ausgewechselt, wobei alle Anzeichen dafür sprechen, dass die auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Interferenzen sich einer gezielten Umgestaltung der bekannten lyrischen Strukturen verdanken. Dies gilt in besonderem Maß für den breit ausdifferenzierten Liebesdiskurs.
Wenn es richtig ist, dass der ‚klassische’ Minnesang innerhalb der Regeln spielt, dagegen der spätmittelalterliche Minnesang mit den Regeln selbst, muss es darauf ankommen, das Verhältnis von Konvention und Abweichung für möglichst viele Parameter zu klären. Das Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen erzeugt Vielfalt, im Einzelfall auch Spielräume für Neues.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht der Minnesang, doch kommt es darauf an, die Perspektive nicht gattungsimmanent zu beschränken auf das sich selbst generierende System Minnesang, sondern sie auf andere (literarische, historische) Kontexte hin zu öffnen. Angezielt ist der Vorstoß zu einer historischen, auf das Historische aber nicht begrenzten Poetik und Pragmatik der Lyrik des 13. Jahrhunderts. Innovativer Kern des Bandes ist die programmatische Verbindung überlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und textpragmatischer Perspektiven.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Martina Backes,
Ricarda Bauschke,
Anna Kathrin Bleuler,
Hartmut Bleumer,
Manuel Braun,
Margreth Egidi,
Mathias Herweg,
Franz-Josef Holznagel,
Gert Hübner,
Jacob Klingner,
Susanne Köbele,
Norbert Kössinger,
Udo Kühne,
Eckart Conrad Lutz,
Klaus Ridder,
Rüdiger Schnell,
Almut M.V. Suerbaum,
Franziska Wenzel
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Die Lyrik des 13. Jahrhunderts ist eine komplexe Konstellation. In rascher Folge erweitert sich das Spektrum der bekannten Formen und Inhalte. Sprecherrollen werden neu besetzt, thematische, begriffliche und metaphorische Konstellationen ausgewechselt, wobei alle Anzeichen dafür sprechen, dass die auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Interferenzen sich einer gezielten Umgestaltung der bekannten lyrischen Strukturen verdanken. Dies gilt in besonderem Maß für den breit ausdifferenzierten Liebesdiskurs.
Wenn es richtig ist, dass der ‚klassische’ Minnesang innerhalb der Regeln spielt, dagegen der spätmittelalterliche Minnesang mit den Regeln selbst, muss es darauf ankommen, das Verhältnis von Konvention und Abweichung für möglichst viele Parameter zu klären. Das Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen erzeugt Vielfalt, im Einzelfall auch Spielräume für Neues.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht der Minnesang, doch kommt es darauf an, die Perspektive nicht gattungsimmanent zu beschränken auf das sich selbst generierende System Minnesang, sondern sie auf andere (literarische, historische) Kontexte hin zu öffnen. Angezielt ist der Vorstoß zu einer historischen, auf das Historische aber nicht begrenzten Poetik und Pragmatik der Lyrik des 13. Jahrhunderts. Innovativer Kern des Bandes ist die programmatische Verbindung überlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und textpragmatischer Perspektiven.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
Martina Backes,
Ricarda Bauschke,
Anna Kathrin Bleuler,
Hartmut Bleumer,
Manuel Braun,
Margreth Egidi,
Mathias Herweg,
Franz-Josef Holznagel,
Gert Hübner,
Jacob Klingner,
Susanne Köbele,
Norbert Kössinger,
Udo Kühne,
Eckart Conrad Lutz,
Klaus Ridder,
Rüdiger Schnell,
Almut M.V. Suerbaum,
Franziska Wenzel
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Die Lyrik des 13. Jahrhunderts ist eine komplexe Konstellation. In rascher Folge erweitert sich das Spektrum der bekannten Formen und Inhalte. Sprecherrollen werden neu besetzt, thematische, begriffliche und metaphorische Konstellationen ausgewechselt, wobei alle Anzeichen dafür sprechen, dass die auf verschiedenen Ebenen angesiedelten Interferenzen sich einer gezielten Umgestaltung der bekannten lyrischen Strukturen verdanken. Dies gilt in besonderem Maß für den breit ausdifferenzierten Liebesdiskurs.
Wenn es richtig ist, dass der ‚klassische’ Minnesang innerhalb der Regeln spielt, dagegen der spätmittelalterliche Minnesang mit den Regeln selbst, muss es darauf ankommen, das Verhältnis von Konvention und Abweichung für möglichst viele Parameter zu klären. Das Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen erzeugt Vielfalt, im Einzelfall auch Spielräume für Neues.
Im Zentrum des vorliegenden Bandes steht der Minnesang, doch kommt es darauf an, die Perspektive nicht gattungsimmanent zu beschränken auf das sich selbst generierende System Minnesang, sondern sie auf andere (literarische, historische) Kontexte hin zu öffnen. Angezielt ist der Vorstoß zu einer historischen, auf das Historische aber nicht begrenzten Poetik und Pragmatik der Lyrik des 13. Jahrhunderts. Innovativer Kern des Bandes ist die programmatische Verbindung überlieferungsgeschichtlicher, poetologischer und textpragmatischer Perspektiven.
Aktualisiert: 2023-06-24
Autor:
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Anna Kathrin Bleuler,
Hartmut Bleumer,
Manuel Braun,
Margreth Egidi,
Mathias Herweg,
Franz-Josef Holznagel,
Gert Hübner,
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