Robert Nozicks „Anarchy, State, and Utopia“ zählt zu den wichtigsten modernen Ansätzen eines Gesellschaftsvertrags im 20. Jahrhundert. Nozick verteidigt einen Minimalstaat, der sich auf den Schutz privater Eigentumsrechte beschränkt, gegen anarchistische und wohlfahrtsstaatliche Argumente. Die radikale Beschränkung auf die Kernfunktionen des Staates haben eine ungeheure Ressonanz in der politischen Philosophie und angrenzenden Fachgebieten nach sich gezogen.
Neben einer kritischen Rekonstruktion von Nozicks Argumenten stellen die Autoren Bezüge zwischen Nozicks Ansatz und anderen vertragstheoretischen, libertären, ordoliberalen und paternalistischen Auffassungen des Staates her. Ein modernes Staatsverständnis muss die gestiegene Individualität und Heterogenität von Gesellschaften berücksichtigen. Der Minimalstaat versucht zu zeigen, dass in begrenztem Umfang staatliche Koordination und Kooperation legitim sein kann, selbst wenn einzig individuelle natürliche Rechte anerkannt werden.
Mit Beiträgen von
Hartmut Kliemt, Hardy Bouillon, Bodo Knoll, Andreas Koenig, Fabian Wendt, Rolf W. Puster, Jörg A. Winter, Walter Reese-Schäfer, Dagmar Schulze Heuling, Jan Schnellenbach
Aktualisiert: 2023-05-11
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Robert Nozicks „Anarchy, State, and Utopia“ zählt zu den wichtigsten modernen Ansätzen eines Gesellschaftsvertrags im 20. Jahrhundert. Nozick verteidigt einen Minimalstaat, der sich auf den Schutz privater Eigentumsrechte beschränkt, gegen anarchistische und wohlfahrtsstaatliche Argumente. Die radikale Beschränkung auf die Kernfunktionen des Staates haben eine ungeheure Ressonanz in der politischen Philosophie und angrenzenden Fachgebieten nach sich gezogen.
Neben einer kritischen Rekonstruktion von Nozicks Argumenten stellen die Autoren Bezüge zwischen Nozicks Ansatz und anderen vertragstheoretischen, libertären, ordoliberalen und paternalistischen Auffassungen des Staates her. Ein modernes Staatsverständnis muss die gestiegene Individualität und Heterogenität von Gesellschaften berücksichtigen. Der Minimalstaat versucht zu zeigen, dass in begrenztem Umfang staatliche Koordination und Kooperation legitim sein kann, selbst wenn einzig individuelle natürliche Rechte anerkannt werden.
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Robert Nozicks „Anarchy, State, and Utopia“ zählt zu den wichtigsten modernen Ansätzen eines Gesellschaftsvertrags im 20. Jahrhundert. Nozick verteidigt einen Minimalstaat, der sich auf den Schutz privater Eigentumsrechte beschränkt, gegen anarchistische und wohlfahrtsstaatliche Argumente. Die radikale Beschränkung auf die Kernfunktionen des Staates haben eine ungeheure Ressonanz in der politischen Philosophie und angrenzenden Fachgebieten nach sich gezogen.
Neben einer kritischen Rekonstruktion von Nozicks Argumenten stellen die Autoren Bezüge zwischen Nozicks Ansatz und anderen vertragstheoretischen, libertären, ordoliberalen und paternalistischen Auffassungen des Staates her. Ein modernes Staatsverständnis muss die gestiegene Individualität und Heterogenität von Gesellschaften berücksichtigen. Der Minimalstaat versucht zu zeigen, dass in begrenztem Umfang staatliche Koordination und Kooperation legitim sein kann, selbst wenn einzig individuelle natürliche Rechte anerkannt werden.
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Aktualisiert: 2023-04-04
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Neben einer kritischen Rekonstruktion von Nozicks Argumenten stellen die Autoren Bezüge zwischen Nozicks Ansatz und anderen vertragstheoretischen, libertären, ordoliberalen und paternalistischen Auffassungen des Staates her. Ein modernes Staatsverständnis muss die gestiegene Individualität und Heterogenität von Gesellschaften berücksichtigen. Der Minimalstaat versucht zu zeigen, dass in begrenztem Umfang staatliche Koordination und Kooperation legitim sein kann, selbst wenn einzig individuelle natürliche Rechte anerkannt werden.
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Aktualisiert: 2023-04-04
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Robert Nozicks „Anarchy, State, and Utopia“ zählt zu den wichtigsten modernen Ansätzen eines Gesellschaftsvertrags im 20. Jahrhundert. Nozick verteidigt einen Minimalstaat, der sich auf den Schutz privater Eigentumsrechte beschränkt, gegen anarchistische und wohlfahrtsstaatliche Argumente. Die radikale Beschränkung auf die Kernfunktionen des Staates haben eine ungeheure Ressonanz in der politischen Philosophie und angrenzenden Fachgebieten nach sich gezogen.
Neben einer kritischen Rekonstruktion von Nozicks Argumenten stellen die Autoren Bezüge zwischen Nozicks Ansatz und anderen vertragstheoretischen, libertären, ordoliberalen und paternalistischen Auffassungen des Staates her. Ein modernes Staatsverständnis muss die gestiegene Individualität und Heterogenität von Gesellschaften berücksichtigen. Der Minimalstaat versucht zu zeigen, dass in begrenztem Umfang staatliche Koordination und Kooperation legitim sein kann, selbst wenn einzig individuelle natürliche Rechte anerkannt werden.
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Aktualisiert: 2018-08-03
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Der Philosoph Robert Nozick versucht in seinem Werk Anarchy, State, and Utopia einen Minimalstaat zu rechtfertigen, dessen Funktion auf die Sicherung individueller Rechte beschränkt ist. Nach der Anspruchstheorie ist jede Eigentumsverteilung gerecht, wenn sie das Ergebnis der zwangfreien Aneignung herrenloser Gegenstände und der freiwilligen Übertragung von Eigentum ist oder alle ungerechten Transaktionen der Vergangenheit berichtigt sind. Im vorliegenden Buch vergleicht Bodo Knoll den Ansatz von Nozick mit alternativen Begründungsversuchen libertärer Gesellschaftsutopien. In einer Rekonstruktion der Argumentation arbeitet er zahlreiche Bezüge zu ökonomischen Konzepten heraus: Anknüpfungspunkte bestehen sowohl zur Wohlfahrtsökonomik und zur ökonomischen Analyse des Rechts als auch zur modernen Theorie des Föderalismus und zur Social Choice-Theorie. Die Ableitung des Minimalstaats und die Anspruchstheorie werden aus ökonomischer und philosophischer Perspektive kritisiert. Beispielsweise begünstigen Nozicks Annahmen über den anarchischen Naturzustand die Ableitung eines Minimalstaats. Marktversagenstatbestände betreffen nicht nur das Gut "Schutz". Bodo Knoll diskutiert, ob absolute und vollständige Eigentumsrechte widerspruchsfrei aus der Anspruchstheorie begründet werden können und ob die resultierende Eigentumsverteilung eine intergenerative Ungerechtigkeit darstellt. Zudem erweist sich die Berichtigung ungerechter Aneignungen und Transfers angesichts fehlender Informationen als schwierig. Nozicks Kritik an strukturellen Gerechtigkeitsgrundsätzen führt in ein Dilemma, weil auch die Anspruchstheorie einen vagen Gerechtigkeitsbegriff definiert.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Europäischen Union hat durch die Währungsunion, durch die Realisierung eines gemeinsamen Binnenmarktes sowie durch die Erweiterung auf 27 Mitgliedsländer stark zugenommen. Wie die vergangene Entwicklung zu beurteilen ist und welche Schlussfolgerungen für den weiteren Integrationsprozess zu ziehen sind, bleibt hingegen in Wissenschaft und Politik umstritten.
Wie erfolgreich ist die Strategie der EZB im Hinblick auf Preisstabilität und Wirtschaftswachstum? Welche Rolle spielen verschiedene institutionelle Akteure im europäischen Integrationsprozess? Bedarf es mehr Wettbewerb der Mitgliedstaaten oder einer stärkeren Koordinierung der Wirtschaftspolitiken? Droht ein Subventionswettlauf oder die Ausbeutung des Steuerzahlers? Hält die Lissabon-Strategie, was sie verspricht?
Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft setzen sich in den Einzelbeiträgen der Festschrift kritisch mit der Geldpolitik der EZB, den Institutionen der EU, den Perspektiven des Integrationsprozesses und Einzelproblemen der Finanz-, Steuer- und Wettbewerbspolitik in der EU auseinander.
Aktualisiert: 2020-11-16
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