Das Unionsmodell der wirtschaftlichen Einheit im Kartelldeliktsrecht

Das Unionsmodell der wirtschaftlichen Einheit im Kartelldeliktsrecht von Behrends,  Nele
Das Unionsmodell der wirtschaftlichen Einheit ist für die Sanktionierung von Kartellverstößen durch die EU-Kommission entwickelt worden. Nele Behrends prüft, ob das Unionsrecht das Modell der wirtschaftlichen Einheit auch für das Kartelldeliktsrecht vorgibt und untersucht zudem die Bindungswirkung von Bußgeldentscheidungen der EU-Kommission für anschließende Schadensersatzprozesse. Sie zeigt die Schwierigkeiten auf, die einer Übernahme des Unionsmodells in das deutsche Deliktsrecht entgegenstehen und geht dabei insbesondere auf Grundzüge des deutschen Gesellschafts- und Deliktsrechts wie auch die Geschichte des Unternehmensbegriffs im deutschen Recht ein. Für den Fall einer Übernahme des Unionsmodells in das deutsche Deliktsrecht enthält die Ausarbeitung Erwägungen zum Innenausgleich der als wirtschaftliche Einheit gesamtschuldnerisch haftenden Konzerngesellschaften.
Aktualisiert: 2019-06-04
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100 Jahre Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg

100 Jahre Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg von Bachmann,  Sarah A., Jeßberger,  Florian, Kotzur,  Markus, Repgen,  Tilman
Der 100. Jahrestag der Gründung der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg bietet eine willkommene Gelegenheit zu einer Standortbestimmung mit historischer Perspektive. Mit ihren mehr als 40 Beiträgen eröffnet die Festschrift ein bisher unerreichtes Panorama der Rechtswissenschaft in Hamburg. Biographische Einzelstudien und institutionelle Überblicke verschaffen dem Leser eine lebendige Anschauung von einer Fakultät, die sich als Neuling im Kreis der juristischen Fakultäten sehr rasch einen Namen als Einrichtung gemacht hat, die ihre Schwerpunkte stets in den Grundlagenfächern und den internationalen Fragen des Rechts gesehen hat. Ebenso bemerkenswert ist die kontinuierliche Offenheit der Hamburger Fakultät für Innovationen in der Lehre. Wiederholt war die Fakultät hierbei auch Vorreiterin in der Bundesrepublik. Mit Beiträgen von:Ivo Appel, Klaus Bartels, Jürgen Basedow, Alexander Baur, Jörg Berkemann, Wolfgang Berlit, Reinhard Bork, Hans Peter Bull, Jochen Bung, Wilhelm Degener, Dagmar Felix, Gerrit Frotscher, Julia Geneuss, Armin Hatje, Rolf Herber, Heribert Hirte, Wolfgang Hoffmann-Riem, Florian Jeßberger, Hinrich Julius, Rainer Keller, Robert Koch, Markus Kotzur, Maximiliane Kriechbaum, Milan Kuhli, Otto Luchterhandt, Ulrich Magnus, Peter Mankowski, Jean Mohamed, Stefan Oeter, Marian Paschke, Arne Pilniok, Tilman Repgen, Wolf-Georg Ringe, Bernd-Rüdeger Sonnen, Mareike Schmidt, Hans-Heinrich Trute, Stefan Voigt, Moritz Vormbaum, Albrecht Zeuner
Aktualisiert: 2019-06-06
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Rechtskulturvergleich zur Gleichstellung nichtehelicher Kinder

Rechtskulturvergleich zur Gleichstellung nichtehelicher Kinder von Schnitzler,  Antonia
Antonia Schnitzler untersucht die Gleichstellung nichtehelicher Kinder in Deutschland und England rechtsvergleichend. Dabei geht es ihr auch um die Frage, wie die Rechtsordnungen gesellschaftliche Veränderungen verarbeiten. Deshalb wählt die Autorin keinen primär normativen Ansatz, sondern bezieht den historisch-gesellschaftlichen Kontext im Sinne eines Rechtskulturvergleichs ein.Hierfür werden die Beiträge am Reformprozess beteiligter Akteure und die den Diskurs prägenden Argumentationslinien beleuchtet und aufgefundene Unterschiede einer rechtskulturellen Analyse unterzogen. Diese fördert restaurative Elemente in der englischen Rechtskultur zu Tage und kontrastiert sie mit beschleunigenden Faktoren in Deutschland. So werden die Eigentümlichkeiten der Reformprozesse zu einem rechtskulturellen Gesamtbild verdichtet und damit ein Beitrag zu einem Gesamtvergleich der beiden Rechtsordnungen geleistet.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Die Spielregeln der Börse

Die Spielregeln der Börse von Buchner,  Michael
Der Handel in Wertpapieren erfuhr im Laufe des 19. Jahrhunderts eine enorme Expansion. Ermöglicht wurde diese erste Blütephase des modernen Finanzmarktkapitalismus durch organisierte Wertpapierbörsen, die in kaufmännischer Selbstverwaltung die Spielregeln des Wertpapierhandels festlegten. Mit Hilfe einer Kombination aus institutionenökonomischer Theorie und kulturgeschichtlicher Methodik rekonstruiert Michael Buchner auf breiter archivalischer Basis die Funktionsweise dieser Marktmikrostrukturen und nimmt dabei insbesondere auch die informellen Spielregeln in den Blick. Der Vergleich Berlins mit London zeigt, dass der Wertpapierhandel allen Globalisierungstendenzen zum Trotz keineswegs einer universalen Logik folgte. Stattdessen resultierte die spezifische Funktionsweise beider Börsen aus der Einbettung in jeweils unterschiedliche Finanzsysteme sowie rechtliche, politische und soziokulturelle Kontexte.Die Arbeit wurde mit dem Friedrich-Lütge-Preis der Gesellschaft für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 2019 ausgezeichnet.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Zivilrechtliche und rechtsökonomische Probleme des Internet und der künstlichen Intelligenz

Zivilrechtliche und rechtsökonomische Probleme des Internet und der künstlichen Intelligenz von Faust,  Florian, Schäfer,  Hans-Bernd
Die hier veröffentlichten Referate und Korreferate von Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlern setzen sich aus interdisziplinärer, rechtsökonomischer Perspektive mit zivilrechtlichen Fragen auseinander, die aus technologischen Entwicklungen im Internet und beim Einsatz künstlicher Intelligenz entstehen. Es geht etwa um das "Eigentum" an Daten, Haftungsprobleme beim autonomen Fahren und bei unbefugter Nutzung des Internet durch unmündige Kinder. Neue Formen ausbeuterischer Verträge, in denen heuristische Schwächen ausgenutzt werden, und die Wirkungen von Kundenbewertungen im Internet werden ebenso analysiert wie Unternehmensfinanzierung und Finanzberatung durch "Fintechs" sowie Probleme bei der Etablierung von Sekundärmärkten für digitale Güter und die mit dem Onlinehandel rasch zunehmende "Online Dispute Resolution". Mit Beiträgen von:Christoph Althammer, Tim Friehe, Philipp Hacker, Wolfgang Kerber, R oland Kirstein, Peter Lewisch, Patrick C. Leyens, Eva Inés Obergfell, Hans-Bernd Schäfer, Boris Schinkels, Dieter Schmidtchen, Urs Schweizer, Gerald Spindler, Gerhard Wagner, Georg von Wangenheim, Barbara E. Weißenberger
Aktualisiert: 2019-05-30
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Die stille Gesellschaft in Japan

Die stille Gesellschaft in Japan von Ueda,  Miyuki
Die ursprünglich aus Deutschland übernommene stille Gesellschaft ist in Japan bei ihrer Fortentwicklung einen eigenständigen Weg gegangen. Ist sie in Deutschland beispielsweise eine echte Gesellschaft, so gilt sie im Japanischen Zivilrecht nur als ein schuldrechtliches Vertragsverhältnis. Steuerrechtlich kann die stille Gesellschaft in beiden Rechtsordnungen sowohl zu gewerblichen Einkünften als auch zu Einkünften aus Kapitalvermögen führen. Miyuki Ueda untersucht und analysiert erstmals umfassend die handels- und steuerrechtlichen Regeln der japanischen stillen Gesellschaft aus der Sicht des deutschen Rechts. Für die Weiterentwicklung des japanischen Rechts nimmt sie dabei Deutschland als Vorbild. Jedoch kann das Werk auch für das deutsche Recht ein Impuls sein, da die grenzüberschreitenden Steuervorteile, die durch die hybride Gestaltung erzeugt werden, eine aktuelle Problematik im internationalen Steuerrecht darstellen.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Gewinn als Umbruch der Ordnung?

Gewinn als Umbruch der Ordnung? von Fuchs,  Gero
Der Siegburger Töpfer Peter Knütgen sah sich um das Jahr 1560 dem Vorwurf seiner Zunft ausgesetzt, durch eigenständige Verkaufstätigkeiten große Gewinne erzielt zu haben, womit er gegen die gemeinnützige Wirtschaftsausrichtung verstoßen habe. Sie klagte ihn deswegen beim Stadtherrn, dem Abt zu Siegburg, an, der Knütgens Geschäftsgebaren untersagte. Dessen ungeachtet, setzte Knütgen seine Geschäftstätigkeiten weiter fort, bis er schließlich vom Schöffengericht zu einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde. Gero Fuchs geht der Frage nach, warum dem geschäftstüchtigen Knütgen die Gewinnerzielung durch eigenständigen Verkauf untersagt wurde und betrachtet hierzu wirtschaftliche, politische und religiöse Ordnungsanforderungen, denen die Gewinnerzielung anscheinend entgegenstand. Zudem untersucht er, welche Bedeutung die Aufrechterhaltung der Ordnung für die Herrschaft des Siegburger Stadtherrn hatte.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Das europäische Konzerninsolvenzrecht nach der reformierten EuInsVO

Das europäische Konzerninsolvenzrecht nach der reformierten EuInsVO von Himmer,  Thomas
In der urspruchen Fassung der EuInsVO setzte der europae Gesetzgeber in puncto Konzerninsolvenz aus praktischen und politischen Gru ganz bewusst auf Lu Insbesondere in grenzüberschreitenden Konstellationen wurde das Fehlen eines speziellen Rechtsrahmens funzerninsolvenzen als enormes Hindernis furen effiziente Abwicklung empfunden.Mit den seit dem 26.6.2017 geltenden Konzerninsolvenzrechtsvorschriften der reformierten EuInsVO versucht der europäische Gesetzgeber, dieser Problematik entgegenzutreten. Thomas Himmer zeigt auf und analysiert, welche Wirkkraft diese neuen europaen Vorschriften hinsichtlich eines kohärenten und damit funktionsfähigen Konzerninsolvenzrechts entfalten können. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Regelungen zum einheitlichen COMI, zur allgemeinen Verfahrenskooperation sowie zum Gruppen-Koordinationsverfahren.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Koordinationsmethoden im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht

Koordinationsmethoden im Internationalen Privat- und Verfahrensrecht von Bader,  Richard Johannes
Das Internationale Privat- und Verfahrensrecht enthält eine Vielzahl von Rechtsakten, die auf drei unterschiedlichen Regelungsebenen entstanden sind: auf nationaler, EU-rechtlicher und staatsvertraglicher Ebene. Bei der Fülle von Rechtsnormen auf diesen Regelungsebenen stellt sich die Frage, ob die jeweiligen Normgeber darauf achten, dass diese mit anderen Normen und Rechtsakten auf derselben oder auf einer anderen Ebene koordiniert sind - und wenn das nicht der Fall ist: wie die Koordination verbessert werden kann. Zu diesem Zweck arbeitet Richard Johannes Bader zunächst die einzelnen Methoden dieser Koordination heraus und kategorisiert sie. Aus den so herausgearbeiteten Methoden leitet er sodann Koordinationsprobleme ab und führt sie jeweils einer Lösung zu. Diese Lösungen werden nach Gruppen geordnet, um hieraus schließlich Prinzipien zur Lösung von Koordinationsproblemen herzuleiten.
Aktualisiert: 2019-05-30
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Grenzen des Wirtschaftsstrafrechts?

Grenzen des Wirtschaftsstrafrechts? von Hüls,  Silke
Silke Hüls zeigt Folgen und Probleme der Erweiterung strafrechtlicher Normen beispielhaft an unterschiedlichen Aspekten des Wirtschaftsstrafrechts wie der Akzessorietät zum Zivil- und Gesellschaftsrecht, Entwicklungen der Prozeduralisierung des akzessorischen Rechts und ihrer Auswirkungen auf das Strafrecht, die Gestaltung der Vermögensabschöpfung im Strafrecht sowie Möglichkeiten faktischer Beweislastumkehr. Auf der Suche nach Begrenzungsmöglichkeiten des Wirtschaftsstrafrechts wertet sie sowohl den Maßstab des Bundesverfassungsgerichts als auch Konzepte der Strafrechtswissenschaft aus, erörtert diese kritisch und entwickelt Lösungsvorschläge aus den Besonderheiten des Strafrechts im Rechtsstaat. Es ist Aufgabe des Strafrechts individuelle Verantwortlichkeit zu thematisieren. Wird diese zugunsten der Nutzung strafrechtlicher Normen als Instrumente der Intervention und Informationsgewinnung in den Hintergrund gedrängt?
Aktualisiert: 2019-05-30
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