Erstmals werden hier die Schriften, Reden und Redebeiträge von Max Weber zum Börsenwesen und zur deutschen Börsenpolitik am Ende des 19. Jahrhunderts vollständig vorgelegt, darunter auch bislang unveröffentlichte Texte. Max Weber hat sich in den Jahren 1894 bis 1898 intensiv mit einer Reform des deutschen Börsenwesens beschäftigt und war Mitglied des vom Bundesrat einberufenen provisorischen Börsenausschusses. Die Börse war seinerzeit ein zentraler Gegenstand der Auseinandersetzung um die politische und wirtschaftliche Modernisierung des Deutschen Reiches. Vor allem die Vertreter agrarischer Interessen wollten diese einer rigideren Staatsaufsicht unterstellen und ihre Geschäftstätigkeit beschränken. Max Weber hat diese Absichten scharf kritisiert. Doch gehen seine Börsenschriften nicht in der Tagespolitik auf. Sie zielen über die Vermittlung von präzisem Wissen über die Börse und ihre Geschäfte hinaus auf ein vertieftes Verständnis der damals heftig umstrittenen Institution und ihrer Rolle in der nationalen und internationalen Wirtschaft. Als Rechts- und Wirtschaftspolitiker entwickelt er Leitlinien für eine politische Rahmenordnung für den Kapitalmarkt und den Markt international gehandelter Massengüter. Ansätze zu einer ökonomischen Theorie gesellschaftlicher Ordnungen weisen auf spätere Werke Max Webers voraus. Die in der Weber-Forschung bislang wenig beachteten Schriften sind der publizistische Hauptertrag der Jahre Max Webers als Professor in Freiburg. Sie sind im vorliegenden Band textkritisch ediert und werden durch eine Einleitung, die über den wissenschaftsgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Hintergrund aufklärt, ausführliche editorische Berichte und erläuternde Anmerkungen erschlossen. Im Anhang werden zusätzlich die wichtigsten Materialien, auf die Max Weber sich bezieht, abgedruckt.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Die Finanzwissenschaft ist der Wirtschaftstätigkeit des Staates gewidmet und bildete neben Theoretischer und Praktischer Nationalökonomie die dritte Säule des im 19. Jahrhundert gültigen Lehrkanons der Volkswirtschaftslehre. Mit seiner Berufung nach Freiburg war Max Weber auch verpflichtet, eine Vorlesung über Finanzwissenschaft zu halten. Dies tat er 1894/95 und 1896/97. Mit dem vorliegenden Band kann die wissenschaftliche Öffentlichkeit erstmals anhand der handschriftlichen Notizen, die Weber nur als Gedächtnisstütze für den freien Vortrag niederschrieb, nachvollziehen, in welcher Weise und mit welchen Schwerpunkten er seine Lehraufgabe auf diesem ihm fremden Gebiet meisterte. Die Editoren versuchen, den intendierten Gedankengang des Autors zuverlässig zu rekonstruieren und herauszufinden, an welchen Stellen er den bekannten Lehrstoff lediglich rezipierte und wo bereits eigene, auf die spätere Herrschaftssoziologie und Sozialökonomik hindeutende Gedanken aufleuchten. Methodisch blieb Weber in der Darstellung der Realgeschichte der öffentlichen Finanzen dem Credo der historischen Schule verpflichtet, während er sich im Gegensatz zu den Meistern des Fachs, Lorenz von Stein und Adolph Wagner, mit theoretischen Überlegungen zurückhielt. Offenbar wollte er den Hörern vorrangig nützliche Kenntnisse für ihre künftige Tätigkeit in Staat und Verwaltung vermitteln.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Erstmals werden hier die Schriften, Reden und Redebeiträge von Max Weber zum Börsenwesen und zur deutschen Börsenpolitik am Ende des 19. Jahrhunderts vollständig vorgelegt, darunter auch bislang unveröffentlichte Texte. Max Weber hat sich in den Jahren 1894 bis 1898 intensiv mit einer Reform des deutschen Börsenwesens beschäftigt und war Mitglied des vom Bundesrat einberufenen provisorischen Börsenausschusses. Die Börse war seinerzeit ein zentraler Gegenstand der Auseinandersetzung um die politische und wirtschaftliche Modernisierung des Deutschen Reiches. Vor allem die Vertreter agrarischer Interessen wollten diese einer rigideren Staatsaufsicht unterstellen und ihre Geschäftstätigkeit beschränken. Max Weber hat diese Absichten scharf kritisiert. Doch gehen seine Börsenschriften nicht in der Tagespolitik auf. Sie zielen über die Vermittlung von präzisem Wissen über die Börse und ihre Geschäfte hinaus auf ein vertieftes Verständnis der damals heftig umstrittenen Institution und ihrer Rolle in der nationalen und internationalen Wirtschaft. Als Rechts- und Wirtschaftspolitiker entwickelt er Leitlinien für eine politische Rahmenordnung für den Kapitalmarkt und den Markt international gehandelter Massengüter. Ansätze zu einer ökonomischen Theorie gesellschaftlicher Ordnungen weisen auf spätere Werke Max Webers voraus. Die in der Weber-Forschung bislang wenig beachteten Schriften sind der publizistische Hauptertrag der Jahre Max Webers als Professor in Freiburg. Sie sind im vorliegenden Band textkritisch ediert und werden durch eine Einleitung, die über den wissenschaftsgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Hintergrund aufklärt, ausführliche editorische Berichte und erläuternde Anmerkungen erschlossen. Im Anhang werden zusätzlich die wichtigsten Materialien, auf die Max Weber sich bezieht, abgedruckt.
Aktualisiert: 2022-12-22
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In der Volkswirtschaftslehre weitgehend vergessen ist, dass Max Weber Ordinarius für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft war. Nun liegt endlich eine kritische Edition seiner bisher unveröffentlichten Vorlesungen über Praktische Nationalökonomie (Volkswirtschaftspolitik) vor. Es finden sich dort erste Spuren jener Beiträge, die in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis heute eng mit dem Namen Max Webers verbunden sind - die Werturteilsfrage, die idealtypische Methode, der Entstehungszusammenhang zwischen protestantischer Ethik und Kapitalismus. Andererseits zeigt sich in diesen Vorlesungen ein leidenschaftlich politischer Kopf, nach dessen Überzeugung die deutsche Volkswirtschaftspolitik sich auf der Grundlage einer Liberalisierung und Demokratisierung nach Innen ganz in den Dienst der Machtinteressen der Nation zu stellen hat. So begegnet uns Max Weber in diesen Vorlesungen mit jener irritierenden Ambiguität aus kühler Ratio und eruptivem Engagement, die schon seine umstrittene akademische Antrittsrede über den "Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik" bestimmt hatte. Im Einzelnen analysiert Weber zunächst die in der Geschichte vorherrschenden wirtschaftspolitischen Systeme und Ideale und behandelt danach die Hauptzweige der Praktischen Nationalökonomie, die Bevölkerungs-, Handels-, Verkehrs- (einschließlich Geld, Banken und Börsen) und Gewerbepolitik. Max Webers Vorlesungen der Jahre 1895 bis 1899 sind als handschriftliche Manuskripte in charakteristischen Stichworten und Halbsätzen überliefert und nun erstmals durch die wissenschaftliche Transkription zugänglich. Eine ausführliche Einleitung, Editorische Berichte, ein biographisches Personenverzeichnis, ein Glossar, eine Übersicht der von Weber genutzten Literatur sowie eine CD-Rom zur Textsuche erleichtern dem Leser den Zugang. Mit diesem Band wird die Printausgabe der Max Weber-Gesamtausgabe abgeschlossen.
Aktualisiert: 2022-12-22
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In der Volkswirtschaftslehre weitgehend vergessen ist, dass Max Weber Ordinarius für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft war. Nun liegt endlich eine kritische Edition seiner bisher unveröffentlichten Vorlesungen über Praktische Nationalökonomie (Volkswirtschaftspolitik) vor. Es finden sich dort erste Spuren jener Beiträge, die in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis heute eng mit dem Namen Max Webers verbunden sind - die Werturteilsfrage, die idealtypische Methode, der Entstehungszusammenhang zwischen protestantischer Ethik und Kapitalismus. Andererseits zeigt sich in diesen Vorlesungen ein leidenschaftlich politischer Kopf, nach dessen Überzeugung die deutsche Volkswirtschaftspolitik sich auf der Grundlage einer Liberalisierung und Demokratisierung nach Innen ganz in den Dienst der Machtinteressen der Nation zu stellen hat. So begegnet uns Max Weber in diesen Vorlesungen mit jener irritierenden Ambiguität aus kühler Ratio und eruptivem Engagement, die schon seine umstrittene akademische Antrittsrede über den "Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik" bestimmt hatte. Im Einzelnen analysiert Weber zunächst die in der Geschichte vorherrschenden wirtschaftspolitischen Systeme und Ideale und behandelt danach die Hauptzweige der Praktischen Nationalökonomie, die Bevölkerungs-, Handels-, Verkehrs- (einschließlich Geld, Banken und Börsen) und Gewerbepolitik. Max Webers Vorlesungen der Jahre 1895 bis 1899 sind als handschriftliche Manuskripte in charakteristischen Stichworten und Halbsätzen überliefert und nun erstmals durch die wissenschaftliche Transkription zugänglich. Eine ausführliche Einleitung, Editorische Berichte, ein biographisches Personenverzeichnis, ein Glossar, eine Übersicht der von Weber genutzten Literatur sowie eine CD-Rom zur Textsuche erleichtern dem Leser den Zugang. Mit diesem Band wird die Printausgabe der Max Weber-Gesamtausgabe abgeschlossen.
Aktualisiert: 2022-12-22
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In der Volkswirtschaftslehre weitgehend vergessen ist, dass Max Weber Ordinarius für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft war. Nun liegt endlich eine kritische Edition seiner bisher unveröffentlichten Vorlesungen über Praktische Nationalökonomie (Volkswirtschaftspolitik) vor. Es finden sich dort erste Spuren jener Beiträge, die in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis heute eng mit dem Namen Max Webers verbunden sind - die Werturteilsfrage, die idealtypische Methode, der Entstehungszusammenhang zwischen protestantischer Ethik und Kapitalismus. Andererseits zeigt sich in diesen Vorlesungen ein leidenschaftlich politischer Kopf, nach dessen Überzeugung die deutsche Volkswirtschaftspolitik sich auf der Grundlage einer Liberalisierung und Demokratisierung nach Innen ganz in den Dienst der Machtinteressen der Nation zu stellen hat. So begegnet uns Max Weber in diesen Vorlesungen mit jener irritierenden Ambiguität aus kühler Ratio und eruptivem Engagement, die schon seine umstrittene akademische Antrittsrede über den "Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik" bestimmt hatte. Im Einzelnen analysiert Weber zunächst die in der Geschichte vorherrschenden wirtschaftspolitischen Systeme und Ideale und behandelt danach die Hauptzweige der Praktischen Nationalökonomie, die Bevölkerungs-, Handels-, Verkehrs- (einschließlich Geld, Banken und Börsen) und Gewerbepolitik. Max Webers Vorlesungen der Jahre 1895 bis 1899 sind als handschriftliche Manuskripte in charakteristischen Stichworten und Halbsätzen überliefert und nun erstmals durch die wissenschaftliche Transkription zugänglich. Eine ausführliche Einleitung, Editorische Berichte, ein biographisches Personenverzeichnis, ein Glossar, eine Übersicht der von Weber genutzten Literatur sowie eine CD-Rom zur Textsuche erleichtern dem Leser den Zugang. Mit diesem Band wird die Printausgabe der Max Weber-Gesamtausgabe abgeschlossen.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Die Finanzwissenschaft bildete neben Theoretischer und Praktischer Nationalökonomie die dritte Säule des im 19. Jahrhundert gültigen Lehrkanons der Volkswirtschaftslehre. Mit seiner Berufung nach Freiburg war Max Weber auch verpflichtet, eine Vorlesung über "Finanzwissenschaft" zu halten. Dies tat er 1894/95 und 1896/97. Mit dem vorliegenden Band kann die wissenschaftliche Öffentlichkeit erstmals anhand der handschriftlichen Notizen, die Weber nur als Gedächtnisstütze für den freien Vortrag niederschrieb, nachvollziehen, in welcher Weise und mit welchen Schwerpunkten er seine Lehraufgabe auf diesem ihm fremden Gebiet meisterte. Die Editoren versuchen, den intendierten Gedankengang des Autors zu rekonstruieren und herauszufinden, an welchen Stellen er den bekannten Lehrstoff lediglich rezipierte und wo bereits eigene, auf die spätere Herrschaftssoziologie und Sozialökonomik hindeutende Gedanken aufleuchten.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Die Finanzwissenschaft bildete neben Theoretischer und Praktischer Nationalökonomie die dritte Säule des im 19. Jahrhundert gültigen Lehrkanons der Volkswirtschaftslehre. Mit seiner Berufung nach Freiburg war Max Weber auch verpflichtet, eine Vorlesung über "Finanzwissenschaft" zu halten. Dies tat er 1894/95 und 1896/97. Mit dem vorliegenden Band kann die wissenschaftliche Öffentlichkeit erstmals anhand der handschriftlichen Notizen, die Weber nur als Gedächtnisstütze für den freien Vortrag niederschrieb, nachvollziehen, in welcher Weise und mit welchen Schwerpunkten er seine Lehraufgabe auf diesem ihm fremden Gebiet meisterte. Die Editoren versuchen, den intendierten Gedankengang des Autors zu rekonstruieren und herauszufinden, an welchen Stellen er den bekannten Lehrstoff lediglich rezipierte und wo bereits eigene, auf die spätere Herrschaftssoziologie und Sozialökonomik hindeutende Gedanken aufleuchten.
Aktualisiert: 2019-01-02
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Die Finanzwissenschaft ist der Wirtschaftstätigkeit des Staates gewidmet und bildete neben Theoretischer und Praktischer Nationalökonomie die dritte Säule des im 19. Jahrhundert gültigen Lehrkanons der Volkswirtschaftslehre. Mit seiner Berufung nach Freiburg war Max Weber auch verpflichtet, eine Vorlesung über Finanzwissenschaft zu halten. Dies tat er 1894/95 und 1896/97. Mit dem vorliegenden Band kann die wissenschaftliche Öffentlichkeit erstmals anhand der handschriftlichen Notizen, die Weber nur als Gedächtnisstütze für den freien Vortrag niederschrieb, nachvollziehen, in welcher Weise und mit welchen Schwerpunkten er seine Lehraufgabe auf diesem ihm fremden Gebiet meisterte. Die Editoren versuchen, den intendierten Gedankengang des Autors zuverlässig zu rekonstruieren und herauszufinden, an welchen Stellen er den bekannten Lehrstoff lediglich rezipierte und wo bereits eigene, auf die spätere Herrschaftssoziologie und Sozialökonomik hindeutende Gedanken aufleuchten. Methodisch blieb Weber in der Darstellung der Realgeschichte der öffentlichen Finanzen dem Credo der historischen Schule verpflichtet, während er sich im Gegensatz zu den Meistern des Fachs, Lorenz von Stein und Adolph Wagner, mit theoretischen Überlegungen zurückhielt. Offenbar wollte er den Hörern vorrangig nützliche Kenntnisse für ihre künftige Tätigkeit in Staat und Verwaltung vermitteln.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Die Finanzwissenschaft ist der Wirtschaftstätigkeit des Staates gewidmet und bildete neben Theoretischer und Praktischer Nationalökonomie die dritte Säule des im 19. Jahrhundert gültigen Lehrkanons der Volkswirtschaftslehre. Mit seiner Berufung nach Freiburg war Max Weber auch verpflichtet, eine Vorlesung über Finanzwissenschaft zu halten. Dies tat er 1894/95 und 1896/97. Mit dem vorliegenden Band kann die wissenschaftliche Öffentlichkeit erstmals anhand der handschriftlichen Notizen, die Weber nur als Gedächtnisstütze für den freien Vortrag niederschrieb, nachvollziehen, in welcher Weise und mit welchen Schwerpunkten er seine Lehraufgabe auf diesem ihm fremden Gebiet meisterte. Die Editoren versuchen, den intendierten Gedankengang des Autors zuverlässig zu rekonstruieren und herauszufinden, an welchen Stellen er den bekannten Lehrstoff lediglich rezipierte und wo bereits eigene, auf die spätere Herrschaftssoziologie und Sozialökonomik hindeutende Gedanken aufleuchten. Methodisch blieb Weber in der Darstellung der Realgeschichte der öffentlichen Finanzen dem Credo der historischen Schule verpflichtet, während er sich im Gegensatz zu den Meistern des Fachs, Lorenz von Stein und Adolph Wagner, mit theoretischen Überlegungen zurückhielt. Offenbar wollte er den Hörern vorrangig nützliche Kenntnisse für ihre künftige Tätigkeit in Staat und Verwaltung vermitteln.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Erstmals werden hier die Schriften, Reden und Redebeiträge von Max Weber zum Börsenwesen und zur deutschen Börsenpolitik am Ende des 19. Jahrhunderts vollständig vorgelegt, darunter auch bislang unveröffentlichte Texte. Max Weber hat sich in den Jahren 1894 bis 1898 intensiv mit einer Reform des deutschen Börsenwesens beschäftigt und war Mitglied des vom Bundesrat einberufenen provisorischen Börsenausschusses. Die Börse war seinerzeit ein zentraler Gegenstand der Auseinandersetzung um die politische und wirtschaftliche Modernisierung des Deutschen Reiches. Vor allem die Vertreter agrarischer Interessen wollten diese einer rigideren Staatsaufsicht unterstellen und ihre Geschäftstätigkeit beschränken. Max Weber hat diese Absichten scharf kritisiert. Doch gehen seine Börsenschriften nicht in der Tagespolitik auf. Sie zielen über die Vermittlung von präzisem Wissen über die Börse und ihre Geschäfte hinaus auf ein vertieftes Verständnis der damals heftig umstrittenen Institution und ihrer Rolle in der nationalen und internationalen Wirtschaft. Als Rechts- und Wirtschaftspolitiker entwickelt er Leitlinien für eine politische Rahmenordnung für den Kapitalmarkt und den Markt international gehandelter Massengüter. Ansätze zu einer ökonomischen Theorie gesellschaftlicher Ordnungen weisen auf spätere Werke Max Webers voraus. Die in der Weber-Forschung bislang wenig beachteten Schriften sind der publizistische Hauptertrag der Jahre Max Webers als Professor in Freiburg. Sie sind im vorliegenden Band textkritisch ediert und werden durch eine Einleitung, die über den wissenschaftsgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Hintergrund aufklärt, ausführliche editorische Berichte und erläuternde Anmerkungen erschlossen. Im Anhang werden zusätzlich die wichtigsten Materialien, auf die Max Weber sich bezieht, abgedruckt.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Erstmals werden hier die Schriften, Reden und Redebeiträge von Max Weber zum Börsenwesen und zur deutschen Börsenpolitik am Ende des 19. Jahrhunderts vollständig vorgelegt, darunter auch bislang unveröffentlichte Texte. Max Weber hat sich in den Jahren 1894 bis 1898 intensiv mit einer Reform des deutschen Börsenwesens beschäftigt und war Mitglied des vom Bundesrat einberufenen provisorischen Börsenausschusses. Die Börse war seinerzeit ein zentraler Gegenstand der Auseinandersetzung um die politische und wirtschaftliche Modernisierung des Deutschen Reiches. Vor allem die Vertreter agrarischer Interessen wollten diese einer rigideren Staatsaufsicht unterstellen und ihre Geschäftstätigkeit beschränken. Max Weber hat diese Absichten scharf kritisiert. Doch gehen seine Börsenschriften nicht in der Tagespolitik auf. Sie zielen über die Vermittlung von präzisem Wissen über die Börse und ihre Geschäfte hinaus auf ein vertieftes Verständnis der damals heftig umstrittenen Institution und ihrer Rolle in der nationalen und internationalen Wirtschaft. Als Rechts- und Wirtschaftspolitiker entwickelt er Leitlinien für eine politische Rahmenordnung für den Kapitalmarkt und den Markt international gehandelter Massengüter. Ansätze zu einer ökonomischen Theorie gesellschaftlicher Ordnungen weisen auf spätere Werke Max Webers voraus. Die in der Weber-Forschung bislang wenig beachteten Schriften sind der publizistische Hauptertrag der Jahre Max Webers als Professor in Freiburg. Sie sind im vorliegenden Band textkritisch ediert und werden durch eine Einleitung, die über den wissenschaftsgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Hintergrund aufklärt, ausführliche editorische Berichte und erläuternde Anmerkungen erschlossen. Im Anhang werden zusätzlich die wichtigsten Materialien, auf die Max Weber sich bezieht, abgedruckt.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Grundlage dieser wirtschaftshistorischen Analyse über die lübeckische Kaufmannschaft bilden die Zoll- und Zulagebücher der Jahre 1679-1682, an Hand derer der gesamte Umfang des ein- und ausgehenden Waren- und Schiffsverkehrs umsatz- und mengenmäßig erschlossen wurde. Mehr als dreizehnhundert Kaufleute beteiligten sich in diesen Jahren am Nah- und Fernhandel mit fünfzehn Partnerländern. Unter den Aspekten Vermögens- und Besitzverhältnisse, Tradierung des kaufmännischen Berufs bzw. Hinwendung zu anderen Berufen innerhalb der einzelnen Familien, Rekrutierung der Kaufmannschaft aus anderen sozialen und beruflichen Schichten und durch Zuwanderung von auswärts, Abwanderung von Kaufleuten, Aufbau der Ständegesellschaft, politische Bedeutung der Stände und Problem des Patriziats wird die politische, wirtschaftliche und soziale Stellung der Lübecker Kaufmannschaft des 17. Jahrhunderts erläutert.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Aktualisiert: 2023-04-04
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Erstmals werden hier die Schriften, Reden und Redebeiträge von Max Weber zum Börsenwesen und zur deutschen Börsenpolitik am Ende des 19. Jahrhunderts vollständig vorgelegt, darunter auch bislang unveröffentlichte Texte. Max Weber hat sich in den Jahren 1894 bis 1898 intensiv mit einer Reform des deutschen Börsenwesens beschäftigt und war Mitglied des vom Bundesrat einberufenen provisorischen Börsenausschusses. Die Börse war seinerzeit ein zentraler Gegenstand der Auseinandersetzung um die politische und wirtschaftliche Modernisierung des Deutschen Reiches. Vor allem die Vertreter agrarischer Interessen wollten diese einer rigideren Staatsaufsicht unterstellen und ihre Geschäftstätigkeit beschränken. Max Weber hat diese Absichten scharf kritisiert. Doch gehen seine Börsenschriften nicht in der Tagespolitik auf. Sie zielen über die Vermittlung von präzisem Wissen über die Börse und ihre Geschäfte hinaus auf ein vertieftes Verständnis der damals heftig umstrittenen Institution und ihrer Rolle in der nationalen und internationalen Wirtschaft. Als Rechts- und Wirtschaftspolitiker entwickelt er Leitlinien für eine politische Rahmenordnung für den Kapitalmarkt und den Markt international gehandelter Massengüter. Ansätze zu einer ökonomischen Theorie gesellschaftlicher Ordnungen weisen auf spätere Werke Max Webers voraus. Die in der Weber-Forschung bislang wenig beachteten Schriften sind der publizistische Hauptertrag der Jahre Max Webers als Professor in Freiburg. Sie sind im vorliegenden Band textkritisch ediert und werden durch eine Einleitung, die über den wissenschaftsgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Hintergrund aufklärt, ausführliche editorische Berichte und erläuternde Anmerkungen erschlossen. Im Anhang werden zusätzlich die wichtigsten Materialien, auf die Max Weber sich bezieht, abgedruckt.
Aktualisiert: 2022-12-22
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Erstmals werden hier die Schriften, Reden und Redebeiträge von Max Weber zum Börsenwesen und zur deutschen Börsenpolitik am Ende des 19. Jahrhunderts vollständig vorgelegt, darunter auch bislang unveröffentlichte Texte. Max Weber hat sich in den Jahren 1894 bis 1898 intensiv mit einer Reform des deutschen Börsenwesens beschäftigt und war Mitglied des vom Bundesrat einberufenen provisorischen Börsenausschusses. Die Börse war seinerzeit ein zentraler Gegenstand der Auseinandersetzung um die politische und wirtschaftliche Modernisierung des Deutschen Reiches. Vor allem die Vertreter agrarischer Interessen wollten diese einer rigideren Staatsaufsicht unterstellen und ihre Geschäftstätigkeit beschränken. Max Weber hat diese Absichten scharf kritisiert. Doch gehen seine Börsenschriften nicht in der Tagespolitik auf. Sie zielen über die Vermittlung von präzisem Wissen über die Börse und ihre Geschäfte hinaus auf ein vertieftes Verständnis der damals heftig umstrittenen Institution und ihrer Rolle in der nationalen und internationalen Wirtschaft. Als Rechts- und Wirtschaftspolitiker entwickelt er Leitlinien für eine politische Rahmenordnung für den Kapitalmarkt und den Markt international gehandelter Massengüter. Ansätze zu einer ökonomischen Theorie gesellschaftlicher Ordnungen weisen auf spätere Werke Max Webers voraus. Die in der Weber-Forschung bislang wenig beachteten Schriften sind der publizistische Hauptertrag der Jahre Max Webers als Professor in Freiburg. Sie sind im vorliegenden Band textkritisch ediert und werden durch eine Einleitung, die über den wissenschaftsgeschichtlichen und zeitgeschichtlichen Hintergrund aufklärt, ausführliche editorische Berichte und erläuternde Anmerkungen erschlossen. Im Anhang werden zusätzlich die wichtigsten Materialien, auf die Max Weber sich bezieht, abgedruckt.
Aktualisiert: 2022-12-22
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