INDES 1_2014 widmet sich im Schwerpunkt den »achtziger Jahren«. Im Mittelpunkt steht damit ein Jahrzehnt, in dem in Deutschland und Europa viele Entwicklungen erstmals mit Macht an die Oberfläche gedrängt haben, die uns gleichwohl bis in die heutigen Tage prägen: von dem Bewusstsein über Umweltverschmutzung, Ressourcenknappheit und der Skepsis gegenüber vermeintlichen Zukunftstechnologien bis zu den Diskussionen um Staatsverschuldung und ökonomisch neuliberale Regierungsparadigmen, welche mit den Regierungsübernahmen von Reagan, Thatcher und Helmut Kohl nun auch elektoral mehrheitsfähig wurden. Aber auch durch den Lauf der Zeit, den Ablauf von Sperrfristen in Archiven wie auch dem Heranwachsen der in den achtziger Jahren Geborenen rückt dieses Jahrzehnt in den Fokus des Interesses, politisch, gesellschaftlich, literarisch. Es geht gewissermaßen um die Erkundung eines Zeitgefühls. Dieser (Retro-)Perspektive, den drängenden Fragen der achtziger Jahre selbst und der Frage, was davon einerseits prägend blieb, was andererseits klanglos versandete – dem widmet sich die aktuelle INDES.
Aktualisiert: 2019-04-18
Autor:
Norbert Ahrens,
Matthias Dell,
Matthias Eckoldt,
Nicole Falkenhayner,
Jasper A. Friedrich,
Etta Grotrian,
Christoph Hoeft,
Jöran Klatt,
Hans-Joachim Lang,
Ariane Leendertz,
Wolfgang Martynkewicz,
Sören Messinger,
Miriam Nandi,
Fernando Ramos Arenas,
Andreas Rödder,
Jonas Rugenstein,
Martin Sabrow,
Ulrike Sterblich Albrecht,
Frank Uekötter,
Frieder Vogelmann,
Franz Walter
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Welche langfristigen Konsequenzen hat die imperiale Herrschaft für die Menschen auf der Südseite des Globus? Wie kann man Feminismus interkulturell ausbuchstabieren, ohne dabei voreilig die (aus westlicher Sicht) "andere" Frau auf eine passive Opferrolle festzulegen? Wie relevant ist Marx Kapitalismuskritik für die Arbeiterinnen auf der Südhälfte des Globus? Dies sind die Kernfragen der indischstämmigen Kulturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak. Dieses Buch stellt das Werk dieser vielseitigen und ausgesprochen anspruchsvollen Denkerin erstmals einem deutschsprachigen Publikum vor. Es gibt einen Einblick in Spivaks Auseinandersetzung mit der postkolonialen Kultur- und Literaturwissenschaft, und veranschaulicht diese anhand von Beispielen aus Geschichte und Literatur aus verschiedenen westlichen und nicht-westlichen Kulturen. Darüber hinaus werden die drei Bausteine der Spivak'schen Mélange - Dekonstruktion, (transnationaler) Feminismus und (Post)-Marxismus - in dargestellt, sowie Spivaks spezifischer Umgang mit diesen sehr unterschiedlichen Theorietraditionen erläutert. Auch Spivaks Beiträge zur interkulturellen Ethik, die in jüngster Zeit einen besonders wesentlichen Platz in ihrem Denken einnehmen, werden behandelt. Eine kurze Darstellung und Diskussion der Rezeption von Spivaks Werk rundet diese Einführung ab.
Aktualisiert: 2020-01-01
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Die postkoloniale Literaturtheorie befindet sich derzeit in einer Umbruchphase, in der auch Stimmen der (Selbst-)kritik laut werden. Doch selbst in dieser Konstellation des Übergangs von postkolonialer zu transkultureller Literaturwissenschaft kommt ein bestimmter Ort, eine bestimmte Lage nicht vor: Die Besitzlosen und 'subalternen' Unterklassen der Dritt-Welt-Länder finden in der Feier von Hybridität und kulturellen Grenzgängen kein Gehör. Vorliegende Studie wendet sich diesem 'blinden Fleck' in der postkolonialen Diskussion zu. Sie stellt einen anschlussfähigen Theoriebeitrag dar, der das schwierige Verhältnis zwischen den postkolonialen Intellektuellen und dem ländlichen, oft bitterarmen, nur wenig anglisierten 'Anderen Indien' in den Vordergrund rückt. Die Studie plädiert dabei für einen psychoanalytisch inflektierten Postkolonialismus, der Verständnis für kulturelle und soziale Differenz mit psychoanalytischen Lesarten verbindet.
Aktualisiert: 2020-12-07
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Welche langfristigen Konsequenzen hat die imperiale Herrschaft für die Menschen auf der Südseite des Globus? Wie kann man Feminismus interkulturell ausbuchstabieren, ohne dabei voreilig die (aus westlicher Sicht) „andere“ Frau auf eine passive Opferrolle festzulegen? Wie relevant ist Marx Kapitalismuskritik für die Arbeiterinnen auf der Südhälfte des Globus? Dies sind die Kernfragen der indischstämmigen Kulturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak. Dieses Buch stellt das Werk dieser vielseitigen und ausgesprochen anspruchsvollen Denkerin erstmals einem deutschsprachigen Publikum vor. Es gibt einen Einblick in Spivaks Auseinandersetzung mit der postkolonialen Kultur- und Literaturwissenschaft, und veranschaulicht diese anhand von Beispielen aus Geschichte und Literatur aus verschiedenen westlichen und nicht-westlichen Kulturen. Darüber hinaus werden die drei Bausteine der Spivak’schen Mélange – Dekonstruktion, (transnationaler) Feminismus und (Post)-Marxismus – in dargestellt, sowie Spivaks spezifischer Umgang mit diesen sehr unterschiedlichen Theorietraditionen erläutert. Auch Spivaks Beiträge zur interkulturellen Ethik, die in jüngster Zeit einen besonders wesentlichen Platz in ihrem Denken einnehmen, werden behandelt. Eine kurze Darstellung und Diskussion der Rezeption von Spivaks Werk rundet diese Einführung ab.
Aktualisiert: 2019-01-08
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