Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit

Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit von Gangemi,  Cristina, Groß,  Samuel Wilhelm, Käser,  Lothar, Liedke,  Ulf, Merz,  Oliver, Peetz,  Katharina, Puder,  Dirk, Rowan,  Peter, Schüßler,  Werner, Werner,  Eberhard
The provocative title - Of the exclusionary Mercy. Intercultural Theology and Disability - represents the lack of studies on disability and disabled people in the field of Intercultural Theology. We will not find many works that consider this relevant topic. Why is research on the subject of Intercultural Theology and disability of value to the Church? For one thing, the number of persons with physical or mental impairments is more than ten percent. Second, given the possibility of impairment by illness, accident or becoming parents of a child with physical or mental impairment during lifetime, the number of those affected by the phenomenon "disability" is much higher. Third, international humanitarian and social efforts to integrate persons with physical or mental impairments by inclusion and participation are increasingly replacing the Church's mission to the poor and marginalized. Humanitarian and social approaches are outdoing Christian efforts, if she is not increasingly pro-actively engaged.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit

Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit von Gangemi,  Cristina, Groß,  Samuel Wilhelm, Käser,  Lothar, Liedke,  Ulf, Merz,  Oliver, Peetz,  Katharina, Puder,  Dirk, Rowan,  Peter, Schüßler,  Werner, Werner,  Eberhard
The provocative title - Of the exclusionary Mercy. Intercultural Theology and Disability - represents the lack of studies on disability and disabled people in the field of Intercultural Theology. We will not find many works that consider this relevant topic. Why is research on the subject of Intercultural Theology and disability of value to the Church? For one thing, the number of persons with physical or mental impairments is more than ten percent. Second, given the possibility of impairment by illness, accident or becoming parents of a child with physical or mental impairment during lifetime, the number of those affected by the phenomenon "disability" is much higher. Third, international humanitarian and social efforts to integrate persons with physical or mental impairments by inclusion and participation are increasingly replacing the Church's mission to the poor and marginalized. Humanitarian and social approaches are outdoing Christian efforts, if she is not increasingly pro-actively engaged.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit

Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit von Gangemi,  Cristina, Groß,  Samuel Wilhelm, Käser,  Lothar, Liedke,  Ulf, Merz,  Oliver, Peetz,  Katharina, Puder,  Dirk, Rowan,  Peter, Schüßler,  Werner, Werner,  Eberhard
The provocative title - Of the exclusionary Mercy. Intercultural Theology and Disability - represents the lack of studies on disability and disabled people in the field of Intercultural Theology. We will not find many works that consider this relevant topic. Why is research on the subject of Intercultural Theology and disability of value to the Church? For one thing, the number of persons with physical or mental impairments is more than ten percent. Second, given the possibility of impairment by illness, accident or becoming parents of a child with physical or mental impairment during lifetime, the number of those affected by the phenomenon "disability" is much higher. Third, international humanitarian and social efforts to integrate persons with physical or mental impairments by inclusion and participation are increasingly replacing the Church's mission to the poor and marginalized. Humanitarian and social approaches are outdoing Christian efforts, if she is not increasingly pro-actively engaged.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Disability Studies und Interkulturelle Theologie

Disability Studies und Interkulturelle Theologie von Werner,  Eberhard
Das Thema dieser Abhandlung: TROTZ DER SCHWACHHEIT– Inklusions-orientierte, transnationale und transkulturelle Diskurse der Disability Studies in der Interkulturellen Theologie ist beides, sowohl eine mahnende Erinnerung (Nomen) an die von behinderten und nichtbehinderten Menschen miteinander angestrebte Inklusion im kirchlich-christlichen Dienst, als auch deren Option (Adverb) der Beteiligung innerhalb diesen soziologischen Rahmens. Die hier aufgeworfenen Fragestellungen können folgendermaßen umschrieben werden: Wie werden inkludierende Ansätze in den kirchlichen Entwicklungshilfeorganisationen für die Mitarbeiter im Ausland in der Ausbildung, bei der Bewerbung und auf dem Einsatzfeld umgesetzt? Welche historischen Entwicklungen helfen uns dabei, aus einer postkolonialen Wahrnehmung heraus zu verstehen wie Inklusion (Vorgängermodelle: Teilhabe, Integration) in neuerer Zeit umgesetzt wird? Das Ziel dabei ist die jetzige Situation zu evaluieren und Prozesse zu verbessern, damit kirchliche Entwicklungsdienste zukunftsweisend befähigt werden, die Diversität kirchlicher Mitarbeiter, Mitglieder und derer die von der Diakonie berührt werden, im Hinblick auf Personen mit körperlichen oder mentalen Herausforderungen zu fördern. Einer bisher beobachteten Ausgrenzung durch Marginalisierung steht die „Einheit in Vielfalt“ und das ungenutzte Potential der Lebensrealitäten dieser Personenkreise entgegen. Ausgehend von einer Analyse des sozialen Konstruktes „Behinderung“ wird zuerst die historische Herleitung, insbesondere im interreligiösen Kontext vollzogen. Darauf aufbauend wird die kirchliche Diakonie als kirchlichem Entwicklungsdienst im Hinblick auf Disability Studies betrachtet (Rückblick). Vor allem die historischen Postulate rund um „Behinderung“, aus heutiger postkolonialer Sicht, helfen zu verstehen, welche Veränderungen in der Wahrnehmung sich vollzogen haben und was es noch zu tun gilt (Sendungsaufgabe). Im letzten Teil gilt es das missiologisch-hermeneutische Blickfeld der Disability Missiology auf die inklusive globale Kirche als Spiegelbild der menschlichen Diversität visionär aufzuzeigen.
Aktualisiert: 2023-04-06
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(Bibel-)Übersetzung in der missiologisch-theologischen Ausbildung

(Bibel-)Übersetzung in der missiologisch-theologischen Ausbildung von Werner,  Eberhard
In dieser Abhandlung (BIBEL-)ÜBERSETZUNG IN DER MISSIOLOGISCH-THEOLOGISCHEN AUSBILDUNG: Eine kritische Untersuchung der Einflüsse von theologischen Inhalten und Begriffen aus englischen und deutschen Wörterbüchern, Lexika und Kommentaren auf die (Bibel-)Übersetzungspraxis wird der Einfluss der gängigen Übersetzungspraxis im Bereich der Wissenschaft der Bibelübersetzung untersucht. Basierend auf den Erkenntnissen aus den Hilfsmitteln zur Bibelexegese, kommen die bekanntesten englischen und deutschen Wörterbücher, Lexika und Kommentare sowie andere Hilfsmittel zur Exegese unter die Lupe. Theologische Lexika und Wörterbücher bilden die Grundlage für translatorische Entscheidungen. Ihre Auswirkungen auf die missiologische und die theologische Ausbildung im Hinblick auf die Anwendung der Erkenntnisse aus der Übersetzungswissenschaft stehen im Vordergrund. Kommentare zu biblischen Inhalten fassen die Ergebnisse zusammen und bündeln mögliche Deutungsoptionen. Sie geben zwar selbst philologisch-konkordante Übersetzungsangebote, helfen jedoch wenig, wenn es um die kontextualiserte Übersetzung in einen Sprach- und Kulturkontext geht. Doch dazu später mehr. Ein Ziel dieser Darstellung ist hierbei die Herausarbeitung derjenigen Auswahlmethoden zur Übersetzung, die historisch in theologisch relevanten Werken angewandt wurden und werden. In diesem Übersetzungsprozess geht es vornehmlich darum, den Grundtext der Hebräischen Bibel (BHS4) und des Neuen Testaments (NA28) in ein muttersprachliches Idiom zu übersetzen, weniger aus vorhandenen Bibelübersetzungen. Ein weiteres Ziel besteht darin, exemplarisch aufzuzeigen, wie moderne Übersetzungsmethoden aus den Wissenschaften der Kommunikation und der Übersetzung dazu dienen können, den kirchlichen Anspruch einer „genauen“ und doch „verständlichen“ Bibelübersetzung bereits in der missiologischen und theologischen Ausbildung zu erreichen. Im Zentrum dieser Untersuchung stehen zuvorderst missiologische Überlegungen, zudem theologisch-hermeneutische Unterbauten, des weiteren die übersetzungstechnisch-linguistische und zuletzt die praktisch-theologische Grundlage der Wissenschaft der Bibelübersetzung.
Aktualisiert: 2023-04-06
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Polyphone Klangräume

Polyphone Klangräume von Buchholz,  Meiken, Collinge,  Ian, Danneberg,  Christian, Hinkelmann,  Frank, Keding,  Volker, Riva,  Nepomuk, Schroeder,  Johannes, Spohn,  Elmar, Walldorf,  Friedemann, Wannenwetsch,  Bernd, Werner,  Eberhard
In dieser Publikation haben wir die Vorträge der missiotop Jahrestagung vom 19. Juni 2021 auf dem Buchenauerhof bei Sinsheim zusammengetragen. Hinzu kamen Beiträge von Expertinnen und Experten, die in diesem Bereich geforscht haben. Dieser Jahresband beschreibt missionswissenschaftliche und musikethnologische Klangräume als interkulturelle Begegnungsflächen. Vorgetragen haben: Bernd Wannenwetsch (Gemeinde als Klangkörper), Christian Danneberg (Ein Praxisbericht: Musik, die Mauern sprengt), Meiken Buchholz (Chinesische Lobpreismusik als Spiegel einer Kirche im Wandel), Frank Hinkelmann (Evangelisation im Land von „Sound of Music“), Nepomuk Riva (Das Gleichnis einer Gemeinschaft? Die Gesänge aus Taizé als internationale Kirchenmusik). Weiterhin zu diesem Band beigetragen haben: Friedemann Walldorf (Musik in den Religionen), Ian Collinge (Intercultural Worship: Liturgical Diversity for the Sake of Unity. Mission and the Glory of God), Johannes Schröder (Musik und Musikethnologie in evangelischer Mission vom 19. bis 21. Jahrhundert), Volker Keding (Lobet Gott mit allem, was ihr seid und habt (Psalm 150)! Geistlicher Gesang im Südlichen Afrika) und Eberhard Werner (Missiologie und Musikethnologie – Interkulturelle Klangräume).
Aktualisiert: 2022-08-11
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Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit

Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit von Gangemi,  Cristina, Groß,  Samuel Wilhelm, Käser,  Lothar, Liedke,  Ulf, Merz,  Oliver, Peetz,  Katharina, Puder,  Dirk, Rowan,  Peter, Schüßler,  Werner, Werner,  Eberhard
The provocative title - Of the exclusionary Mercy. Intercultural Theology and Disability - represents the lack of studies on disability and disabled people in the field of Intercultural Theology. We will not find many works that consider this relevant topic. Why is research on the subject of Intercultural Theology and disability of value to the Church? For one thing, the number of persons with physical or mental impairments is more than ten percent. Second, given the possibility of impairment by illness, accident or becoming parents of a child with physical or mental impairment during lifetime, the number of those affected by the phenomenon "disability" is much higher. Third, international humanitarian and social efforts to integrate persons with physical or mental impairments by inclusion and participation are increasingly replacing the Church's mission to the poor and marginalized. Humanitarian and social approaches are outdoing Christian efforts, if she is not increasingly pro-actively engaged.
Aktualisiert: 2023-05-03
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Animismus – der blinde Fleck

Animismus – der blinde Fleck von Bammann,  Heinrich, Häde,  Wolfgang, Heißwolf,  Martin, Käser,  Lothar, Lepp,  Jakob, Mauerhofer,  Jonathan, Neufeld,  Alfred, Rust,  Heinrich Christian, Werner,  Eberhard, Wiher,  Hannes
Inhalt Lothar Käser Animismus – Unsere blinden Flecke (Eine kleine Auswahl) Alfred Neufeld Die Begegnung der Mennoniten mit den Indianern im Chaco Paraguays Jakob Lepp Persönliche Einschätzung des Phänomens „Animismus“ im Chaco von Paraguay Martin Heißwolf Anime und Co: Animismus, Japan – und unsere Kinder Eberhard Werner Animism Bridging Religions – Transcultural Reflections on Zoroastrianism and Gnosticism in the Near East Wolfgang Häde Begegnungen mit dem Volksislam in der Türkei Jonathan Mauerhofer Okkulte Phänomene in Österreich – ein Fallbeispiel Heinrich Christian Rust „Treibt Dämonen aus!“ – Der Befreiungsdienst im Namen Jesu Christi Hannes Wiher Animismus in Afrika: Bezug zu Schamorientierung, Medizin, Bibel, Dämonen- und Seelenvorstellungen Heinrich Bammann Das Weltbild der Batswana im südlichen Afrika im Hinblick auf die Forschung am Animismus
Aktualisiert: 2022-09-29
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Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit

Von der ausgrenzenden Barmherzigkeit von Gangemi,  Cristina, Groß,  Samuel Wilhelm, Käser,  Lothar, Liedke,  Ulf, Merz,  Oliver, Peetz,  Katharina, Puder,  Dirk, Rowan,  Peter, Schüßler,  Werner, Werner,  Eberhard
The provocative title - Of the exclusionary Mercy. Intercultural Theology and Disability - represents the lack of studies on disability and disabled people in the field of Intercultural Theology. We will not find many works that consider this relevant topic. Why is research on the subject of Intercultural Theology and disability of value to the Church? For one thing, the number of persons with physical or mental impairments is more than ten percent. Second, given the possibility of impairment by illness, accident or becoming parents of a child with physical or mental impairment during lifetime, the number of those affected by the phenomenon "disability" is much higher. Third, international humanitarian and social efforts to integrate persons with physical or mental impairments by inclusion and participation are increasingly replacing the Church's mission to the poor and marginalized. Humanitarian and social approaches are outdoing Christian efforts, if she is not increasingly pro-actively engaged.
Aktualisiert: 2023-04-04
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Community Medicine

Community Medicine von Fischer,  Uwe, Maier,  Birga, Werner,  Eberhard, Willich,  Stefan N.
In der Diskussion um klinisch medizinische und gesundheitswissenschaftliche Fragen gewinnt das Thema Community Medicine zunehmend an Bedeutung. Da die Medizinische Fakultät der Universität Greifswald sich zum Ziel gesetzt hat, Community Medicine erstmalig an einer Medizinischen Fakultät in Deutschland zu implementieren, wurde im Januar 1994 ein Erster Internationaler Workshop Community Medicine in Greifswald durchgeführt. Die Beiträge des Buches sind das Resultat dieses Workshops und spiegeln sowohl die internationale Diskussion um notwendige Veränderungen innerhalb der Lehre, Forschung und der medizinischen Versorgung im Rahmen von Community Medicine wider, als auch die ersten Greifswalder Ansätze auf diesen Gebieten.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Bibelübersetzung – Schnittstelle zwischen Kulturen

Bibelübersetzung – Schnittstelle zwischen Kulturen von Werner,  Eberhard
Wissenschaft muss dem Menschen dienen, sonst wendet sie sich letztlich gegen ihn. Eine wissenschaftliche Disziplin allein wird den komplexen Kriterien der aktuellen Praxis zunehmend nicht mehr gerecht. Die Bibelübersetzung hat nicht nur die Linguistik und die Ethnologie mitbegründet – sie ist selbst zur Wissenschaft geworden. Davon weiß Eberhard Werner nicht nur aus Erfahrung, er stellt dies auch durch seine kreative Denkarbeit für die christliche Entwicklungshilfe unter Beweis. Davon profitieren die Menschen, denen die Übersetzung der Bibel – hier dem Volk der Zaza – gewidmet ist. Es ist das Buch ihrer Sprache geworden, es vermittelt ihnen neben dem Inhalt ethnische Identität. Klaus W. Müller, Missiologe an der FTH Gießen, STH Basel und ETF Leuven/Belgien Volkstümliche Vorstellungen von der Arbeit des Bibelübersetzers beschränken sich in aller Regel auf die Ansicht, er habe den „Urtext“ vor sich liegen, dazu ordentliche Kommentare mit „richtiger“ theologischer Orientie-rung, und er kenne die Sprache, in die er übersetzt. Damit bringe er, wenn er einigermaßen fleißig sei, in drei, vier Jahren einen ordentlichen Bibeltext zuwege. Dass die Wirklichkeit sehr viel differenziertere und anspruchsvol-lere Forderungen an den Bibelübersetzer stellt, lässt der Autor in seiner Abhandlung – auch den Laien auf diesem Gebiet – anhand der Zaza, einer ethnischen Gruppe in Vorderasien, klar erkennen und miterleben. Lothar Käser, Institut für Völkerkunde, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Aktualisiert: 2022-12-22
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Bibelübersetzung in Theorie und Praxis

Bibelübersetzung in Theorie und Praxis von Werner,  Eberhard
"Warum übersetzen wir die Bibel?" Bibelübersetzung in Theorie und Praxis beantwortet die Frage nach dem "Mandat der Bibelübersetzung". Woher leitet sich der Auftrag zur Übersetzung und Revision der Bibel seit den Anfängen der Christenheit bis heute ab? Welche theologischen, ethischen und wissenschaftlichen Kriterien und Richtlinien leiten (Bibel-) Übersetzer bei ihrer Tätigkeit zur Übersetzung der Heiligen Schrift? Die Ausbildungstradition im Rahmen der Bibelübersetzung bietet detaillierte Einblicke in diese Tätigkeit. Sie steht deshalb im Zentrum dieser theologisch-missiologischen Abhandlung. Dem Zeugnis der Bibel folgend, lässt sich von den Ursprüngen der Menschheit an ein "Mandat zur Kommunikation" ableiten. Der Auftrag zur zwischenmenschlichen Kommunikation, stellt ein Abbild der innertrinitätischen Kommunikation, wie auch aus der Transzendenz heraus mit dem Menschen dar. Diese Communicatio Dei zieht sich durch die Heilige Schrift wie ein roter Faden und bildet sich im heilsgeschichtlichen Ansatz der Theologie ab. Die Grundlage des Übersetzungsmandates bildet das inkarnatorische Übersetzungsprinzip. Es leitet sich aus der Inkarnation (Fleischwerdung), der Kondeszenz (Herablassung) und der Kenosis (Entleerung) des Jesus von Nazareth ab. Dieses Prinzip berechtigt und leitet die Kirche, dass heilsgeschichtlich-biblische Zeugnis in das muttersprachliche Idiom aller Völker diese Erde zu übersetzen. Hervorstechendstes Merkmal der jungen Wissenschaft zur Bibelübersetzung ist ihr interdisziplinärer Ansatz. Vor allem die Wissenschaften zur Kommunikation und Übersetzung, die Linguistik, die Ethnologie, die Theologie, die Missiologie, die Philosophie, die Psychologie und die sozialen Wissenschaften fließen in die Übersetzungstätigkeit ein. Der (Bibel-) Übersetzer wird als interdisziplinärer und interkultureller Kulturvermittler zum Mediator des intuitiven Übersetzungsvorganges. In diesem Zusammenhang werden acht gängige Modelle der Kommunikation und Übersetzung im Rahmen ihrer Bedeutung für die Theorie, Praxis und Ausbildung in der Bibelübersetzung untersucht. Die Geschichte der Wissenschaft zur Bibelübersetzung verläuft kaum wahrgenommen als ein dritter Strang im Rahmen der Kirchen- und Dogmengeschichte. Dabei geht der Bibelübersetzung Erweckungsphasen voraus oder tritt in ihrem Gefolge als Neu- oder Revisionsübersetzung auf. Ihre Bedeutung wächst seit 1930 n. Chr. im sogenannten "Jahrhundert der Bibelübersetzung" merklich und beeinflusst die Fortschritte in der christlichen Entwicklungshilfe in zunehmenden Maße. Das 21. Jahrhundert misst der Muttersprache, der Aus- und Fortbildung indigenen Personals und der globalen und ökumenischen Verantwortung der Kirche besondere Aufmerksamkeit zu. Die Heilige Schrift bildet das einende Glied, da sie die einzige und unumstößliche Informationsquelle über den transzendenten Kommunikationspartner der Kirche repräsentiert. Ihr inspirierter Charakter, das Geheimnis der Kanonisierung sowie die Notwendigkeit ihrer hermeneutischen Interpretation spiegeln das Miteinander von menschlicher und transzendenter Seite wider. In der Dreieinigkeit (Trinität) verknüpft sich der Sendungsauftrag ausgedrückt in der Missio Dei, Missio Christi und Missio Spiritus mit dem kommunikativen Charakter der Communicatio Dei, Communicatio Christi und der Revelatione Spiritus.
Aktualisiert: 2019-12-20
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Bibelübersetzung – Schnittstelle zwischen Kulturen

Bibelübersetzung – Schnittstelle zwischen Kulturen von Schirrmacher,  Thomas, Werner,  Eberhard
Wissenschaft muss dem Menschen dienen, sonst wendet sie sich letztlich gegen ihn. Eine wissenschaftliche Disziplin allein wird den komplexen Kriterien der aktuellen Praxis zunehmend nicht mehr gerecht. Die Bibelübersetzung hat nicht nur die Linguistik und die Ethnologie mitbegründet – sie ist selbst zur Wissenschaft geworden. Davon weiß Eberhard Werner nicht nur aus Erfahrung, er stellt dies auch durch seine kreative Denkarbeit für die christliche Entwicklungshilfe unter Beweis. Davon profitieren die Menschen, denen die Übersetzung der Bibel – hier dem Volk der Zaza – gewidmet ist. Es ist das Buch ihrer Sprache geworden, es vermittelt ihnen neben dem Inhalt ethnische Identität. Prof. Dr. Klaus W. Müller, Missionswissenschaftler, ETF Leuven/Belgien Volkstümliche Vorstellungen von der Arbeit des Bibelübersetzers beschränken sich in aller Regel auf die Ansicht, er habe den „Urtext“ vor sich liegen, dazu ordentliche Kommentare mit „richtiger“ theologischer Orientie-rung, und er kenne die Sprache, in die er übersetzt. Damit bringe er, wenn er einigermaßen fleißig sei, in drei, vier Jahren einen ordentlichen Bibeltext zuwege. Dass die Wirklichkeit sehr viel differenziertere und anspruchsvol-lere Forderungen an den Bibelübersetzer stellt, lässt der Autor in seiner Abhandlung – auch den Laien auf diesem Gebiet – anhand der Zaza, einer ethnischen Gruppe in Vorderasien, klar erkennen und miterleben. Prof. Dr. Lothar Käser, Institut für Völkerkunde, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Aktualisiert: 2020-08-27
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