Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Aktualisiert: 2023-06-30
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Aktualisiert: 2023-06-30
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Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Aktualisiert: 2023-06-02
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Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Aktualisiert: 2023-05-19
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Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Aktualisiert: 2023-05-12
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Invertito wird in stärkerem Maße international. Wie schon im 14. Jahrgang 2012 rücken Österreich und die Schweiz verstärkt in den Fokus des Interesses. Das neue, vom Fachverband Homosexualität herausgegebene Jahrbuch widmet sich der Geschichte der männlichen Homosexualität in der Schweiz und älteste homoerotische Fotografien des Landes. Es zeichnet die Verfolgungsintensität lesbischer Frauen in Wien während der NS-Zeit nach und rekonstruiert das lesbische Lebens dort in der Nachkriegszeit. Es geht um die Biografien des Wiener Journalisten und Schriftstellers Erich Lifka (1924 – 2007), eine Ausstellung über Christa Winsloe und den in Straßburg geborenen, als Numa Praetorius bekannten Vorkämpfer der Homosexuellenemanzipation Eugen Wilhelm (1866 – 1952). Preußisch wird es, wenn der deutsche Militarismus und seine Homophobie einer näheren Betrachtung unterzogen werden.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Felix und Alf, Gymnasiasten im Wilhelminischen Deutschland, entdecken ihre Sexualität, erleben die Liebe; doch Felix fügt sich schließlich den Geboten von Kirche, Schule und Staat. Enttäuscht meldet sich Alf als Kriegsfreiwilliger: Heldentod statt Liebe und Glück.
Die Neuausgabe von Alf erscheint zum 25. Todestag des Autors. Sie bietet den Text der Erstausgabe von 1929 in einer vom Autor durchgesehenen Fassung. Beigegeben sind einige Erzählungen, vor allem aus der Sammlung "Ein Gulasch und andere Skizzen" von 1928.
Aktualisiert: 2023-05-11
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Verfolgung, Diskriminierung und Entrechtung - auch nach dem Ende des Nationalsozialismus prägte dies den Alltag homosexueller Männer. Gleichzeitig suchten sie sich auch schon in der frühen Bundesrepublik dagegen zu wehren. Trotz der übermächtigen Allianz aus Staat und Kirche stritten sie für gesellschaftliche Anerkennung.
Das Buch präsentiert neue Studien zum Schicksal Homosexueller nach dem Ende der NS-Zeit, zur Homophilenbewegung der 1950er bis hin zum Generationskonflikt am Ende der 1960er Jahre. Es wirft damit die überraschende Frage auf, ob nicht auch schon zu Beginn der 1950er Jahre eine "Bewegung" existiert hat, die in späteren Jahren wieder erstickt wurde.
Aktualisiert: 2023-05-10
Autor:
Michael Bochow,
Martin Dannecker,
Jens Dobler,
Jan Feddersen,
Albert Knoll,
Gottfried Lorenz,
Stefan Micheler,
Andreas Pretzel,
Christian Schaefer,
Volker Weiß,
Raimund Wolfert
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Verfolgung - Bewegung - Erinnerung:
Christiane Leidinger plädiert dafür, bei der Benennung von Plätzen und Straßen keine einseitige HeldInnenverehrung zu betreiben und in der Erinnerungskultur stärker Gruppen oder gemeinsam erlebte Ereignisse zu berücksichtigen. Christiane Carri fragt nach der Rolle von Homosexualität bei der Entmündigung von Frauen in der Weimarer Republik. Kim Trau untersucht die Auseinandersetzungen um das 1980 verabschiedete Transsexuellen-Gesetz. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Bedeutung von "Networking" in der Anfangsphase der Homosexuellenemanzipation, der Homosexuellenverfolgung in Stuttgart in den Nachkriegsjahren und der Geschichte der schwulen Pornografie. Abgerundet wird das Jahrbuch durch Rezensionen wichtiger Neuerscheinungen 2014 / 2015.
Aktualisiert: 2023-05-10
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Die Eltern fahren in Kur, die Haushälterin wird krank: Da sind die vier Geschwister ganz auf sich gestellt. Doch dann werden die wertvollen Dinge aus dem Keller gestohlen. Und die Kinder müssen gemeinsam den Diebstahl aufklären.
Spannend und lustig erzählter Kinderkrimi – in dessen Zentrum die Freundschaft des einen Zwillingsbruders zu einem Mitschüler steht, die zugleich eine verborgene Liebesgeschichte zwischen zwei Jungs ist. Richard Plant erzählt davon, wie es ist, das erste Mal auf sich allein gestellt zu sein. Subtil schwingen seine eigene Fluchterfahrungen in den Erlebnissen der Kinder mit.
Aktualisiert: 2023-04-28
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Felix und Alf, Gymnasiasten im Wilhelminischen Deutschland, entdecken ihre Sexualität, erleben die Liebe; doch Felix fügt sich schließlich den Geboten von Kirche, Schule und Staat. Enttäuscht meldet sich Alf als Kriegsfreiwilliger: Heldentod statt Liebe und Glück.
Die Neuausgabe von Alf erscheint zum 25. Todestag des Autors. Sie bietet den Text der Erstausgabe von 1929 in einer vom Autor durchgesehenen Fassung. Beigegeben sind einige Erzählungen, vor allem aus der Sammlung "Ein Gulasch und andere Skizzen" von 1928.
Aktualisiert: 2023-02-13
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Der Lebensweg der Deutsch-Amerikanerin Charlotte Charlaque (1892–1963) führt gleich mehrmals über den Atlantik – von Mährisch Schönberg über Berlin, San Francisco und Prag nach New York. Als Jüdin verließ Charlaque 1934 das nationalsozialistische Deutschland. Acht Jahre später gelang ihr der lebensrettende „Sprung“ in die USA. In New York wurde sie als ungekrönte Königin der Uferpromenade von Brooklyn Heights eine schillernde Berühmtheit. Sie nannte sich jetzt gern Charlotte von Curtius. Was aber nicht einmal ihre engsten Freunde wussten: Ihr neuer Nachname war eine Anspielung auf ihren alten Geburtsnamen. Denn als Charlotte Charlaque geboren wurde, gingen ihre Eltern davon aus, dass sie ein Junge sei, und gaben ihr den Namen Curt …
Aktualisiert: 2023-02-21
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Der Lebensweg Botho Lasersteins (1901–1955) ist von vielen Brüchen geprägt. Die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, das Exil in Frankreich und das Versteck in einem Kloster während des Zweiten Weltkriegs markieren äußere Zäsuren. Hinzu kommt ein erhebliches inneres Konfliktpotential Lasersteins. Als Jude konvertierte er 1939 zum
Katholizismus. Vom Pazifismus, den er im Berlin der Weimarer Republik vertrat, sagte er sich 1934 los, als er unter Verweis auf Lenin zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufrief. Jahre später bezeichnete Rudolf Leonhard den einstigen Weggefährten als „exkommunistischen, exjüdischen Exanwalt“. Die Konstante im Leben Botho Lasersteins war der Kampf um ein neues Sexualstrafrecht, den er als Jurist und Publizist weitgehend isoliert ausfocht.
Aktualisiert: 2021-03-23
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An dem Literaten, Publizisten, Sexualreformer, Pazifisten und Weltbühne-Autor Kurt Hiller (1885-1972) schieden und scheiden sich stets die „Geister“. Hiller-Kritiker Arnold Zweig forderte von Klaus Mann bei der Redaktion für die Exil-Zeitung Die Sammlung, auf Hillers Mitarbeit zu verzichten oder seine Texte von „ärgsten Entgleisungen zu reinigen“. Mann verteidigte Hiller: „Sein sehr leidenschaftliches und – wie mir scheint – sehr sauberes, jedenfalls sehr eigenwilliges Denken imponiert mir.“
Im Sommer 2018 veranstalteten die Kurt Hiller Gesellschaft und das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte eine Tagung, auf der in Beiträgen und Diskussionen Einzelaspekte zu einer zeitgenössischen Rezep-tion Kurt Hillers zur Sprache kamen.
Inhalt u.a.: Einleitung des Herausgebers • Ian King: „Ein klares Bekenntnis zur Kriegsdienstverweigerung ist die Basis für allen Pazifismus.“ Zum Verhältnis Hiller/Tucholsky • Raimund Wolfert: „Die Presse schwieg fast durchgehends.“ Kurt Hiller und der Gegenentwurf des Kartells für Reform des Sexualstrafrechts 1927 • Kurt Kraushaar: „Denken – eine verfluchte Branche!“ Hillers Weg zu den „Profilen“ und deren Rezeption • Reinhold Lütgemeier-Davin: Zwischen Stuhlpaaren sitzen. Kurt Hillers publizistisches Schaffen und dessen Rezeption in der Frühphase des Kalten Krieges (1945-1955) • Rolf von Bockel: ... „die Stätte zweier mir wesentlicher Erfolge ...“ – Zur Rezeption Kurt Hillers in Hamburg vor 1945 • Harald Lützenkirchen: Bilanzierungen. Die späten Geburtstagswürdigungen und die Nachrufe auf Kurt Hiller • Harald Lützenkirchen: 20 Jahre Kurt Hiller Gesellschaft (1998-2018).
Aktualisiert: 2021-09-09
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Verfolgung, Diskriminierung und Entrechtung - auch nach dem Ende des Nationalsozialismus prägte dies den Alltag homosexueller Männer. Gleichzeitig suchten sie sich auch schon in der frühen Bundesrepublik dagegen zu wehren. Trotz der übermächtigen Allianz aus Staat und Kirche stritten sie für gesellschaftliche Anerkennung.
Das Buch präsentiert neue Studien zum Schicksal Homosexueller nach dem Ende der NS-Zeit, zur Homophilenbewegung der 1950er bis hin zum Generationskonflikt am Ende der 1960er Jahre. Es wirft damit die überraschende Frage auf, ob nicht auch schon zu Beginn der 1950er Jahre eine "Bewegung" existiert hat, die in späteren Jahren wieder erstickt wurde.
Aktualisiert: 2023-02-14
Autor:
Michael Bochow,
Martin Dannecker,
Jens Dobler,
Jan Feddersen,
Albert Knoll,
Gottfried Lorenz,
Stefan Micheler,
Andreas Pretzel,
Christian Schaefer,
Volker Weiß,
Raimund Wolfert
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Invertito wird in stärkerem Maße international. Wie schon im 14. Jahrgang 2012 rücken Österreich und die Schweiz verstärkt in den Fokus des Interesses. Das neue, vom Fachverband Homosexualität herausgegebene Jahrbuch widmet sich der Geschichte der männlichen Homosexualität in der Schweiz und älteste homoerotische Fotografien des Landes. Es zeichnet die Verfolgungsintensität lesbischer Frauen in Wien während der NS-Zeit nach und rekonstruiert das lesbische Lebens dort in der Nachkriegszeit. Es geht um die Biografien des Wiener Journalisten und Schriftstellers Erich Lifka (1924 – 2007), eine Ausstellung über Christa Winsloe und den in Straßburg geborenen, als Numa Praetorius bekannten Vorkämpfer der Homosexuellenemanzipation Eugen Wilhelm (1866 – 1952). Preußisch wird es, wenn der deutsche Militarismus und seine Homophobie einer näheren Betrachtung unterzogen werden.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Verfolgung - Bewegung - Erinnerung:
Christiane Leidinger plädiert dafür, bei der Benennung von Plätzen und Straßen keine einseitige HeldInnenverehrung zu betreiben und in der Erinnerungskultur stärker Gruppen oder gemeinsam erlebte Ereignisse zu berücksichtigen. Christiane Carri fragt nach der Rolle von Homosexualität bei der Entmündigung von Frauen in der Weimarer Republik. Kim Trau untersucht die Auseinandersetzungen um das 1980 verabschiedete Transsexuellen-Gesetz. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Bedeutung von "Networking" in der Anfangsphase der Homosexuellenemanzipation, der Homosexuellenverfolgung in Stuttgart in den Nachkriegsjahren und der Geschichte der schwulen Pornografie. Abgerundet wird das Jahrbuch durch Rezensionen wichtiger Neuerscheinungen 2014 / 2015.
Aktualisiert: 2023-02-14
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Der Briefwechsel zwischen Kurt Hiller und Hans Giese führt vor Augen, woran der Neuanfang der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 scheiterte.
Nach 1945 gelang es in Deutschland auf lange Zeit nicht, eine schlagkräftige und in sich geschlossene Bewegung gegen die antihomosexuelle Strafgesetzgebung aufzubauen und an die Erfolge und Verdienste der ersten deutschen Homosexuellenbewegung von vor 1933 anzuknüpfen. Dies lag unter anderem an dem restaurativen gesellschaftlichen Klima der Nachkriegszeit. Doch nicht nur nach außen stieß man auf Widerstände, auch intern gab es Unstimmigkeiten und Konflikte. Hans Giese versuchte in Frankfurt ab 1949, das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee (WhK) neu zu errichten, und bat Kurt Hiller im Londoner Exil um seine Unterstützung. Divergierende Vorstellungen in Bezug auf Taktik und Ziele der neuen Bewegung führten aber schon bald zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden prominenten Aktivisten. Woraus resultierten ihre Differenzen? Raimund Wolfert hat sich den Briefwechsel zwischen Hans Giese und Kurt Hiller sowie die zwischen anderen Protagonisten der deutschen Homosexuellenbewegung um 1950 angesehen und deren unterschiedliche Positionen herausgearbeitet. In der Diktion Kurt Hillers verlief die Trennlinie zwischen »Befugten« und »Dilet-Tanten«.
Aktualisiert: 2022-09-13
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Kurt Hiller (1885-1972) und die Frauen – ein ungewöhnliches und gerade deshalb reizvolles Thema einer Tagung der Kurt Hiller Gesellschaft in Bremen 2016. Es untersucht die Beziehungen und Kontakte des assimilierten Juden, bekennenden Agnostikers, homosexuellen Logokraten, Juristen, Schriftstellers, Essayisten, Publizisten, Philosophen, des intellektuellen Außenseiters, radikalen Pazifisten, unabhängigen Sozialisten und Sexualreformers zu seinen Frauenbeziehungen. Beziehungen werden beleuchtet, die in ihrer Art oft gegensätzlicher und widersprüchlicher kaum sein können. Sie reichen von einer engen Mutter-Sohn-Bindung über eine tragisch endende Zweckehe mit einer heterosexuellen Frau, über Sachkameradschaften mit sozialpolitisch oder künstlerisch engagierten, emanzipierten Frauen hin zu erbitterten Feindschaften zu solchen, die Kurt Hiller persönlich oder mit politischen Absichten, nicht selten unredlich, öffentlich angriffen. Diese Beziehungsgeflechte decken damit Aspekte von Freundschaft, Zuneigung, Heroisierung sowie blanker Verachtung auf, ebenso von antifeministischen und sexistischen Verirrungen.
In diesem Tagungsband steht nicht der scharfe Analytiker und profunde Essayist Hiller an erster Stelle, sondern der Mensch, der zwischen cholerischen Zornesausbrüchen, Liebenswürdigkeit und Bewunderung für die Schaffenskraft von Frauen wechselt. – Die Analysen stammen aus der Feder von Fachleuten, die mit dem Lebenswerk Kurt Hillers bestens vertraut sind.
Aktualisiert: 2021-01-08
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