Shine on Me

Shine on Me von Nichols,  Catherine
Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden vom 28. September 2018 bis 18. August 2019. Woher rührt die universelle Faszination, die die Sonne auf uns ausübt? Was wissen wir überhaupt über unser Zentralgestirn, und welche Geheimnisse verbergen sich noch immer in dieser unvorstellbar heißen Plasmakugel? In sieben reich bebilderten Kapiteln erzählen namhafte Autorinnen und Autoren die Geschichte von der Sonne und unserer Beziehung zu ihr. Sie bringen Objekte und Erkenntnisse aus Kunst, Kulturgeschichte und Naturwissenschaft in einen sinnlichen Dialog über das intensive Verhältnis der Menschheit zur Sonne, das unser Leben seit über fünftausend Jahre prägt. Von altägyptischen Anbetungsritualen, Alchimie und Astrologie, über Solarien, Solarfarmen und Sonden bis zu Bikinis, Bomben und Popmusik - untersucht wird unsere Sonne als Gottheit, Zeitgeberin und Symbol, als Leuchtkraft, Arznei, Energiequelle und natürlich als Stern. Ergänzt wird der Band durch eine internationale Poesieanthologie zur Ambivalenz und Erhabenheit der Sonne sowie ein beigelegtes Kinderbuch: Die Sonnenhunde und das letzte große Geheimnis (von Catherine Nichols mit Illustrationen von Ulli Grötz). Mit Essays von Sara Barnes, David Elliott, Lucie Green, Benjamin Hasselhorn, Catherine Nichols, John Perlin, Jörg Völlnagel und Tania Woloshyn
Aktualisiert: 2018-07-17
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Avantgarden und Avantgardismus

Avantgarden und Avantgardismus von Mauz,  Andreas, Weber,  Ulrich, Wieland,  Magnus
Avantgarde und Avantgardismus sind Schlüssel­begriffe in der Diskussion um inno­vative Dynamiken in Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts. Neben Fallstudien zu historisch signifikanten Avantgarde­projekten und -bewegungen werfen die Beiträge auch Fragen zur methodischen Tragweite des Avantgardebegriffs auf. «Ich zähle mich nicht zur heutigen Avantgarde.» Mit dieser Bemerkung grenzt sich Friedrich Dürrenmatt 1956 dezidiert von den neoavantgardistischen Tendenzen ab, die zur selben Zeit in Literatur und Künsten aufbrechen. Dennoch ist der Einfluss der Pariser Avantgarde des Absurden (Adamov, Beckett, Ionesco) auf seine Konzeption des grotesken Theaters unverkennbar. Offensichtlich handelt es sich bei «Avantgarde» um einen streit- wie dehnbaren Begriff, der unterschiedlichste Vorstellungen und Positionen aufruft. Was Avantgarden sind, wie sie im literarischen Feld auftreten und wie sie sich selbst zum Etikett «Avantgarde» verhalten – diesen Fragen gehen die Beiträge anhand materialreicher Fallstudien zu verschiedenen Künsten von den historischen Avantgarden bis zum Postavantgardismus nach. Flankiert wird das geschichtliche Interesse durch ein begriffsgeschichtliches: Welche Bildbereiche dienen zur Benennung emphatischer kultureller Innovationen? Über welche Abgrenzungsbewegungen erfolgt in unterschiedlichen Kontexten die Selbst- wie auch die Fremdbeschreibung als «Avantgarde»? Mit Beiträgen von Andrea Albrecht, Madeleine Betschart, Urs Engeler, Michael Fischer, Thomas Hunkeler, Andreas Kotte, Harry Lehmann, Marcel Lepper, Stefanie Leuenberger, Andreas Mauz, Hendrikje Schauer, Hubert van den Berg, Ulrich Weber, Magnus Wieland, Sandro Zanetti, Martin Zingg
Aktualisiert: 2018-05-04
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Die Schutzmacht

Die Schutzmacht von Eisenhuth,  Stefanie
Von Feinden zu Freunden? Eine Geschichte der US-Militärpräsenz in West-Berlin und der transatlantischen Beziehungen. In den Nachkriegsjahren entstand eine Meistererzählung, die noch heute die Geschichte der Beziehungen zwischen West-Berlin und den USA prägt: Die sowjetische Blockade 1948/49 habe die USA zur wichtigsten »Schutzmacht« des bedrohten »Vorpostens der Freiheit« inmitten der DDR werden lassen. Aus den einstigen Feinden seien damals Freunde geworden, die erst abzogen, als ihre Mission 1989 /90 erfüllt war. Dieser linearen Erfolgsgeschichte stehen Bilder von Protesten gegen den Vietnamkrieg oder im Umfeld der Besuche des US-Präsidenten Ronald Reagan diametral entgegen. Stefanie Eisenhuth fügt diese widersprüchlichen Elemente zu einer neuen Erzählung zusammen, die sowohl die Höhe- als auch die Tiefpunkte des transatlantischen Verhältnisses erörtert. Sie fragt nach der Wahrnehmung und Deutung der US-Militärpräsenz sowie nach den Bedingungen des deutsch-amerikanischen Zusammenlebens in einer Stadt, die eine räumliche Abgrenzung nur bedingt erlaubte und zudem von enormer symbolischer Bedeutung war. Sie analysiert Begegnungen auf offizieller und informeller Ebene, individuelle und inszenierte Freundschaftsbekundungen, organisierte Proteste und Konflikte in West- sowie in Ost-Berlin zwischen 1945 und 1994.
Aktualisiert: 2018-07-13
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Friederike Brun

Friederike Brun von Gräfin von Schwerin,  Kersti
Die erste Biographie über die bemerkenswert eigenständig denkende Schriftstellerin der Spätaufklärung. Hochgebildet, leidenschaftlich an Kunst und Literatur interessiert, neugierig auf Menschen: Friederike Brun war eine wichtige Netzwerkerin der Zeit um 1800. In ihren Häusern in Kopenhagen und Rom verkehrten namhafte Künstler und Intellektuelle aus ganz Europa wie Angelika Kauffmann, Wilhelm von Humboldt und Carl Ludwig Fernow. Sie war mit Johann Gottfried Herder, Karl Viktor von Bonstetten, Friedrich von Matthisson, Jens Immanuel Baggesen und anderen berühmten Persönlichkeiten bekannt und förderte Künstler wie Bertel Thorvaldsen und Antonio Canova. Ihre kunstkritischen Arbeiten leisteten wichtige Beiträge zu den Kunst- und Kulturdebatten ihrer Zeit, ihre literarische Produktion umfasst neben autobiographischen Schriften und Reisebeschreibungen auch Gedichte. Zur europäischen Weltlage äußerte sich Friederike Brun immer wieder und setzte sich für das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein. Aufgrund ihres sozialen und politischen Engagements wurde sie mit der französischen Schriftstellerin Madame de Staël verglichen. Kerstin Gräfin von Schwerin entwirft anhand von Quellen ein lebendiges Porträt von Friederike Brun und erschließt ein intellektuelles, vielstimmiges Beziehungsnetz der europäischen Geistesgeschichte des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2018-07-17
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Jahrbuch des Freien Deutsches Hochstifts 2018

Jahrbuch des Freien Deutsches Hochstifts 2018 von Bohnenkamp,  Anne
Das Jahrbuch des Freien Deutschen Hochstifts ist ein literatur- und kunstwissenschaftliches Periodikum zur deutschsprachigen Literatur und zu den Wechselbeziehungen zwischen Dichtung und Kunst. Die Schwerpunkte liegen in der Goethezeit, der Romantik und der frühen Moderne bis zur Gegenwart. Begründet im Jahr 1902 und herausgegeben vom Direktor des Hochstifts ist das Jahrbuch seit Langem ein Forum internationaler Forschung. Neben Abhandlungen erscheinen in ihm kleinere Editionen und Berichte, in denen bedeutendere Neuzugänge oder zu Unrecht unbekannt gebliebene Bestände der Sammlungen erschlossen werden.
Aktualisiert: 2018-04-27
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Die Kahans aus Baku

Die Kahans aus Baku von Dohrn,  Verena
Die Geschichte einer jüdischen Unternehmerfamilie in turbulenten Zeiten: zwischen Zwangsmigration und erfolgreichem Unternehmergeist. Die Geschicke der Kahans spiegeln ein dramatisches Jahrhundert europäischer Geschichte aus dem Blickwinkel einer jüdischen Unternehmerfamilie. In Konkurrenz zu Nobel und in Kooperation mit Rothschild machte Chaim Kahan (1850 -1916), der aus einem polnisch-litauischen Stetl stammte, sein Vermögen auf den Ölfeldern von Baku. Doch der Erste Weltkrieg zerriss die Familie, und die Herrschaft der Bolschewiki zerstörte das Milieu, das ihm zu Wohlstand verholfen hatte. In diesen unbeständigen Zeiten erbten die sieben Kinder seine Unternehmen. Sie flohen nach Berlin, gründeten erneut Firmen, wurden global player im Ölgeschäft und konterkarierten damit das Stereotyp vom armen Ostjuden. Sie betrieben Tankstellennetze und bewiesen Unternehmergeist in einer innovativen Branche von strategischer Bedeutung. Dazu waren sie philanthropisch tätig, halfen Flüchtlingen, retteten Verlage und engagierten sich für die jüdische Heimstatt in Palästina. Als die Nazis an die Macht kamen, floh die Familie, die transnational gut vernetzt war, noch einmal - von Berlin nach Paris, von dort nach Tel Aviv und New York. Abermals bewährten sich in der Not Traditionsbewusstsein und Familiensinn. Verena Dohrn erzählt die Geschichte der Kahans basierend auf Quellen aus privaten und staatlichen Archiven aus 14 Ländern, insbesondere aber anhand des Familienarchivs, das aus einigen Tausend Dokumenten besteht.
Aktualisiert: 2018-04-27
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Urkundenbuch des Augustinerchorfrauenstifts Katlenburg

Urkundenbuch des Augustinerchorfrauenstifts Katlenburg von Gieschen,  Karin, Hamann,  Manfred, Walter,  Jörg
Die wechselvolle Geschichte eines südniedersächsischen Frauenstifts in Quellentexten. Die Geschichte des Chorfrauenstifts Katlenburg am westlichen Harzrand reicht zurück bis ins Jahr 1105. Der kinderlos gebliebene Graf Dietrich III. von Katlenburg stiftete das Kloster und nutze seine eigene Burganlage für dessen Unterbringung. Zunächst dem Heiligen Johannes geweiht, wandelte sich das Stift zu einem Augustinerkloster unter welfischer Herrschaft. Vom 13. Jahrhundert bis zu seiner Säkularisierung 1534 wurde das Stift so zu einem Anlaufpunkt für Töchter des südniedersächsischen Adels. Zahlreiche Überfälle und Brände im Laufe der Jahrhunderte sorgen heute für eine schwierige Überlieferungslage des Chorfrauenstifts Katlenburg. Die wenigen erhaltenen Dokumente gelangen in die Hände der verschiedenen welfischen Linien und 1721 schließlich ins Landesarchiv in Hannover. Das Urkundenbuch des Augustinerchorfrauenstifts Katlenburg macht nun die noch erhaltenen Dokumente erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Einleitend wird die wechselvolle Geschichte des Stifts nachgezeichnet. Ausführliche Register erschließen den für den westlichen Harzraum aufschlussreichen Bestand.
Aktualisiert: 2018-05-31
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Ausgestrahlt

Ausgestrahlt von Jordan,  Katrin
Über den unterschiedlichen Umgang zweier Länder mit der atomaren Katastrophe. Der Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 gilt als bis dahin schwerste Katastrophe in der zivilen Kernenergienutzung. Die Reaktionen darauf unterschieden sich international allerdings deutlich, besonders gegensätzlich fielen sie in der Bundesrepublik und in Frankreich aus. Die bundesdeutsche Öffentlichkeit stritt erbittert um Grenzwerte und stellte bald auch die Sicherheit der eigenen Kernkraftwerke infrage. In Frankreich hingegen blieb die öffentliche Erregung aus. Die französische Regierung erließ als einzige in Westeuropa nicht einmal Vorsorgemaßnahmen. Es schien, als habe die radioaktive »Wolke« genau an der Grenze haltgemacht. Katrin Jordan analysiert das Zusammenwirken von Politik, Wissenschaft und Medien in beiden Ländern und zeigt, warum das Problem beiderseits des Rheins ganz unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet wurde. In der Bundesrepublik stellten kernenergiekritische Experten und Journalisten das offizielle Krisenmanagement bald infrage und übten so Druck auf die Politik aus. In Frankreich hingegen verhinderte das zentralistische und elitenbestimmte System eine offene Diskussion über die Risiken der Kernkraft. Der unterschiedliche Umgang mit dem Reaktorunfall verfestigte die Wahrnehmung einer grundsätzlichen Differenz beider Gesellschaften in Fragen der Energieversorgung und Klimapolitik, führte aber auch zu einer intensiven gegenseitigen Beobachtung des jeweiligen Nachbarn.
Aktualisiert: 2018-04-27
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Geschichte der Germanistik

Geschichte der Germanistik von Koenig,  Christoph, Lepper,  Marcel
Aus dem Inhalt: Markus Messling: Zum neuen Nationalismus in den Philologien Christoph König: Philologische Fragmente über stilloses Denken Motivkerne - Aufklärungsbücher von Martin Mulsow und Steffen Martus Pierre Judet de La Combe: Nietzsche et le cas Homère Rafael Carrión Arias: Die Frage der Persönlichkeit in Nietzsches philologischer Methodologie Michael Lackner: First Chinese Translations of Thomas Aquinas« »Summa theologica« Michael Puett: Canonized text and commentary in the Chinese classics
Aktualisiert: 2018-04-27
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