Faust. Eine Tragödie

Faust. Eine Tragödie von Bohnenkamp,  Anne, Goethe,  Johann Wolfgang, Henke,  Silke, Jannidis,  Fotis
Subskriptionspreis bis zum 31.03.2018: EUR (D) 42,-; EUR (A) 43,20 ab 01.04.2018: Euro (D) 49,-; EUR (A) 50,40 Von Grund auf neu erarbeitet: Der Lesetext der historisch-kritischen Faustedition, der Goethes eigenem Wortlaut und Interpunktionsgebrauch so nahe kommt wie keine Edition des Faust zuvor. Gibt es einen »authentischen Text« des Faust? Keine der erhaltenen Versionen kann als verbindliche und autornahe gelten. - Im Rahmen der historisch-kritischen Faustedition wurde jetzt ein Lesetext konstituiert, der auf der genauen Prüfung sämtlicher Handschriften und Drucke beruht und Goethes eigenem Wortlaut und Interpunktionsgebrauch so nahe kommt wie keine Edition des Faust zuvor. Zwischen 1790 und 1832 sind mehrere Ausgaben von Faust I erschienen, Faust II erschien zu Goethes Lebzeiten nur in Vorabdrucken, vollständig erst nach seinem Tod. Die verschiedenen aufeinanderfolgenden Drucke des Ersten Teils und die komplexe Redaktion der Gesamthandschrift des Zweiten Teils führten dazu, dass ein letzter autornaher - das heißt unter Goethes direkter Mitwirkung und unmittelbarer Kontrolle entstandener - Text beider Teile in keiner einzelnen erhaltenen Fassung vorliegt. Die sorgfältige Prüfung aller Drucke und der Handschriften und ihres Zustandekommens erlaubt es aber, einen von autorfremden Störungen bereinigten Text herzustellen. Er bietet den letzten autornahen Textzustand, der sich auf methodisch gesicherte Weise erreichen lässt.
Aktualisiert: 2018-01-23
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Faustedition komplett

Faustedition komplett von Bohnenkamp,  Anne, Goethe,  Johann Wolfgang, Henke,  Silke, Jannidis,  Fotis
Subskriptionspreis bis zum 31.03.2018: EUR (D) 189,-; EUR (A) 194,30 ab 01.04.2018: Euro (D) 224,-; EUR (A) 230,30 Die Buchpublikation der im Auftrag des Freien Deutschen Hochstifts / Goethehaus Frankfurt, der Klassik Stiftung Weimar und der Universität Würzburg erarbeiteten historisch-kritischen Faustedition im Wallstein Verlag. Die Buchpublikation der historisch-kritischen Faustedition enthält Faksimile und Transkription der großen Gesamthandschrift des zweiten Teils von Goethes Faust sowie einen von Grund auf neu erarbeiteten Lesetext beider Teile des Faust. Die Buchpublikation erscheint parallel zur Freischaltung der Version 1.0 des digitalen Teils der Faustedition. Buchpublikation und digitaler Teil der Faustedition ermöglichen einen umfassenden Einblick in alle Entstehungsstufen des Goetheschen Hauptwerks. Die Entstehungsgeschichte des Faust umspannt einen Zeitraum von ca. 60 Jahren, in denen sich Phasen intensiver Arbeit am Werk mit langen Unterbrechungen abwechselten. Erhalten ist ein umfangreicher Bestand an Handschriften mit über 2000 beschriebenen Seiten, die von etwa 1774 bis 1831 reichen. Hinzu kommen zahlreiche zu Lebzeiten erschienene Drucke - von »Der König von Thule« (1782) über »Faust. Ein Fragment« (1790) bis hin zum Faust I in der »Ausgabe letzter Hand« (1828). Die digitale Faustedition umfasst die gesamte Überlieferung, von den fragmentarischen Blättern aus frühester Zeit bis hin zur 1831 entstandenen Gesamthandschrift des Faust II, sowie darüber hinaus mehr als 1500 Zeugnisse zur Entstehungsgeschichte und schließlich einen aus der gesamten Überlieferung erarbeiteten Lesetext der Tragödie.
Aktualisiert: 2018-01-23
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Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Faust. Der Tragödie zweiter Teil von Bohnenkamp,  Anne, Goethe,  Johann Wolfgang, Henke,  Silke, Jannidis,  Fotis
Subskriptionspreis bis zum 31.03.2018: EUR (D) 169,-; EUR (A) 173,70 ab 01.04.2018: Euro (D) 199,-; EUR (A) 204,60 Eine literarische und bibliophile Kostbarkeit: Die große, bislang unveröffentlichte Gesamthandschrift des zweiten Teils von Goethes Faust als hochwertiges und aufwendiges Faksimile und mit einer genauen Transkription. »Das Hauptgeschäft zu Stande gebracht. Letztes Mundum. Alles rein Geschriebene eingeheftet.« Mit diesen Worten hielt Goethe am 22. Juli 1831 den Abschluss seiner Arbeit an »Faust. Der Tragödie zweiter Teil« fest. Was Goethe hier beschreibt, ist die Einheftung der letzten noch fehlenden Blätter in die große, 386 Seiten nebst Einband umfassende Gesamthandschrift des Faust II. Sie wurde von Goethes Schreibern angefertigt und enthält sowohl zahlreiche Änderungen und Ergänzungen von der Hand Goethes als auch die Spuren der Nachlassbearbeiter Johann Peter Eckermann und Friedrich Wilhelm Riemer. 26 Ergänzungen sind auf eingeklebten Zusatzblättern oder kleinen Streifen festgehalten. Die im Februar 1831 angelegte Gesamthandschrift lag dem Dichter bei der Fertigstellung seines letzten großen Werks »als eine sinnliche Masse vor Augen« (zu Eckermann, am 17. Februar 1831). Diese Gesamthandschrift verlangt nach einem besonders hochwertigen und aufwendigen Faksimile. Wiedergegeben werden nicht nur Vorder- und Rückseite des Einbands sowie sämtliche Blätter im Folioformat, sondern darüber hinaus auch die 26 eingeklebten Blätter und Streifen mit handschriftlichen Korrekturen und Ergänzungen. Diese erscheinen im Faksimileband originalgetreu als Aufklebungen. Dem Faksimile steht ein Band mit einer Transkription zur Seite, die die teils schwer zu entziffernde Niederschrift zeichengetreu und gemäß ihren räumlichen Verhältnissen genau wiedergibt.
Aktualisiert: 2018-01-23
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Menschen in Bergen-Belsen

Menschen in Bergen-Belsen von Rahe,  Thomas, Wagner,  Jens-Christian
Biografische Skizzen unter anderem zu Josef Čapek, György Dénes, Zeev Fischler, Heinrich Jasper, Boris Pahor, Ceijka Stoijka und Simone Veil. Das KZ Bergen-Belsen ist vor allem durch die kurz nach der Befreiung entstandenen Bilder britischer Militärfotografen zu einem Synonym für die nationalsozialistischen Massenverbrechen geworden. Doch trotz langjähriger Forschung ist bis heute nur weniger als die Hälfte der Häftlinge dieses Konzentrationslagers namentlich bekannt. Umso bedeutsamer erscheint es deshalb, zumindest einige von ihnen durch biografische Skizzen erstmals oder erneut vorzustellen - Prominente und Unbekannte, Todesopfer ebenso wie Überlebende. Das Spektrum der Biografien umfasst Persönlichkeiten unterschiedlichster sozialer und nationaler Zugehörigkeit, deren Lebenswege und Leistungen auch durch zahlreiche Bilddokumente veranschaulicht werden.
Aktualisiert: 2017-12-07
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Olav Christopher Jenssen

Olav Christopher Jenssen von Sandqvist,  Gertrud
Ein Einblick in Kunst und Schaffen eines der renommiertesten zeitgenössischen Künstler skandinavischer Herkunft. Der Maler und Zeichner Olav Christopher Jenssen arbeitet seit den frühen 1980er Jahren in unterschiedlichen künstlerischen Werkbereichen. Zum einen schafft er klar strukturierte und gegliederte geometrische Ordnungen in flächiger, intensiver Farbigkeit, die ihren Umraum deutlich akzentuieren und dominieren. Zum anderen entstehen Werkreihen, in denen wuchernde Linienverläufe und sparsame, lasierend gesetzte Farben uns in sich öffnende Bildräume hineinführen. In ihnen wächst die Komposition allmählich, verlangt uns Zeit in der Betrachtung ab und macht deutlich, dass Malen und Zeichnen Prozesse in der Zeit sind, die sich im Bild wiederfinden können. Die Anklänge an Vegetatives, an natürliches Wachstum sind immer wieder präsent in dieser Malerei. Das Sprengel Museum in Hannover zeigt vom 13. März 2018 bis zum 27. Mai 2018 Werke von Olav Christopher Jenssen in einer Ausstellung.
Aktualisiert: 2017-12-07
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Verfolgungswahn und Vererbung

Verfolgungswahn und Vererbung von Bergengruen,  Maximilian
Wie Verfolgungswahn in Medizin, Psychologie und Dichtung um 1800 diskutiert und literarisiert wird. Auch bevor der Verfolgungswahn in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Paranoia klassifiziert wird und somit einen festen Platz in der psychiatrischen Nosologie erhält, wird er von Medizinern, Psychologen und Literaten, wenn auch noch nicht auf der Basis fester Begrifflichkeiten, diskutiert. Diese bis jetzt noch nicht beachtete vor-paranoische Geschichte des Verfolgungswahns um 1800 soll in diesem Buch als ein Zusammenspiel von Medizin/Psychologie und Literatur rekonstruiert werden. Leitthese ist, dass in der literarischen Auseinandersetzung mit dem Verfolgungswahn ein verborgener Rest der medizinisch-psychologischen Sichtweise ausbuchstabiert und dieser als eine gleichwertige Alternative gegenübergestellt wird: die dämonische Dimension der Krankheit. In den Texten von Goethe, Tieck und Hoffmann wird der Verfolgungswahn also in ein Spannungsverhältnis von Medizin und Metaphysik gebracht, das es dem Leser unmöglich macht, sich für eines der beiden Lektüreangebote zu entscheiden.
Aktualisiert: 2018-02-05
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Das Format der Literatur

Das Format der Literatur von Spoerhase,  Carlos
Eine theoretisch anspruchsvolle Geschichte materieller Texte, die Philologie und historische Buch- und Medienforschung systematisch verknüpft. Die »Goethezeit« wird rückblickend als bemerkenswerte Glanzzeit des Buches beschworen. In dieser geistesgeschichtlichen Großepoche war das Buch als solches aber viel problematischer und prekärer, als es sich aus unserer heutigen Perspektive darstellt. Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Gleim, Klopstock, Lavater, Herder, Flachsland, Goethe und Schiller sowie Philosophen wie Kant, Reinhold, Fichte und Friedrich Schlegel setzten sich intensiv mit dem störrischen Charakter des Buches auseinander. Sie arbeiteten sich an vertrackten Problemen ab: Darf man Bücher nur für den eigenen Freundeskreis drucken? Wie muss ein Buch eingerichtet sein, das an den Kaiser verschenkt werden soll? Sind philosophische Systeme notwendigerweise buchförmig? Sollte man mit der Drucklegung eines Buches bereits beginnen, bevor es fertig geschrieben ist? Haben Handschriftenbücher in der Epoche des Buchdrucks noch eine Funktion? Und was passiert eigentlich, wenn ein literarischer Text zunächst als Folioseite, dann als Quartband und schließlich im Oktavformat erscheint? Carlos Spoerhase stellt die Fragwürdigkeit des Buches in der Epoche seiner scheinbaren kulturellen Hegemonie dar. Seine Studie zielt methodisch auf eine grundlegende poetologische Verhältnisbestimmung von literarischen Formen und materiellen Formaten, auf eine systematische Verknüpfung von Philologie und historischer Buch- und Medienforschung sowie auf eine theoretisch anspruchsvolle Untersuchung von Praktiken materieller Textualität.
Aktualisiert: 2018-02-13
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»Die Nacht hat uns verschluckt«

»Die Nacht hat uns verschluckt« von Dohrn,  Verena, Korkowsky,  Britta, Or,  Tamara, Saß,  Anne-Christin
Das literarische osteuropäisch-jüdische Berlin der 1920er Jahre. Die Jüdinnen und die Juden, die nach den Erfahrungen von Welt- und Bürgerkrieg, Revolution und Pogrom aus Osteuropa nach Berlin kamen, fanden in der Metropole Zuflucht und eine vorübergehende Bleibe. Es entstand eine lebendige Kultur, die durch Mehrsprachigkeit und Multiperspektivität geprägt war. Die Herausgeberinnen versammeln in ihrer Anthologie literarische Stimmen aus fünf verschiedenen Sprachen: Russisch, Hebräisch, Jiddisch, Deutsch und Englisch. Die zum Teil bisher unveröffentlichten Texte changieren zwischen Heimatverlust und Aufbruchstimmung, Fremdheit und Vertrautheit und lassen sich auch als Entgegnungen auf die Herausforderungen einer fremden Umwelt und als Überlebensstrategien in einer modernen Großstadt lesen. Sie zeugen von der großen Diversität jüdischen Lebens im Berlin der 1920/30er Jahre und werfen einen scharfen Blick auf die gesellschaftlichen Verwerfungen der Weimarer Republik. Mit Texten u.a. von Chaim Nachman Bialik, Vera Broido, Simon Dubnow, Boris Pasternak, Marcel Reich-Ranicki und Joseph Roth.
Aktualisiert: 2018-01-04
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Vom Neandertal nach Afrika

Vom Neandertal nach Afrika von Schweighöfer,  Ellinor
Spektakuläre Debatten um bedeutende Fossilienfunde begleiteten die Suche nach unseren Ursprüngen. Wer waren die ersten Menschen? Nachdem die Antwort darauf lange mit der Schöpfungsgeschichte verbunden war, entflammten ab Mitte des 19. Jahrhunderts neuartige Debatten. Funde menschlicher Fossilien führten zu Auseinandersetzungen über den Ursprung der Menschheit. Umkämpft war nicht nur die Frage, ob die ersten Menschen Deutsche, Engländer, Europäer oder Asiaten waren, ob schwarz oder weiß. Es ging um das Wesen des Menschen. Knochen aus dem Neandertal, von Java oder Südafrika bilden bis heute eine Projektionsfläche für das Verständnis des menschlichen Selbst. Entsprechend intensiv waren die internationalen wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten, bis sich in den 1950er Jahren die Idee eines gemeinsamen afrikanischen Ursprungs durchsetzte. Ellinor Schweighöfer geht am Beispiel spektakulärer Funde der Suche nach dem Ursprung nach. Sie untersucht, welche Zuschreibungen die Funde auslösten und mit welchen Techniken sich wissenschaftliche Fakten etablierten. Es ist eine Wissensgeschichte, bei der viele Stimmen einbezogen werden - Wissenschaftler ebenso wie Massenmedien. So macht die Autorin auch die Wechselwirkungen zwischen Weltanschauung, Politik und Wissenschaft deutlich.
Aktualisiert: 2018-02-22
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