Lessing Yearbook XLIV 2017

Lessing Yearbook XLIV 2017 von Nenon,  Monika, Niekerk,  Carl
Ausgehend von Faramerz Dabhoiwalas These der Existenz einer »ersten sexuellen Revolution« im 18. Jahrhundert enthält der Band Beiträge über die weibliche Tugendhaftigkeit in Luise Gottscheds »Panthea«, die Sexualitätsproblematik in Lessings »Rettungen des Horaz«, transkulturelle Sexualität bei Schnabel, Gellert und Willebrand, Geschlechterverhältnisse in Lessings frühen Lustspielen, Raum und Geschlecht in Lessings Familien-Dramen, die Disziplinierung sexuellen Verhaltens bei Rousseau und Wieland, die Thematisierung der Sexualität in englischen Übersetzungen von Goethes »Die Geschwister« und »Stella« sowie Casanovas sexuelle Geographie Europas.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Sämtliche Werke und Briefe / Michael Bakunin

Sämtliche Werke und Briefe / Michael Bakunin von Ball,  Hugo, Erbslöh,  Gisela, Schlichting,  Burkhard
Angesichts des Weltkrieges war es für Hugo Ball eine Sache des publizistischen Gewissens, seine Zeitgenossen mit Denkansätzen zu konfrontieren, die frei von Chauvinismus waren. Da er die militante Staatsvergottung als Ursache der europäischen Katastrophe begriff, suchte er nach unabhängigen Gegenkräften. Neben Nietzsche wurde für ihn dabei der russische Revolutionär Bakunin (1814-1876) zur Schlüsselfigur. Bakunins abenteuerliches Leben war damals bestenfalls Legende; kenntnislose Vorurteile und Vorverurteilungen standen einer unvoreingenommenen Aufnahme seiner Schriften entgegen. Als Ball sich 1915 daranmachte, den Klassiker des libertären Denkens für breitere Leserkreise zu erschließen, waren Bakunins Werke im deutschen Sprachraum erst in geringem Umfang zugänglich. Entgegen den Tendenzen der biographischen Mode seiner Zeit insistiert Ball auf der Wirkung des Authentischen: Er schildert nicht, sondern montiert ausgewiesene Dokumente. Vieles war aus entlegenen Quellen zu sammeln und erstmals zu übersetzen. Die Bakunin-Studien begleiteten Balls dadaistisches Engagement, wurden zum Fundus seiner 'Kritik der deutschen Intelligenz' und rückten diese in ein neues Licht, als Ball auf den Bakunin-Kritiker Carl Schmitt traf. Das Bakunin-Brevier blieb Fragment, da sich nach anfänglichem Publikationsinteresse von René Schickele und Erich Reiss kein Verleger fand. Unter Balls unveröffentlichten Werken ist das Brevier das umfangreichste. Neunzig Jahre nach seiner Projektierung kann es nun erstmals erscheinen.
Aktualisiert: 2018-10-30
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„… mitten im deutschen Volke“

„… mitten im deutschen Volke“ von Baumann,  Imanuel, Knigge,  Volkhard
Nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Lagersystems war häufig genug zu hören, die KZs hätten hermetisch abgetrennt von den gewöhnlichen Menschen und der angeblichen Normalität des Alltags im 'Dritten Reich' existiert. Auf die Wirklichkeit jenseits dieser Sichtweise hat Jean Améry eindringlich hingewiesen: '. denn wir lebten ja – in der Illegalität unter deutscher Besatzung im Ausland, in Deutschland selber, arbeitend in Fabriken oder gefangen in Kerkern und Lagern – in den entscheidenden Jahren mitten im deutschen Volke.' Die Ausmaße dieser bestrittenen Nähe werden in diesem Band erörtert. Inhalt: Harry Stein: Zur Errichtung des KZ Buchenwald Jens Schley: Die Nachbarschaft Weimar/Buchenwald Sybille Steinbacher: Das Beispiel Dachau Justus H. Ulbricht: Zur 'Völkischen Bewegung' in Thüringen Michael Wildt: Zur Gewalt gegen Juden Rüdiger Stutz: Zu Fritz Sauckel und den Gustloff-Werken Jürgen John: Zum NS-Gau Thüringen Thomas A. Seidel: Zur Vergangenheitsbewältigung in der evangelischen Kirche Thüringens Volkhard Knigge: Zur Auseinandersetzung mit dem KZ Buchenwald nach der Befreiung
Aktualisiert: 2018-10-17
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Das Wort beim Wort nehmen

Das Wort beim Wort nehmen von Can,  Safiye, Krätzer,  Jürgen
die horen haben zu einem Themenband geladen, der sich ganz dem formalen Spiel widmet - ob man diese Poesieformen nun als »konkret« bezeichnen mag, als »visuell« oder schlicht als poetisches Sprachspiel. Und dies - horenüblich - in vielfältigen Formen und mit nationalen wie internationalen Beiträgern… Mit Beiträgen von Konstantin Ames, Timo Berger, Natalia Breininger, Theo Breuer, Stefan Diezmann, Jürgen Engler, Franzobel, Eugen Gomringer, Ulla Hahn, Kerstin Hensel, Dirk Hülstrunk, Norbert Hummelt, Juliana Kaminskaja, Ilse Kilic, Anatol Knotek, Barbara Köhler, Norbert Lange, Franz Mon, Maximilian Murmann, Astrid Nischkauer, Yüksel Pazarkaya, Jörg Piringer, Arne Rautenberg, Gerhard Rühm, Gerald Sammet, Wolfgang Schiffer, Hans Thill, Jan Wagner, Stefan Wieczorek u.a.m.
Aktualisiert: 2018-11-10
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Hinter Schloss und Riegel

Hinter Schloss und Riegel von Schäfer-Richter,  Uta
Das Zuchthaus »im Gewand einer Residenz« - im Volksmund ironisch »festes Haus« oder »Hotel Allerblick« genannt - ragt als steinernes Zeugnis der Geschichte der modernen Freiheitsstrafe in unsere Gegenwart hinein. Das vor 300 Jahren im Stil einer barocken Schlossanlage neu erbaute Zuchthaus in Celle ist heute der älteste Gefängnisbau Deutschlands, der nach wie vor als Strafvollzugsanstalt genutzt wird. Die Gründung des Gefängnisses kurz nach 1700 markiert den Aufbruch zu etwas Neuem: Der gesellschaftliche Umgang mit Verbrechen und Strafe begann sich tiefgreifend zu verändern. Althergebrachte Formen der Leibesstrafe waren fragwürdig geworden. Bis dahin wurden die Delinquenten hingerichtet oder ausgepeitscht und vertrieben, um sie radikal aus der Gesellschaft auszusondern. Nun würden sie künftig zwar ein Teil des Gemeinwesens bleiben, jedoch eingesperrt hinter Schloss und Riegel und umfassender Kontrolle unterworfen. Die Freiheitsstrafe wurde im Verlauf des 18. Jahrhunderts zur dominierenden Strafform - eine Weichenstellung die im Kern bis heute Bestand hat. Die Gründung des Celler Zuchthauses war Ausdruck dieser grundlegenden Umorientierung des Strafrechtswesens. Ohne sich dessen bewusst gewesen zu sein, legten die damals Verantwortlichen mit der Einrichtung des Celler „Zucht- und Tollhauses“ einen bedeutsamen Grundstein des modernen Gefängniswesens. So ist die Anstalt ein steinernes Zeugnis geworden für den langwierigen, auch beschwerlichen Weg hin zum modernen Strafvollzug in Deutschland. Anhand noch zugänglicher Dokumente beschreibt die Autorin vor diesem Hintergrund anschaulich und perspektivenreich die Gründung und Entwicklung des Celler Gefängnisses im frühen 18. Jahrhundert.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Archiv und Landesgeschichte

Archiv und Landesgeschichte von Graf,  Sabine, Rößner,  Regina, Steinwascher,  Gerd
Archiv und Landesgeschichte bedingen einander. Wer Landesgeschichte betreibt, sollte sich in Archiven zurechtfinden, wer im Archiv die historische Überlieferung bildet, sich in der Landesgeschichte auskennen. Christine van den Heuvel, die Präsidentin des Niedersächsischen Landesarchivs sowie ehemalige Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, hat diese Verbindung von Archiv und Landesgeschichte immer vertreten und vorgelebt. Deshalb wird ihr nun von den Kolleginnen und Kollegen aus ihren bundesweiten Arbeitszusammenhängen mit einer Festschrift gedankt, die Aufsätze aus beiden Bereichen – Archiv und Landesgeschichte – vereint. Die Festschrift umfasst insgesamt 29 Beiträge, die sich mit der niedersächsischen Landes- und Archivgeschichte beschäftigen, aber auch allgemeine Problemfelder abdecken. Das Spektrum der Themen ist breit und eine Fundgrube für alle, denen Archiv wie Landesgeschichte ein Anliegen sind.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Shine on Me

Shine on Me von Nichols,  Catherine
Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden vom 28. September 2018 bis 18. August 2019. Woher rührt die universelle Faszination, die die Sonne auf uns ausübt? Was wissen wir überhaupt über unser Zentralgestirn, und welche Geheimnisse verbergen sich noch immer in dieser unvorstellbar heißen Plasmakugel? In sieben reich bebilderten Kapiteln erzählen namhafte Autorinnen und Autoren die Geschichte von der Sonne und unserer Beziehung zu ihr. Sie bringen Objekte und Erkenntnisse aus Kunst, Kulturgeschichte und Naturwissenschaft in einen sinnlichen Dialog über das intensive Verhältnis der Menschheit zur Sonne, das unser Leben seit über fünftausend Jahre prägt. Von altägyptischen Anbetungsritualen, Alchimie und Astrologie, über Solarien, Solarfarmen und Sonden bis zu Bikinis, Bomben und Popmusik - untersucht wird unsere Sonne als Gottheit, Zeitgeberin und Symbol, als Leuchtkraft, Arznei, Energiequelle und natürlich als Stern. Ergänzt wird der Band durch eine internationale Poesieanthologie zur Ambivalenz und Erhabenheit der Sonne sowie ein beigelegtes Kinderbuch: Die Sonnenhunde und das letzte große Geheimnis (von Catherine Nichols mit Illustrationen von Ulli Grötz). Mit Essays von Sara Barnes, David Elliott, Lucie Green, Benjamin Hasselhorn, Catherine Nichols, John Perlin, Jörg Völlnagel und Tania Woloshyn
Aktualisiert: 2018-11-01
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Avantgarden und Avantgardismus

Avantgarden und Avantgardismus von Mauz,  Andreas, Weber,  Ulrich, Wieland,  Magnus
Avantgarde und Avantgardismus sind Schlüssel­begriffe in der Diskussion um inno­vative Dynamiken in Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts. Neben Fallstudien zu historisch signifikanten Avantgarde­projekten und -bewegungen werfen die Beiträge auch Fragen zur methodischen Tragweite des Avantgardebegriffs auf. «Ich zähle mich nicht zur heutigen Avantgarde.» Mit dieser Bemerkung grenzt sich Friedrich Dürrenmatt 1956 dezidiert von den neoavantgardistischen Tendenzen ab, die zur selben Zeit in Literatur und Künsten aufbrechen. Dennoch ist der Einfluss der Pariser Avantgarde des Absurden (Adamov, Beckett, Ionesco) auf seine Konzeption des grotesken Theaters unverkennbar. Offensichtlich handelt es sich bei «Avantgarde» um einen streit- wie dehnbaren Begriff, der unterschiedlichste Vorstellungen und Positionen aufruft. Was Avantgarden sind, wie sie im literarischen Feld auftreten und wie sie sich selbst zum Etikett «Avantgarde» verhalten – diesen Fragen gehen die Beiträge anhand materialreicher Fallstudien zu verschiedenen Künsten von den historischen Avantgarden bis zum Postavantgardismus nach. Flankiert wird das geschichtliche Interesse durch ein begriffsgeschichtliches: Welche Bildbereiche dienen zur Benennung emphatischer kultureller Innovationen? Über welche Abgrenzungsbewegungen erfolgt in unterschiedlichen Kontexten die Selbst- wie auch die Fremdbeschreibung als «Avantgarde»? Mit Beiträgen von Andrea Albrecht, Madeleine Betschart, Urs Engeler, Michael Fischer, Thomas Hunkeler, Andreas Kotte, Harry Lehmann, Marcel Lepper, Stefanie Leuenberger, Andreas Mauz, Hendrikje Schauer, Hubert van den Berg, Ulrich Weber, Magnus Wieland, Sandro Zanetti, Martin Zingg
Aktualisiert: 2018-11-01
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Die Schutzmacht

Die Schutzmacht von Eisenhuth,  Stefanie
Von Feinden zu Freunden? Eine Geschichte der US-Militärpräsenz in West-Berlin und der transatlantischen Beziehungen. In den Nachkriegsjahren entstand eine Meistererzählung, die noch heute die Geschichte der Beziehungen zwischen West-Berlin und den USA prägt: Die sowjetische Blockade 1948/49 habe die USA zur wichtigsten »Schutzmacht« des bedrohten »Vorpostens der Freiheit« inmitten der DDR werden lassen. Aus den einstigen Feinden seien damals Freunde geworden, die erst abzogen, als ihre Mission 1989 /90 erfüllt war. Dieser linearen Erfolgsgeschichte stehen Bilder von Protesten gegen den Vietnamkrieg oder im Umfeld der Besuche des US-Präsidenten Ronald Reagan diametral entgegen. Stefanie Eisenhuth fügt diese widersprüchlichen Elemente zu einer neuen Erzählung zusammen, die sowohl die Höhe- als auch die Tiefpunkte des transatlantischen Verhältnisses erörtert. Sie fragt nach der Wahrnehmung und Deutung der US-Militärpräsenz sowie nach den Bedingungen des deutsch-amerikanischen Zusammenlebens in einer Stadt, die eine räumliche Abgrenzung nur bedingt erlaubte und zudem von enormer symbolischer Bedeutung war. Sie analysiert Begegnungen auf offizieller und informeller Ebene, individuelle und inszenierte Freundschaftsbekundungen, organisierte Proteste und Konflikte in West- sowie in Ost-Berlin zwischen 1945 und 1994.
Aktualisiert: 2018-11-01
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