„Das zweite Programm“ von Herzog,  Winand

„Das zweite Programm“

Arno Schmidt als Theaterautor und der Maler Eberhard Schlotter

Arno Schmidt und der mit ihm befreundete Maler Eberhard Schlotter beschlossen Ende 1960, „mal gemeinsam was zu machen“. Aus diesem Vorhaben erwuchsen ein 11 Quadratmeter großes Gemälde Schlotters und als literarisches Pendant dazu „Eberhard Schlotter: Das zweite Programm“, ein kurzer, revueartiger Text Schmidts. Der Titel „Das zweite Programm“ bezeichnet weniger eine Kritik an Adenauers Fernsehplänen, sondern vor allem die Weiterentwicklung von Arno Schmidts Prosatheorie in Richtung „Traum“. Der kaum beachtete singuläre Theatertext hat in Schmidts Werk eine verborgene Schlüsselposition. Die Untersuchung zeigt kenntnis- und detailreich, wie Schmidt Wurmlöcher in sein zeitgenössisches Material um 1960 bohrt und aus (literatur)historischen Tiefenschichten Spielmaterial fördert. Das Verhältnis Schmidts zu Eberhard Schlotter und dem Gemeinschaftswerk „Das zweite Programm“ wird eingehend beschrieben, gefolgt von einer genauen Analyse der beiden Werke sowie von einem Blick hinter die „Culissen“ der Typoskripte und der einmaligen Aufführung des Stücks. Die in der Forschung vielzitierte theatrale und dialogische Dimension des schmidtschen Spätwerks findet mit „Das zweite Programm“ einen nicht mehr zu unterschätzenden Basis- und Referenztext.

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Die Publikation "Das zweite Programm" - Arno Schmidt als Theaterautor und der Maler Eberhard Schlotter von ist bei edition text + kritik erschienen. Die Publikation ist mit folgenden Schlagwörtern verschlagwortet: Arno Schmidt, Bargfelder Bote, Eberhard Schlotter, Rezeptionsgeschichte, Sonderband, Theaterautor. Weitere Bücher, Themenseiten, Autoren und Verlage finden Sie hier: https://buch-findr.de/sitemap_index.xml . Auf Buch FindR finden Sie eine umfassendsten Bücher und Publikationlisten im Internet. Sie können die Bücher und Publikationen direkt bestellen. Ferner bieten wir ein umfassendes Verzeichnis aller Verlagsanschriften inkl. Email und Telefonnummer und Adressen. Die Publikation kostet in Deutschland 32 EUR und in Österreich 32.9 EUR Für Informationen zum Angebot von Buch FindR nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!