Feuerwehrjugend – Dabei sein ist „IN“ von Alfare,  Martin

Feuerwehrjugend – Dabei sein ist „IN“

Alle 4 Jahre führen Sozialwissenschaftler und ein Expertenteam eines Münchner Forschungsinstituts im Auftrag der Firma Shell-Deutschland eine Jugendstudie durch. Darin wird postuliert, dass sich etwa 75 % der Jugendlichen im gesellschaftlichen und sozialen Bereich oft oder gelegentlich engagieren. Verbände und Hilfsorganisationen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Von Geburtenrückgängen und der „verantwortungslosen“ Jugend wird am Stammtisch debattiert. Diese Widersprüche spornten den Verfasser an, der Sache auf den Grund zu gehen.Einleitend werden die theoretischen Grundlagen dargestellt und diskutiert. Von der Lebensphase Jugend im Allgemeinen, der Entwicklung Jugendlicher, den Werten und Orientierungen ausgehend wird die Feuerwehrjugend als Organisation vom CTIF bis zu den Bundesländern dargestellt. Die zentrale Fragestellung der Studie lautet, was heute junge Menschen dazu antreibt, sich in der Feuerwehrjugend zu engagieren. Dazu war auch wichtig, darzustellen, woher denn die Mitglieder der Feuerwehrjugend kommen: aus welchen sozialen Schichten, welche schulische Ausbildung absolvieren sie und wie wurden sie überhaupt auf die Einrichtung „Feuerwehrjugend“ aufmerksam?Insgesamt 27 Jugendliche wurden persönlich mittels Leitfadeninterview befragt und die Antworten nach Vorerfahrungen in anderen Vereinen, dem eigentlichen Impuls, der Feuerwehrjugend beizutreten und den Faktoren, die derzeit und in den letzten Monaten am positivsten beurteilt werden, gruppiert. In einem Exkurs wird dem Thema Inklusion in der Feuerwehrjugend gewidmet. Der 13-jährige Julian hat ein Down-Syndrom und ist seit 1 ½ Jahren Mitglied der Feuerwehrjugend. Er, seine Eltern, die Jugendbetreuer und seine Kollegen aus der Gruppe beschreiben die anfänglichen Sorgen und bisherigen Erfahrungen im gegenseitigen Umgang miteinander.Drei Jugendliche kommen persönlich zu Wort. Ihre Motive, Erfahrungen und Erwartungen an die Zukunft werden ausführlich dargestellt. Den Abschluss bilden Konsequenzen für die Mitgliederwerbung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Ausbildung der Jugendbetreuer und den Übungsbetrieb selbst unter der Beachtung der demografischen Entwicklung.Im Zuge der Studie wird bestätigt, dass sich die Motive für das Engagement in der Feuerwehr verändert haben. Während früher der Stolz auf eine noble Uniform und einen „güldenen Helm“ manchen jungen Mann angetrieben haben mag, sind es heute eindeutig der Spaß an der Tätigkeit selbst und das Erleben von Kameradschaft unter Gleichaltrigen, was als Motive genannt werden. Wenig überraschend auch die Aussage, dass die Feuerwehrjugend männlich ist und der Frauenanteil zwar höher als bei den Aktiven, aber dennoch gering ist. Signifikat kommt zum Ausdruck, dass die Tradition vor allem innerhalb der Familien einen sehr großen Einfluss auf das Engagement in der Feuerwehrjugend hat.Mit der Arbeit möchte der Verfasser im Jahr 2011, das von der Europäischen Union zum Jahr der Freiwilligen ausgerufen wurde, einen aktiven Beitrag zur Diskussion über die vielfältige Arbeit der ehrenamtlich Tätigen leisten. Die Arbeit soll außerdem die Grundlage für eine gedeihliche Entwicklung der Feuerwehrjugend in der Zukunft bilden.

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