Klimawandel. Dieses Thema erhitzt die Gemüter vieler Menschen. Viel wird darüber gesprochen und geschrieben. Zum Teil sehr engagiert.
Aktualisiert: 2021-09-24
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Oberschlesien mit seinen polnischen (Oberschlesische Industrieregion um Kattowitz [Katowice] und tschechischen (Industriegebiet von Ostrau [Ostrava] und Karviná) Gebietsanteilen ist eines der alten und komplexen Schwerindustriegebiete Europas. Im Gegensatz zum weitgehend sanierten Ruhrgebiet ist es nach wie vor eine Region mit schweren Umweltschäden. Am Beispiel dieser Region werden im Rahmen einer Studie, die im ?Atlas Ost- und Südosteuropa`` erschienen ist, die Veränderungen der natürlichen Landoberfläche durch Schwerindustrie und Bergbau in Form von Halden, Bodenabsenkungen, Gruben und Dämmen, aber auch durch dichtere Besiedlung und Verkehrserschließung, die eine Folge der räumlichen Ballung wirtschaftlicher Aktivitäten sind, untersucht und kartographisch dokumentiert. Es gab diese Umweltwirkungen schon zur Zeit des massiven Ausbaus von Bergbau und Industrie im 19. Jahrhundert, doch erreichten sie in kommunistischer Zeit vorher nicht gekannte Ausmaße und Intensitäten. Sie werden nur mit großem Aufwand einzudämmen, in manchen Fällen nicht mehr völlig sanierbar sein. So sind im Bereich des tschechischen Kreises [okres] Karviná 115 km2 oder 33% der Gesamtoberfläche des Kreises um bis zu 30 m abgesunken. Siedlungen wurden dadurch zerstört und wertvolle Kulturflächen in kaum nutzbares Land verwandelt. Die Senkungsvorgänge gehen auch nach Ende des Kohlenbergbaus weiter und sind nach Intensität und Ausdehnung schwer abzuschätzen. Raumplanung und Transformationsprozess in dieser Region stoßen daher auf große Unwägbarkeiten. Eine von Miroslav HAVRLANT (Ostrau), Andrzej T. JANKOWSKI und Sylvester SADOWSKI (beide Sosnowiec) entworfene Karte stellt im Maßstab 1:200000 für Flächen von je 2x2 km Größe den Anteil anthropogener Reliefveränderungen an der Gesamtfläche und deren jeweilige Hauptursachen dar. Ein Begleitheft der Autoren JANKOWSKI und HAVRLANT in deutscher und englischer Sprache beschreibt den Industrialisierungsprozess in Oberschlesien, die Arten, Ursachen und Auswirkungen von Reliefveränderungen und vermittelt anhand von Bildmaterial einen anschaulichen Eindruck der Umweltzerstörung.
Aktualisiert: 2022-08-01
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Im ausgehenden 20. Jahrhundert ist die Verhinderung der ökologischen Zerstörung der Erde zu einer Überlebensfrage der Menschheit geworden. Da die Umweltkrise zunehmend globale Ausmaße annimmt, ist ein Wandel im Denken und Handeln der Menschen unerläßlich. Die vorliegende Arbeit möchte zu einem besseren Verständnis der Bedingungen beitragen, die für eine Bewältigung der ökologischen Herausforderung von Bedeutung sind. Unter besonderer Berücksichtigung der Treibhausproblematik wird untersucht, wie sich die Bevölkerung einer Schweizer Bergregion mit aktuellen ökologischen Fragestellungen auseinandersetzt. Ziel der empirischen Studie ist es, Einflußfaktoren umweltverantwortlichen Handelns zu ermitteln.
Aktualisiert: 2019-12-19
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Moderne analytische Methoden ermöglichen den Nachweis geringer Konzentrationen von anthropogenen Spurenstoffen im Wasser, wie z. B. Arzneimittel und hormonell wirkende Substanzen. Das Vorkommen von Pharmaka in unseren Gewässern ist unstrittig und wurde an mehreren Beispielen nachgewiesen. Natürliche und technische Barrieren sorgen jedoch dafür, dass Rückstände von anthropogenen Spurenstoffen im Trinkwasser bis auf Weiteres keinen unmittelbaren Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis geben. Unmittelbarer Handlungsbedarf besteht jedoch zum Schutz der aquatischen Lebensgemeinschaften. Der Themenband beleuchtet die Methoden zur Bewertung der Human- und Ökotoxikologie von Arzneistoffen und zeigt mögliche Gefährdungspotenziale, Handlungsmöglichkeiten und den Forschungsbedarf zur Vermeidung anthropogener Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt auf. Außerdem macht er auf nationale und europäische Regelungs- und Gesetzeslücken, beispielsweise in der Wasserrahmenrichtlinie, aufmerksam.
Aktualisiert: 2023-03-06
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Burgen gehören als Zeugnisse vergangener Epochen zu den beliebtesten Ausflugszielen unserer Freizeitgesellschaft. Aber auch als Lebensraum einer artenreichen, schützenswerten Flora und Fauna weisen Burgen heute einen hohen Wert auf. Die vorliegende Arbeit befasst sich schwerpunktmäßig mit den im Bereich von Burgen auftretenden nichteinheimischen Pflanzenarten. Die Autorin untersuchte dabei im Rahmen ihrer Doktorarbeit 56 Burgen in Süd- und Ostdeutschland. Darin wertet sie die vorgefundenen Pflanzenarten hinsichtlich Herkunft, ihrem Einbürgerungsgrad in die natürliche und naturnahe Felsvegetation der Burgen sowie einer möglichen historischen Nutzung aus. Da Burgen neben Klöstern zu den ersten Orten in Mitteleuropa gehörten, die zur Anlage von Gärten genutzt wurden, ist es nicht verwunderlich, dass ein Großteil der dort anzutreffenden Pflanzenarten eingeführt und zuweilen kultiviert wurde, um eine Nutzung als Nahrungs-, Heil-, Färbe- oder Zauberpflanze zu ermöglichen. Beispielsweise war die auf Dächern angepflanzte Hauswurz zur Abwehr gegen Blitzschlag "bestimmt", das in Mauerfugen auftretende Glaskraut diente zum Putzen von Glas. Zierpflanzen hingegen gewannen erst in späterer Zeit eine größere Bedeutung. Viele der teilweise bereits vor Jahrhunderten eingebrachten Pflanzenarten sind noch heute in Burgen zu finden und legen somit Zeugnis vom Leben und Denken der ehemaligen Bewohner sowie der Nutzungsgeschichte der burganlagen ab. Die Arbeit dürfte daher nicht nur Botaniker und Naturschützer interessieren, sondern auch Denkmalschützer und Historiker. Jochen Dümas, LfU, Ref. 24 Naturschutz-Info 3/2000, S. 40/41
Aktualisiert: 2015-10-07
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Die Beiträge umfassen ein weites Spektrum an Projekten aus dem Bereich Wasser, Landnutzung und Rohstoffe in unterschiedlichsten afrikanischen Regionen. Ergebnisse aus dem GLOWA (Globaler Wandel des Wasserkreislaufes) Forschungsvorhaben der Bundesrepublik Deutschland, das sich mit der weltweiten Verknappung der Süßwasserressourcen befasst, werden in drei Beiträgen für das westafrikanische Benin vorgestellt. Junge & Skowronek beschäftigen sich mit den Ursachen der Bodendegradierung durch landwirtschaftliche Nutzungstechniken und geben Empfehlungen für bodenverträglichere Anbau- und Nutzungsweisen. Bormann & Diekkrüger haben ein konzeptionelles hydrologisches Modell zur Simulation regionaler Wasserbilanzen entwickelt, das der begrenzten Datenlage in West Afrika Rechnung trägt und für Szenarioanalysen geeignet ist. Fass & Reichert haben die lokale Hydrogeologie in einem Modellgebiet in Benin analysiert. Sie zeigten, dass ein temporär gesättigter Verwitterungszonenaquifer als eine alternative Grundwasserquelle für die Landbevölkerung zur Verfügung steht, der nicht nur leicht zugänglich gemacht werden kann, sondern einen im Vergleich zu den anderen Trinkwasserversorgungsquellen ausreichenden Schutz vor anthropogenen Verunreinigungen aufweist. Entsprechend der Glowa Idee sollen die Erkenntnisse aus solchen Analysen für ein nachhaltiges Ressourcen-Management (Wasser, Landwirtschaft, etc.) verwendet werden. Das Management von Großschutzgebieten (Nationalparks) und die Interessenkonflikte, die sich zwangsläufig bei deren Einrichtung mit der dort ansässigen Bevölkerung ergeben, wird von Buttschardt & Zomahoun am Beispiel des Pandjari Nationalparks im westafrikanischen Benin aufgezeigt. Thiele, Richter & Meissner befassen sich in ihrem Beitrag mit der Etablierung eines Geoinformationssystems zur Verwaltung und Überwachung des Wadi Howar Nationalparks im Sudan als eine Planungsgrundlage für zukünftige wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Unternehmungen. Haberlah erläutert anhand des gleichen Gebiets, welche Möglichkeiten es für die technische Umsetzung, die Datenerhebung und Datenverwaltung eines solchen Geoinformationssystems gibt. Auf Interessenkonflikte zwischen traditionellen Landnutzungsmethoden und staatlichen Strategien zum Bodenmanagement weisen Wilhelm, Nickel & Meissner in ihrem Beitrag über die Landnutzung in der Boorana Äthiopiens hin. Sie zeigen den erfolgreichen Einsatz sowohl empirischer Erhebungen als auch von Fernerkundungsmethoden zur Landnutzungsklassifizierung um die notwendigen, zu ergreifenden Maßnahmen abzuschätzen. Ries, Passe & Tietz beschäftigen sich mit dem Verwitterungsverhalten von Karbonatiten in Ostuganda und der möglichen Nutzbarkeit des Verwitterungsmaterials als Düngemittel in der Landwirtschaft. Zube & Tietz untersuchen das Rohstoffpotential von Gibbsit-reichen Basaltkomplexen im Jos-Plateau in Zentralnigeria und Eboh & Tietz erörtern für das Jos-Plateau die Verwitterungsstabilität von Zirkonen, die als Residuate in Lateriten vorkommen. Dahlke, Helmschrot & Flügel schließlich arbeiten über Änderungen im Landschaftswasserhaushalt von Feuchtgebieten in den Quellregionen des Umzimvubu in Südafrika. Ihre Arbeit stellt den südafrikanischen Wasserwirtschaftsbehörden einen umfangreichen Daten- und Methodenpool sowie Entscheidungshilfen zur Ausweisung und zum Management der in Südafrika unter Schutz gestellten Feuchtgebiete zur Verfügung. Die in diesem Band veröffentlichten Beiträge zeigen, dass "Geoforschung" in Afrika durchaus praktischen Nutzen vor Ort erreicht; nicht nur durch die Devi- sen und Finanzmittel, die von den beteiligten Forschern bei ihrer Arbeit ins Land gebracht (und meist auch dort gelassen) werden, sondern mehr noch durch einen nachhaltigen, zumindest mittelfristigen Nutzen, der insbesondere der ländlichen Bevölkerung im Sinne von Ressourcennutzung und Ressourcenmanagement zugute kommt.
Aktualisiert: 2023-04-14
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