Das Thema 'Forschung' hat Konjunktur - allerdings fällt auf, dass in den Diskursen relativ wenig Bezug auf eine theoretische Verortung genommen wird. Eine Selbstreflexion der Wissenschaft Sozialer Arbeit findet kaum statt. Hier setzt dieser Band an, in dem wesentliche Dimensionen 'kritischen Forschens' erarbeitet werden. Es geht um die Formulierung gesellschaftskritischer Perspektiven, die sich im Erkenntnisinteresse, in der Bestimmung des Analysegegenstandes und den daran anschließenden Fragestellungen theoretisch-inhaltlich konkretisieren. Und es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit den Kontextbedingungen, dem Forschungsprozess selbst und den daraus resultierenden Positionierungen.
Aktualisiert: 2023-07-03
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In den medialen und politischen Diskursen um Unterschicht tauchen in den letzten Jahren neue Töne auf: die Unterschicht versperre sich selbst den Weg in die aufnahmebereite Gesellschaft, indem sie sich durch eine eigene Kultur von ihr abschotte. Deswegen sei die Erziehung der Unterschicht bis hin zu staatlichem Zwang - Fördern und Fordern, Kontrolle der Sozialisationsrisiken, präventive Programme - erforderlich. Diese in Deutschland teils subtile, teils laute Re-Moralisierung der Unterschichtfrage steht im Zentrum dieses Lehrbuchs. Neben dem Diskurs um die Unterschicht wird die Entwicklung gesellschaftlicher Gruppen in prekären Lebenslagen, in Armut und in der Gefahr der Exklusion dargestellt - gestützt durch die Erschließung des wissenschaftlichen Diskurses um Ungleichheit, Ausgrenzung, Arbeit, Familienformen, underclass und Zivilgesellschaft.
Aktualisiert: 2023-07-02
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In den medialen und politischen Diskursen um Unterschicht tauchen in den letzten Jahren neue Töne auf: die Unterschicht versperre sich selbst den Weg in die aufnahmebereite Gesellschaft, indem sie sich durch eine eigene Kultur von ihr abschotte. Deswegen sei die Erziehung der Unterschicht bis hin zu staatlichem Zwang - Fördern und Fordern, Kontrolle der Sozialisationsrisiken, präventive Programme - erforderlich. Diese in Deutschland teils subtile, teils laute Re-Moralisierung der Unterschichtfrage steht im Zentrum dieses Lehrbuchs. Neben dem Diskurs um die Unterschicht wird die Entwicklung gesellschaftlicher Gruppen in prekären Lebenslagen, in Armut und in der Gefahr der Exklusion dargestellt - gestützt durch die Erschließung des wissenschaftlichen Diskurses um Ungleichheit, Ausgrenzung, Arbeit, Familienformen, underclass und Zivilgesellschaft.
Aktualisiert: 2023-07-02
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In den medialen und politischen Diskursen um Unterschicht tauchen in den letzten Jahren neue Töne auf: die Unterschicht versperre sich selbst den Weg in die aufnahmebereite Gesellschaft, indem sie sich durch eine eigene Kultur von ihr abschotte. Deswegen sei die Erziehung der Unterschicht bis hin zu staatlichem Zwang - Fördern und Fordern, Kontrolle der Sozialisationsrisiken, präventive Programme - erforderlich. Diese in Deutschland teils subtile, teils laute Re-Moralisierung der Unterschichtfrage steht im Zentrum dieses Lehrbuchs. Neben dem Diskurs um die Unterschicht wird die Entwicklung gesellschaftlicher Gruppen in prekären Lebenslagen, in Armut und in der Gefahr der Exklusion dargestellt - gestützt durch die Erschließung des wissenschaftlichen Diskurses um Ungleichheit, Ausgrenzung, Arbeit, Familienformen, underclass und Zivilgesellschaft.
Aktualisiert: 2023-07-02
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Soziale Kontrolle von abweichendem Verhalten und Kriminalität wandelt sich in hohem Tempo. ELENA, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, immer neue Anti-Terror-Maßnahmen oder Verschärfungen der Strafvollzugsgesetze stehen in der tagespolitischen Diskussion scheinbar unabhängig nebeneinander. Tatsächlich sind sie jedoch Ausdruck einer neuen Formation sozialer Kontrolle, die mit Techniken der Selbstführung, der Kontrolle und des Ausschlusses arbeitet.
Das Buch stellt diesen grundlegenden Wandel dar und analysiert ihn vor dem Hintergrund der ökonomischen, soziokulturellen und diskursiven Umbrüche der vergangenen Jahre.
Aktualisiert: 2023-07-02
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This volume draws attention to the concept of social exclusion in the context of unemployment as well as to vulnerable groups of young unemployed people with regard to social exclusion in six European countries. It is based upon the results of an international research project (Youth Unemployment an Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences, and Innovative Institutional Responses in Six Countries of the EU) (YUSEDER) conducted in the framework of the research programme Targeted Socio-Economic Research (TSER) of the European Commission. Partners from six European countries with differing scientific backgrounds (health psychology, public health research, psychatry, industrial sociology, medical sociology) from six European countries participated in this project.
The concept of social exclusion has gained an impressive importance in the European policy debate. The refused entry to the labor market for members of the younger generation increases the risk of social exclusion for the affected youth as well as for the social fabric in general. The contributions of this volume illustrate an initial approach to analysing and comparing theoretical reflections about the meaning and extent of social exclusion for young unemployed people from a comparative perspective. The research has been carried out in three Northern European countries (Sweden, Germany, Belgium) an three Southern European Countries (Spain, Italy, Greece). For each country a specific national report ist presented.
The comparative section describes and attempts to explain the similarities and dissimilarities between countries having rather diverse histrorical and social understandings of being socially excluded or marginalised für young people
Aktualisiert: 2023-07-03
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This volume draws attention to the concept of social exclusion in the context of unemployment as well as to vulnerable groups of young unemployed people with regard to social exclusion in six European countries. It is based upon the results of an international research project (Youth Unemployment an Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences, and Innovative Institutional Responses in Six Countries of the EU) (YUSEDER) conducted in the framework of the research programme Targeted Socio-Economic Research (TSER) of the European Commission. Partners from six European countries with differing scientific backgrounds (health psychology, public health research, psychatry, industrial sociology, medical sociology) from six European countries participated in this project.
The concept of social exclusion has gained an impressive importance in the European policy debate. The refused entry to the labor market for members of the younger generation increases the risk of social exclusion for the affected youth as well as for the social fabric in general. The contributions of this volume illustrate an initial approach to analysing and comparing theoretical reflections about the meaning and extent of social exclusion for young unemployed people from a comparative perspective. The research has been carried out in three Northern European countries (Sweden, Germany, Belgium) an three Southern European Countries (Spain, Italy, Greece). For each country a specific national report ist presented.
The comparative section describes and attempts to explain the similarities and dissimilarities between countries having rather diverse histrorical and social understandings of being socially excluded or marginalised für young people
Aktualisiert: 2023-07-03
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Aktualisiert: 2023-07-01
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Aktualisiert: 2023-07-01
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Aktualisiert: 2023-07-01
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Ist nach Anfechtung die Kondiktion des Täuschenden nach § 814 Var. 1 BGB ausgeschlossen, weil dieser um die Anfechtbarkeit wusste? Der BGH und ihm folgend die Lehre verneinen diese Frage, da § 814 Var. 1 BGB nicht erfüllt sei. Dem tritt der Autor entgegen. Er legt dar, dass und warum die Voraussetzungen von § 814 Var. 1 BGB erfüllt seien. Erwägungen, den Anwendungsbereich der Norm im Wege teleologischer Reduktion zu korrigieren, griffen nicht durch. Eine zivilrechtliche Sanktion erfolge dadurch nicht, wozu vergleichend Regelungen des VVG gegenübergestellt werden.
Ficht der Getäuschte dagegen nicht an, sondern macht andere, ihm aus der Täuschung zustehende Rechte geltend, komme es zur Rückabwicklung. Eine die Rückabwicklung hindernde analoge Anwendung von § 814 Var. 1 BGB oder § 39 Abs. 1 S. 2 VVG scheide aus. Dies beruhe auf der fehlenden Vergleichbarkeit der Rechtsfolgen der geltend gemachten Rechte.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass auf dem Boden geltenden Rechts für den Getäuschten die Anfechtung eine wirtschaftlich äußerst interessante und daher zu erwägende Vorgehensweise ist, um auf die Täuschung zu reagieren. Allein der Gesetzgeber könne diese wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit hindern.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Ist nach Anfechtung die Kondiktion des Täuschenden nach § 814 Var. 1 BGB ausgeschlossen, weil dieser um die Anfechtbarkeit wusste? Der BGH und ihm folgend die Lehre verneinen diese Frage, da § 814 Var. 1 BGB nicht erfüllt sei. Dem tritt der Autor entgegen. Er legt dar, dass und warum die Voraussetzungen von § 814 Var. 1 BGB erfüllt seien. Erwägungen, den Anwendungsbereich der Norm im Wege teleologischer Reduktion zu korrigieren, griffen nicht durch. Eine zivilrechtliche Sanktion erfolge dadurch nicht, wozu vergleichend Regelungen des VVG gegenübergestellt werden.
Ficht der Getäuschte dagegen nicht an, sondern macht andere, ihm aus der Täuschung zustehende Rechte geltend, komme es zur Rückabwicklung. Eine die Rückabwicklung hindernde analoge Anwendung von § 814 Var. 1 BGB oder § 39 Abs. 1 S. 2 VVG scheide aus. Dies beruhe auf der fehlenden Vergleichbarkeit der Rechtsfolgen der geltend gemachten Rechte.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass auf dem Boden geltenden Rechts für den Getäuschten die Anfechtung eine wirtschaftlich äußerst interessante und daher zu erwägende Vorgehensweise ist, um auf die Täuschung zu reagieren. Allein der Gesetzgeber könne diese wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit hindern.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Ist nach Anfechtung die Kondiktion des Täuschenden nach § 814 Var. 1 BGB ausgeschlossen, weil dieser um die Anfechtbarkeit wusste? Der BGH und ihm folgend die Lehre verneinen diese Frage, da § 814 Var. 1 BGB nicht erfüllt sei. Dem tritt der Autor entgegen. Er legt dar, dass und warum die Voraussetzungen von § 814 Var. 1 BGB erfüllt seien. Erwägungen, den Anwendungsbereich der Norm im Wege teleologischer Reduktion zu korrigieren, griffen nicht durch. Eine zivilrechtliche Sanktion erfolge dadurch nicht, wozu vergleichend Regelungen des VVG gegenübergestellt werden.
Ficht der Getäuschte dagegen nicht an, sondern macht andere, ihm aus der Täuschung zustehende Rechte geltend, komme es zur Rückabwicklung. Eine die Rückabwicklung hindernde analoge Anwendung von § 814 Var. 1 BGB oder § 39 Abs. 1 S. 2 VVG scheide aus. Dies beruhe auf der fehlenden Vergleichbarkeit der Rechtsfolgen der geltend gemachten Rechte.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass auf dem Boden geltenden Rechts für den Getäuschten die Anfechtung eine wirtschaftlich äußerst interessante und daher zu erwägende Vorgehensweise ist, um auf die Täuschung zu reagieren. Allein der Gesetzgeber könne diese wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit hindern.
Aktualisiert: 2023-07-01
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Die Vorschrift des § 1611 BGB ist geprägt von unbestimmten Rechtsbegriffen, deren Ausfüllung Aufgabe von Rechtsprechung und Schrifttum ist. Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, welche Schwierigkeiten hierbei auftreten und in welcher Weise die Orientierung an anderen Rechtsnormen bei der Auslegung und Rechtsanwendung hilfreich ist. Dabei nimmt die Auseinandersetzung mit den zu § 1611 BGB ergangenen Entscheidungen eine wichtige Stellung ein. Schließlich soll anhand des Beispiels der Diskrepanz zwischen bürgerlichem Unterhaltsrecht und den Regreßmöglichkeiten im Sozialhilferecht aufgezeigt werden, daß zur Bewältigung von Fällen «objektiver Härte» ergänzend auf die allgemeinen Grundsätze von Treu und Glauben zurückzugreifen ist.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Die Vorschrift des § 1611 BGB ist geprägt von unbestimmten Rechtsbegriffen, deren Ausfüllung Aufgabe von Rechtsprechung und Schrifttum ist. Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, welche Schwierigkeiten hierbei auftreten und in welcher Weise die Orientierung an anderen Rechtsnormen bei der Auslegung und Rechtsanwendung hilfreich ist. Dabei nimmt die Auseinandersetzung mit den zu § 1611 BGB ergangenen Entscheidungen eine wichtige Stellung ein. Schließlich soll anhand des Beispiels der Diskrepanz zwischen bürgerlichem Unterhaltsrecht und den Regreßmöglichkeiten im Sozialhilferecht aufgezeigt werden, daß zur Bewältigung von Fällen «objektiver Härte» ergänzend auf die allgemeinen Grundsätze von Treu und Glauben zurückzugreifen ist.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Madlen Preuß entwickelt ein quantitativ-empirisches Modell, das es erstmals ermöglicht, eine systematische und vergleichbare Erschließung des Etablierten-Außenseiter-Modells nach Norbert Elias für größere soziale Einheiten zu vollziehen. Sie konzentriert sich dabei auf autochthone Deutsche, die gegenüber migrantischen Gruppen eine Etablierten-Perspektive einnehmen und den entsprechenden Status behaupten. Ihre Studie füllt damit eine wesentliche Lücke in der Forschung zur Etablierten-Außenseiter-Beziehung und zeigt einerseits, dass die Erklärungskraft des Modells trotz oder gerade wegen der fehlenden Referenz auf Religion und Kultur hoch ist, und das Modell andererseits fähig ist, relevante und weniger relevante Außenseiter-Gruppen zu identifizieren.
Aktualisiert: 2023-06-23
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Madlen Preuß entwickelt ein quantitativ-empirisches Modell, das es erstmals ermöglicht, eine systematische und vergleichbare Erschließung des Etablierten-Außenseiter-Modells nach Norbert Elias für größere soziale Einheiten zu vollziehen. Sie konzentriert sich dabei auf autochthone Deutsche, die gegenüber migrantischen Gruppen eine Etablierten-Perspektive einnehmen und den entsprechenden Status behaupten. Ihre Studie füllt damit eine wesentliche Lücke in der Forschung zur Etablierten-Außenseiter-Beziehung und zeigt einerseits, dass die Erklärungskraft des Modells trotz oder gerade wegen der fehlenden Referenz auf Religion und Kultur hoch ist, und das Modell andererseits fähig ist, relevante und weniger relevante Außenseiter-Gruppen zu identifizieren.
Aktualisiert: 2023-06-23
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